Amazon: Musikdienst könnte Einschränkungen haben

Bereits Ende Februar ging das Gerücht durch die Medien, dass Amazon als Aufsatz zu seinem Prime-Angebot noch einen Streaming-Service für Musik anbieten könne. Die Nachricht damals drehte sich darum, dass Amazon bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit der Musik-Industrie sei, damit der Service zeitnah starten kann. Das Wall Street Journal will nun erfahren haben, dass der spannend klingende Dienst mit Einschränkungen daherkommen könnte.

Amazon

Nicht nur, dass der Preis für das Prime-Angebot hierdurch angezogen werden könnte, auch soll es keinen unbeschränkten Dienst wie beim kostenlosen Angebot von Spotify geben, stattdessen soll es Einschränkungen in Sachen Hörzeit geben, wie es früher bei Spotify der Fall war. Amazon soll sich dadurch Hörer erhoffen, die nach Ende des Streaming-Angebotes in den MP3-Store gehen, um dort die Musik käuflich zu erwerben. Ich persönlich kann mir dieses Modell nicht vorstellen, da ich sonst auf einen anderen Streaming-Service wechseln würde, der unbegrenzt Musik anbietet.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

8 Kommentare

  1. Ich könnte mir vorstellen das die Einschränkung für Prime Kunden gilt wer den vollen Streaming Dienst nutzen will muss bezahlen.
    Alles andere macht kein sinn, wer kauft denn noch MP3 wenn er sowieso Prime hat? Amazon würde sich damit nur selber schaden.

    Ich persönlich kaufe sowieso nur noch Schallplatten 🙂 und meist ist AutoRip dabei – für alles andere hab ich Google Music

  2. Sinnvoll wäre hier glaub ich wie bei Mobiltarifen auch so etwas wie Zubuchoptionen. Will ich unbegrenzt Musik zu Amazon Prime dazu haben, muss ich halt mehr zahlen…
    Hält den Preis für die Kunden unten und ist trotzdem für die Firma rentabel.
    So in etwa hätte ich es auch mit dem Videostreaming von Amazon erwartet.

  3. Sollte sich Prime noch einmal verteuern (was ich mir absolut nicht vorstellen kann), war es das definitiv mit Prime. Zumindest solange keine Wahlmöglichkeit besteht, wofür Prime gelten soll. Ich kann verstehen, dass Amazon hier sicher quer finanzieren will, aber wer kein Interesse an Prime Video und Prime Audio hat, ist momentan einfach der Dumme.

  4. @Mirko
    Kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sich Prime nochmals verteuert. Die aktuellen 49 Euro sind wirklich schon die Obergrenze was noch gerade so ok ist wenn man nur den Versandservice nutzen möchte. Wenn dies nochmals teurer werden würde, würden viele abspringen wenn es keine Wahlmöglichkeit gibt, daher glaube ich daran nicht.

  5. Streaming Angebote gibt es ja aktuell wie Sand am Meer, daher ist das Kaufen von MP3s nicht mehr wirklich zeitgemäß.
    So bleibt der Musikdienst mit Sicherheit nicht konkurrenzfähig.

  6. Ich träume ja von einem Dienst, der Medienübergreifend ist. Mit dem ich unbegrenzt Musik, Filme, Serien, Bücher usw. nutzen kann. Das wäre mir im Monat sogar einiges Wert – Hauptsache es funktioniert und ist einfach.

    Nach dem Videostreaming und der Möglichkeit Bücher für das Kindle auszuleihen, wäre Musikstreaming wirklich eine Bereicherung für Amazon Prime.

  7. Miele Decker says:

    Bis jetzt konnte ich irgendwie keinen passenden Musikdienst für meinen Geschamck finden. Bei Amazon Prime habe ich einfach das Problem, dass ich auch für Serien und Filme mitbezahle, obwohl ich nur Musik hören möchte. Spotify hat dagegen zu viele Lücken, es fehlt wichtige Musik, die ich gerne höre. Also ich hoffe weiterhin, dass irgendwann was Vernünftiges auf dem Markt kommt.

    LG Miele

  8. @Miele: Hast Du Dir schonmal Google Play Music angeschaut? Ne große Auswahl an Musik und Lücken kann man schliessen indem man eigene Musik hochlädt.