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Android Auto 6.0: Größeres Update wird für diesen Monat erwartet – Diese Neuerungen sollen an Bord sein

Für den Januar wird mit Android Auto 6.0 eine neue Version von Googles „verlängertem Arm“ für das Smartphone erwartet. Das Smartphone wird hierzu über eine Kabel-Verbindung oder bei kompatiblen Modellen auch kabellos mit dem Display des Infotainment-Systems im Auto verbunden und kann seine Inhalte wie Musik-, Navigations-Apps oder gar Anrufe auf dem Auto-Display zeigen.

Mit dabei soll die Unterstützung für alternative Wallpaper sein, welche die Kollegen von XDA bereits im vergangenen Jahr im Quellcode fanden. Hierzu stehen verschiedene vorinstallierte Wallpaper zur Verfügung. Bislang sieht es nicht danach aus, dass auch eigene Bilder verwendet werden können, könnte sich aber noch ändern, bisher verfolgt man scheinbar den Kurs, wie es auch CarPlay, das Pendant von Apple, tut. Möglich aber, dass wir künftig eigene Wallpaper oder welche von Drittanbietern unter Android Auto sehen werden. Ein Reddit-Nutzer kann diese Neuerung im Quellcode ebenfalls nachvollziehen und hat sogar einen Screenshot parat, wie das Ganze künftig ausschauen soll:

Die weiteren Änderungen sollen sich wohl vielmehr unter der Haube abspielen und könnten serverseitig ausgespielt werden. Der große Wurf scheint Android Auto 6.0 nach den derzeitig bekannten Informationen nicht zu sein.

In Android Auto 6.0 soll dem Google Assistant größerer Raum eingeräumt werden: Ein Assistant-Shortcut findet sich nun in der Oberfläche. Auch über die Shortcuts konnten wir bereits im November berichten, die Änderungen verfestigen sich nun jedoch für die nächste Version. Die Shortcuts bieten die Möglichkeit direkt über den Startbildschirm entsprechende Automationen auszulösen. Auch die vom Smartphone bekannten Routinen dürften bald ihren Einzug halten.

Derzeit hapert die Verwendung von Android Auto auf Widescreens. Abhilfe könnte hier bald ein „Multi-Screen-Feature“ schaffen, welches sich derzeit jedoch noch in einem sehr frühen Stadium befindet. Der Platz auf dem Widescreen kann dann nicht nur von der Uhr, Widget oder dergleichen aufgefüllt werden, sondern bietet Platz für eine vollständige App. Es ist zudem denkbar, dass das Smartphone als weiteres Display dienen soll: Für den Fall einer Karte lässt sich zudem wählen, ob jene vollständig gezeigt werden soll oder nur „Turn-by-Turn“-Anweisungen auf dem Display erscheinen sollen. Bislang steht das jedoch nur in einem frühen Stadium und nur für die eigene Google-Maps-App bereit. Daher wird nicht erwartet, dass diese Funktion bereits Bestandteil von Android Auto 6.0 ist.

Links zu sehen: Das Smartphone-Display, welches die Android-Auto-Einheit zur rechten erweitern kann.

Auch VOIP-Anrufe wie von Google Duo, Google Meet oder gar WhatsApp sollen es künftig aufs Auto-Display schaffen. Hier ist ebenfalls nicht damit zu rechnen, dass diese Funktion für das Android Auto 6.0 Release, welches für Januar erwartet wird, kommt. Für WhatsApp weiterhin fehlend: Eine Verknüpfung auf dem Startbildschirm. Jene kündigte sich bereits vor langer Zeit an, Einzug soll sie auch mit Android Auto 6.0 nicht halten.

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Und sonst so? Nun da gibt es eher weitere Kleinigkeiten: Man warnt nun vor der Verwendung einer VPN-Verbindung, denn die blockiert das Ausführen der App. Zudem soll es eine Möglichkeit geben über ein Icon auf dem Startbildschirm Android Auto zu beenden – das ist bisher nicht für alle Head-Units verfügbar.

Zum Start, wird Android Auto 6.0 also keine großen Neuerungen mit sich bringen. Viel spannender sind da die Details, die man bereits unter der Haube vorbereitet und vermutlich serverseitig zu einem späteren Zeitpunkt aktiviert. Auch mit Android Auto 6.0 hat Google noch einige Baustellen offen, die man künftig angehen sollte und teilweise sicherlich auch angehen wird.

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