„American McGee’s Alice“: Videospiel wird als TV-Serie umgesetzt

Das Spiel „American McGee’s Alice ist bereits im Jahr 2000 erschienen. Es fand damals seine Fans und erzählte die Story von „Alice im Wunderland“ aus einer sehr düsteren Perspektive. Es folgte 2011 die Fortsetzung „Alice: Madness Returns“. Danach wurde es dann ruhiger um das Franchise, auch wenn es Irrungen und Wirrungen um den Kurzfilm-Ableger „Alice Otherlands“ sowie das bisher nicht in die Gänge kommende Game-Sequel „Alice: Asylum“ gegeben hat. Jetzt steht überraschenderweise wohl erstmal eine Serienumsetzung auf dem Programm.

Demnach werde David Hayter federführend an dem Projekt tüfteln. Hayter hat mit Videospielen Erfahrung und vertonte etwa jahrelang Solid Snake in den Titeln der Marke „Metal Gear Solid“. Außerdem schrieb er Drehbücher zu Filmen wie „X-Men“. Hayter soll für die Serienadaption von „American McGee’s Alice“ jedenfalls als Showrunner fungieren, wie der Hollywood Reporter berichtet. Welche Plattform die Serie am Ende ausstrahlen soll, ist aber noch offen. So befindet sich die Serie noch in der Entwicklung und kein Bieter hat in diesem frühen Stadium zugeschlagen.

Der Schöpfer der Spielereihe, American James McGee, hat sich bereits positiv zur Serienumsetzung geäußert und freut sich laut eigenen Aussagen auf die Zusammenarbeit mit Hayter. Die TV-Adaption wird produziert als Zusammenarbeit von Radar Pictures, Abandon Entertainment und Hayter, der nicht nur als Showrunner, sondern auch als Autor und Produzent in Erscheinung tritt.

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2 Kommentare

  1. Da werden Erinnerungen wach… das Spiel war echt abgedreht. Das Gameplay selbst war ok, mehr nicht. Aber Stil und Ideen haben da einiges rausgeholt. Madness Returns habe ich aber glaube ich nicht mehr fertig gespielt.

    Kann mir das aber auch gut als Serie vorstellen. Wobei ich die Überschrift nach dem Durchlesen des Textes für falsch halte. Es sollte eher als „entwickelt“ o.ä. bezeichnet werden. Die Umsetzung scheint noch lange hin zu sein – wenn sie denn überhaupt kommt. Meiner leidvollen Erfahrung nach schaffen es viele skurrile Ideen nicht sehr weit – oder werden schnell wieder abgesetzt. Siehe „Happy“ oder „Dirk Gentlys holistische Detektei“.

  2. An so etwas habe ich bei Tim Burton damals gedacht, als dieser über Alice gesprochen hat.
    Naja, danach kam ein guter Disney Film.

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