Android 4.4 KitKat: Unterstützung für Wearables und leistungsschwächere Geräte

Ein Dokument ist aufgetaucht, welches Googles Pläne bezüglich Android 4.4 KitKat genauer erläutern soll. Es soll nämlich nicht nur die Smartphones adressieren, sondern auf mehr Plattformen eingesetzt werden.

androidkitkat

So berichtet das Dokument davon, dass auch tragbare Technik, wie zum Beispiel Smartwatches zukünftig mit dem System laufen soll. Doch nicht nur Uhren sind erwähnt, sondern die ganze Kategorie Wearables, die uns in Zukunft sicherlich das eine oder andere Mal über den Weg laufen wird  – Google Glass wäre da auch sicher erwähnenswert.

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Neben dieser Technik sollen sich auch Besitzer eines Google TV freuen dürfen, KitKat-Funktionen werden auch hier Einzug halten. Viel wichtiger für das System Android ist aber sicherlich das Adressieren von Smartphones, die nicht in die Kategorie leistungsstarkes Flaggschiff fallen. So soll Android 4.4 KitKat genutzt werden, um auch den Besitzern leistungsschwächerer Smartphones die ultimative Android-Experience angedeihen zu lassen.

Google hat mit den eigenen Diensten in der letzten Zeit viel angestellt, sodass es für Benutzer immer unwichtiger wird, welche Android-Version sie einsetzen, sofern sie Google-Dienste nutzen. KitKat soll dabei den vorgegebenen Speicher viel besser ausnutzen und Entwicklern dabei helfen, möglichst speichereffiziente Apps zu entwickeln. Dass dies funktionieren kann, beweist man ja auch bei Apple. Das neue iPad Air hat lediglich 1 GB RAM und bringt dabei eine hervorragende Leistung. KitKat könnte auf Smartphones mit 512 MB vernünftig laufen, Entwickler sind natürlich ebenfalls gefordert, ihre Apps dahingehend zu optimieren.

KitKat soll es Entwicklern ebenfalls möglich machen, virtuelle Karten zu entwickeln, mit denen Benutzer dann zahlen können, zum Beispiel, um sich in der U-Bahn ein Ticket zu kaufen. Das Thema Near-Field Communication liegt bei vielen Entwicklern allerdings noch brach und selbst Apple verzichtet auf diese Schnittstelle, sondern setzt auf eine Bluetooth-Lösung. Bei der KitKat-Lösung stellt sich dann natürlich die Frage, wie sicher so eine virtuelle Karte sein kann, denn niemand will wohl sensible Apps auf einer unsicheren App-Plattform einsetzen.

Das Dokument klärt weiterhin darüber auf, dass Google starkes Interesse hat, dass Android 4.4 KitKat geschwätziger wird. Es soll mehr via Bluetooth passieren, Verbindungen mit Joysticks, In-Car-Systemen, Keybords und vielen weiteren Elementen sollen bald zum Alltag gehören. Den Artikel findet ihr hier und ich drücke mal die Daumen, dass Android 4.4 KitKat der große Aufbruch ist, der schon lange fällig ist.

Es gibt viel zu vernetzen – packen wir es an.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

10 Kommentare

  1. „Es gibt viel zu vernetzen – packen wir es an“

    Die NSA streckt schon die Hand aus 😉

  2. Es sollte eher einen Real-Life-Automatismus geben, der bei allen „lustigen“ Kommentaren zur NSA die eigene Hand ausstrecken lässt und der jeweiligen Person eine klatscht – es nervt!

  3. Kitkat für das Nexus One! Das wäre mal ein Coup!
    Vor allem marketingtechnisch.

  4. Sicher ein Schritt in die richtige Richtung! Apple macht es ja schon sein vielen Jahren vor, dass auch auf älterer Hardware die Systeme noch ausrechend schnell laufen. Ich denke da an meinen iPod Touch 2G der immer noch so geschmeidig wie mein Nexus 4 durchs Menü gleitet.
    Hoffentlich nutzt das dann auch der Akku-Laufzeit, dass bald Apple-ähnliche Laufzeiten möglich sind bei normalen Akku-Größen.

  5. @Pascal: https://twitter.com/orieg/status/251012312360701952/photo/1 – aber dadrüber wirst selbst du lachen können 🙂

  6. Black_Eagle says:

    @alexbloggt:
    Naja … also auf meinem ehemaligen iPhone 4 läuft zwar iOS 7. Aber quasi ohne funktionen .. und dann auch noch quälend langsam.
    Zugegeben hab ich schon von leuten gehört bei denen es besser läuft. Scheint mein Gerät wohl ne ausnahme zu sein ..

    Und auf dem S2 meiner Freundin läuft Android 4.3 auch eignetlich fast genauso schnell wie auf meinem N4.

    Aber nichts desto trotz .. iOS ist stark auf die sehr eingeschränkte Hardware optimiert. Natürlich läuft es besser …

  7. besucherpete says:

    Dann bin ich mal gespannt, ob auch mein altes Ideos X3 damit zurecht kommt … 🙂

  8. @Zoba
    Hehe, nicht übel. Natürlich lässt sich so etwas nicht mit vorherigem vergleichen. 😉

  9. Falls das ganze stimmt, dann freue ich mich auf die XDA Developers!

  10. Hilft doch alles nix wenn die Hersteller keine Updates bringen -_-
    Google könnte mal auch seiner Firma Motorola ein bisschen auf die Finger hauen, ich sitze noch immer bei 4.1.2 fest.