Amazon soll Spotify-Konkurrenten planen

artikel_amazonMusikdienste haben wir eigentlich genug zur Auswahl. Spotify. Apple Music. Google Play Musik. Oder auch Deezer. Alles Dienste, die die Musikflat gegen Bares anbieten. Amazon ist da etwas anders aufgestellt, bietet in Verbindung mit einer Prime-Mitgliedschaft viele Titel zum Hören an. Ebenfalls mit Offline-Zugriff. Nur halt nicht so umfangreich wie der Wettbewerb. Soll aber kommen, wie Daily Mail mit Bezug auf Reuters-Quellen behauptet. Der Service soll funktionieren wie Spotify. 10 Dollar / 10 Euro im Monat kosten und eben Zugriff auf +30 Millionen Titel bieten. Streamen oder offline hören.

Die Quellen gehen von einem Start im Sommer oder im Herbst aus, Amazon finalisiere gerade alles. Was nun dran ist, wird man dann sehen, wenn es vor der Tür steht. Nachvollziehbar ist der Schritt auf jeden Fall. Muss man halt sehen, wie das Ganze preislich gelöst wird. Man zahlt ja heute unter Umständen schon genug. Es läppert sich, wenn man zahlreiche Dienste nutzt. Da kommen „Familienboni“ gerade recht. Machen sicherlich viele von euch. Netflix, Spotify, Google Play Musik oder auch Apple Music mit Freunden teilen – schon ist die monatlich zu zahlende Summe wesentlich kleiner.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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23 Kommentare

  1. Da passen ja die Bundesliga Rechte ganz gut.

  2. Ich habe vor wenigen Tagen mein Spotify Premium Abo gekündigt und bin nun im letzten Monat. Danach werde ich auf Prime Music setzen. Ich höre deutlich mehr Podcasts als Musik und denke, dass mir Amazon da locker ausreicht.
    Als nächstes fällt wahrscheinlich das Netflix Abo.

  3. Was mich ja ungemein an Spotify und Apple Music nervte, das die keinen like und dislike button haben. Da bin ich mit Amazon Music & Google Music (Podcast, meine hochgeladene Pandora Playlisten, 50.000 in schlechter Qualität hochladen und in sehr guter Qualität wieder runterladen 🙂 sehr zufrieden, da sie die Daumen hoch und runter haben. Kann doch nicht sein das wir uns nervige Songs immer wieder anhören müssen 🙁 wenn kein Skip Button in der Nähe ist. Wir haben das Jahr 2016 und Smarte Datenbanken haben die Global Player nicht im Angebot !?!

  4. Bin bei Spotify und bin sehr zufrieden damit. Durch das FamilyAbo ist auch der Preis nochmal nach unten gegangen.

  5. AnnaChristin says:

    Och nutze Amazon Prime und Juke und bin mit beidem zufrieden.

  6. Ich bin bei Deezer. Da gibt es auch Like-Buttons. ich möchte da eigentlich nicht weg. Ein Familienabo wäre noch cool. Wenn das jetzt alles in Prime mit drin wäre, bin ich dann auch bei Deezer raus.

  7. @Ulrich kann aber so ein großes Zugpferd nicht sein da man die Bundesliga schon bei Prime bekommt, für weniger als die Hälfte des Preises der für den neuen Dienst genannt wird.

  8. Ich persönlich finde 10 Euro im Monat nur für das Streaming von Musik deutlich zu teuer. Es mag Nutzergruppen geben für die sich das lohnt, für mich tut es das nicht.
    Mir fehlt da auch irgendwo die Relation. Ich bekomme für unter 5 Euro pro Monat eine riesige Auswahl an Filmen, Serien, teilweise Bücher, nun auch noch etwas Musik und noch dazu kostenlosen Expressversand. Und da soll ich für einen Dienst der mir „nur“ das streamen von Musik bietet 10 Euro im Monat zahlen? Nein, danke.

  9. Um sich auf die Schnelle eine Playlist für das Joggen oder dergleichen zusammen zu klicken finde ich Prime Music okay. Sollte das Angebot dann erweitert werden, gehen die monatlichen 10€ doch vollkommen in Ordnung. Bei den Künstler etc. muss ja auch ETWAS was hängen bleiben.

    „10 Euro sind immer noch zu viel…“
    Irgendwie habe ich den Eindruck das durch die ganzen Streamingangebote die Wertschätzung für Musik ein wenig abgenommen hat.

  10. Pooly – gebe Dir vollkommen Recht. Die Wertschätzung ist dahin. Früher zahlten wir bis zu 20 Euro pro CD. Heute ein Auswahl der neusten Releases für +Euro 10 im Monat. Ich zahle gerne diesen Betrag, da mir alle meine Liieblingsalbums der Jugend und die neuesten zugänglich gemacht werden. Der Musik soll auch noch was verdienen.

  11. @Pooly, Rowland
    So direkt würde ich das nicht formulieren. Also wenn ich jetzt mal von mir ausgehe, ist durchaus Wertschätzung für die Musik vorhanden. Ich kaufe z.B. nach wie vor Musik von Künstlern die ich mag. Ganz „altmodisch“ als normale mp3 Datei mit der ich dann machen kann was ich will, und die mir zeitlich unbefristet zur Verfügung steht. Dafür gebe ich auch gerne den verlangten Preis aus.
    Aber nur für Streaming, also das ausleihen von Musik ohne irgendeine dauerhafte Nutzungsmöglichkeit daraus zu ziehen, halte ich die aktuellen Preise von 120 Euro im Jahr für deutlich zu hoch. Dafür ist die Konkurrenz zu hoch, und wirklich gute neue Musik kommt auch eher selten raus.

  12. Ehrlich….

    Ein Dienst der wohl nur auf Fire Geräten und vielleicht noch im Browser geht?

    NEIN DANKE!

    Es gibt zwar Bspw. einen Android Client auch für Videos. Doch bis der kam, dauerte es Jahre und bis heute kann der aus Prinzip kein Chromecast.
    Dazu muss man diesen grausamen Amazon-Store installieren. (Wer ein richtig kryptisches Passwort hat, dass im Grunde nur im Browser gespeichert wird, kann den erst gar nicht auf den Mobilen Geräten verwenden.)

    Gleiches wird sicher mit Audio passieren. Und besonderes direkter Chromecast Audio Support….. Ich hab sooooo GROSSSSSSSEEEEE Zweifel.

    Amazon sollte erstmal sich den anderen Plattformen öffnen. Dann wird es wirklich ein Erfolgreich. Und wirklich mal alle Kunden Glücklich, weil alles wo auch immer funktioniert.

  13. Für was braucht ihr Like oder Dislike Buttons. Entweder mir gefällt das Lied nicht, dann höre ich es nicht an. Höre ich es an, wird ein Counter um 1 hochgezählt.
    Amazon Music ist für mich total lächerlich. Altbackene Musik zudem ist der Service auf PC und Android App total umständlich in Bedienung

  14. Bei Nutzung solcher Dienste greife ich selbst ja lieber auf die Möglichkeit zurück, Musik nach Genre oder persönlichem Geschmack auszuwählen. Mir eigene individuelle Playlisten zusammenzustellen, dazu habe ich weder Lust noch die Zeit. Und dann sind „Like/Dislike-Buttons“ schon eine gute Sache, wie sie zum Beispiel Google bietet. Wenn einem ein Titel nicht gefällt, kann man das entsprechend kundtun und dieser Titel wird eben nicht wieder gespielt.
    Für diese Art der Nutzung sind mir persönlich zehn Euro im Monat auch in der Tat zu teuer, insbesondere, weil ich das bei Google beispielsweise gänzlich ohne zusätzliche Kosten bekomme (wenn auch mit ganz dezenter Werbung). Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Amazon zumindest bestehenden Prime-Kunden dafür auch noch mal zehn Euro monatlich zusätzlich in Rechnung stellt. Ich kann mir eher sowas wie ein „Prime Plus“ vorstellen, dass zu einem jährlichen Pauschalpreis (vielleicht 99 Euro, bei Amazon aber eher weniger, schätze ich) alles beinhaltet. Aber auch das ist alles nur Spekulation.

  15. Thomas Borkowski says:

    Es ist nicht lange her, dass ich bei Amazon irgendwas abspielen wollte am PC und die Meldung bekam, ich soll erstmal Flash installieren. Da habe ich sehr gelacht und das Ding wieder geschlossen.
    Prime lasse ich erstmal auslaufen, die Abschottung gefällt mir ja auch nicht – wenn die keine Clients auf meinen bevorzugten Geräten zur Verfügung stellen und keinen Chromecastsupport bieten, sollen sie ihr Zeug behalten.

  16. Henry Jones Jr. says:

    @elknipso: ich will dich nicht bekehren und kann den Vorteil des Eigentums gut nachvollziehen. Aber die Aussage, dass wenig gute neue Musik herauskommt, kann ich nicht bestätigen. Ich entdecke durch Spotify so viel tolle Musik, die mir entgehen würde, würde ich auf Kaufmusik setzen. Wenn man den Dienst kaum nutzt sind 10€ im Monat sicherlich viel. Für mich ist es im Grunde ein Spottpreis…

  17. Henry Jones Jr. says:

    Zum Artikel: eigentlich ein logischer Schritt von Amazon. Spannend bleibt, ob Amazon seine ganze Dienste irgendwie bündelt und wie man mit der hauseigenen Konkurrenz „Prime Music“ weitermacht.
    Die Musikflatrate von Amazon kommt für mich jedoch nicht in Frage, selbst wenn Chromecast unterstützt werden sollte (ohne geht es in unserem Haushalt sowieso nicht mehr). Da zahle ich den Zehner lieber an Gesellschaften, die sich auf Musik spezialisiert haben

  18. Mit Spotify bin ich sehr zufrieden. Hab nie daran gedacht mal Ampya oder Deezer auszuprobieren. Wozu sollte ich auch etwas Neues ausprobieren, wenn ich bereits zufrieden bin?
    Prime Music ist die Ausnahme, da es schon im Prime Angebot inbegriffen ist.

  19. Die Spotify App zumindest auf Android hat viele Usability Probleme. Zum Beispiel, dass sich der Player nicht per Drag herunterziehen lässt, sondern man den Button oben links drücken muss. Dieser lässt sich als Rechtshänder auf normal-großen Gerät nicht mit einer Hand erreichen. Oder, dass man beim Zurückgehen immer ganz oben in einer Liste landet. Diese Dinge erscheinen so marginal, aber dadurch dass man sie hunderte Male macht, wird es irgendwann nervig. Außerdem ist der Support von Spotify erschreckend schlecht. Die lesen den ersten halben Satz und schicken eine vorformulierte Mail zurück, die meistens nichts mit dem eigentlich Problem zu tun hat.

    Da bleibe ich lieber bei Google Music.

  20. @Henry Jones Jr.: Naja, ein Spottpreis wäre es, wenn man die Musik dauerhaft behalten und z.B. auch kommerziell nutzen dürfte (etwa als DJ o.ä.). Wenn man die Dienste so nutzt wie ich oder auch wie Du, nämlich zum Entdecken von neuen Songs, unterscheiden sich die Anbieter nur unwesentlich von Genre-basierten Webradio-Stationen, die es auch zuhauf gibt, oft auch ohne Moderation und Werbung.

  21. Henry Jones Jr. says:

    @Chris: das stimmt, ich hatte mal eine Zeit lang Google Music getestet. Die Listen dort haben mir mindestens genauso gut gefallen, wie bei Spotify. Allerdings bietet Spotify mir mehr komfort in der Bedienung (hauptsächlich wegen Connect). GM hat aber auch Vorteile. Muss halt jeder selbst heraus finden, was besser zu ihr/ihm passt

  22. Denke die frage wird sein. Was hat dann Amazon was andere nicht haben.Spotify zb hat gigantische Lücken im Sortiment. Wenn man nun 4 Anbieter hat mit denselben Lücken was bringt das?

    Ich finde die Angebote auch zu teuer. Sicher wenn man Jung ist und jeden Mist hört. Ex und Hopp. Denke aber wenn man älter wird ändert sich das. Und wenn dann die Musik Sammlung laufende Kosten verursacht. Sieht die Rechnung schon anders aus. Ich stelle mir mal vor meine Musiksammlung seit den 70er wäre Streaming. Und ich hätte seit dem Monatliche kosten von 10 Euro.

    Wobei Spotify zb nicht mal Gewinn macht. Wehe die Investoren verlieren mal die Geduld.

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