Amazons neues Musikstreaming-Angebot soll bereits im September starten

amazon music logoNeulich berichteten wir Euch über Amazons Pläne für das Musikstreaming. Ein Angebot wie Spotify und Co. soll es werden, 10 Dollar pro Monat für den Zugriff auf einen umfangreichen Musikkatalog. Gleichzeitig soll es aber auch eine günstigere Streamingflat für Echo-Besitzer geben. Nur nutzbar mit dem zuhörenden Lautsprecher, dafür aber nur 4 bis 5 Dollar pro Monat. Wann der neue Dienst starten soll, war bisher nicht bekannt, die Financial Times hat dazu nun aber neue Informationen. Gleich zwei Quellen, die mit der Sache vertraut sind nennen den September als Starttermin, entsprechende Deals mit den großen Labels sollen kurz vor Vollendung stehen.

Gleiches gilt übrigens auch für Pandora. In den USA als Internetradio sehr beliebt, soll der Anbieter noch dieses Jahr ebenfalls in das On-Demand-Streaminggeschäft einsteigen. September soll es indes bei Pandora aber nicht werden. In den USA könnte sich Amazon so durchaus einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Künstler dürfte es freuen, dass Amazon wie Apple soll leicht höhere Beträge als Spotify an die Künstler abführen soll. Und für die Nutzer ist mehr Konkurrenz sicher auch nicht schädlich.

Ob Amazon sein Musikstreaming-Angebot nur in den USA oder überall anbieten wird, ist weiterhin unbekannt. Es ist aber nicht so unwahrscheinlich, dass wir auch hierzulande auf das Angebot zugreifen können werden. Der September lässt nicht mehr lange auf sich warten, insofern sollte es bald weitere Informationen geben. Wäre ein solches Angebot für Euch interessant oder ist Euer Bedarf mit Spotify, Apple Music, Tidal, Deezer und wie sie nicht alle heißen bereits gedeckt?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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13 Kommentare

  1. Ich hoffe, dass Prime Music unverändert bleibt. Mehr brauche ich nicht…!

  2. Ich hoffe, dass Prime Music endlich einen vernünftigen Musikkatalog bekommt: Viele große Künstler, die 10+ Alben veröffentlicht haben, und bei Prime Music gibt’s maximal 1.

  3. Sascha Ostermaier says:

    @Anon: Genau das ist doch der Ansatz von Prime Music? Quasi anfixen, damit die Leute den Rest kaufen.

  4. anzensepp1987 says:

    Echo zum Weihnachtsgeschäft wäre gut. Um gehen die kommende Konkurrenz von Google zumindest zeitweise zu bestehen, müsste man sich wenigstens einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Wie damals bei den Tablets im Prinzip.

  5. genau und dann schickt man eines tages ein paket falsch ab und schwupps ist das Konto unwiederbringlich gekündigt. keine musik, playlisten, cloud einfach alles weg.^^ wahrscheinlich sperren die irgendwann, weil man zu viel gehört hat oder das falsche gehört hat.^^

  6. Interessiert mich nicht, bin mit Google Play Music glücklich.

  7. Spotify und Prime Music reichen mir eigentlich komplett.
    Spotify in der kostenlosen Variante ist schon sehr nervig, daher mache ich hin und wieder Abstriche und höre eben nur das, was Prime anbietet.
    Wer nicht zahlen möchte, kann vermutlich auch Abstriche machen.

  8. @mini: Genau so geht amazon vor. Wie hast du sie nur so schnell durchschaut? ein Teufelskerl bist du.

  9. Und wer sich traut benutzt sonst tidido.com. Hat zwar keine App aber dafür bekommt man einen umfangreichen Katalog komplett ohne Kosten. Ich frage mich allerdings, wie es sein kann das die Seite immer noch im Netz ist. 100% legal erscheint mir das ganze nicht wirklich.

  10. Alben von Musikstreaming-Verweigerern wie den „Toten Hosen“ und „Die Ärzte“ sind da online. Das spricht 100% dagegen das es legal ist.

    Es gibt kein Impressum, keine einsehbaren Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweise.

    Das ist 100% eine illegale Seite. Die Frage ist natürlich ob man als User das Risiko eingeht auf einer solchen Seite zu surfen.

    Wie groß kann der Stress werden wenn man auffliegt als User (siehe Fälle Kino.to oder andere etc). Und wer weiss man da untergejubelt bekomme per Flash oder Javascript. Irgendwo werden die daran Geld verdienen, das ist klar.

    Und das alles um 10 Euro für Spotify, Deezer etc zu sparen im Monat? Nun ja, muss jeder selber wissen.

    Der letzte der mir erklärt hat das die 10 Euro zu viel sind, verraucht das am Tag.

  11. Wenn ich denn mal „was anderes“ hören möchte reicht mir Prime Music auch völlig. Die wirklich guten Sachen welche ich öfter hören möchte kaufe ich mir eh als ganz normale mp3 Datei. Da sehe ich wenig Sinn im Streaming in Richtung Spotify, dafür ist das zu teuer.

  12. Ob es nun noch 20 Clones braucht? Das Problem ist, dadurch wird das Angebot auch nicht besser. Nur mehr Dubletten.

    Solange im Sortiment so gewaltige Lücken sind. Wäre das niemals was für mich. Davon abgesehen das ich von Musik Mieten gar nix halte.

    Was mir gefällt wird gekauft und fertig. Zum Stöbern reicht umsonst bei Spotify vollkommen aus.

  13. Spotify ist mein Ding. Auch mit dem neuen Layout bin ich zufrieden. Auch wenn der Preis sicher verlockend ist

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