AmazonPrints: In den USA landen Fotos aus der Cloud direkt vor der Haustür

artikel_amazonAmazon erweitert sein Imperium Stück für Stück. Immer wieder gibt es neue Services, die den Nutzer noch tiefer in die Prime-Mitgliedschaft ziehen wollen. In den USA startet Amazon nun einen Ausdruck-Service für Fotos, genannt AmazonPrints. Einzelabzüge gibt es so schon ab 0,09 Dollar, aber auch Fotobücher lassen sich realisieren. Der Service steht allerdings nur Prime Photos- und Amazon Drive-Kunden zur Verfügung. Der Dienst ist ziemlich einfach gestaltet, man wählt einfach seine Bilder von Amazon Drive aus, schließt die Bestellung ab und schon landen die Bilder kurz darauf vor der Haustür.

amazonprints

Ob Amazon in Deutschland einen ähnlichen Dienst anbieten wird, ist nicht bekannt. Schaut man sich hierzulande um, mangelt es nicht an Ausdruckmöglichkeiten. Sowohl online als auch stationär in diversen Drogerien lassen sich jederzeit unkompliziert Bilder ausdrucken oder auch andere Dinge mit Fotomotiven versehen. Auch vom preis her wird man da nicht gerade arm, insofern müsste Amazon wohl schon etwas mehr bieten als nur Ausdrucke zu einem Preis, den man auch bei darauf spezialisierten Diensten erhält.

In den USA hat das Angebot aber bereits Auswirkungen auf die Konkurrenz. Die Aktie des Anbieters Shutterfly hatte nach der Ankündigung einen so starken Kursverlust wie seit 2008 nicht mehr, um 12 Prozent brach sie ein. Laut Bloomberg soll es sich aber um eine Überreaktion handeln. Analysten sind der Meinung, dass Amazon-Kunden für schnelle Einkäufe die Webseite aufsuchen, nicht um sich mit der langwierigen Erstellung von Fotobüchern zu beschäftigen.

Wie macht Ihr das denn mit Bildern, die Ihr nicht nur digital haben möchtet? Druckt Ihr regelmäßig aus oder sammelt Ihr und holt dann einmal alle x Monate ein riesiges Paket ab? So läuft es bei uns nämlich meistens.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Die sollen in ihr Foto Drive mal ne ordentliche Sortierfunktion einfügen. Vor allem bei freigegeben Links ist das ganze extrem bescheiden und kaum brauchbar. Wer sortiert den bitte nach Uploaddatum? Sowas einfaches wie nach Namen sortieren geht aber nicht.

    GDrive und Flicker sind da Lichtjahre voraus.

    Amazon Drive dient mir momentan (leider) nur als Backuplaufwerk.

  2. @Markus: Na deswegen sollst du dir die Bilder doch ausdrucken, damit du sie dann per Hand sortieren kannst. 😉

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