Amazon: Notorische Rücksender werden um Angabe von Gründen gebeten

Amazon Artikel LogoEs ist schon eine Weile her als Amazon die Konten von notorischen Rücksendern einfach sperrte. Keine Rückfrage – es gab eine direkte Sperrung.  Seitdem hat sich aus meiner Beobachtung heraus einiges getan, der Händler sperrt offenbar nicht mehr so einfach ohne Nachfrage.  In der letzten Zeit haben wir wieder E-Mails von Lesern bekommen, die sich mit dem Thema beschäftigen. Der momentane Schritt bei frequenten Rücksendern ist wohl die Nachfrage des Unternehmens, was denn die Gründe der Rücksendung seien, schließlich habe man eine Qualitätssicherung, die jeden bestellten Artikel überprüft, bevor dieser das Logistikzentrum verlässt.

Wer dann keine Gründe zu den Rücksendungen angibt und in den Augen von Amazon weiterhin eine „hohe Anzahl“ von Artikeln zurückschickt, der bekommt eine Sperrung in Aussicht gestellt. Das Ganze kommt nun  nicht mehr so abrupt wie früher und liest sich dann wie folgt:

Unsere Qualitätssicherung überprüft jeden einzelnen bestellten Artikel bevor er unser Logistikzentrum verlässt. Da Sie weiterhin eine außergewöhnlich hohe Anzahl Ihrer bestellten Artikel zurückschicken, sind Sie offenbar nicht mit unserem Angebot zufrieden. Leider haben Sie uns bisher nicht über die Gründe hierfür informiert. Bitte geben Sie uns durch Ihre Rückmeldung die Möglichkeit, Ihr Einkaufserlebnis zu verbessern. Ein Hinweis: Bleibt Ihr derzeitiges Retourenverhalten so außergewöhnlich wie bisher, ohne dass Sie uns eine Begründung mitteilen, bitten wir Sie um Verständnis, dass wir uns das Recht vorbehalten, Ihr Amazon.de Konto zu schließen. Über eine Schließung würden Sie per E-Mail informiert. Derzeit sind Bestellungen über Ihr Konto noch möglich.

Eine Schließung hat natürlich unter Umständen weitreichende Folgen, die sich wie folgt lesen:

– Schließung der Kundenkonten bei Amazon BuyVIP, Amazon.de, Amazon.co.uk, Amazon.com, Amazon.co.jp, Amazon.fr, Amazon.it, Amazon.es, Amazon.ca und Amazon.cn; sowie Konten bei Javari.de, LOVEFiLM, Audible.de

– Ihr Amazon Wunschzettel und andere angelegte Listen, der Bereich „Mein Konto“, Ihr Kundenprofil, Ihre Rezensionen, Diskussionsbeiträge und Kundenbilder die im Zusammenhang mit Ihren Kundenkonten stehen, werden gelöscht.

– Ihr Verkäuferkonto für die Plattform Amazon.de Marketplace wird geschlossen.

– Ihr Konto beim Amazon.de Partnerprogramm wird geschlossen.

– Ihr Zugang zu Author Central und die damit zusammenhängende Autoren-Seite wird deaktiviert.
– Die Zahlungsmöglichkeit über Amazon Payments wird deaktiviert – dies gilt für alle Websites, die Amazon Payments einsetzen.

Auch eine Erstattung von im Konto hinterlegten Geschenkgutscheinen ist dann laut Amazon nicht mehr möglich. Was allerdings möglich ist, das ist das Aufrufen der vormals gekauften Amazon-Inhalte digitaler Art.

Kunden, die einen Kindle besitzen oder eine Kindle-App nutzen, können über diese weiterhin auf ihre Inhalte zugreifen und neue Inhalte erwerben. Sie können außerdem über das Internet unter dem folgenden Link auf Ihre Kindle-Bibliothek zugreifen: www.amazon.de/myk. Um auf bereits erworbene MP3-Inhalte zuzugreifen, gehen Sie bitte über den folgenden Link zum Amazon Cloud Player: www.amazon.de/cloudplayer. Sollten Nutzer über Audible.de Hörbücher erworben haben, ist der Download dieser Hörbücher nach Schließung des Kundenkontos nicht mehr möglich.

Persönliche Meinung dazu, die ich schon einmal schrieb: Ich kenne niemanden, der normal einkauft und diese Mails von Amazon erhalten hat. Und wenn ein Unternehmen schon um Feedback bittet, dann kann man dieses sicherlich mal geben. Interessant aber: Ein Leser meinte, er hätte beim Umtausch Gründe angegeben – muss man meines Wissens ja immer (oder?).

Sicherlich wird es in so einem Unternehmen Fälle geben, über die man streiten kann, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man wegen normaler Retouren angegangen wird.

Wie schaut es bei euch aus? Betroffen und eurer Meinung nach mit geringer Rücksendequote?

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

91 Kommentare

  1. Wie sieht’s mit Prime-Kunden aus?

  2. Georg Wilhelm says:

    Aus meiner Sicht hat Amazon die unproblematischsten Rückgabe-Regeln.
    Dies verwende ich auch gern, wenn irgendwas nicht passt.

    Finde dann auch gerecht das Leute die das ausnutzen, gesperrt werden.

  3. Ich habe die E-Mail von Amazon auch mal erhalten, ohne in den 6 Monaten davor eine einzige Rücksendung getätigt zu haben. Ich habe dann den Support kontaktiert und dort hat man sich entschuldigt – man könne keine Auffälligkeiten am Konto feststellen. Ist auch schon länger her und seither habe ich nie wieder etwas gehört.

    Gründe für die Rücksendung muss man übrigens nicht angeben, das ist optional.

    Ich finde das Vorgehen in Ordnung, gerade bei notorischen Rücksendern. Es sollte aber zwischen neuen Produkten und Warehouse Deals differenziert werden – was man da teilweise bekommt… Zum Glück ist der Großteil in Ordnung.

    Und ob das mit den Geschenkgutscheinen einer rechtlichen Prüfung standhalten würde, wage ich zu bezweifeln.

  4. Finde das Vorgehen grundsätzlich in Ordnung, allerdings ist das Ganze halt immernoch sehr undurchsichtig wieviel für Amazon „viel ist“. Wenigstens kommt jetzt ne Vorwarnung.

    „Interessant aber: Ein Leser meinte, er hätte beim Umtausch Gründe angegeben – muss man meines Wissens ja immer (oder?).“ Nicht unbedingt, ein Widerruf nach dem Fernabsatzgesetzt benötigt keinen Grund.
    Schätze aber, dass die Frage nach dem Grund nur dazu da ist, dass sich die Mail netter liest als „Ey hör auf dauernd Sachen zurückzuschicken sonst gibts eine“

  5. Also ich habe vor paar Monaten genau eine solche Mail bekommen. Hatte auf ein Jahr etwa 15% Rücksendungen, wovon eigentlich alle auf nicht passende Kleidung oder defekte Warehousehouse Artikel zurückzuführen waren. Das hatte ich eigentlich aber immer begründet.

    Hab seit der Mail richtig Schiss vor einer Sperre und defekte Ware über Amazon zu reklamieren. Habe wirklich keine Lust, dass mein Guthaben wegen sowas verfällt.

  6. Schwieriges Thema. Ich hatte in diesem Jahr von 27 Bestellungen 5 zurück geschickt.
    Davon waren 4 allerdings sehr nah beieinander (Test verschiedener Netzwerktechnologien).
    Ich finde den Schnitt jetzt nicht ziemlich hoch. Trotzdem habe ich eine Benachrichigung bekommen und nachdem ich mich gemeldet habe, die Warnung, dass sie sich das Recht vorbehalten, mein Konto trotzdem zu sperren.

    Was ich daran schade finde, ich dass man nicht weiß, ob und wie viele Artikel man noch zurück schicken darf, bevor das Konto gesperrt wird. Sprich man zwingt den Kunden quasi dazu, nichts mehr zurück zu schicken. Weil man sonst das Risiko eingeht, seine ganzen Sachen zu verlieren (Gutscheine, Prime, Ist audible auch mit dabei?).

    Das finde ich unglücklich gelöst. Ich habe nun nämlich Angst, etwas zurück zu schicken. Und das kann doch auch nicht der richtige Weg sein, oder?

  7. habe im November auch eine ähnliche Mail erhalten:


    wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Angebot. In den letzten Monaten haben Sie jedoch eine außergewöhnlich hohe Anzahl der bestellten Artikel wieder an uns zurückgesendet. Unserer Erfahrung nach kann eine hohe Anzahl an Rücksendungen darauf hindeuten, dass Kunden mit ihrem Einkaufserlebnis unzufrieden sind. Sollten wir dazu beitragen können, Ihr Einkaufserlebnis zu verbessern, können Sie uns direkt auf diese E-Mail antworten – wir freuen uns über Ihr Feedback.

    Bei technischen Schwierigkeiten mit Ihrem Kundenkonto erreichen Sie unseren Kundenservice über unser Kontaktformular : http://www.amazon.de/kontakt

    Auf meine Rückantwort, dass ich nur 2 Rücksendungen hatte (von 40 Bestellungen) (beide Male Lenovo-Tablet) kam die Antwort:


    vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Ihre Erläuterungen zum Thema Rücksendungen, Ihr Feedback ist uns wichtig.

    Bei unserer Überprüfung der Rücksendungen haben wir selbstverständlich berücksichtigt, dass es immer Fälle geben kann, in denen eine Rücksendung notwendig sein kann.

    Seitdem bin ich, wenn ich etwas zurückgebe, auch eher verunsichert.

  8. @darthi:
    15% Rücksendungen sind halt keine valide Aussage. Waren die 15% Rücksendungen Warehouse Deals TVs, Hifi Anlagen, Beamer und die Kleidung Michael Kors Taschen und Sonnenbrillen, und die anderen 85% hast Kleinkram bestellt (Bücher, Deo, Amazon Apps etc). Dann wurdest du zurecht angemahnt.

    Wenn solche Werte angegeben werden, muss auch immer der Artikel angegeben werden. Ansonsten ist die Prozentzahl nichtssagend

  9. Me & Kollege, beide Prime Kunden, sind das auch mal durchgegangen weil er auch solch eine e-mail bekommen hat. Ich habe etwa 19% Rücksendungen und er 36%
    Als wir dann weitere gefragt haben waren diese, ob Prime oder nicht Prime Kunden, bisher nie angeschrieben worden aber alle unter 25% Rücksendungen innerhalb eines Jahres.

  10. Warehouse says:

    Ich bekam solch eine Mail Anfang des Jahres nachdem ich zwei Warehouse Deals Smartphones zurückgeschickt habe. Diese waren jedoch in einem weitaus schlimmeren Zustand als es die Beschreibung erwarten ließ und selbst in der Zustandsbeachreibung wird ja mit dem 30 tägigen Rückgaberecht geworben.
    Viele Rücksendungen hatte ich davor nicht aber durch die zwei Smartphone ging es halt um eine Erstattung von knapp 500€.

  11. Wie sieht denn da das Fernmeldeabsatzgesetz aus? Sieht das nicht vor, dass man zurück schicken darf? Wenn der Händler einen deswegen dann Sperrt kann ja nicht Sinn der Sache sein. Besonders bei Schuhen oder Kleidung finde ich es kritisch. Besonders, da die es wahrscheinlich nicht einmal merken würden, wenn der Schuh wirklich nicht passte und man den dann nochmal in einer anderen Größe bestellt.

    Ich habe aber auch schon mal gehört, dass die Händler ein riesiges Problem mit Waren haben, die mehr oder weniger nur geliehen wurden. Wie zum Beispiel der Anzug, der komplett zerknittert, schmutzig und mit der Eintrittskarte zur Oper in der Tasche wieder zurück kommt.

    Insofern müssten Händler da etwas genauer differenzieren, wenn dies denn möglich ist.

  12. Finde ich völlig in Ordnung. Klar, kann mal vorkommen, dass man mit einem Artikel absolut nicht zufrieden ist und diesen zurück schickt. Aber wenn das öfter vorkommt, dann liegt das Problem wohl eher beim Kunden. Ich war viele Jahre selbst im Handel tätig und kenne das Problem daher aus erster Hand. Es gibt leider relativ viele Leute, die nicht wissen was sie wirklich brauchen/wollen/sich leisten können oder was auch immer. Die kaufen zwar viel, geben aber halt auch oft/viel zurück. Und leider nicht immer in bestem Zustand. Das kann schon mal nerven.
    Ich selbst bin seit vielen Jahren Amazon-Kunde, bestelle neben Deutschland (Prime) auch gerne mal in England, den USA oder auch Japan, ich könnte mich aber nicht erinnern, jemals irgendetwas zurück geschickt zu haben.

  13. Geierstein says:

    @The_Lux: Na ja, du sagst es ja selber: „Test verschiedener Netzwerktechnologien“. Wenn man verschiedene Geräte einer Geräteklasse zum Testen bestellt und dann die meisten davon zurückschickt, fällt das eben auf – auch Amazons Algorithmen.

    Und ehrlich gesagt ist genau dafür das normalerweise sehr kulante Rückgaberecht nicht vorgesehen. Rücksenden bei Nichtgefallen – okay. Bestellen mehrere Artikel zum Ausprobieren – nö. Gleiches trifft vermutlich auf das „Testen“ großer TVs während der Fußball-EM u. ä. zu.

    Insofern: „Einfach so“ bekommt man solche Nachfrage- bzw. Warnmails normalerweise wohl nicht. Falls jemand meint, bei ihm wäre es doch so, möge er bitte mal offenlegen, welche Artikel in welchem Zeitraum das waren. Ich wäre nicht überrascht, wenn es dann doch meistens „Auffälligkeiten“ gäbe.

  14. @Jan Matz Natürlich sieht das Gesetz das vor, aber jeder ist nun mal frei, mit dir Verträge abzuschließen, oder nicht. Und wenn sie sperren, haben sie halt keine Lust mehr auf Verträge mit dir.

  15. @Robert: Ich würde sagen, die Rücksendungen waren gemischt, genauso wie meine Käufe. Es waren eigentlich bei den Klamotten hauptsächlich günstige Schuhe (Winterstiefel), die nicht gepasst haben. Bei den WHD war ein Fernseher dabei, bei dem der Sattuner defekt war. Wenn ich es im Umsatz betrachte, waren es vll 25% des Gesamtumsatzes (durch den Fernseher). Hatte auf die Mail dann auch geantwortet und die gleiche Rückmeldung wie Patrick bekommen.

  16. Das Problem ist ja einfach, dass viele Kunden gar nicht wissen, wozu das Widerrufsrecht da ist und dieses nach dem Motto ausnutzen „Ich bestell einfach mal, kann ich ja zurückschicken.“ Siehe Kommentar von The_Lux:

    „Ich hatte in diesem Jahr von 27 Bestellungen 5 zurück geschickt.
    Davon waren 4 allerdings sehr nah beieinander (Test verschiedener Netzwerktechnologien).“

    Genau dafür ist das Widerrufsrecht nicht da und da ist es korrekt und legitim, dass Amazon einschreitet. Das Widerrufsrecht ist dazu da um Artikel anschauen zu können, also wie man es auch im Laden machen kann. Wenn Artikel Kratzer haben oder nicht funktionieren, greift die normale Gewährleistung – es wäre hier falsch, deswegen den Kauf zu widerrufen, da man dies auch nicht im Laden sehen kann. Leider hat der Gesetzgeber hier eine „pauschale Rücksendung“ inkludiert, die Kunden haben sich an den Muss-Widerruf ohne Gründe gewöhnt.

    Zu The_Lux: Das Widerrufsrecht ist eben nicht dazu gedacht, dass „man einfach mal verschiedene Artikel testen und vergleichen kann“, dazu musst du dir schon vorher Gedanken machen, ansonsten heißt es eben wie im Laden „Fehlkauf“. Bei solchen Gründen für Rücksendungen würde ich mir wünschen, Amazon zieht etwas vom Kaufpreis ab, da Artikel schon in Benutzung waren. Hat der Gesetzgeber ja auch ausdrücklich inkludiert.

  17. @Geierstein: In dem Punkt gebe ich dir Recht. Es war tatsächlich auch nicht so, dass ich alle Geräte zusammen bestellt und wieder zurück geschickt hatte. Ich hatte immer eines bestellt, getestet und bemerkt, dass ich damit überhaupt nicht zufrieden war. Wenn deren Algorithmus so gut ist und das bemerkt und dann aber auch so fair ist und mich nicht sperrt, weil ich diverse unterschiedliche andere Dinge in der nächsten Zeit zurück gebe, dann habe ich damit absolut kein Problem.

    Ich kann auch durchaus verstehen, warum sie mich angeschrieben haben. Was ich aber unglücklich finde ist dieses im dunkeln stehen gelassen zu werden, wie viel und was man nun eigentlich noch zurück schicken darf. Man bekommt es halt mit der Angst zu tun, ob man denn überhaupt noch etwas zurück schicken darf.
    Da finde ich, sollte Amazon noch etwas dran tun.

    Generell finde ich die Regelung ja auch nicht schlecht. Nur an der Kommunikation hapert es noch, wie ich finde.

  18. Amazon müsste in der Tat mal mehr auf den Zustand der Retournierten Ware gucken und dann abmahnen. Ich habe 2 WHD Beamer zurück schicken müssen weil über 1000 Lampenstunden drauf waren und bei einem sogar die Linse gebrochen war. Der benannte Zustand gab diese Infos nicht her. So was geht natürlich zurück mit entsprechender Beschreibung.

  19. klar kannst du Artikel zurückgeben, der Händler kann sich seine Kunden natürlich auch aussuchen…

    … ich erinnere da Rezensionen, wo 4 aktuelle Top-Smartphones bestellt wurden um ein paar Wochen für eine Rezension zu testen um dann zurückzugeben… d.h. aus 4x neu 4x gebraucht gemacht mit geschätzt ~100€ Wertverlust/Gerät.

  20. @Geierstein
    Bei Kleidung und Schuhen muss einfach eine hohe Retour-Quote mit einkalkuliert sein. Warum sollte ich Schuhe behalten, die vielleicht „geht schon“ passen. Die Größen sind immer Hersteller- und oft sogar Modellabhängig. Wenn ich schuhe bestelle, dann meistens 2 verschiedene Größen und behalte dann das Paar, das besser passt. Selbstverständlich achte ich darauf, dass Retour-Ware quasi wie neu zurückgesendet wird. Wenn das nicht mehr gehen sollte, würde ich keine Schuhe und in den meisten Fällen auch keine Kleidung mehr bestellen.

  21. @Darthi
    Danke für die Rückmeldung. Dann sieht es wohl so aus, dass es eine Mischung aus Warenwert + 25% Retourenquote ist.

  22. Klar kann sich Amazon seine Kunden aussuchen. Andererseits dürfe Kunden, die von ihrem Rückgaberecht Gebrauch machten, nicht ohne weiteres das Konto gesperrt werden, selbst wenn sie übermäßig viele Artikel zurückschickten, sagt der IT-Anwalt Christian Solmecke:

    „Dies hätte sonst eine Aushöhlung des gesetzlichen Widerrufsrechts zur Folge. So könnten Kunden aus Sorge vor Sperrung des Accounts von der Rücksendung von Artikeln abgehalten werden, obwohl ihnen dieses Recht gesetzlich zusteht. Eine solche Situation würde nicht dem Willen des Gesetzgebers entsprechen.“

  23. @Patrick.

    Genau die Mail habe ich vor einigen Wochen auch bekommen, und auch die Rückmeldung auf meine Antwort sah so aus.

    Habe mir Bestellungen und Rücksendungen ab 2014 angesehen. Es waren über 150 Bestellungen und folgende Rücksendungen:
    Anfang 2014 ein Laptopakku über Marketplace. War trotz anders lautender Beschreibung nicht kompatibel oder defekt.
    Mitte 2015: Hab ein LG G Flex 2 mit erheblichen Displayverfärbungen erhalten, das Austauschgerät hatte den Fehler auch und zusätzlich noch Pixelfehler. Habe dann das deutlich teurere G4 gekauft, in Rücksprache mit dem Kundenservice wegen Verdacht auf fehlerhafte Charge.
    Ende 2015: Ein Korkenzieher kam in 2 Teilen bei mir an.
    Dann 2016, vermutlich der Auslöser, auch wenn die Kundenbetreuung sagt, dass das nicht sein könne:
    Sony Fernseher gekauft, mehrere Pixelfehler. Das Austauschgerät ist bei Hermes „verloren“ gegangen. Der nächste war dann ok.

    Ich habe noch nie einen Artikel wegen Nichtgefallen zurückgeschickt, nur wegen Defekt und das auch immer der Hotline klar kommuniziert.

    In Bezug auf die Abwicklung des Fernsehertauschs wurden mir seitens Amazon mehrmals Versprechungen zur Rückmeldung innerhalb einer Frist (freiwillig, habe nichts dergleichen gefordert) gemacht, die dann allesamt nicht eingehalten wurden; es ist sogar gar keine Rückmeldung erfolgt, nicht mal später. Außerdem wurde eine Abholung (die ich zu diesem Termin nicht mal haben wollte) mit DHL veranlasst — allerdings für ein normales Paket. Da soll man dann den ganzen Tag zu Hause sein und der DHL-Bote kann und darf den Fernseher dann gar nicht mitnehmen. Und als Entschuldigung bekommt man dann die oben zitierte Mail 😉

    Eigentlich sehe ich das aber positiv, man kauft wieder mehr woanders ein 😉

  24. Ich wurde ebenfalls verwarnt, allerdings wegen zu vieler Reklamationen. Ich hatte im Februar/März 3 Artikel (alle zwischen 14 und 20 Monate alt) als defekt reklamiert. Amazon hat wie erwartet nach Rücksendung sofort den Kaufpreis erstattet, insgesamt rd. 700€. Das ist viel Geld, ich muss aber sagen, dass diese mehr als kulante Garantieabwicklung genau der Grund ist, warum ich jegliche Unterhaltungselektronik, Computer etc. bei Amazon bestellt habe.

    Auf meine Antwort das sie ja unter anderem auch eine Reparatur hätten anbieten können und dass es seit 4 Jahren meine ersten Reklamationen waren, obwohl ich – wie gesagt – nur bei Amazon bestellt habe, wurde mit „Das haben wir schon berücksichtigt“ beantwortet. Wenn ich mich dadurch nicht mehr traue eine 20 Monate altes defektes Gerät zu reklamieren, kann ich auch gleich woanders bestellen.

    Seitdem nutze ich Prime für Instant Video. Bestellt wird ansonsten nur noch Kleinkram bis 20€ der eh nicht reklamiert wird und durch die Versandkostenfreie Lieferung woanders teurer wäre.

    Achso, Rücksendungen gab es bei mir fast übehaupt nicht, 2015 2x, da die bestellten Warehouseartikel nicht im angegebenen Zustand waren.

  25. Ich habe Amazon bei Rücksendungen immer als extrem kulant erlebt und habe und nutze auch lieber die Gewährleistung über Amazon als die Garantien von Herstellern. Auch bei normaler Rückgabe innerhalb von 30 Tagen gab es nie Probleme. Trotzdem ist das Widerrufsrecht nun einmal das Recht des Kunden und den Drohcharakter der Nachricht sehr ich schon kritisch. Solche Mitteilungen schüchtern ein und sollen es sicher auch.

    Ich würde es eher begrüßen, wenn Amazon bei unangenehmen Kunden beispielsweise auf das absolute Basis-Rückgaberecht mit 14 Tagen zurückkehrte und sozusagen etwas die Daumenschrauben anzöge. Schon bei kleineren Quoten mit Sperrung zu drohen, ist problematisch – leider neigt man als zufriedener Kunde wohl wie auch ich dazu, sich nur allzu gern unterzuordnen, um weiterhin Amazon Kunde sein zu dürfen. Ein wenig bedenklich ist das schon – bei kleineren Anbietern würde man sicher eher sagen „dann gehe ich eben woanders hin“.

  26. Rückgabe nach Fernabsatz ohne Angabe von Gründen. Wenn ein Händler meint, mich auszusperren, dann bestelle ich woanders. Fertig.

  27. Wenn ich nur Klamotten bestellen würde, läge meine Retourenquote bestimmt bei fast 50%. Bei Technik sicherlich gerade mal bei 5%, wenn überhaupt. Man muss hier klar unterscheiden, finde ich.

    Hab mir z.B. gerade vor kurzem meinen ersten Beamer gekauft. Hatte aber extreme Probleme mit diesem „Regenbogeneffekt“ und hab diesen dann zurückgeschickt und mir einen LCD Beamer gekauft, den natürlich dann behalten.

    Es gibt bei einem Beamer eine Rezension wo sich jemand 6 Beamer bestellt hat zum Testen und dann am Ende einen behalten hat. Das ist sicher schwierig.

  28. Ich habe die erste Mail Anfang des Jahres auch erhalten. Und zwar mit einem meiner Meinung nach normalen Einkaufs- und Rücksendeverhalten. Ich hatte 2015 97 Bestellungen und davon 8 Rücksendungen. Davon waren 3 DOA, 3 nicht-gefallen und 2 Gewährleistung.

    Finde ich jetzt nicht außergewöhnlich viel. Waren jetzt auch keine Smartphones oder so die ich wegen nicht-gefallen zurückgesendet habe.

    Hab die Mail dann beantwortet und nen Einzeiler zurückbekommen, das wars. Wozu hat das Ganze geführt? Ich überlege mittlerweile zweimal ob ich bei Amazon bestelle und bestelle meist nur noch wenn ich sicher bin. Eigentlich ein trauriger Zustand.

  29. Ich kann letztlich beide Seiten verstehen…

    Klar sehen die Gesetze bei Fernabsatzverträgen die Regelung des Rückversands ohne Angabe von Gründen vor. Allerdings sollte hier differenziert werden:

    Amazon weigert sich ja nicht, einem dieses Recht einzuräumen!
    Da sich jedoch der Händler auch seine Kunden aussuchen kann, sollte nach einer gewissen Quote, die empfohlene Kommunikation stringent abgeschlossen werden.

    So wäre ein für mich denkbares (und wesentlich kundenfreundlicheres) Konstrukt, dass Amazon ab einer gewissen Quote, anstelle Konten dicht zu machen, einfach die Versandkosten auf den Käufer überträgt.

    Natürlich müssen hierbei stets die Gründe des Rückversands betrachtet werden!
    Handelt es sich bei den Rücksendungen also um Reklamationen, so sollten diese nicht in die Quote mit einbezogen werden. Weiter sollte bei einem entsprechenden Vermerk im Kundenkonto (Käufer trägt Rückversand selbst), bei Reklamationen ein weiterhin kostenloser Rückversand möglich sein.

    Wenn Amazon seine Kunden (IMHO) weiterhin halten will, so müssen hier auch eindeutige Feedbacks und fundierte Recherchen vorangehen, bevor irgendwelche Schritte eingeleitet werden.

    Und zu diesen Schritten zähle ich auch, dass man überhaupt angeschrieben wird! Denn was kann der Käufer letztlich für einen nicht geprüften, schadhaften Warehouse-Artikel, welcher nicht der beworbenen Qualität entspricht?

    Wird man für den Rückversand solcher Produkte irgendwann gerügt, sind die Kunden folgerichtig schnell weg.

    Resümiert sehe ich also die Situation (noch) recht entspannt. Amazon sollte jedoch eine offenere Informationspolitik in dieser Angelegenheit anwenden, da (auch schon) in meinem Bekanntenkreis einige Mitmenschen mittlerweile von Amazon enttäuscht sind.

    Grüße aus Berlin

  30. Der wahre Hanness says:

    Richtig so. Einer muss mal anfangen, damit der Unsinn mit den Rücksendungen aufhört. Amazon hat die Macht den ersten Schritt zu machen.
    Ich kaufe absolut alles online, die Postfrau fragt sogar manchmal ob alles ok ist, weil sie heute kein Paket für mich hat. 😉
    Jedenfalls habe ich eine rücksendequote von unter 1%. Eben nur wenn wirklich was defekt ist. In den letzten 2 Jahren waren das ein fire tv 4k, weil einfach unbrauchbar aber dafür auch eine Shield gekauft. Und ein Autoradio, weil DOA und dafür dann eine Klasse höher bestellt.
    Klamotten und Schuhe passen alle, weil ich weiß was ich will und welche größe ich brauche.

    Kenne so Experten die sich Schuhe in 3 größen und jeweils 3 verschiedenen Farben bestellen. Mit jedem Paar einmal durch den Garten und dann geht alles wegen will nicht zurück. Assihaft!

  31. Sorry, aber selbst wenn man Gründe für Rücksendungen angibt und wenig Rücksendungen hatte (auch wenn immer ein Grund wie defekt angegeben wird) kommt die zweite Mail mit dem Hinweis das man ja bisher keine Gründe genannt hätte.

  32. Vielleicht sollte man da mal die Begriffe klären.
    Worum geht es denn hier? Widerruf des Kaufs nach Fernabsatzgesetz? Rückgaben weil Waren defekt sind – dann wären das ja nun gerade keine Rückgaben sondern Reklamationen. Bei Reklamationen könnte Amazon aber auch darauf bestehen nachbessern zu dürfen.
    Wenn Kunden Waren zurücksenden und hier ein Widerruf nach Fernabsatzgesetz vorliegt, dann könnte Amazon auch verlagen, dass Kunden entstandene Schäden an der Ware ersetzen.
    Wenn Amazon aber meint großzügigere, als die gesetzlich vorgesehenen, Rückgaberegelungen zu gewähren ist das ihre Sache. Die muss Amazon nicht anbieten.
    Aber ehrlich gesagt, solche Angebote zu machen und dann Kunden zu drohen, und nichts anderes sind solche „Bitten“, geht überhaupt nicht.

  33. Niedlich, wie jetzt hier einige anfangen nachzurechnen, wieviele Retouren sie in 2014, 2015, 2016 hatten, welche Quote das ausmacht und ob sie noch den teuren Fernseher retournieren können, der ein übles Bild hat, oder es nur noch für ein USB-Kabel reicht bevor die Sperre kommt. 🙂

    Amazon hat genau das erreicht, was man erreichen wollte: das Rücksendeverhalten zu „überdenken“ (ohne Marketingsprech: Man soll nichts mehr zurück senden).

    Amazon übt un(ter)bewusst Druck auf die Kundschaft aus (und dazu bedient man sich gerne auch solcher Blog-Artikel wie diesem hier und Foreneinträgen usw.) Es soll sich herum sprechen, dass man evtl. sein Konto bei Amazon verliert, wenn man zu viel zurück sendet. Und natürlich definiert man „zu viel“ nicht, damit jeder sich angesprochen fühlen kann. Und am Ende läuft es darauf hinaus, was RA Solmecke in 2013 schon ansprach: Das deutsche (Widerrufs-)recht soll ausgehebelt/unterlaufen werden. Nichts mehr und nicht weniger. Punkt.

    Lasst Euch doch nicht verarschen von den „lieb gemeinten“ Mails von cis@amazon.de. Die interessiert es nicht die Bohne, wer wann und vor allem warum etwas zurück sendet. Das macht für Amazon auch gar keinen Unterschied. Die haben Tracker, Scripts und BWLer, die per Alogrithmus die Leute „verwarnen“, die außerhalb des Normalen liegen mit den Retouren. Und wenn man da rein gerät, weil man von 10 bestellten Artikeln 10 defekte Artikel erhalten hat, was ja somit Amazons eigenes Verschulden wäre, dann wird man aussortiert. Ohne Wenn und Aber. Es liest doch eh keiner, was man als Rücksendegrund angibt. Es liest auch keiner die Mails, die man als Antwort schickt auf die erste Verwarnung. Alles Augenwischerei.

    Wenn erst die Konkurrenz größtenteils am Boden liegt und der lokale Einzelhandel verschwunden ist, dann zeigt evil Amazon sein wahres Gesicht. Darauf gehe ich schon heute jede Wette ein.

  34. PS: Ein Unternehmen, das bei Kündigung des Kundenkontos das darauf verfügbare Guthaben einbehält ohne rechtliche Grundlage, kann man doch bitte nicht unterstützen.

  35. Oh keine Sorge, das kümmert die nicht. Mein Konto wurde gekillt 5 Minuten nachdem ich einen 50 € Gutschein eingelöst hatte.

  36. Herr Hauser says:

    Wenn ich was an Amazon direkt zurücksende, nenne ich als Grund immer „Inkompatibel oder für vorgesehenen Einsatz ungeeignet“, egal was ich zurücksende.

  37. Auch das ist denen egal, sobald du einen bestimmten Wert überschreitest war´s das mit deinem Konto und allen anderen die mit deinem beispielsweise über die gleiche Lieferadresse verbunden waren.

  38. … und gleiche Bankverbindung.

  39. Genau. Hatte ich vergessen.

  40. Christoph says:

    Ich habe auch zwei Mails von Amazon bekommen. Die erste klang jetzt nicht so als solle man sich unbedingt bei Amazon melden. Habe ich dann auch nicht getan.

    Bei der nächsten Bestellung (bzw. schon nach Erhalt der Bestellbestätigung!) kam die zweite Mail, mein Retourenverhalten sei noch immer so hoch. Kann ich nicht nachvollziehen.

    Bin ich jetzt verflucht und muss bei meinen zukünftigen Bestellungen schon im Vorwege abwägen, ob es sei könnte, dass der Artikel defekt ist und ich ihn deswegen retournieren muss? Oder wird mir mein Konto schon nach der nächsten Bestellbestätigung gesperrt? Oder kann ich jetzt zB. keine Kleidung mehr kaufen, bei der man naturgemäß mehr zurück schickt.

    Konsequenz für mich ist, dass ich meine Bestellungen bei Amazon drastisch zurückgefahren habe. Somit fallen natürlich auch keine Retouren mehr an und alle sind zufrieden?!

  41. Das Ganze würde ich sehr differenziert betrachten.

    Einmal. Wer weiß, ob die wo was bekommen haben. Auch Richtige angaben machen. Wer würde so was schon zugeben? Dam müssen Medien die Fälle wirklich genau prüfen.

    Dann was Retourt man. Es ist ja Unterschied, ob man 10 Hosen oder 10 Handys retourniert.

    Dann wie bestellt man. Bestellt man 2 Hosen die Passen nicht, gehen Retour. Oder bestellt man gleich 5×2 Hosen mit garantierten Retouren. Oder eben 5 CPUs und testet, welche sich am besten übertakten lässt. Viele sagen immer man soll ja testen dürfen. Klar aber man kann auch im Laden nicht 10 Handys auspacken. Online nimmt man sich das Recht, weil man es kann. Man soll eben eine Ware testen können und nicht 10 oder eben ganze Gerätekategorien. Also zb vom jedem Hersteller ein Handy. So war das nie gedacht.

    Finde es auch richtig das Amazon, das nicht offen kommuniziert. Sonst wird nämlich genau das ausgenutzt. Also man bewegt sich absichtlich an dieser Grenze.

    Missbrauch von Amazon sehe ich nicht. Weil kein Händler kickt ohne Grund Kunden. Das wäre ja sonst der dümmste Händler der Welt wegen Pille Palle Kunden zu kicken.

    Und wie retourniert man. Viele nutzen das 14 tage Rückgaberecht statt einer Reklamation. Ohne angaben (was man auch nicht muss) kann Amazon zb dann nicht wissen. Was eine Reklamation und was einfach das 14 Tage Recht ist. Weil es kann ja sein das eine Reklamation in Reparatur geht, bei 14 Tage Recht kann man gleich was anderes nehmen. Daher nutzen viele das 14 tage recht auch wenn eigentlich ein Gewährleistungsfall vorliegt.

    Ich bin auch der Meinung, dass man heute sich im Netz wunderbar vorher Informieren kann.

    Kleidung ist eine ganz andere Baustelle. Aber auch da. 10 Teile in 7 Größen zu kaufen so ist das auch nicht gedacht. Vor allem wenn man nicht pfleglich mit der Ware umgeht. Das ist leider nicht selten das die Ware dann verdreckt oder getragen retour kommt.

  42. Dass amazon irgendwann auf die Bremse tritt kann ich verstehen. Erst Recht bei solchen Scherzkeksen welche meinen sich 3 Fernseher „zum testen“ nachhause schicken zu lassen.
    Kritikwürdig ist in der Tat die mangelnde Kommunikation von amazon, und einfach vorhandenes Guthaben einzufrieren ist natürlich auch ein dreistes Vorgehen.

    Viele Händler sind aber auch selbst daran schuld, dass ihnen viele Kunden auf der Nase herumtanzen. Um bei dem Beispiel oben zu bleiben, wenn ich Schuhhändler wäre und ein Kunde besäße die Frechheit mir 9 paar Schuhe die er bestellt hat wieder mit deutlichen Gebrauchsspuren aus dem Garten zurück zu schicken, dann müsste dieser auch die Konsequenzen tragen.
    Sprich wahlweise Rücknahme verweigern, oder den Wertverlust und den Aufwand für die Prüfung dem Kunden in Rechnung stellen. Gerade bei Kleidung wird es bei sichtbaren Gebrauchsspuren schnell auf einen Restwert von vielleicht 10-20 Prozent des Neupreises hinaus laufen. Wenn überhaupt.
    Aber so spricht sich ein kulantes Vorgehen bei einem Händler gerade in den entsprechenden Assi Kreisen schnell herum.

  43. Was nützt das ganze Gejammere! Handeln!

    Ich habe mich auch sehr geärgert als ich diese Warnung erhalten habe. Seitdem habe ich fast nichts mehr bei Amazon bestellt. Retouren hatte ich ca. 10%
    Es gibt so viele kleine EBay Händler die sich freuen etwas verkaufen zu können. Deren Lieferzeiten sind außerdem WESENTLICH kürzer als bei Amazon. Da wartete ich meistens 3 – 4 Tage bis lieferbare Artikel ankamen
    Außerdem gibt es tausende von Shops die bisher von mir mehr oder weniger ignoriert wurden da es bequem und sicher war bei Amazon zu bestellen. Jetzt ist es eben unbequemer und unsicherer geworden, da man sich vorher genau überlegen muss wem man vertraut.
    Aber das nehme ich in Kauf, denn meistens lohnt es sich auch preislich erheblich sich etwas mehr Arbeit zu machen und den Händler seines Vertrauens zu suchen.

  44. Wie bekommt ihr den raus wieviel % Rücksendung ihr habt? Kann man sich das auswerten lassen?

  45. Die % sind scheiss egal, der Wert den die Abwicklung kostet und die höhe der Preise der Rücksendungen und Erstattungen sind das relevante.

  46. Habe auch letztes Jahr eine Mail bekommen nachdem in einem Monat 4 Rücksendungen zurück gingen. Schuhe und was technisches, aber nichts besonders teures. Dieses Jahr wollte ich Kopfhörer bestellen und habe da auch 4 Stück zurück geschickt nachdem mich keiner überzeugt hatte. Diesmal gab es aber keine Mail.
    Ich meine mich aber erinnern zu können das Christian Solmecke auf YouTube meinte das Amazon nicht einfach das Konto schließen kann wenn man Digitale Inhalte bei Amazon hat. Abgesehen von paar Mp3s habe ich einige Hörbücher bei Audible. Die kann ich wohl ohne mein Konto nicht mehr nutzen. In dem Fall würde ich mich schon gründlich informieren ob man nicht gerichtlich dagegen vorgehen kann! Besonders wenn es nur wegen paar Rücksendungen war die mir vom Gesetzgeber zugesichert werden.

  47. Ich bestelle seit Jahren hauptsächlich bei Amazon, auch wenn es ein paar Euro teurer ist als anderswo. Grund für mich ist dabei der Kundenservice, bisher konnte ich immer alles problemlos zurückschicken, wenn ein Teil kaputt war, nicht wie vorgesehen funktionierte oder mir tatsächlich mal so wenig gefiel, dass ich dafür den zeitraubenden Rücksendungs-Hacmac in Angriff nehmen wollte. Für „Testbestellungen“ habe ich weder Zeit noch Lust und ich achte darauf, alles im bestmöglichen Zustand zurück zu senden – also unbeschädigter Artikel, möglichst unbeschädigte Verpackung etc. Sollte der gute Kundenservice zukünftig eingeschränkt werden, wäre das sehr schade.

    Sehr unschön finde ich jedoch den alles-oder-nichts Ansatz: Dass Kunden keinen Zugriff mehr auf ihr Guthaben, ihre Audible Bücher und ähnliches haben, weil sie zu viel Schuhe oder kaputte Festplatten zurück gesendet haben, kann ja auch nicht sein. Zeigt aber auch auf, dass man sich nicht zu sehr in Abhängigkeit mit einem „Vollversorger“ wie Amazon begeben sollte.

  48. Wenn der Kunde von seinen Rechten Gebrauch macht, wird ihm also gedroht. Was dabei ein „ungewöhnliches Verhalten darstellt, bestimmt natürlich Amazon. Nettes Geschäftsgebaren. Eigentlich ein Fall für die Verbraucherschützer. Immerhin wissen wir nun warum es besser ist auf „Amazon Payments“ zu verzichten. Auch der Kauf von digitalen Inhalten und Gerätschaften wie Kindle, FireTV usw. ist wohl eher etwas für Mutige. Wie gut das es noch andere Händler gibt, die sogar bessere Preise haben. Amazons Erfolg basiert auf der Trägheit der Kundschaft. Wenn diese erst einmal gebunden und eingelullt ist, kann man sich so einiges erlauben. Aber egal, jeder wie er es mag.

  49. Seit 2003 bin ich dort Kunde und sende nur zurück was defekt ist. Ich lasse mir dann immer einen Ersatz schicken oder kaufe ein höherwertigen Artikel, das ist in den ganzen Jahren 5 mal vorgekommen.

    Gerade bei Großtechnik wie TV kann ich die Leute nicht verstehen, die wegen nicht gefallen ein Grät zurück schicken. Man kann beim örtlichen Einzelhändler oder bei den großen Ketten die meisten Modelle testen. Auch kann man dort in vielen Fällen noch an der Preisschraube drehen.

    Aus wirtschaftlichen Gründen kann ich Amazon verstehen, gerade viele junge Leute testen das System bis an die Grenzen und darüber hinaus aus, man muss aber dann auch mit den Konsequenzen leben….

  50. Ich, aber sogar ebenfalls mein Vater und zwei Freunde, haben diese erste Mail auch bekommen. Kleidung und Schuhe bestelle ich jedenfalls nur noch außerhalb von Amazon, z.B. bei zalando. Meine Rücksendungen sind seitdem auch klar zurück gegeangen, somit hat Amazon sein Ziel sicherlich erreicht.
    Ich überlege, ob ich vielleicht ein neues Konto anlege. Vielleicht hilft das trotz gleicher Adresse. Eine zweite Bankverbindung hätte ich…
    Achja, meine Rücksendequoate war echt human meiner Meinung nach

  51. Mich schockiert am meisten das Einbehalten der Gutscheine.
    Worauf genau beruft sich Amazon, sich das Recht herauszunehmen Gutscheine, die ich erhalten habe und in meinem Konto hinterlegt sind einzubehalten?

    Wie schon erwähnt wurde, war es immer ein Vorteil von Amazon, dass der Umtausch bei Defekt dank des Kundenservice sehr gut war. Wenn ich mir nun Gedanken machen muss was ich reklamiere oder umtausche kann ich auch gleich woanders kaufen.

  52. Name wird benötigt says:

    Ich verstehe nicht, warum sich einige mehrere Artikel der gleichen Warengruppen bestellen und dann nur einen behalten oder sogar alle zurück schicken. Drei Smartphones zum testen? Ja klar. Oder weil sie dann doch nicht gefallen? Da kann man schon verstehen, dass Amazon so reagiert.
    Viele Sachen kaufe ich auch gar nicht online. Ich will die Sachen anfassen, ausprobieren, anprobieren, wie liegten sie in der Hand, wie sind sie zu bedienen, wie ist die Verarbeitung, die Qualität etc. pp. Dann gehe ich in den Laden, egal ob bei Kleidung/Schuhen oder Elektroartikel. Wenn ich online etwas bestelle, dann weiß ich in der Regel auch, was ich bestelle und dann behalte ich es auch. Ich hatte in etwa 10 Jahren mit bestimmt monatlich durchschnittlich einer Bestellung nur drei oder vier Rücksendungen. Einmal schon kaputt geliefert, einmal nach ein paar Tagen kaputt gegangen und einmal wirklich wegen nicht gefallen.
    Allerdings sollte Amazon klar zwischen Waren und digitalen Bestellungen unterscheiden.
    Jemanden wegen zu vieler Rücksendungen auch auch PrimeVideo oder Kindle Konto zu sperren, ist dann schon mehr als dreist.

  53. @Name wird benötigt 6. Juli 2016 um 16:42 Uhr

    [quote]Ich verstehe nicht, warum sich einige mehrere Artikel der gleichen Warengruppen bestellen und dann nur einen behalten oder sogar alle zurück schicken. Drei Smartphones zum testen? Ja klar. Oder weil sie dann doch nicht gefallen? Da kann man schon verstehen, dass Amazon so reagiert.[/quote]

    Verstehe ich auch nicht und ich würde auch Amazon an der Stelle verstehen.

    Aber Du musst leider verstehen, dass es sich bei den gesperrten Kunden eben nicht nur um solche handelt, wie Du es beschreibst.

    Für viele Außenstehende ist Amazons Vorgehen offensichtlich genau so unverständlich, wie für die gesperrten Kunden selbst. Immer wieder liest man solche Argumente wie das obige. Es ist unglaublich im wahrsten Wortsinne, dass man ohne so ein „asoziales“ Vorgehen einfach gesperrt werden kann und einem dann das Guthaben und der Prime-Video-Zugang einfach so unter dem Ar… weggezogen wird.

  54. Hans Hermann says:

    Oh Gott… ich DARF nicht mehr bei Amazon bestellen… das ist ja wie Hausverbot im Mediamarkt oder bei H&M oder KiK und führt zur umgehenden Selbst-Entleibung… – Leute, Amazon ist ein VERSANDHÄNDLER von vielen, ein Anbieter von Waren und Dienstleistungen, nicht mehr und nicht weniger, und es gibt auch noch ein Leben jenseits der großen Stroms…

    DCG hat es m. E. um 15 Uhr schon ganz richtig gesagt: Dem Konzern geht es hier um die Botschaft/Warnung an die Masse und nicht um den individuellen Kunden. Und es beginnt schon zu wirken, wie die Kommentare hier ja zeigen. Vermutlich aber leider bei den falschen Leuten, die gar keinen Missbrauch betreiben, sondern in echter Kaufabsicht(!) bestellen und nun auch bei ihren berechtigten Retouren ängstlich werden. Die abgefuckten Missbraucher, die sich serienweise Produkte „zum Testen“ bestellen, wird’s hingegen nicht kümmern, notfalls wird dann eben auf dem Account der Freundin weiterbestellt.

    Amazon täte also gut daran, seine Mahn-Algorithmen zu verbessern und den tatsächlichen Missbrauch einzudämmen. Aber aus Konzernsicht ist das womöglich gar nicht beabsichtigt, da unnötig aufwendig: Denn wenn man 100 „ehrliche“ Hasenfüße so weit einschüchtert, dass sie NOCH weniger retournieren, kann man damit vermutlich eine Handvoll Missbraucher weiter durchschleppen, ohne dass sich die Bilanz in der Summe eintrübt. – Man muss nur zusehen, dass die Angst der Ehrlichen nicht in eine Abwanderungswelle kippt, dann hat man am Ende nur noch die Missbraucher am Hals…

    Ein Sonderfall sind m. E. immer Schuhe und Textilien, bei denen das „Probieren“ produktimmanent ist. Im Gegensatz zu der „Assi“-Konfabulaton des „wahren Hanness“ von 14:56 Uhr ist es natürlich völlig legitim und vernünftig, sich davon mehrere Produkte in verschiedenen Größen/Farben zu bestellen, um das/die passende/n auswählen zu können. Das ist im Schuhgeschäft oder Textilladen ja auch nicht anders und in der Kalkulation enthalten. Ohne die Retournierbarkeit – natürlich in einwandfreiem Zustand und ohne Missbrauch! – gäbe es Anbieter wie Zalando und Co. schon gar nicht mehr und Amazon wird sich sehr umgucken, wenn man dort meint, einen Sonderweg gehen zu können.

    Noch zu DCG: „Wenn erst die Konkurrenz größtenteils am Boden liegt und der lokale Einzelhandel verschwunden ist, dann zeigt evil Amazon sein wahres Gesicht. Darauf gehe ich schon heute jede Wette ein.“ – Könnte sein, die Bezos-Company ist da ja eiskalt wie alle Konzerne. Aber das „am Boden Liegen“ ist ja auch keine Einbahnstraße und die Konkurrenz ist nie ENDGÜLTIG besiegt und formiert sich auch schnell neu (lokaler Handel ist ein Sonderfall und natürlich schwieriger) – es wird im Prozess immer Gegenbewegungen geben, da sind die Konsumenten dann flexibel genug und lassen dann eben andere Anbieter erstarken, die sich kulanter verhalten. Immerhin ist der bisher vorbildliche (manchmal sogar übertrieben kulante) Amazon-Retourendienst schon in den Produkten eingepreist – wenn das kippt, kann man auch gleich im Saturn einkaufen.

    Ich bin übrigens ganz froh, seit dem Auslaufen meiner „Prime“-Mitgliedschaft (noch zum alten Preis und nur wg. des Versandservices gekauft und Streaming in dem Jahr nur für 5 Folgen „Shawn das Schaf“ und zwei „Tatortreiniger“ genutzt…) „clean“ geblieben zu sein und Prime zum derzeitigten Normaltarif nicht verlängert zu haben. Die „Bestellhürde“ ist nun höher wg. Mindestumsatz für Versandkostenfreiheit und der teilweise obszön künstlich verlängerten Lieferfristen (neulich mehr als 1 Woche für einen lokal nicht erhältlichen Toaster, der via Prime am nächsten Tag und gegen Aufpreis sogar am selben Tag per „Evening express“ dagewesen wäre). Da guckt man auch schon mal eher auf die Konkurrenz und – wichtiger – überdenkt sein Bestellverhalten generell. Das macht die GfK zwar nicht glücklicher, aber dämpft die Neigung zu unüberlegtem/überhitztem Konsum deutlich. Und DAS ist m. E. der wichtigste Nutzen.

  55. Mich hat die E-Mail im letzten Jahr auch getroffen. Habe einen PC Gaming Monitor bestellt für ca. 600,- EUR. Dieser hatte Pixelfehler und eine schlechte Ausleuchtung, also Austausch reklamiert, neues Gerät gleicher Fehler. Dann habe ich diesen wieder zurückgeschickt und ein anderes Modell/Hersteller genommen und behalten. Daraufhin hatte ich ein kleines Elektrogerät für 29,99 umtauschen müssen (auch Austausch) aufgrund eines Defekts (war Warehouse Deal) und daraufhin die Sperre erhalten. Das heißt in einem Monat hatte ich viele Retouren und ich glaube Amazon unterscheidet nicht ob es sich um einen Austausch wegen Defekt oder um Widerruf handelt. Denen geht es alleine darum wieviele Artikel man zurücksendet.

    Bisher war ich immer sehr zufrieden mit der Abwicklung bei Amazon was Versanddauer und Rückgabe angelangt und ich habe wirklch sehr sehr viel bei Amazon bestellt, mehrere tausend Euro pro Jahr. Nun bestelle ich lieber in anderen Shops und lasse mich mal überraschen wie da die Versandzeit ist und wie dort mit Reklamationen umgegangen wird. Ja, Amazon war bequem, weil man musste was man hat aber so ein Verhalten unterstütze ICH nicht mehr.

  56. Je mehr Marktmacht Amazon bekommt, desto stärker haben sie die Leute am Sack. Das gilt für die Kunden, aber auch für die Händler und die eigenen Mitarbeiter.

    Wir sollten schon aus eigenenem Interesse dafür sorgen, dass Amazon kein geschlossenes System und Quasi-Monopol bekommt, nur weil alle aus Bequemlichkeit nur noch bei Amazon kaufen. Ich bestelle inzwischen so wenig wie möglich bei Amazon und versuche stattdessen, meine Einkäufe über viele andere Händler zu streuen.

    Konkurrenz belebt das Geschäft. Und die freie Wahl.

  57. Apropos andere Händler:
    Gestern Mittag habe ich etwas bei Notebooksbilliger bestellt. Geliefert wurde gestern Abend um 19.40 Uhr. Bei dem bestellten Artikel war NBB der günstigste Anbieter. Mehr als 10 EUR günstiger als Amazon. Versandkosten waren übrigens 2,99 EUR. 🙂
    OK, ich wohne in einem Ballungsgebiet und die Kurierdienstleistung wird nicht überall angeboten. Aber beeindruckt hat es mich trotzdem.

  58. Die erste Mail habe ich auch schon erhalten.
    Dann werde ich wohl mal eine begründung senden. Oft halt mehrere Größen bei Kleidung z.B.

  59. Peter, kannst Du Dir sparen. Liest eh niemand und macht am Ende auch keinen Unterschied. Du bekommst dann irgendwann die nächste Mail, in der stehen wird, Du hättest Dich nicht gemeldet auf die erste Mail.

  60. Ich hab‘ Ende letzten Jahres so eine Mail bekommen, damals war der Wortlaut noch etwas anders:
    „In den letzten Monaten haben Sie jedoch eine außergewöhnlich hohe Anzahl der bestellten Artikel wieder an uns zurückgesendet. Unserer Erfahrung nach kann eine hohe Anzahl an Rücksendungen darauf hindeuten, dass Kunden mit ihrem Einkaufserlebnis unzufrieden sind. Sollten wir dazu beitragen können, Ihr Einkaufserlebnis zu verbessern, können Sie uns direkt auf diese E-Mail antworten – wir freuen uns über Ihr Feedback.“

    Das Einkaufen bei Amazon war immer so schön locker und unkompliziert.
    Man konnte sich einfach mal vom Sofa aus spontan ein neues Smartphone oder Notebook bestellen. Wenn’s nix ist, wird’s eben zurückgeschickt.
    Logisch gab es durch dieses „lockere Einkaufen“ mehr Rücksendungen, aber es wurden natürlich auch Artikel behalten, die man sonst vielleicht nie gekauft hätte.

    Konsequenz dieser ganzen Aktion ist auch für mich nun, dass ich nur noch Kleinkram bei Amazon kaufe (z.B. Kabel oder Speicherkarten), große Neuanschaffungen werden zwangsläufig woanders getätigt.

  61. Ich habe die erste E-Mail aus der Geschichte vor ein paar Wochen bekommen. 7 Rücksendungen innerhalb eines halben Jahres waren es bei mir, aber davon waren:
    4x Gewährleistungsfälle
    2x habe ich den falschen Artikel erhalten, der Marketplace Händler hatte das falsche Ettiket auf den Artikel geklebt..
    1x wegen zu klein.

    Auf meine Mitteilung, warum die Rücksendungen waren, kam nur ein Textbaustein, das man natürlich Gewährleistungsfälle berücksichtigt hätte.

    Ja eine Rücksendung wegen nicht Gefallen war es. Für den Rest kann ich nichts. Mein Einkaufsverhalten hat sich seitdem rapide geändert, denn ich habe Prime und nutze Amazon Video, den Kindle und Amazon Music. Ich kaufe nur noch äußerst selten bei Amazon ein.

  62. Ich habe die erste E-Mail vor ein paar Wochen bekommen. 7 Rücksendungen innerhalb eines halben Jahres waren es bei mir, wenn ich mich nicht verzählt habe, aber davon waren:
    4x defekte/Geräte nicht ganz in Ordnung
    2x habe ich den falschen Artikel erhalten, der Marketplace Händler hatte
    wohl das falsche Etikett auf den Artikel geklebt.
    1x wegen zu klein.

    Auf meine Mitteilung, warum die Rücksendungen waren, kam nur ein Textbaustein.

    Mein Einkaufsverhalten hat sich seitdem rapide geändert, denn ich habe Prime und nutze Amazon Video, den Kindle und Amazon Music. Ich kaufe nur noch äußerst selten bei Amazon ein.

  63. Deliberation says:

    Ich hatte auch mal so eine „Abmahnungs-E-Mail“ von Amazon erhalten und dann meine Rücksendequote berechnet: unter 2%. Rückfragen bei Amazon, warum ich „ins Visir“ geraten bin, wurden von Amazon nur mit Textbausteinen quittiert – keiner konnte oder wollte mir helfen. Daraufhin habe ich sämtliche Daten bei Amazon gelöscht und kaufe seither vorwiegend bei der Konkurrenz ein. Bei Amazon kaufe ich nur noch ein, wenn der Preis unschlagbar gut ist. Wegen eines guten Service, den ich früher mal vermutete, kaufe ich jedenfalls dort nicht mehr ein. Wenn mal was schief läuft, ist man verlassen.

  64. Warum sollte Amazon eine Kunden sperren, wenn sein „Retourenverhalten“ normal ist? Die Frage konnte mir bis jetzt niemand beantworten. Ich glaube kein Händler sperrt einen Kunden, der Gewinn abwirft.

  65. Jeder eingrschüchterte Kunde, der weniger zurückschickt, ist ein Gewinn für Amazon.

  66. Grundsätzlich finde ich es OK, wenn das Retourenverhalten „geprüft“ wird, um schwarze Schafe zu finden.
    Nur liest sich (nicht nur) der Golem-Artikel, als würden da lediglich Textbausteine vollautomatisch nach einem (auch den Sachbearbeitern unbekannten) Algorithmus verschickt – die Begründungen, die man bei der ersten Rückfrage angeben soll, werden augenscheinlich ungelesen direkt nach /dev/null geschickt (angeblich nie erhalten).
    Das passt schon mal GAR nicht. Dazu noch die fehlenden Bestätigungen, ob ein Sachverhalt nun zufriedenstellend geklärt ist…
    Und dann fehlt mir da die Verhältnismäßigkeit! Als einzige „Strafe“ gleich eine lebenslange Sperre? Mal angenommen, Amazon hätte die Begründungen zu Kenntnis genommen und den Betroffenen informiert, dass man das nicht akzeptiert, dann könnte man z.B. erst eine befristete Sperrung vornehmen. So dass der ggf. merkt, was ihm dann fehlt, und zur Einsicht kommt… Und erst im Wiederholungsfall das „endgültige Aus“.
    Übrigens: mir ist auch nicht klar, mit welchem Recht Amazon bereits bezahlte Gutscheine einfach einbehalten darf?

  67. @germandutchman
    Definiere NORMAL.

    Wer darf denn entscheiden, was NORMAL ist?
    Ist es NORMAL, dass Amazon defekte oder falsche Artikel offensichtlich in die Beurteilung mit einbezieht? Oder Guthaben einbehält? Oder den BEZAHLTEN Prime-Video-Zugang kappt? Verhält sich Amazon damit moralisch besser als ein Kunde, der von seinem GESETZLICH verankerten Widerrufsrecht Gebrauch macht, weil er einen mangelhaften Artikel erhalten hat?

  68. Hab noch keine solche Mail bekommen, aber mal aus Spaß die „Rücksendequote“ ermittelt. Die liegt in den letzten 3 Jahren bei 3-4 % inkl. defekte Neuware (2 mal).

    Zumindest ist man soweit, die Leute zu warnen und nicht einfach „den Stecker“ zu ziehen. Sicherlich ist die komplette Sperrung ne harte Konsequenz und es steht ausser Frage, dass zumindest Guthaben ausgezahlt werden sollte, da man das Amazon Konto ja auch regulär selbst über die Kreditkarte oder das Bankkonto „aufladen“ kann und das Geld dann weg wäre.

    Dennoch glaube ich, dass denen, die das ganze mißbrauchen in der Tat ein Riegel vorgeschoben werden sollte. Dann lieber mit dem Holzhammer, als wenn dieses Risiko im allgemeinen auf die Preise draufgeschlagen wird und alle „leiden“.

    Die Kulanz und die völlig unkomplizierte Garantieabwicklung passen nicht zur vermuteten, willkürlichen Schließung von Kundenkonten. Nirgends wird im Problemfall dermaßen unkompliziert geholfen.

    Ein Beispiel : ich hatte vor einigen Jahren mal den Kundenservice kontaktiert, da ein Gerät, welches ich 15 Monate vorher dort gekauft habe, die Grätsche gemacht hat. Nicht, um das Geld von Amazon zu bekommen, sondern um die Abwicklung über den Hersteller zu erfragen. Die Mitarbeiter haben mir in minutenschnelle mitgeteilt, dass ich das Gerät auf Kosten von Amazon zurücksenden kann und den kompletten Kaufpreis zurückerhalte. Und dies ist dann auch innerhalb von 1 Tag nach Versand geschehen. Sowas gibts leider bei örtlichen oder eBay Händlern nicht oder nur nach großen Diskussionen.

  69. Henry Jones Jr. says:

    @Lucca

    „Gerade bei Großtechnik wie TV kann ich die Leute nicht verstehen, die wegen nicht gefallen ein Grät zurück schicken. Man kann beim örtlichen Einzelhändler oder bei den großen Ketten die meisten Modelle testen.“

    Und nach Möglichkeit auch noch ausgiebig beraten lassen. Das machen die Händler sehr gerne alles kostenfrei. Um Umsatz geht es denen ja selbstverständlich nicht. Die Verkäufer arbeiten dort bestimmt auch alle ehrenamtlich…

  70. @DCG

    Ich probiere es mal anders: Warum sollte ein Händler einen Kunden sperren an dem er Gewinn macht? Ich finde da keinen rationalen Grund. Aus meiner Logik sperrt ein Händler nur Kunden an denen er nichts verdient. Alles andere macht für mich keinen Sinn.

  71. So ist es, und wenn ich mich lokalen Elektrogeschäft beraten lasse oder TVs ausprobiere kaufe ich sie auch dort. Wenn ich sie bei Amazon bestelle habe ich NICHT die Möglichkeit, im Vergleich zum Einzelhandel, die Geräte vorher zu testen um zu schauen ob die beworbenen Features mir gefallen. Also meiner Meinung ist es im Bereich des Möglichen auch einen TV zurückzuschicken, da ich einfach nicht wie im Geschäft die Möglichkeit habe es auszuprobieren. Selbst mit dem vorherigem Studium von Testberichte und Foren kann der Fall auftreten. Damit sollte dann auch ein Versandhändler rechnen, wenn er solche Geräte verkaufen möchte.

  72. @Henry Du hast Luccas Zitat verkürzt. Er hat nicht geschrieben, man solle NICHT bei dem Händler kaufen. Im Gegenteil.

    @germandutchman Korrekt. Da gebe ich Dir recht. Allerdings sollten die Gründe, WARUM man keinen Gewinn macht, nicht ausschließlich beim Kunden gesucht werden. Auch rosafarbene (gelogene) Herstellerversprechen und mangelhafte/fehlerhafte/gebrauchte Artikel führen zu einer Rücksendung. Und dafür kann der Kunde nichts.

  73. Ich bin hier geteilter Meinung. Einerseits gibt es immer welche, die übertreiben und die Kleidung einen Abend nutzen und zurücksenden.
    Mittlerweile warnt Amazon zumindest vor, aber generell OFFENE Verhaltensregeln die für nötige Transparenz sorgen wären schon nicht schlecht.

    Heute muss man bei Amazon ja schon Angst haben ausgeschlossen zu werden, das verunsichert total…

  74. @Dominik

    Und Deine Verunsicherung ist von Amazon gewollt. 😉

  75. Bernamett says:

    @DCG leider wahr…

    Andererseits: Amazon darf mein Guthaben doch nicht einfach behalten? Da würden die doch vor jedem Gericht scheitern?

  76. @germandutchman:

    Ich glaube, diese Betrachtungsweise mit Sicht auf einen einzelnen Kunden ist nicht unbedingt die von Amazon.
    Vermutlich entscheidet ja ein Algorithmus anhand der Historie über die zukünftige Prognose des Kunden. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass sie „nachtragend“ sind. Das kann dann natürlich zur Folge haben, dass Kunden fälschlicherweise durch das Raster fallen. So lange das nicht zu viele sind, ist es für Amazon aber vermutlich sehr viel billiger auf ein paar zukünftige Käufe zu verzichten als qualifiziertes Personal einzustellen, das jeden Einzelfall prüft. Dabei werden sie natürlich sehr genau einkalkulieren und berücksichtigen, wie viele nicht unbedingt zu Recht gesperrt werden können, ohne dass eine weite Kundenabwanderung erfolgt.

  77. Henry Jones Jr. says:

    @DCG: ich habe kein Zitat verkürzt, sondern aus Luccas Kommentar zitiert. Das Zitate nicht den gesamten Inhalt wiedergeben, liegt nun mal in der Natur der Sache.
    Außerdem habe ich nicht behauptet, dass er schrieb, man solle dort nicht kaufen.

  78. @henry Du hast Luccas Kommentar verkürzt.

    Der ganze Absatz lautete:
    Gerade bei Großtechnik wie TV kann ich die Leute nicht verstehen, die wegen nicht gefallen ein Grät zurück schicken. Man kann beim örtlichen Einzelhändler oder bei den großen Ketten die meisten Modelle testen. Auch kann man dort in vielen Fällen noch an der Preisschraube drehen.

    Wenn man zitiert, sollte der Zusammenhang und Sinn schon erhalten bleiben.

  79. @sd

    Sehr guter Punkt!
    Die Prognose wird maßgeblich sein. Und die beinhaltet dann sicher auch, ob der Kunde eher kritisch oder gleichgültig ist.

    @Bernamett

    Jedes Gericht wird das einbehaltene Guthaben für Unrecht erklären. Aber finde mal einen Anwalt, der für einen so geringen Streitwert tätig wird. Mehr als 100 Euro werden die Wenigsten auf dem Guthabenkonto haben.

  80. Henry Jones Jr. says:

    @DCG: und das man dort eventuell noch den Preis drücken kann macht die Aussagen wirklich besser? Oder anders gefragt, Luccas Tipp war es also deiner Ansicht nach nicht, das man sich im örtlichen Markt umschauen soll, bevor man online bestellt?
    Ich habe das schon so verstanden und darum ging es mir in dem Zitat. Der Folgesatz von Lucca relativiert die Aussage nicht. Daher ist der von mir gewählte Auschnitt legitim und verändert nicht den Sinn oder den Zusammenhang seiner Aussage.

  81. Bernamett says:

    Viele besitzen eine Rechtschutzversicherung, alleine deswegen wäre es mir der Spaß wert 😀

    Denke spätestens wenn das Anwaltschreiben kommt hat man entweder sein Geld oder wieder einen entsperrten Account.

  82. Ich hab Prime und bestelle oft was. Letztends musste ich aber mal 4 Sachen zurückschicken weil die defekt waren. Zack 2 Monate später bekam ich diese Mail… sinnfrei weil seit den Rücksendungen nichts weiter passiert ist. In meinen Augen einfach nur Abschreckung…

  83. Amazon darf sich die Kunden aussuchen, wie Sie es für richtig halten.
    Es ist auch jedem von euch überlassen dort zu kaufen.
    Amazon schaut halt nun wieder vermehrt auf Kosten/Nutzen – wechselt doch einfach zu dem Versender mit den besseren Konditionen. Richtig – gibt es nicht.

    Ich gehe davon aus, dass Amazon von jedem Kunden einen Score hat und es bei der Berechnung nicht darauf ankommt, wie viele Rücksendungen jemand in einem bestimmten Zeitraum verursacht – es geht darum, wie viel Gewinn ein Kunde kurz bzw. langfristig dem Unternehmen beschert.

    In der Vergangenheit ist Amazon sehr tolerant mit den Kunden umgegangen, um seine Marktposition weiter auszubauen.
    Alle Kunden, die sich so verhalten wie man es als Geschäftsmann auch erwartet, werden doch nichts zu befürchten haben.

    Bleibt mal alle locker – ihr werden nicht nackt durch die Gegend laufen, nur weil ihr bei Amazon eine Sperrung zu befürchten habt.

    Peace.

  84. Sorry aber die Einstellung von manch einem ist echt nur zum heulen. Klar gibt es ein 30 Tage Rückgaberecht aber man muss immer bedenken, dass der Onlinehändler die zurückgeschickte Ware nicht mehr als Neuware verkaufen kann. Bedeutet: Der Händler macht zum Teil deutlich Verlust an der angebotenen Ware.

    Wenn ich dann lese wie selbstverständlich so einiger Kunden 5 verschiedene Elektronikteile bestellen, alle testen und am Ende nur ein Teil behalten, dann muss doch jeder verstehen, dass der Onlinehändler keinen Gewinn mehr erzielen kann. Das Rückgaberecht dient nicht dazu Waren zu testen und zu vergleichen.

  85. Differenziert Amazon eigentlich zwischen eigenen Verkäufen bzw. Rücksendungen und MarketPlace-Verkäufen ? Im letzteren Fall entgeht Amazon ja kein Gewinn und die Retouren müssten Amazon eigentlich egal sein – oder?

  86. Ich habe solch eine ähnliche, aber noch weniger schärfere Version bereits in 12/2015 erhalten:
    „Guten Tag,

    wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Angebot. In den letzten Monaten haben Sie jedoch eine außergewöhnlich hohe Anzahl der bestellten Artikel wieder an uns zurückgesendet. Unserer Erfahrung nach kann eine hohe Anzahl an Rücksendungen darauf hindeuten, dass Kunden mit ihrem Einkaufserlebnis unzufrieden sind. Sollten wir dazu beitragen können, Ihr Einkaufserlebnis zu verbessern, können Sie uns direkt auf diese E-Mail antworten – wir freuen uns über Ihr Feedback.

    Bei technischen Schwierigkeiten mit Ihrem Kundenkonto erreichen Sie unseren Kundenservice über unser Kontaktformular : http://www.amazon.de/kontakt

    Vielen Dank für Ihren Einkauf bei Amazon.de

    Account Specialist
    Amazon.de“

    Zu der Nicht-Erstattung von Geschenkgutsheinen/Guthaben: Das wäre ungerechtfertigte Bereicherung. Nach langem Emailschreiben bzw. Anwalt erreicht man dann auch was bei Amazon und die zahlen das Guthaben eines gesperrten Accounts wohl aus. Ist das, was ich soweit gelesen habe.

    Bestellen tue ich bei Amazon aber auch nur noch im Ausnahmefall.

  87. @Peter: Wenn die Waren vom Markeplacehändler im Amazon-Logistikzentrum gelagert und von dort versandt werden („Verkauft von xxx, versandt durch Amazon.de“), müsste Amazon Personalkosten für die Wiedereinsortierung & Begutachtung der Artikel zahlen.

  88. Hallo zusammen,

    Ich habe gerade auch eine solche E-Mail erhalten.

    Da ich in diesem Jahr für ca. 8T€ bei Amazon eingekauft habe und jetzt u.a. eine defekt gelieferten Fernseher (1670€) ausgetauscht bekommen habe. Leider habe ich auch von einem Hausautomatiserung System im Vorjahr eine Komplettausstattung Heizkörperventile gekauft, welche nach ca. 1-2 Jahren Laufzeit fast alle einen bauartbedingten Fehler zeigen und von Amazon auch ausgetauscht wurden. (je 37€).

    Die Aussage „Ich kenne niemanden, der normal einkauft und diese Mails von Amazon erhalten hat.“ muss m.M.n. hinterfragt werde mit: Was heißt normal einkaufen? Nur teure Geräte online kaufen, von welchen man sicher weiss, dass diese niemals kaputt gehen und keine DOA sein können?

  89. AmazonIhrkönntmichmal says:

    WIR Alle haben Amazon groß gemacht und das ist das Resultat. Ich habe auch diese beiden eMails erhalten, natürlich als lieber Kunde (seit 2000) geantwortet und die Standartfloskel als Antwort erhalten. Ich staune immer sehr über Kunden die jetzt, nachdem Amazon (das Kundenfreundlichste Unternehmen der Welt) die CIS Kampfhunde auf die nicht folgsame Kundschaft loslässt, diesen Onlineversender immer noch verteidigen. Inzwischen haben Kunden Angst defekte Artikel zurück zu senden. CIS is the winning team. Was für einen Amazonisierung der Gesellschaft inzwischen stattgefunden hat, fast wie eine Sekte, unglaublich! Ich für meinen Teil wurde dadurch entamazonisiert. Ich gebe zu, das dauert eine Weile, Entzug halt. Mein Konto benutze nur noch für das einträgliche Geschäft des Produkttestens (solange dies noch läuft) und von diesen Produkten schicke ich garantiert nichts zurück (bin doch ein Lieber) Mein Prime hat sich schon längst bei xfach bezahlt gemacht. Der Amazon (50€ Bonus) Echo ist gewinnbringend verkauft. Siehste Amazon, ich kann auch Kapitalismus….

  90. Wir haben 2 Konten die mit Prime verknüpft sind. Meine Frau bestellt sehr viel über Amazon ich eher weniger. Habe im Quartal 30 Bestellungen aufgegeben meine Frau ca 120 Bestellungen. Sie hat fast nichts zurückgeschickt, ich hingegen aufgrund schlechter artikelbeschreibung, keine Rechnung von fba Händler, zu Weihnachten doppelte Geschenke retourniert. Von den 30 sind 5 zurückgegangen und auch die tolle Mail bekommen.

    Ich finde die 5 Retouren nicht zu hoch dennoch habe ich auch meine Frau angewiesen nur noch zu bestellen was man definitiv nicht zurücksendet.

    Fazit habe heute Fenstergriffe bestellt. Da ich jedoch nicht 100% ausschließen kann das die passen habe ich die natürlich nicht bei Amazon bestellt sondern über eBay.

    Auch der Umgang mit dem Kunden so indirekt das dem Kunden zustehende Widerrufsrecht auszuhebeln finde ich nicht gut daher haben wir ebayplus und bekommen halt jetzt dort meist sogar günstiger die artikel.

    Amazon ist einfach zu groß und nimmt sich Zuviel raus.

  91. @Chris1971
    Das habe ich mir auch angewöhnt, Dinge die eventuell zurückgehen könnten (aber es in 99 Prozent der Fälle dann doch nicht tun) bestelle ich mittlerweile oft bei anderen Händlern. Diese Bestellungen hätte ich vorher bei amazon bestellt. Dadurch ist denen schon eine Menge Umsatz entgangen.