
Besitzer eines Pixel 4, Pixel 4 XL, Pixel 4a, Pixel 5 oder eines der beiden neuen Pixel-6-Modelle können ab sofort einen ersten Blick auf Android 13 werfen, sofern sie dazu bereit sind, eine frühe Entwickler-Preview auf ihrem Gerät zu verwenden, die bekanntermaßen noch sehr fehlerbehaftet sein kann und wird. Gemäß der parallel veröffentlichten Roadmap für Android 13 dürfte noch bis Mitte März mit Entwickler-Vorschauversionen zu rechnen sein, anschließend folgen die ersten öffentlichen Betas, für das finale Release gibt es noch keinen genauer definierten Zeitraum:
Als eine der ersten Neuerungen wird unter anderem der „System-Foto-Picker“ genannt. Hierbei soll es sich um eine standardisierte und optimierte Möglichkeit für Benutzer handeln, sowohl lokale als auch cloudbasierte Fotos sicher zu teilen. Der Foto-Picker erweitert die bisherige Teilen-Funktion um eine spezielle Funktion zum Auswählen von Fotos und Videos. Apps können die Foto-Picker-APIs verwenden, um auf die freigegebenen Fotos und Videos zuzugreifen, ohne dass sie die Berechtigung zum Anzeigen aller Mediendateien auf dem Gerät benötigen.
Auch soll es neue Berechtigungen für die Android-Funktion Nearby geben. Jene sollen für solche Apps erforderlich sein, die viele häufig verwendete Wi-Fi-APIs aufrufen, und ermöglichen es Anwendungen zudem, Geräte in der Nähe über Wi-Fi zu erkennen und sich mit ihnen zu verbinden, ohne dass eine Standortberechtigung erforderlich ist.
Schon mit Android 12 gibt es ein paar wenige (Google-) Apps, die ein Material-You-Icon anbieten, also eines, das der Systemfarbgebung angepasst ist. Mit Android 13 wird jene dynamische Farbgebung laut Google noch auch für alle anderen App-Symbole angeboten, was den Einsatz dieser Option eigentlich erst wirklich sinnvoll macht. Natürlich müssen Entwickler ihre jeweiligen Icons erst entsprechend anpassen, was aber recht flott gehen sollte. Die Funktion bleibt anfangs weiterhin Pixel-Geräten vorbehalten, soll später aber auch auf anderen Android-Geräten angeboten werden können.
Zudem interessant ist die andere Neuerung, dass mit Android 13 auch Spracheinstellungen pro App möglich werden. Dank einer neuen API kann der Nutzer für einzelne Apps eine andere Sprache als die Systemsprache festlegen, was vor allem bei mehrsprachigen Nutzern immer mal wieder vorkommt. Einen kompletten Überblick über alle Neuerungen in der ersten Entwickler-Preview bekommt ihr an dieser Stelle. Zum Download der ersten Entwickler-Preview von Android 13 gelangt ihr hier.
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