Amazon Music Unlimited in Deutschland nutzbar

Amazon Artikel LogoUpdate: die offizielle Ankündigung ist raus. Solltet ihr an Amazons Musikdienst Amazon Music Unlimited interessiert sein, dann könnt ihr jetzt direkt einmal losstarten, denn das Angebot wurde offenbar in der Nacht von Sonntag auf Montag in Deutschland freigeschaltet. Amazon hat mehrere Angebote für das 40 Millionen umfassende Archiv des Dienstes, der günstigste liegt dabei bei 3,99 Euro. Hierbei ist man aber auf das Hören per Echo festgetackert, das freie Hören auf allen Geräten ist teurer. Prime-Kunden zahlen 7,99 Euro im Monat oder 79 Euro im Jahr, eine Familienversion soll folgen.

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Hier haben sechs Personen Zugriff und zahlen 14,99 Euro im Monat, beziehungsweise 149 Euro im Jahr. Amazon-Kunden ohne Prime zahlen 9,99 Euro für Amazon Music Unlimited. Nicht betroffen ist das kostenlose Angebot von Amazon mit den zwei Millionen Titeln, die kann jeder Prime-Nutzer weiter kostenlos hören. 30 Tage kann man das Angebot kostenlos testen. Die Software bleibt die alte, stattdessen hat man mehr Auswahl. Auch hier findet man dann diverse Playlisten, Radiosender und natürlich die Einzeltracks und Alben, wie bei anderen Diensten auch.

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Solltet ihr 30 Tage testen und keinen Gefallen gefunden haben, so vergesst das Kündigen nicht, dies ist in den Einstellungen möglich.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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29 Kommentare

  1. Bin mal gespannt, ob das eine Alternative zu Spotify sein könnte…

  2. da es keinen musikdienst gibt der meine musik auch nur zu 80% annähernd abdeckt, höre ich weiterhin freie webradios, dj mixe und kaufe (noch) musik.

  3. Bei mir stottert der Dienst derart, dass es keine Freude ist es zu hören. Von daher kommt es gar nicht in Frage für mich. Und nein die Leitung ist bei mir nicht das Problem.

  4. @Christian: Habe es ganze Zeit ohne Probleme laufen…

  5. ich teste mal die 30 Tage. Auf Prime möchte ich nicht verzichten, daher spare ich mir im Gegensatz zu Spotify 2€/Monat, daher ist es einen Versuch wert.

  6. Habe mich mal angemeldet. Läuft problemlos bisher übers Handynetz.
    Erster Eindruck:
    Optisch schön umgesetzt (wie bei Prime Music auch, logisch, ist ja die gleiche App), würde mir ein optionales Crossfading zwischen den Songs wünschen.
    Bin mal gespannt, wie Amazon mit den Empfehlungen umgeht (Spotify ist da für mich momentan wirklich unerreicht mit den Mixtapes und den persönlichen Playlists).

  7. Wird auf jeden Fall getestet ob es für mich eine Alternative zu Apple Music ist.

  8. Für mich als Gelegenheitshörer reicht das Prime-Angebot völlig aus.

  9. Werde ich im neuen Jahr mal ausprobieren!

  10. @Caschy, gibts nen Desktop-Client und kann man seine eigene Musik hochladen?

  11. Holla – alle Folgen der „Drei ???“. Das ist ja mal ein gutes Argument. Spotify hat „nur“ ältere Folgen.

  12. Der ganze Stream Shit hat einen riesen Nachteil. Bei Reisen ins Ausland ist oft Ende. Ich bin beruflich 9 Monate im Jahr in der Welt unterwegs. Nicht ein Streamingdienst (mit Abo) funktioniert dann noch. Spotify stellt dann zB (als Zwang) nach 14 Tage die Sprache auf die LAndessprache um, ohne Möglichkeit dies zu ändern. Ein Großteil der Musik ist dann auch nicht mehr verfügbar.

    Passiert ab dem 15 Tag im Ausland (bei Spotify)
    Amazon Prime Video, komplett offline
    Netflix zwingt einen zur lokalen Website (falls vorhanden) verweigert dort aber das Streamen, mit einem deutschen Account.
    Je nach Anbieter sind VPN geblockt, oder halt nicht.

  13. Kann schon einer sagen wieviel Geräte ich bei einem Nutzer anmelden darf?

  14. Schade. Keine Audible-Hörbücher (nur welche für Kinder) und kaum deutsche Interpreten. 80er Jahre sind auch ziemlich unvollständig.

    Ehrlich gesagt bin ich nach einem kurzen Test unerwartet enttäuscht. Da hatte ich mehr erwartet. Da ist kaum ein Vorteil zum kostenlosen Prime-Angebot für mich erkennbar. Nach den 30 Tagen Test werde ich wohl bein Abo behalten.

  15. Henry Jones jr. says:

    Die Idee mit dem Jahrespreis (und dadurch quasi 2 Monate gratis) gefällt mir. Das darf sich Spotify gerne abgucken. Wechseln werde ich aber nicht.

  16. Bin zur Zeit noch bei Google Music für 7,99€. Eigentlich bin ich sehr zufrieden. Ich werde Amazon mal testen. Weiß einer, ob ich meine Playlists exportieren kann? Gibt’s die Möglichkeit Musik offline zu speichern?

  17. gibt’s irgendwo Infos bzgl. der offline Funktion (Anzahl Songs etc.) ?

  18. Torsten Feldmann says:

    @muhkuhruled

    Ok, ein Problem was statistisch betrachtet vermutlich nur sehr wenige User betrifft. Offline-Playlisten könnten da eventuell helfen.

  19. Das mit den Reisen ist in der Tat ein riesen Nachteil. Es reicht schon wenn man nur ins benachbarte EU Ausland geht. Es gibt halt Leute die mehr Unterwegs sind oder Grenzgänger sind. Die einzige Möglichkeit (Netflix mal ausgenommen) ist da echt nur sich nen guten VPN zu besorgen.

  20. @Zoba
    Mit der offiziellen Amazon Music Desktop App ist der Upload eigener Musik möglich.
    https://www.amazon.de/amazon-music-app/b/ref=dmsn-mp3-ma?node=1949586031

  21. Gibt es denn bei Amazon Musik Unlimited eine Möglichkeit von „Lesezeichen“? D.h. ich höre eine Hörspiel oder Hörbuch und vor allem letzteres nicht bis zum Ende, will dann zwischendurch aber mal ein Musikalbum oder eine Playlist hören und natürlich später zum Hörfortschritt des Buchs zurück…

    Das ist eine Funktion, die mir bei Spotify und zuvor bei Deezer schon fehlt/gefehlt hat.

  22. @diskostu Nö. Es kommen bei allen Anbietern jede Woche die gleichen alten Folgen neu dazu.

    Die Frage nach dem Upload eigener Musik interessiert mich auch. Dies ist bei Spotify äußerst umständlich gelöst und einige Funktionalitäten (Sortieren nach Interpreten oder Alben) fehlen vollständig.

  23. @muhkuhruled
    VPN auf der heimischen Fritzbox einrichten und immer mal wieder nach hause verbinden. Hab so auf Zypern neu Amazon Video die Filme heruntergeladen.

  24. @heikobe: Bei Deezer wird doch der Hörfortschritt gespeichert….!

  25. Auch beim Springen zwischen verschiedenen Alben usw? Vor rund zwei Jahren gab es das noch nicht…

  26. Etwas spät aber hey…

    Leider ist die Unterstützung von Linux absolut nicht vorhanden und somit muss ich wohl oder übel bei Spotify bleiben (eigentlich bin ich ganz zufrieden, 2€ sparen ist jetzt auch nicht die Welt). Musik hochladen geht unter Linux z.b. garnicht.. Musik hören kann man zwar im Browser aber ich bin doch eher ein Fan von einem Desktop Client. Zudem würde ich mir die Musik gerne runterladen sodass ich, sollte mal das Internet ausfallen, trotzdem noch Musik hören kann.. geht auch nicht unter Linux.. wobei das wohl durch einen Umweg machbar ist.. aber alleine die Tatsache das ich keine Lieder von mir hochladen kann ohne Windows/Mac ist nen enormer turnoff

  27. Besonders schön ist es ja auch hier wieder, wenn man sich eine CD mit „Autorip“ im Amazon Store kauft – die MP3s sind dann schon in der Unlimited Datenbank, bevor die CD im Briefkasten angekommen ist. Ich bin auf jeden Fall dabei und nutze es gerne. Vor allem meine alten „Metal-Schätzchen“ aus früheren Zeiten finde ich dort wieder, sodass ich fleißig am Playlists basteln bin.

    Das Angebot ist defnitiv sein Geld wert. Wir haben das Family-Paket gebucht, so können bis zu sechs Nutzer (frei bestimmbar) mit dem gleichen Unlimited-Konto Musik streamen, ohne dass sich die einzelnen Playlists, Alben, Käufe usw in die Quere kommen. Gute Sache! Die Unlimitedberechtigungen gehen einfach in den evtl. ohnehin existenten Amazon-Account über. Also hier auch mit Family-Lizenz kein Account-Switching nötig. Top!

  28. Heiko Bernhörster says:

    @Sebastian: Gibt es denn Lesezeichen in Hörbüchern, Hörspielern oder Alben? D.h. kann ich ein Hörbuch an gleicher Stelle weiterhören, wenn ich zwischendurch Lust auf Musik habe? Das kommt ja bei stundenlangen Hörbüchern vor…

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