Amber: Crowdfunding für die Home-Assistant-Plattform gestartet

Smart-Home-Enthusiasten haben vielleicht einmal schon von Home Assistant gehört. Die freie Software läuft unter anderem in einem Docker-Container oder auf einem Raspberry Pi und verzahnt diverse Geräte im Smart Home miteinander (hier gibt’s eine Demo online). Die Software gibt’s mittlerweile 8 Jahre und nun versucht man sich mit Crowdfunding. Da will man euch aber nicht das Geld für die Software aus der Tasche ziehen, stattdessen bietet man mit Home Assistant Amber Hardware an. Letzten Endes ist Amber ein angepasstes Raspberry Pi Compute Module 4 mit entsprechenden Schnittstellen und vorinstallierter Software. Mit Home Assistant Amber können Nutzer ihre Beleuchtung, ihr Thermostat, ihren Fernseher, ihre Musik und vieles mehr steuern. Home Assistant lässt sich mit über 1.000 verschiedenen Geräten und Diensten integrieren. Mit Home Assistant Amber gibt es keine Herstellerbindung. Das Produkt ist als offene Plattform konzipiert, über die Anwender die volle Kontrolle haben, ohne Einschränkungen. Ab 99 Dollar geht’s da los – wer mehr Power möchte, kann auch mehr investieren.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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19 Kommentare

  1. sehr interessant und preislich mit integriertem ZigBee sogar relativ attraktiv. Und eine SSD ist auch nicht schlecht

  2. Wie es scheint, geht es bei HA wesentlich prosfesineller weiter.
    ioBroker wird immer mehr abgehängt. Schade. Die haben auch viel verspielt.

    Danke das du darüber berichtest, Ich werde es bei jemanden testen.

    • Der ioBroker hat vor wenigen Tagen erst ein komplett neugestaltetes Interface bekommen.
      Und nur weil es von HA Hardware geben soll, macht es die Software nicht automatisch besser oder professioneller!
      Meiner Meinung nach ist ioBroker von der Software überlegen!

  3. Raspi + Zigbee stick = WHY

    • Um ZigBee Geräte per Home Assistant zu steuern und nicht auf eine herstellerspezifische Bridge zu setzen, sondern auf etwas herstellerübergreifendes!

      • Was ist mit ZWave, Homematic IP und die zig anderen Standards die es da draußen gibt. Herstellerübergreifend… und nur Zigbee unterstützen, macht Sinn…

        • Ach das meinst Du. Das war aus deinen vier Wörtern oben nicht so zu entnehmen!
          Aber es wird Matter unterstützt, was ja der kommende Standard sein soll.

  4. Aber für homematic IP gibt es keine „Multizentrale“ oder

  5. Danke für die Info zu dem Projekt!

    • Ich habe es mir jetzt mal genauer angesehen.

      Für mich persönlich uninteressant, da ich schon einen Pi 4 mit SSD für Home Assistant nutze. Da ergibt sich erstmal kein Mehrwert.

      Für einen Neueinsteiger sehe ich das aber durchaus als Option. Home Assistant ist gerade für Anfänger gut geeignet und leicht einzurichten. Manch einer wird die Anschaffung eines Pi mit allem erforderlichen Zubehör bisher vielleicht gescheut haben. Für diese Leute ist das sicher ein noch leichterer Einstieg. Preislich finde ich das auch angemessen, wenn man mit den Kosten der Einzelzeile bei einem Pi 4 Setup vergleicht. Und man spart sich die Konfiguration und Installation.

  6. Was mich an Amber stört: fast komplett geschlossenes Gehäuse ohne Lüfter. Es gibt auf dem Board nicht einmal eine Möglichkeit einen Lüfter anzuschließen, weil nicht vorgesehen. Die Konstrukteure sagen, sie mögen keine Lüfter.
    Das verbaute Zigbee-Modul ist nicht gesockelt und ist so nicht ohne Weiteres austauschbar, falls defekt oder mal eine neue, bessere Version zur Verfügung steht. Andere Technologien, wie Bluetooth, Z-Wave, 868MHz, 433MHz, etc… werden nicht unterstützt und können auch nicht nachgerüstet werden. Das Board hat weder HDMI, noch irgendeinen anderen Display-Anschluss und keinen vollständigen GPIO-Anschluss, wie andere RasPi Boards.
    – aber es hat einen 3,5mm Stereo-Klinken-Ausgang (wofür zum Teufel das?)
    Also, in meinen Augen ist das Amber eine komplette Fehlentwicklung, da miserables Kühlungsdesign, nicht erweiterbar, nicht zukunftssicher und außer Zigbee und SSD keinerlei technologische Vorteile gegenüber anderen Lösungen!
    Das Amber hat mehr Nachteile als Vorteile und der Preis ist auch nicht so toll, wenn man noch 19% Zoll + 6€ Zahlkartengebühr hinzurechnet. Gibt massenhaft andere CM4 Boards, welche weitaus besser sind hinsichtlich Aufrüstbarkeit und Ausstattung, auch wenn ohne schickes Gehäuse, aber was bringt das, wenn es die CPU und SSD auf Zeit grillt?

    • Dafür wird Matter unterstützt, was doch der kommende Standard sein soll.

    • Ich finds preislich auch uninteressant und zukunftsunsicher. Externe Wlan-Antenne via CM4 ist auch nicht vorgesehen. Thread und Matter müssen sich auch erstmal durchsetzen. Es wurde schon viel versprochen.

  7. Also sorry mal @caschy, aber „ab 99 USD geht’s los“ ist ja mal einfach falsch.
    Da geht gar nix los, denn da fehlt noch der Raspberry der im 99,- USD-Paket nicht mit drin ist (und: nein, wenn Du einen „normalen“ Raspbi hast nutzt Dir das nichts, Du brauchst das „Compute Module“, das sicher nicht so irre viele Leute haben im Vergleich zum „normalen Raspbi“).
    Genauso könnte man sagen „mit 6 USD geht’s los“, denn die bieten auch ein USB-Kabel zu dem Preis für die die sonst schon alles haben.

    Ein Paket in dem alles drin ist was man braucht kostet 149 USD.
    Und das wäre mir dann doch zu teuer, vor allem weil ich schon einen 4er habe.

    Weiss man eigentlich irgendwas ob der Conbee II – Stick Matter unterstüzen wird?

  8. Ich frage mich jetzt aber, wo genau der Vorteil zu einem RPI4 + Conbee Stick liegt?
    Es ist weder günstiger, noch erfüllt es mehr Anforderungen?
    Zum Thema HA und iobroker …
    Ich habe mir letztes Jahr auch beides angesehen und finde es einfach nur geil im ioBroker auf die Schnelle ein paar Blöcke in Blockly zu verschieben um ein funktionale und optische Funktion/Script zu erstellen.
    Die Oberfläche hat auch eine deutliche Überarbeitung erfahren.
    Ich wüsste also nicht, was mir fehlt bzw. was HA besser könnte.
    Ständiges rumfummeln in irgendwelchen Yaml Dateien ist nicht so meins.
    Vielleicht klärt mich mal jemand auf was HA im Gegensatz zu ioBroker so viel besser macht.

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