Amazon Scout: Autonome Kühlbox auf Rädern wird nun auch in Europa entwickelt

Über den Amazon Scout haben wir bereits 2019 berichtet. Optisch eine Kühlbox auf Rädern, ist der Scout ein autonomer Auslieferungsroboter des Unternehmens Amazon. Bislang war der Scout eine „US-only-Geschichte“. Nun kommt er nach Europa, allerdings anders als gedacht. Amazon expandiert nämlich bei den Entwicklungs-Teams. So hat man die Gründung eines neuen Amazon-Scout-Entwicklungszentrums in Helsinki, Finnland, angekündigt, das sich auf die autonome Liefertechnologie konzentrieren soll.

Das neue Team wird zu Beginn aus über zwei Dutzend Ingenieuren in Helsinki bestehen und sich der Forschung und Entwicklung für den Amazon Scout widmen. Doch nicht nur in Helsinki geht’s um Scout, auch hierzulande: Das Team in Helsinki wird eng mit den Forschungs- und Entwicklungslabors von Amazon Scout in Seattle und den Teams in Cambridge und Tübingen zusammenarbeiten, um 3D-Software zu entwickeln, die die Komplexität des realen Lebens simuliert und sicherstellt, dass Scout bei der Auslieferung sicher um Hindernisse herum navigieren kann.

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21 Kommentare

  1. „Guten Tag Peter Arbeitsloser“, sagte die Drohne, „ich komme von The Shop, dem beliebtesten Shop von QualityLand und habe eine Überraschung für Sie“.

    Kleiner Insider am Rande. Es ist aber schon nett zu sehen, wie nahe die Wirklichkeit der Fiktion von Marc-Uwe Kling so Tag für Tag kommt.

    • draco2111 says:

      Deshalb war Quality Land ja so gut.

    • Wenigstens kann die Drohne deutsch sprechen, im Gegensatz zu so manch einem Paketboten.

      • Die Drohne kann auch sicher englisch sprechen, im Gegensatz zu so manchem Deutschen.

        • Mein Kommentar zu den Sprachfähigkeiten sollte keinesfalls fremdenfeindlich oder rassistisch sein. Er war meinem aktuellen Erlebnis mit dem Paketboten, der trotz fehlender Sprachkompetenz sehr freundlich war, geschuldet. Die Einführung von Lieferdrohnen und/oder -robotern ist zu begrüßen, denn die Paketboten sind echt arme Schweine. Ganz unabhängig welche Sprachen sie sprechen können. Es liegt in unser Aller sozialer Verantwortung das alle Menschen einen ordentlichen, sicheren und auskömmlich bezahlten Job machen können.

          • Die Paketboten sind dann aber arbeitslos, es sind in der Regel ungelernte Arbeiter da wird falls es Anschlussarbeit gibt auch nicht mehr Stundenlohn geben

        • Ja, wenn ich in Japan bin, bin ich auch immer entsetzt, wie wenig Einheimische dort Plattdeutsch sprechen. Auch wenn du es nicht glauben kannst, die Landessprache ist überall auf der Welt immer wichtiger, als Fremdsprachen. Und wenn Leute, die die Landessprache nicht können, Probleme haben, dann können sie die Landessprache lernen. Lernen sie diese nicht, haben sie Probleme. Eigenverantwortung!

    • „Guten Tag“ , sagt die Drohne. „Ich habe gerade deinen Billigjob übernommen und zum Dank neue höher bezahlte Jobs in der Soft-und Hardware-Entwicklung geschaffen. Alles was du tun musst ist dafür lernen und dein Leben in die Hand nehmen. Selbst eine teure Uni musst du dafür nicht besuchen. Das ganze Wissen wird Online vermittelt. “
      „Danke liebe Drohne endlich muss ich keine schlecht bezahlten, monotonen arbeiten mehr verrichten.“

  2. Im Innenstadtbereich sicher interessant. Gibt in den USA afaik bereits Testläufe mit ähnlichen Geräten für den Pizza- oder Paketlieferdienst.

    • Gerade im Innenstadtbereicg sind doch die Gehwege stark belegt und da sollen sich nun auch noch zahlreiche autonome Kühlboxen durchschlängeln bzw. die Kunden im Hürdenlauf überspringen?

      Ansonsten: Kann ich mir die Pakete der anderen Kunden auch gleich mit rausnehmen oder wird immer nur ein Kunde beliefert und daher braucht es dann zahllose dieser rollenden Kühlboxen? Oder wie ist der Diebstahlschutz geregelt?

      • In Innenstadtbereichen wohnt in der Zukunft niemand mehr. Es gibt auch keinen stationären Einzelhandel mehr. Wird alles automatisiert an die Haustür geliefert. Da muss niemand sich den Gehweg mit den autonomen Lieferwägelchen teilen. Man muss so eine Vision auch mal zu Ende denken 😉

  3. Endlich wird der Walking Fridge Wirklichkeit. Vermutlich ist Heineken Sponsor von dem Teil.

  4. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sowas wirklich kostendeckend funktioniert.

    Wenn hier in Berlin so etwas über den Gehweg rollt wird das Ding an der nächsten Ecke von einer Rotte Assis gekidnapt. Die zerlegen das Teil dann und schürfen nach wertvollen Ressourcen. So wie Jawas auf Tatooine.

    • Peter Brülls says:

      Dann setzt man das in den entsprechendem Stadtteilen nicht ein.

      Allmählich habe ich aber den Eindruck, dass manche Berliner gerade stolz darauf sind, in einer gescheiterten Stadt zu wohnen.

      Jesses, was machen die nur, wenn irgendwann die bayrische Sozialhilfe ausbleibt?

      • Funktioniert ja nicht. Wenn du wüsstest, dass in Gebiet A kostenlose Pizza rumrollt, dann fährst du da eben kurz mit dem Fahrrad hin. Gegessen wird dann direkt vor Ort, wird ja sonst kalt und sofern man den Leuten wegen Essensdiebstahlverdacht nicht den Magen auspumpt, hat man nicht mal mehr Beweismittel.

        Da sind so viele Belohnungsaspekte mit verbunden (Jagdtrieb, frische Nahrung, Glücksgefühle wenns klappt), dass das zu einem Volkssport werden wird, selbst unter Normalos. Und ehrlich gesagt hat das auch was gutes, man muss nicht alles automatisieren.

        • Da stellt sich mir die Frage, wie viele E-Scooter wohl schon in der Spree liegen? Im Rhein sollen es bei Köln ja um die 500, Tendenz steigend,, sein.

          • Peter Brülls says:

            Einige. Bei den Scootern ist aber das Problem, dass neben Vanilla-Vandalismus das asoziale Abstellen durch einige Benutzer zusätzlich provoziert.

            Eine fahrende Drohne praktiziert das nicht und zieht friedlich ihrer Wege. Und kann ggf. im Notfall einen menschlichen Piloten zu Hilfe ziehen, der per Audio und Video mit den Umgebenden reden kann. Das erhöht schon mal die Hemmschwelle.

        • Peter Brülls says:

          „Wenn du wüsstest, dass in Gebiet A kostenlose Pizza rumrollt, dann fährst du da eben kurz mit dem Fahrrad hin. Gegessen wird dann direkt vor Ort, wird ja sonst kalt und sofern man den Leuten wegen Essensdiebstahlverdacht nicht den Magen auspumpt, hat man nicht mal mehr Beweismittel.“

          Psst: Kameras. Und Stinkbomben, die bei unautorisierter Entnahme die Nahrung ungenießbar machen.

      • Ich fürchte mein Berliner Regionalstolz hält sich in Grenzen. 😀

  5. Gerade darüber gestolpert: In Berlin gibt es ein ähnliches Pilotprojekt. Nennt sich „DiscoPeter“ und liefert Burger aus. Aktuell zwar nur rund um das bereitstellende Restaurant aufgrund gesetzlicher Beschränkungen aber sieht ähnlich dem Fahrzeug aus wie im Artikel.

    • Jannik meinte doch, „Wenn hier in Berlin so etwas über den Gehweg rollt wird das Ding an der nächsten Ecke von einer Rotte Assis gekidnapt.“ – Anscheinend ist die Hauptstadt doch nicht so schlimm wie manchmal behauptet wird.

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