Amazon Music: Alexa spielt Musik, die man schon einmal gehört hat (USA)


Eine interessante Neuerung gibt es für Nutzer von Amazon Music und Alexa in den USA aktuell. Dort kann man die Assistentin nun auch nach Musik fragen, die man in der Vergangenheit schon einmal abgespielt hat. Ihr kennt das vielleicht, coole Playlist entdeckt, die man gerne noch einmal hören würde, aber man hat den Namen vergessen. Weiß man noch, wann man die Playlist gehört hat, kann Alexa die Rettung sein.

„Alexa, spiele die Playlist, die ich letzten Sonntag gehört habe“ wird dann zum Beispiel die entsprechende Musik auf den Lautsprecher bringen. Es geht auch noch allgemeiner, zum Beispiel mit „Alexa, spiele Songs, die ich eine Weile nicht gehört habe.“ Ziel von Amazon ist schlichtweg der natürlichere Umgang mit dem Sprachassistenten.

Das ist noch das große Manko der Smart Speaker, aktuell passen sich die Nutzer dem Speaker an, nicht umgekehrt. Das wird sich im Laufe der Zeit ändern, kleine Neuerungen wie diese sorgen dafür, dass man sich immer natürlicher mit einem Gadget unterhält. Leider ist die Funktion wohl erst einmal – wie so oft – auf die Nutzung in den USA beschränkt.

Sie funktioniert auch nur mit Amazon Prime Music oder Amazon Music Unlimited, mit anderen Diensten geht das nicht. Neben der natürlicheren Bedienung also durchaus auch ein Mittel, um mehr Nutzer zu Amazons Musikangebot zu bewegen. Muss man mal abwarten, ob die Funktion bald auch nach Deutschland kommt, ausgeschlossen ist das nicht.

via The Verge

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2 Kommentare

  1. Klaus Mehdorn Travolta says:

    Sascha wat denkste – wenn jemand Auto fahren lernt, passt sich dann das Auto dem Fahrer an? Oder wenn du Russisch od. Chinesisch lernst kannst du lange warten dass die Sprach sich irgendwie dir anpasst…. 😉

    • Wenn ich Auto fahren will, muss ich das lernen und bestimmte Dinge beherzigen, wenn ich mich mit Menschen in einer anderen Sprache unterhalten möchte, ist es natürlich hilfreich, diese Sprache auch korrekt zu beherrschen, ich mich also anpassen. Aber diese Sprachassistenten kommen ja gerade mit der Prämisse in unseren Alltag, sich als Nutzer eben nicht anpassen zu müssen. Und das muss auch so sein, wenn man wirklich möchte, dass diese Geräte für die Masse interessant werden.

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