Amazon möchte angeblich internationaler Ticketverkäufer werden

artikel_amazonInteressante Neuigkeiten zu Amazon. Der ursprüngliche Versandhändler ist mittlerweile in zahlreichen Bereichen tätig, seit letztem Jahr verkauft er auch Veranstaltungstickets im Vereinigten Königreich. Nun legen Stellenangebote nahe, dass Amazon den „Amazon Tickets“ genannten Service auch in anderen Ländern vorantreiben möchte. Europa, Asien und die USA stehen auf dem Programm, verwirklicht werden soll eine komplette Umkremplung von Ticket-Verkäufen, wie einer der Anzeigen zu entnehmen ist. Allerdings ist der Verkauf von Tickets gar nicht so einfach.

Die jetzigen Anbieter haben ihre Deals mit den Veranstaltern und Künstlern, Amazon kann hier nicht einfach hergehen und die Tickets für sich beanspruchen. Gerade das dürfte ein Knackpunkt der ganzen Geschichte sein, allerdings sicher einer, die sich mit Geld regeln lässt. Ab wann es international losgehen soll, das geht aus den Stellenangeboten nicht hervor, wohl aber die Vision, die nicht beim Ticketverkauf aufhört, sondern sich auch mit Dingen vor, während und nach einer Show beschäftigt. Wir werden früher oder später sehen, ob dies für Amazon aufgeht, ein interessantes Gebiet ist das sicherlich.

(Quelle: recode)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Amazon möchte Full-Service. ALLES, wirklich alles aus einer Hand. Egal ob Auto, Konzert, Versicherung, Dinge des täglichen bedarfs wie lebensmittel. Man soll die Plattform nicht mehr verlassen müssen. Am besten natürlich so, dass Leute nicht mehr die Preise vergleichen – aber natürlich auch nicht mehr können mangels Konkurrenz.

  2. Und wenn solange es klappt. Als Kunde muss man es ja nicht annehmen. Amazon ist top, aber Fisch und Essen würde ich dennoch noch weiterhin im Supermarkt kaufen

  3. Das wird in Deutschland wohl nur klappen, wenn durch die Ermittlungen bei KPS und Eventim deren ganzes Firmengeflecht aufgelöst, zerschlagen und die Praktiken für rechtswidrig erklärt werden.
    Ansonsten sehe ich nur, dass Amazon das genauso aufzieht oder wirklich richtig massiv Geld reinsteckt, um die aktuelle Struktur zu durchdringen.

  4. Ja bitte macht das. In Österreich gibt es ein Monopol auf Tickets. Die Bude nennt sich OETicket. Die verlangen sogar eine Bearbeitungsgebühr (~6€) wenn man sich das Ticket zu Hause ausdruckt. Ich nehme an weil der Mailversand so teuer ist. 😉

  5. @Andi hier mit Eventim das gleiche : 70cent Brief kostet 5 eur Porto und wenn der Brief weg ist, hast du als Kunde die Arbeit. Print@home je nach Veranstaltungen 3-5 eur Bearbeitungsgebühr und neulich AC/DC 8,90 Zahlungsgebühr plus 29 eur PremiumVersand… Du ahnst was kam: 70 Cent Brief!

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