Android 12: Viele neue Details entdeckt

Android 12 hat schon die ersten Developer-Previews und kleinen Fehlerbehebungen hinter sich gebracht. Über viele der Neuerungen haben wir schon berichtet, natürlich sind es zahlreiche große, aber auch viele kleine. Damit sind wir beim Stichwort, denn „kleine“ optische und funktionelle Neuerungen wird auch die nächste Version am Start haben, die bald erscheint.

Die Autoren bei XDA sind irgendwie an einen frühen Build gekommen und listen da bereits zahlreiche Neuerungen auf. So wird Google es beispielsweise ermöglichen, den Google Assistant über einen langen Druck auf die Power-Taste des Smartphones heraufzubeschwören. Da führen mittlerweile ja viele Wege nach Rom.

Es gibt auch eine Handvoll Änderungen in Bezug auf die Verbindungseinstellungen, die man in dem geleakten Android-12-Build entdeckt hat. Unter „Netzwerkdetails“ können Nutzer den vereinfachten Namen für den Typ des Wi-Fi-Netzwerks sehen, mit dem sie verbunden sind (z. B. Wi-Fi 5, Wi-Fi 6 usw.). Unter den Wi-Fi-Hotspot-Einstellungen gibt es jetzt eine Option „Kompatibilität erweitern“, die „anderen Geräten hilft, diesen Hotspot zu finden.“ Diese Funktion ändert einfach die Frequenz des Hotspots von 5 GHz (Standard) auf 2,4 GHz.

Falls euch die vielen kleinen Details interessieren, dann verweise ich hier einmal auf den entsprechenden Artikel.

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22 Kommentare

  1. Diese „Neuerungen“ wären bei iOS Inhalt eines Punkt-Punkt-Releases. Warte seit Jahren auf Sinnvolles. Full Backup sometimes?

    • Kleine Funktionsupdates gibts auch Monatlich bei Android, zumibdest Pixel. Zudem holt iOS im grossen und ganzen einfach funktionen nach, die es bei Android seit teils Jahren gibt. Seit 1-2 Jahren wird iOS immer mehr ein bisschen zu Android.

      • Och, das mag bei Kleinigkeiten stimmen (Widgets, App-Library, Darkmode). Für Wichtiges (Vollbackup, FaceID, Wischgesten, ApplePay, Sign in with Apple, Security insgesamt) würden das viele wohl anders sehen. Klar, die OS nähern sich immer mehr an, nachdem sie so lange nebeneinander entwickelt wurden. Die Frage ist halt, was man für die wichtigere Entwicklung hält: das Anpassen von Optik und Tweaks bestehender Funktionen oder die Weiterentwicklung von Themen wie Updates, Sicherheit und ganz neuen Funktionen.

        • Also ApplePay gibts ja Google Pay und FaceID gibts z.B. beim Pixel 4 und anderen Androiden mit der selben Technologie auch (und auch viele Apps die es supporten). iOS hat sicher noch den Vorteil des Ökosystems, das alles ein bisschen „einfacher“ und besser zusammen funktionierend macht. Aber Generell finde ich schon, das Android funktionell noch vorraus ist

          • Vielleicht Ansichtssache, aber FaceID dürfte eine sicherere Technologie sein, als die per Bild zu entsperrenden Lösungen bei Android. ApllePay ist technologisch sicher nicht besser als die Google-Lösung, aber da sind wir wieder beim klasssichen uneterscheid des Geschäftsmodells. Wenn ich sowas wie meine Zahlungen einem Technologieunternehmen anvertraue, dann finde ich schon einen krassen unterscheid darin, dass der eine meine Privatsphäre systematisch schützt, während der andere sich die Chance zur Auswertung explizit offen hält.

            • Oliver Müller says:

              Wie kommst du darauf, dass Face-ID im iPhone sicherer sein soll, als Face Unlock im Pixel 4?

            • Das Face Unlock beim Pixel 4 entsperrt nicht per Bild, sondern ebenfalls per IR Sensor und 3D Bild.

              Hinsichtlich des anderen Punkts gibt es aktuell wieder etwas Interessantes:
              https://www.heise.de/news/Studie-Android-und-iOS-in-Dauerkontakt-mit-Hersteller-6003315.html

              • Oliver Müller says:

                Ist doch nix neues. Egal ob iOS oder Android, die Hersteller sammeln Daten ihrer Nutzer, auch wenn die meisten Apple Fans davor gerne mal die Augen verschließen.

                • Du verstehst das Thema leider nicht. Apple sammelt die Ortsdaten zur Verbesserung der Ortbestimmung. Das tut Google auch, verkauft sie jedoch weiter. Muss halt jeder für sich seine Kaufentscheidung rechtfertigen, aber komm hier nicht mit Verschwörungstheorien. Googel selbst macht das sehr klar.

                  • Oliver Müller says:

                    Wo macht Google klar, dass sie Daten verkaufen?

                    Die korrekte Antwort lautet: Google verkauft keine Daten. Komm hier also nicht mit Verschwörungstheorien.

                    • Ui, einfach mal googlen wie immer:
                      https://payments.google.com/payments/apis-secure/get_legal_document?ldo=0&ldt=googlepaytos&ldl=de

                      Im Unterschied dazu: Apple erlangt, geschweige denn speichert diese Zahlungsinformationen überhaupt

                      Wie immer beim Thema Google/Apple: der Businesscase ist ein grundsätzlich konträrer. Während Apple an der Transaktion verdient, muss es überhaupt kein Inetresse an deinen Daten haben, während Google alles „umsonst“ anbietet und du darauf vertrauen musst, dass Google deine Daten zumindest nicht unanonymisiert weitergibt.

                      Aber sinnlos mit längst bekannten Tastsachen zu diskutieren, wenn man sich alternative Fakten kreieren muss, um sich in seinen Welt wohl zu fühlen.

                    • Oliver Müller says:

                      Einfach mal lesen, wie immer. Wo genau steht in dem von dir verlinkten Dokument, dass Google Daten verkauft? Du stellst eine Behauptung auf, und bringst keinen Beleg dafür. Wie war das doch gleich mit den „alternativen Fakten“?

                      Und nein, ich muss mir keine alternativen Fakten kreieren, um mich in meiner Welt wohl zu fühlen, denn ich nutze weder die Dienste von Apple, noch die von Google auf meinem Smartphone. Ich bin, was das Thema angeht, also komplett neutral, weiß im Gegensatz zu den meisten Fanboys (egal aus welcher Ecke) hier aber, wie die Realität aussieht. Diese Realität ist eben nicht immer so rosarot, wie die Apple PR Abteilung es erzählt.

                      Davon abgesehen, der Apple-User vertraut Apple genauso, dass das, was Apple behauptet, auch stimmt. Prüfen kann er das nämlich genauso wenig.

                    • @Andreas
                      Inwiefern hat denn Oliver Müller denn unrecht?
                      Google verkauft keine Daten, sondern Werbeplätze.

                      Wo steht denn in Deinem Link, dass Google die Daten verkauft?
                      Den Punkt 5b) unter Datenschutz kann man widersprechen:
                      https://stadt-bremerhaven.de/google-pay-privatsphaereseinstellungen-sind-nun-transparenter/

    • Oliver Müller says:

      Full Backups in Android existieren seit Jahren (Einstellungen -> System -> Sicherung), genauso wie bei iOS können unter Android einzelne Apps das externe Backup aber verhindern.

    • Google will Nutzerdaten in den Diensten und dass man Google’s Apps nutzt. Darum ist zBsp die Gmail-Implementierung nicht Standard und ein Backup nicht vollständig.

      • Oliver Müller says:

        > Google will Nutzerdaten in den Diensten und dass man Google’s Apps nutzt.

        Ja. So wie alle anderen Hersteller auch. Gerade Apple.

        • Nö. Apple macht es extrem einfach das Gerät mit Diensten anderer zu benutzen.

          • Oliver Müller says:

            Wie kann ich einen Chrome Browser mit der Chrome Engine unter iOS nutzen? Oder einen Firefox mit der Gecko Engine?

            Geht nicht. So viel zu „extrem einfach“.

    • Full Backup? Naja, nahezu. Bei meinem letzten Wechsel Pixel->Pixel musste ich schon erstaunlich wenig neu einrichten. Das neue Galaxy meiner Frau ist 1:1 vom alten Galaxy übernommen worden, allerdings mit Samsungs eigener Transferapp.
      Alles halb so wild, ob man alle 2-3 Jahre mal 10 Minuten arbeit hat, oder ob es 20 Minuten sind… who cares?

  2. Ich finde seit Oreo halten sie „sensationelle“ Änderungen ehr in Grenzen. Was die kosmetischen Änderungen jedes Jahr betrifft kann man bestens über Sinn und Unsinn streiten.

    Gut man wird mit der 12er den Datenschutz wie bei iOS höher hängen. Was mir z.B fehlt ist eben die Möglichkeit wie bei iOS mit iTunes ein vollständiges Backup auf einen PC anzulegen, denn die Speicherung in der Cloud schön und gut, aber oft sind dann nach einem Werksreset Spielstände weg.

    Die hier im Text gefundene Einstellung für den Hotspot ist denk ich ehr überflüssig, da es doch wohl ehr wenig Geräte gibt die kein 5GHz Wlan haben.

    Aber solang bei Android eh die Hersteller ihre eigen Uiś benutzen und Funktionen hinzufügen oder eben aus Android entfernen sehe ich da nicht wirklich ein Fortschritt.

  3. >So wird Google es beispielsweise ermöglichen, den Google Assistant über einen langen Druck auf die Power-Taste des Smartphones heraufzubeschwören.

    Ich kann aus der Quelle noch nicht herauslesen, wie die „Reihenfolge“ der Assistant Beschwörung aussehen wird – bei WearOS wird ja *erst* der Assistant gerufen, *danach* kommt erst das Power Menu. Persönlich würde ich gerne erst das Power Menu (Home Controls) sehen, danach den Assistant…

    Hauptsache Google behält hier den Toggle bei, generell scheinen sie ja etwas gegen Schalter zu haben und entscheiden lieber für den Anwender, was die korrekte Option sei…

  4. Oliver Müller says:

    Ich kann auf Bens ersten Kommentar nicht antworten, daher versuche ich es mal so.

    Die Zeiten großer Neuerungen im Smartphone-Markt sind lange vorbei, sowohl bei der Hardware, als auch bei der Software. Ob ein neues Release dann X+1 oder X.1 heißt, ist unterm Strich egal. Bei iOS ist das was anderes, da gibt es bei den Features noch Nachholbedarf. iOS 14 hatte wirklich ein paar Neuerungen, die aus iOS-Sicht den Versionssprung gerechtfertigt haben, auch wenn andere Systeme diese Dinge halt schon seit Jahren hatten (z.B. Widgets auf dem Homescreen).

    Full Backups existieren übrigens seit Jahren (Einstellungen – System – Sicherung), genauso wie bei iOS können unter Android einzelne Apps das externe Backup aber verhindern.

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