
Persönlich beruhigen würde mich das als Mitarbeiter aber nun auch nicht unbedingt, Überlegungen sind immer noch keine Zusicherungen. Zudem ist nicht erst seit Kurzem anzunehmen, dass VOD-Dienste es gegenüber dem reinen Streamingangebot immer schwerer haben. So bleibt mir auch nur ein Stirnrunzeln übrig, wenn Nora Münstermann von der ver.di behauptet „Mit dieser Entscheidung hat niemand gerechnet.“ Traurig ist die Entscheidung gerade für die Mitarbeiter definitiv, dass damit auch auf Dauer nicht zu rechnen war, halte ich persönlich für falsch.
Videobuster-Geschäftsführer Radek Wagner steht der Thematik hingegen noch immer posititv gegenüber:
„Wir sehen anhand unserer eigenen Kunden, dass es weiterhin einen großen Bedarf an DVD und Blu-ray gibt. Die Gründe hierfür sind vielfältig, wie zum Beispiel beste Bild- und Tonqualität, größte Filmauswahl und nicht zuletzt ein über Jahre gelerntes, einfaches Bedienkonzept. Videobuster.de freut sich, auch die ehemaligen Lovefilm-Kunden im DVD- und Blu-ray-Verleih begrüßen und beliefern zu dürfen.“
Natürlich stirbt der Bedarf an Video-On-Demand nicht ad hoc aus, einfach wird es für die Dienste in den nächsten Jahren sicher trotzdem nicht.