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AmazonPrints: In den USA landen Fotos aus der Cloud direkt vor der Haustür

artikel_amazonAmazon erweitert sein Imperium Stück für Stück. Immer wieder gibt es neue Services, die den Nutzer noch tiefer in die Prime-Mitgliedschaft ziehen wollen. In den USA startet Amazon nun einen Ausdruck-Service für Fotos, genannt AmazonPrints. Einzelabzüge gibt es so schon ab 0,09 Dollar, aber auch Fotobücher lassen sich realisieren. Der Service steht allerdings nur Prime Photos- und Amazon Drive-Kunden zur Verfügung. Der Dienst ist ziemlich einfach gestaltet, man wählt einfach seine Bilder von Amazon Drive aus, schließt die Bestellung ab und schon landen die Bilder kurz darauf vor der Haustür.

Ob Amazon in Deutschland einen ähnlichen Dienst anbieten wird, ist nicht bekannt. Schaut man sich hierzulande um, mangelt es nicht an Ausdruckmöglichkeiten. Sowohl online als auch stationär in diversen Drogerien lassen sich jederzeit unkompliziert Bilder ausdrucken oder auch andere Dinge mit Fotomotiven versehen. Auch vom preis her wird man da nicht gerade arm, insofern müsste Amazon wohl schon etwas mehr bieten als nur Ausdrucke zu einem Preis, den man auch bei darauf spezialisierten Diensten erhält.

In den USA hat das Angebot aber bereits Auswirkungen auf die Konkurrenz. Die Aktie des Anbieters Shutterfly hatte nach der Ankündigung einen so starken Kursverlust wie seit 2008 nicht mehr, um 12 Prozent brach sie ein. Laut Bloomberg soll es sich aber um eine Überreaktion handeln. Analysten sind der Meinung, dass Amazon-Kunden für schnelle Einkäufe die Webseite aufsuchen, nicht um sich mit der langwierigen Erstellung von Fotobüchern zu beschäftigen.

Wie macht Ihr das denn mit Bildern, die Ihr nicht nur digital haben möchtet? Druckt Ihr regelmäßig aus oder sammelt Ihr und holt dann einmal alle x Monate ein riesiges Paket ab? So läuft es bei uns nämlich meistens.

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