Android 4.4 (KitKat) bohrt Telefon-App auf, scannt alle Anrufe

Falls Ihr Euer Android-Smartphone auch zum telefonieren nutzt (dies soll ja selbst heute noch gelegentlich vorkommen), werdet Ihr Euch sicher über die Neuerungen in der Telefon-App freuen. Wenn Ihr eine Nummer nicht wisst, durchsucht die App Namen und Orte in der Nähe und auch Google App Accounts. Dafür muss man einfach drauf lostippen und die Suche legt los.

Google_CallerID_02

[werbung] Interessanter wird es bei der Google Caller ID. Hier werden eingehende Anrufe gescannt und bei entsprechender Freigabe des Anrufenden mit Informationen gefüllt. So kann man sowohl den Namen als auch ein eventuelles Profilbild sehen, auch wenn man die Nummer nicht in den eigenen Kontakten gespeichert hat. Das ist einerseits praktisch, da man so auch unbekannte Anrufe zuordnen kann, auf der anderen Seite aber auch bedenklich, da dies bedeutet, dass Google jeden Anruf erst einmal abgleicht.

Vorerst erfolgt dieser Abgleich nur mit Google Places und Google App-Accounts. Ab 2014 werden dann auch Informationen von Privatpersonen abgeglichen, die Ihre Nummer dafür freigegeben haben. Ob man seine Nummer freigegeben hat, kann man an dieser Stelle überprüfen. Ich empfehle dort einmal vorbeizuschauen, bei mir waren beide hinterlegte Nummern aktiv, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, diese nicht explizit freigegeben zu haben.

Google_CallerID

Liest man sich die Kommentare unter dem Google+-Post dazu durch, scheint kaum einer Bedenken gegenüber diesem Feature zu haben. Wie sieht es da bei Euch aus? Möchtet Ihr, dass Google all Eure Anrufe scannt, um Euch Informationen zum Anrufenden bereitstellen zu können? Generell finde ich jede Erleichterung in der Nutzung ja gut, aber der Preis scheint hier doch etwas hoch.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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52 Kommentare

  1. grausam…es wird immer schlimmer.
    Wie gut, dass ich mein Google-Konto mit einer Wegwerf-Nummer aktiviert und keine weitere Nummer hinterlegt habe.

  2. Ich finde es geil und freue mich auf das Feature 🙂 die Leute die ich anrufe können gerne wissen, dass ich es bin!

  3. Finde ich eine sehr gute Sache…. Aber ich denke das die meisten Deutschen wieder dagegen haben werden… => Lieber technischer Rückschritt und der Schutz der Daten als Fortschritt

  4. ob dir das hilft, wenn andere dein googlemail-adresse mit deiner richtigen nummer in ihrem adressbuch verknüpft haben?

    in ein paar monaten wird google dir vorschlagen, ob du nicht auf nummer xyz wechseln möchtest, weil die bei deinen freunden hinterlegt ist 😉

  5. Bei mir war das Häkchen auch gesetzt, auch ich kann mich nicht erinnern, da mal irgendwas freigegeben zu haben. Danke für den Hinweis!

  6. Was heisst denn „scannen“? Das ist doch der gleiche Abgleich, wie mit dem Telefonkontakten, nur das zusätzlich noch mit der Google eigenen Datenbank abgeglichen wird. „Scannen“ suggeriert doch, dass Google eine Analyse des Inhalts macht, um irgendwelche Infos ab zugreifen.

    Aber damit hat das doch gar nichts zu tun, es wird lediglich die durchsuchte Datenbasis für den Nummernabgleich über die lokal im eigenen Account gespeicherten Daten hinaus erweitert.

  7. Also so wie ich die Anleitung bei Google lese.
    Geht das aber nur für Personen die meine Nummer bereits haben.

    Oder stehe ich auf dem Schlauch?

    „Wenn diese Einstellung aktiviert ist, können Sie von Personen, die Ihre Telefonnummer haben, einfach in Google-Diensten gefunden werden“

  8. Sascha Ostermaier says:

    @Thomas Lottermoser: Also ich sehe da schon einen Unterschied, ob ein eingehender Anruf mit meinem lokalen Telefonbuch abgeglichen wird oder ob die Nummer serverseitig von Google abgeglichen wird. THEORETISCH wäre es so möglich, dass Google ein Profil erstellt, wer mich wann anruft. Und das nicht einmal heimlich, sondern ganz offensichtlich. Ich bin wahrlich kein Datenschutz-Freak, aber das geht sogar für meinen Geschmack etwas weit.

  9. Die anrufende Nummer mit einem öffentlichen Verzeichnis abzugleichen fällt bei mir ehrlich gesagt nicht unter „scannen“ …

  10. Naja man muss ja immer ein bisschen Panik verbreiten und da hilft ein Begriff wie scannen natürlich ungemein.

    Zu der Funktion kann man dann ja immer noch stehen wie man will, wie oben bereits erwähnt sehe ich das Ganze eher als Service.

  11. Keine schlechte Sache, da muss die NSA keine Metadaten mehr mitschneiden, sondern das fertige Datenpaket von Google übernehmen. Natürlich weiß Google auch schon wer wem wann E-Mails schreibt und die Adressbücher und Google+-Kreise haben auch eine gewisse Aussagekraft; aber ob es das besser macht?

  12. Bei mir ist das Häkchen auch gesetzt, aber meine Handynummer ist wahrlich kein Geheimnis. Aufm Fratzenbuch hab ich sie zwar nicht stehen, aber auf leicht verwaisten (alten) Plattformen dürfte man die noch finden…
    (Habe die Nummer seit etwas mehr als 11 Jahren,
    in denen die durch zahlreiche Hände gegangen sein muss.)

  13. Das machen sogar einige Telefone für das Festnetz (ok VoIP) oder auch Router, die mit VoIP ausgestattet sind, oder einen internen Anrufbeantworter haben. Ist die Nummer nicht im lokalen Telefonbuch, wird eine DB abgefragt.

    Mich würde malinteressieren, wenn das Telefonbuch erst im Jahr 2013 erfunden worden wäre, ob da die Datenschützer nicht Amok laufen würden. Hehe.

  14. Finde ich toll…
    Datenschutz in der heutigen Zeit, kannst eh vergessen. Deine Daten sind bei jedem Amt, vielen Werbeagenturen etc. generell erfasst. Callcenter rufen dich an und wollen dir alles andrehen, du erhälst Werbung per Post und das alles nur auf dich personalisiert. In der heutigen Zeit ist dies doch normal. Schon vor Beginn des Internets kamen unzählige Flyer per Post und garantierten NUR DIR den Riesen-Gewinn den du sofort abholen konntest, vorausgesetzt du besuchst noch die Werbefahrt auf denen sie dir die tollen Matratzen, Heizdecken und gefütterten Unterhosen mit Pisseinlage andrehen wollen…
    Also finde ich es toll, siehst sofort welcher Callcenter dir gerade anruft (Voraussetzung Nummer nicht unterdrückt) und diesen kannst „blacklisten“.

  15. Danke für den Hinweis. Meine Nummer war zum Glück nicht freigeschaltet.
    Ich finds übrigens gut, wie Du nüchtern auf Vor und Nachteile hingewiesen hast.

    @David:
    Nicht alles, was neu ist, muß ein Fortschritt sein und gut. Worin soll hier bitte ein Fortschritt bestehen? Bestenfalls doch nur, wenn man die Nummer nicht erkennt, daß man dann sagen „ich geh nicht ran, ich will meine Ruhe haben“. Macht man das nicht eh?

  16. Datenschutzrechtlich sicherlich bedenklich, da man es aber deaktivieren kann ist es IMHO die Sache jedes Einzelnen. Schöner wäre allerdings wenn es von Haus aus deaktiviert wäre.

    Für mich als Selbstständigen muss ich sagen finde ich es recht praktisch. Wenn mich jemand anruft bekommt er direkt noch die von mir öffentlich hinterlegten Infos direkt angezeigt.

  17. Da meine Nummer nicht öffentlich ist (und auch definitiv sein soll!) war ich sehr unangenehm überrascht, von dieser Einstellung überhaupt erst durch diesen Beitrag erfahren zu haben und dann auch noch das Häkchen gesetzt zu sehen! Das finde ich schon reichlich dreist. Die Entwicklung in Richtung Facebook-Verhalten (Sicherheits-relevante Einstellungen per Opt-Out zu verwalten) ist nicht zu übersehen – der Laden wird mir immer unsympathischer.

  18. Ja passt schon. Die Geheimdienste wissen sowieso, wer wann wen anruft und solange keine Inhalte abgegriffen werden, soll es mir recht sein. Ansonsten ist es nichts weiter als ein Telefonbuch, mit dem Unterschied, dass mich die Stalker nicht finden können, da sie dann meine Nummer bräuchten und der Name allein nicht ausreicht. Ist mir so rum auf jeden Fall lieber, als Name -> Telefonnummer (oder sogar noch Adresse, wie vor allem damals und auch heute noch in Telefonbüchern).

  19. Für mich liest sich das so, als baue Google da eine Art Telefonbuch mit Reverse-Suche auf. Nur dass man schon eine Nummer braucht, um Namen/ Profil dahinter angezeigt zu bekommen.

    Meine neue Nummer hab ich keine Woche, trotzdem steht sie da drin, das macht Google also per default. Geht überhaupt nicht. Deaktiviert.

    @Lottermoser: Das Problem ist diese Metadaten-Geschichte, die gerade in anderem Zusammenhang durch die Presse geht. Defaultsetzung dieser Einstellung weltweit auf den meisten Handys * Zugriff durch dunkle Mächte = Großes Problem für die Demokratie, die Menschheit usw.

  20. @chrigu Bei Werbeanrufen ist eine Rufnummernunterdrückung verboten. Die meisten halten sich auch daran. Aber die dürften EIGENTLICH auch nur bei dir anrufen, wenn du es ihnen vorher erlaubt hast (bei einem Gewinnspiel teilgenommen und das entsprechende Häkchen gesetzt o.ä.)

  21. Ich habe das N5 ja schon zuhause. Leider gibt er mir aber nicht automatisch die Nummer von dem Pizzaschuppen gegenüber wenn ich den Namen eintippe. Hinkt DE da wohl hinterher?

  22. Gutes Feature – bisher hatte ich dazu immer eine weitere App benötigt.

  23. Achso… Ich sehe das Ganze nicht kritisch. Es ist eine Komfort-Funktion, die sich mit Sicherheit auch abschalten lässt. Und überhaupt schlägt es ja (vermutlich) nur an, wenn mich jemand anruft, der nicht in meinem Telefonbuch steht. Ich kenne viele, die bei ihnen unbekannten Rufnummern gar nicht ans Telefon gehen. Vielleicht hilft dies denen ja.
    Und zu guter Letzt ist die Information mit wem ich kommuniziere kein Geheimnis, mit dem Google oder die NSA etwas anfangen könnte.

  24. ichduersiees says:

    Danke für den Hinweis, meine Nummer war ebenfalls „Freigegeben“…
    obwohl ich mir ebenfalls gedacht habe bei der Anmeldung auf solche Einstellungen Acht gegeben zu haben.

  25. Skandal! Und das meine ich ernst! Ich versuche, erfolgreich, seit 8 Jahre meine Handy-Nr. so wenig wie möglich zu ‚verbreiten‘. Da ich ein Android-Handy besitze kennt Google meine Nr. aber, die o.g. hatte ich Tausend Prozent deaktiviert. Habe jetzt nachgeschaut und es war aktiv!!! Habe sie erneut deaktiviert und werde ’n paar Tage später nochmals nachschauen! Unmöglich!!!

  26. Macht Whatsapp nicht grundlegend eigentlich dasselbe? Und das macht euch keine Angst?

  27. Google bietet doch ein Opt-Out Verfahren. Wer es also nicht will hat also immer noch die Wahl zu entscheiden. Eine Sache die nicht überall zutrifft.

  28. Danke für den Hinweis. Ist jetzt abgeschaltet. Ich kann mich erinnern, dass Google mich bei dem Übergang von G Talk zu G Hangout nach der Nummer gefragt hatte. Dort hatte ich damals auch zugestimmt. Die Folgen waren mir damals entweder nicht klar oder ich wurde nicht drauf hingewiesen.

    Ich möchte auch nicht, dass jeder, der meine Nummer hat auch automatisch über mein G+-Profil stolpert. Das ist zwar alles kein Geheimnis, bisher jedoch musste der Suchende entscheiden, dass er sich mein Profil ansehen will. Und ich möchte, dass das so bleibt.

    Die Entscheidung, das Google die Rufnummern über seinen Server jagt, ist vielleicht bequem. Ich möchte sie aber dennoch nicht. Wenn bei mir jemand mit einer unbekannten Nummer anruft, dann ist das halt so. Hinterher kenne ich die Person ja. 😉

    Ich sehe da aber auch noch andere Probleme: Verletzung mein Recht auf informationelle Selbstbestimmung, Verstoß gegen §1 StVO (Sorgfaltspflicht), wenn der Anruf mit den ergänzenden Daten während der Fahrt kommt und unerwünschter Datentraffic; das sind die Sachen, die mir als erstes ins Gedächtnis rücken.

    Deswegen roote ich als ersten jedes Telefon und installiere danach eine Firewall (eigentlich. nur eine Verwaltung-App, denn der Firewallsupport selbst ist ja schon da) und einen AdBlocker (das trifft dann zwar leider viele unschuldige App-Entwicker, hält aber die Arschloch-Werbe-Netzwerke auf Distanz).

  29. Erschreckend wie wenig Leute hier sich durchlesen, was diese Funktion überhaupt tut sich aber trotzdem nicht zu schade sind, ihre eigene Ahnungslosigkeit zur Schau zu stellen!

    Die Nummer wird durch den Harken nicht freigegeben, sondern nur mit an deren vorhandenen Kontoinformationen verknüpft. Und zwar nur in diese Richtung. Jemand muss die Nummer bereits vorher haben, von Freigabe der Nummer kann also an dieser Stelle keine Rede sein.
    Wer seine Nummer nicht freigeben möchte sollte an der entsprechenden Stelle im Google+ Profil nachschauen. Wenn die Nummer dort auftaucht, habt ihr die auch selbst eingetragen, niemand sonst (bevor wieder jemand schreit).

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Verknüpfung im Zuge der Google Hangouts-Einrichtung geschehen ist, damit Hangouts ähnlich einfach zu konfigurieren ist wie WhatsApp (welches ja auch die Telefonnummer als ID statt eigener Adressbücher verwendet).

  30. Das Problem ist nicht die Freigabe der eigenen Nummer, um via Caller ID gefunden zu werden. Das Problem ist, dass bei jedem Anruf eine Frage an die Datenbank geht, ob der freigeschaltet etc. ist. Denn damit speichert Google alle, die einen anrufen. Gibt es dafür einen opt-out?
    Es ist nicht mein Problem, ein Google-Telefon kam für mich aus all diesen Gründen nie in Frage..

  31. Ist doch klar, dass bei den ganzen Skandalen in letzter Zeit die Leute die Decke übern Kopf ziehen und reflexartig auf Ablehnung switchen. Zurecht! Normales menschliches Verhalten und nix mit „erschreckend“…

    In meinem G-Konto ist keine Tel.nr. hinterlegt. Kann es sein, dass die nicht autom. z.B. bei der Einrichtung des Handys abgegriffen wird sonder explizit vom User angegeben werden muss?

  32. @LH
    Das ist definitiv im Zuge von Google Hangouts gedacht. Man kann es lesen, wenn man einfach mal auf „Weitere Informationen“ klickt 🙂

  33. Gibt es eine Möglichkeit, die dort angezeigten Nummern komplett zu löschen? Leider habe ich diese bis jetzt nicht finden können …

  34. @Sascha Ostermaier

    Stell mal in deinem Beitrag klar, dass du bei der Installation von Hangouts nicht alles durchgelesen hast, denn genau davon stammt dieser Eintrag. Man sollte nicht einfach blind irgendwo draufklicken und dann so einen Müll schreiben. Peinlicher geht es kaum noch für einen Blogger …

  35. Bei mir war es auch aktiviert und wusste nicht wieso – habe dann auf „Weitere Informationen“ gedrückt und auf der Seite gelesen, dass Hangouts explizit erwähnt wird – da habe ich sowas aktiviert.

  36. @Uwe in der Schweiz hält sich kein Callcenter Werbefirma Krankenkasse daran

  37. Finde ich gut.
    Bei so ziemlich jeder sonst geläufigen Kommunikationsart wird durch einen Benutzernamen oder besser durch eine eMail Adresse ziemlich deutlich, wer der Absender einer Nachricht ist. Bei einem Anruf hingegen ist der Gesprächspartner hinter einer (kaum was sagenden) Nummer versteckt.
    Ich finde es gut, wenn mir bei einem Anruf nun mehr Informationen genannt werden, bevor ich abnehme.

  38. Wenn ich meine Rufnummer übermittle kann der angerufene rhuig sehen wer ihn da anruft.

    Andersrum ist es natürlich bedenklich dass andere als nur mein Telefonprovider weiß mit wem ich denn so telefoniere. Da es den deutschen aber laut Wahlergebnis eh egal ist ob alle ihre Daten gesammelt werden, lege ich dahingehend langsam auch eine zunehmend fatalistische Haltung an den Tag…
    Ich glaube wer wirklich so wenig Daten wie möglich preisgeben will, für den sind Smartphones (oder sogar Mobiltelefone) eh eher nichts.

  39. Hat Google denn nicht vor kurzer Zeit bei einem G+ Update (?) nicht nach der Telefonnummer gefragt und an diese einen Bestätigungscode per SMS geschickt? Stand da vielleicht etwas zu der Verwendung der Rufnummer?

    An sich ist die Funktion praktisch. Es gab ja auch mal eine App, welche nicht gespeicherte nummern per Rückwärtssuche im Telefonbuch gesucht hat.
    Das Problem mit der neune Funktion: Google weiß, wer mich so alles anruft, weil bei jeder „neuen“ Nummer eine Anfrage an Google-Server geschickt wird. Auch wenn Google den Namen dazu nicht findet, haben sie zumindest die Nummer. Daraus lassen sich schön Kontakt-Profile erstellen. :-/ Etwas bedenklich, wie ich finde.

    Ein anderer Punkt: Google sucht die Rufnummer zunächst in Places. Dann wissen sie zum Beispiel, dass mich jemand aus dem Restaurant in der Innenstadt angerufen hat. Hatte ich vielleicht da eine Reservierung? Demnächst sehe ich auf dem Smartphone dann Werbung für dieses oder ein anderes Restaurant. Das lässt sich dann bestimmt auf viele anderen Branchen übertragen. Kurz: Damit weiß Google welche unternehmen mich anrufen, also für welche Werbung ich vielleicht offen sein kann und liefert mir diese demnächst auf Smartphone. Ob in der Suche, In-App-Werbung oder sonst wie. Zunächst können sie Daten sammeln und auswerten. Getarnt als eine praktische Funktion.

    Was meint Ihr?

  40. danke für den tipp! bei mir war des auch aktiviert.

  41. Klasse feature, dass da kommt. Bei mir war es deaktiviert, Haken ist jetzt drin 🙂

  42. Nichts anderes als das Telefonbuch einerseits und dessen Rückwärtssuche andererseits.

  43. „Mit dieser Einstellung sind keine Telefonnummern verbunden.“

    na, bin ich ja sehr erleichtert. 😉 obwohl ich mittlerweile auf diversen geschäftskonten von google (wie google apps) meine sämtlichen, geschäftsnummern eingespeichert habe.

    von den knapp 30 konten keine einzige nummer dort verknüpft. so muss es sein!

  44. ist doch wie whatsapp, wenn man die nummer hat findet man diese person dann bei hangouts, schwierig wird es nur, wenn die dazugehörige mail adresse usw angezeigt wird.

  45. Das ist doch mal wieder typisch: es gibt unzählige Apps, die nichts anderes machen: bei unbekannten Anrufern im Netz nach dem Namen suchen – und keine Sau interessiert es! Macht es Google, wird da direkt wieder ein Datenschutz-Drama draus gestrickt. Dann noch schnell ein „scannen“ in die Headline gepackt und fertig ist die Klick-Garantie… :-/

  46. An sich tolles Feature, es kommt zwar so gut wie nie vor das ich die Nummer eines Stores suche aber wenn ich es mal tue ist es jetzt wenigstens so wie in der Maps-App das ich nicht lange suchen muss – der Name genügt. Caller-ID ist ein bisher seltsam… klar will ich das meine Angerufenen wissen wer ich bin aber bis Android 4.4 eine ausreichende Marktdurchdringung hat damit das bei vielen angezeigt wird vergeht sicherlich noch viel Zeit vergegen und ob gerade Google in Kooperation mit der NSA gerade tuen muss… allerdings wissen die ja im Zweifelsfall eh mit wem ich telefoniere.

  47. Wenn man Google Chrome nutzt kennt Google deinen Verlauf, was du alles ansurfst, deine Suchanfragen sowieso und dann weiß Google auch noch wen du alles anrufst und wann und wie oft. Was wollt ihr noch alles von euch preis geben?

  48. Das ist alles höchst bedenklich und geht meiner Meinung nach überhaupt nicht.

    Das Problem mit der Google Lösung und allen anderen (WhatsApp, Facebook und Co) ist das man keine Chance mehr hat seine Daten zu schützen, da alle einen Vollzugriff auf das Adressbuch haben.
    Irgend jemand hat immer einen Nummer von einem und nutzt die oben genannten unsäglichen Dienste und schon hat man keine Change die Daten wieder einzufangen.
    Das komplette Adressbuch (mindestens die Telefonnummer…er mehr) wird auf den Servern der jeweiligen Anbieter gespeichert, um passende Treffer Serverseitig zu ermitteln. Wenn es nur ein Hashwert ist kann man vermutlich schon froh sein (Verschleierung ==> Verhashung != Verschlüsselung).
    Dabei geht es nicht nur um die Telefonnummer, die bei vielen als Identifikationsmerkmal genutzt wird. Es sind in der Regel auch weitere Daten im Kontakt hinterlegt (Name, Adresse, Name der Freundin/Frau/Kinder, Geburtsdatum, E-Mail Adresse, Skype und ander IM-Adressen).
    Jede Anwendung mit (Voll-)Zugriff auf die Kontakte außer der Default-Anwendung auf dem Telefon geht daher im Grunde überhaupt nicht. Wenn jetzt selbst die Default-Telefon/Kontaktapp permanent nach Hause telefoniert, ist es wohl Zeit vom entsprechenden System Abschied zu nehmen.

    Da bleibt ansonsten nur die Hoffnung, dass das ULD durch Thilo Weichert Google an den Karren fährt…sonst passiert wieder nichts.

    Die NSA und die übrigen Geheimdienste müssen sich nur auf 10 Dienste stürzen die weit verbreitet sind und die dortigen Lücken ausnutzen (WhatsApp gibt einem gefühlt besonders viele Steilvorlagen), damit dürfte zumindest ein großer Teil der Nutzer der modernen Telekommunikation auszuspionieren zu sein….wir sind eh alle Terroristen und gehören daher überwacht. So ist doch die aktuelle Argumentation.

    Es sollte doch inzwischen klar sein, das alles was möglich ist auch durchgezogen wird. Recht und Gesetz zählt nicht. An Peinlichkeit ist in diesem Zusammenhang unsere Regierung nicht zu überbieten: Die Bürger werden überwacht…kein Problem die USA sind unsere Freunde (der böse Anti-Amerikanismus) wird schon nicht so schlimm sein, wer ist schon dieser Snowden….Mama Merkels Telefon wurde auch abgehört „Aufschrei bei der CDU/CSU“. Jetzt haben wir diese Gurkentruppe wieder 4 Jahre am Hals.

  49. Ich kann mich auch nicht errinnern das ich das freigeschaltet habe, mich stört das zwar nicht aber ich finde es sehr bedauerlich das google den gleichen weg wie facebook einschlägt, eins der Hauptgründe das ich google so gut finde ist nämlich das die genau das nicht gemacht haben -.-

  50. Bei mir steht nicht mal eine Nummer irgendwo, geschweige denn irgendwelche häkchen zum anklicken. Oder ich bin zu blind das zu sehen.

    Gruß

  51. Schnauze voll von dem Mist, ich geh offline, dauerhaft.

  52. Ist eigentlich jemand bekannt ob dieses Thema (Scannen der Verbindung) nur den Dialer in der Vanilla Version betrift? Wie verhält sich das mit den Dialern von Samsung und LG, sind das eigene Dialer der Hersteller oder nur der Vanilla Dialer im anderen Gewand?
    Leider habe ich dazu auf die schnelle nichts gefunden. Im Übrigen ist nach meinem Rechtsverstänbdis das Speichern solcher Metadaten laut deutschen Recht nicht legal, macht aber nichts Goggle kommt ja aus USA…GRRRRRRRR

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