Amazon mit Stellungnahme zu Kontosperrungen

Am gestrigen Abend berichteten wir an dieser Stelle über die E-Mails einiger Leser, die davon berichteten, dass ihre Amazon-Konten ohne Vorwarnung gesperrt wurden, da sie angeblich über die Maße heraus Waren retourniert hätten. In den Kommentaren meldeten sich in der Zwischenzeit sowohl Betroffene, als auch Händler zu Wort und äußern sich zum Geschehnis. Amazon hat mittlerweile auch ein Statement zur Thematik veröffentlicht.

Amazon-Logo

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So heißt es: „Amazon.de ist eine Website für Verbraucher, also Personen, die haushaltsübliche Mengen bestellen. Dies kommunizieren wir in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie auf unseren Hilfeseiten. Maßnahmen wie eine Kontoschließung nehmen wir nur in Ausnahmefällen nach eingehender umfassender Prüfung vor, wenn eindeutig feststeht, dass bei dem betroffenen Konto kein Einkaufs- und Retourenverhalten eines Verbrauchers vorliegt.

Persönliche Meinung? Amazon hat das Einkaufsverhalten vieler Menschen verändert. Beim lokalen Händler wird nur noch ausprobiert, man lässt sich beraten und man bestellt für ein paar Euro weniger bei Amazon. Nein, das ist natürlich nicht auf alle Kunden gemünzt, doch ich habe ganz viele Menschen erlebt, die so verfahren.

Auch ist es mittlerweile hipp, mal „eben“ was zum Ausprobieren zu bestellen und dieses wieder zu retournieren. Kunden, die so etwas dauerhaft machen, möchte sicherlich kein Händler haben. Ich selber kenne ganz viele Menschen, die im Support arbeiten und solche Fälle bearbeiten – es ist nicht feierlich. Schade, dass von Amazon keine Retourenquoten der betreffenden Kunden genannt wurden.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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84 Kommentare

  1. Leider ist komplett intransparent, wann wer warum gesperrt wird. Amazon ist Händler, was wenn ich Artikel zuschicken muss, weil sie falsch deklariert sind oder Mängel aufweisen?
    Hier müsste Amazon den Hersteller und nicht den Kunde in die Pflicht nehmen.

  2. normanddd says:

    Ihr flamed alle im luftleeren Raum. Amazon gibt keine Retourenquote der Gesperrten an und ihr pickt euch einfach die worst-customer-cases raus und hackt einzig darauf (zurecht) rum. Keiner weiß, ob darunter auch Leute fallen, die einfach bei Klamotten zur Auswahl (bzgl. Farbe, Größe) bestellen oder bei größeren Anschaffungen (zurecht) erwarten, dass der Artikel einwandfrei ist, also bzgl. des Verhaltens nicht vorsätzlich und betrügerisch handelt und dennoch gesperrt wurde. Es gibt mehr als nur schwarz-weiß im Leben. So wie hier diskuttiert wird, wird jedoch jeder Gesperrte gleich mit den eigenen worst-case Stories in eine Tüte gepackt, einfach nur undifferenziert.

    Fakt ist, dass Amazon genau mir der Retourementalität (shoppen ohne Nachdenken -> 1Click-Button) die Leute an sich gebunden hat und zum Marktführer geworden ist, mit immer noch saftigen Gewinnen. Ihr kommt dann immer mit dem trostlosen Kleinhändler, der von solchen Asis Pleite gegangen ist. Hier gehts um Amazon, nicht um den armen Minihändler.
    Und der vllt. entscheidende Grund des Erfolgs des Onlineshoppings ist nun mal das Fernabsatzgesetz. Bei bisher jedem Problem mit einem Artikel von Amazon kam vom Service wie aus der Pistole geschossen „Einfach retournieren und neu bestellen. Kein Problem.“

    Was Amazon fehlt ist einfach die Transparenz.

  3. Besucherpete says:

    Amazon verweist auf das normale Einkaufs- und Retouren des Verbrauchers. Das aber sieht heutzutage nun mal genau so aus, dass Artikel bestellt und dann wieder zurück geschickt werden. Insofern versucht man hier das zu unterbinden, was den Onlinehandel zum großen Teil ausmacht.
    Ich kann schon verstehen, dass das ein Ärgernis und auch ein erheblicher Kostenfaktor für den Händler ist. Aber das ist nun mal so, und wenn einem das nicht passt, ist man einfach nicht im passenden Business.

  4. „Beim lokalen Händler wird nur noch ausprobiert, man lässt sich beraten und man bestellt für ein paar Euro weniger bei Amazon.“ – genau aus dem Grund haben bei uns am Ort die Einzelhändler vor kurzen ein Wochenende lang ihre Schaufenster schwarz verklebt, als Protestaktion gegen so ein Kundenverhalten, welches die täglich zu spüren bekommen.

    Ehrlich gesagt, als Onlinehändler würde ich ähnlich reagieren wie Amazon, anderen Onlineversender wie Otto und Co machen das schon lange. Allerdings währe hier etwas mehr Feingefühl angebracht gewesen, z.b. eine Vorwarnung an die betreffenden Kunden.

    • das problem besteht darin, gute fachgeschäfte zu finden. mein post berichtete ja sicher nicht von einem einzelfall.

  5. Erfahrung mit Amazon
    1 Uhr gekauft ohne irgend welche Zusätze. Uhr kann bis 200 Meter Tauchtiefe benutzt werden. Sonst nichtts. Nach einem Jahr war die Batterie der Uhr alle. Kostenpunkt beim Uhrmacher 50 Euro mit neuen Dichtungsring und Dichtungsprüfung. Amazon hat die Uhr zurück genommen. Neue Uhr bestellt gleiches Model hier war nach 7 Monaten die Batterie alle. Amazon hat das Geld zurück geben. Brotherfarbdrucker gekauft nach 250 Seiten kamen Streifen beim Ausdrucken raus. Amazon hat das Gerät zurück genommen und das Geld wieder zurück erstattet. Im Augenblick habe ich ein Gerät für Blutdruckmessen gekauft. Soll an alle IPOD, IPAD und Iphone passen. Das stimmt nicht. Es passt nur an Gerät mit dem 30 poligen Stecker und Software 4.3 und höher. Wenn man ein Gerät zum Steuern hat was wie bei mir 3,13 hat und es für dieses Gerät nichts neueres hat hat man ein Problem. Ich will damit sagen das die Probleme Amazon selber entschuld ist. Beschreibungen falsch oder im Fall der Uhren alte Warelager verkauft

  6. Es wäre gut, wenn einige hier mal den Unterschied zwischen einer Rückgabe wegen Widerruf und einer Reklamation defekter Ware verstehen und leben würden.

    Um Fälle mit Reklamation geht es ja gar nicht. Leider schicken Leute aber Ware auf Widerrufbasis zurück.

    Dass Amazon Kunden bei Missbrauch sperrt, ist seit Jahren so und nichts neues.

    Außer der von Caschy unbestimmt genannten Anzahl „einiger“ und einem ungeprüfzen Zitatausschnitts eines Kunden liegen keinerlei Fakten vor.

    Da wird hier viel zu viel die Welle gemach, für mich nicht so seriös.

  7. ex-Amazon-Kunde says:

    Bevor hier einige Leute Amazons Holzhammer-Methoden gutheißen, sollte man sich erstmal die Erfahrungen der betroffenen Kunden ansehen. Es wurden Leute gesperrt, die jedes Jahr sogar vier- bis fünfstellige Beträge dort ausgeben. Es sind NICHT nur Leute betroffen, die das Widerrufsrecht mißbrauchen!

    Amazon beweist mit diesem Vorgehen mal wieder Starrsinnigkeit und absolute Unflexibilität.

    Alle Leuten, die „richtig so mit den Sperrungen“ schreien, sollten mal folgende Dinge bedenken:

    1. Amazon sperrt nach irgendeiner schwammigen Vorgabe von einer „haushaltsüblichen Menge“, das scheint ja das neueste Lieblings-Schlagwort dieser Customer Relations Abteilung zu sein. Wie soll die bitte aussehen? Daß man selbst in der Presse nur solch schwammige Phrasen abgibt, ist doch lächerlich. Was ist, wenn ein Haushalt fünf oder mehr Personen umfaßt? Der darf dann wohl nicht mehr zurückschicken als ein Haushalt mit zwei oder drei Personen? Obwohl er möglicherweise mehr bestellt? Amazon sollte vielleicht mal realisieren, daß nicht jeder Haushalt sich in irgendwelche Statistiken einordnen läßt, bei denen man denkt, die wären repräsentativ oder gar ein Argument für das Vorgehen.

    2. Wenn es zu Rücksendungen kommt, warum arbeitet man nicht daran, daß diese reduziert werden, indem man Artikelbeschreibungen besser prüft, oft mangelhafte Produkte aus dem Programm nimmt oder die Artikel besser verpackt? Zu den Retouren zählen nämlich auch Artikel, die schlecht verpackt werden und die man dann wegen möglicher Schäden, die erst später auftreten können, gleich zurückschickt. Etwa die Festplatte, die in einem kleinen Plastik-Behälter im 50cm langen Paket herumfliegt und nur durch ein Stück Papier „gepolstert“ ist – gibt es nämlich immer noch!

    3. Das Stichwort „Vertragsfreiheit“ ist gefallen. Da wird übersehen, daß Amazon dem Kunden die Nutzung von Waren erschwert, die er bereits vertragsgemäß erworben und bezahlt hat. Stichwort Kindle. Ohne die Kaufmöglichkeit von neuen ebooks oder der Nutzung von kostenlosen Büchern, von denen der Kunde auch ausgeschlossen ist, ist das Ding wertlos.

    4. Die Sperrung des Kundenkontos verhindert nicht nur den Einkauf, sondern auch den Verkauf, der damit gar nichts zu tun hat. Da man sich nicht mehr einloggen kann, kann man keine Verkäufe verwalten und Artikel einstellen. Dies ist rechtlich mehr als fragwürdig.

    5. Niemand sollte Amazon moralisch in Schutz nehmen. Wenn man dem Kunden suggeriert, daß die auf 30 Tage erweiterte freiwillige Rücknahmefrist zur Ausrichtung als angeblich „kundenfreundlichstes Unternehmen der Welt“(so wirbt man ja immer) ja ein Alleinstellungsmerkmal ist, kommt es logischerweise auch zu mehr Rücksendungen. Dann soll man diese Erweiterung halt lassen und dann reduziert sich das von ganz allein.

    6. Wenn man Kosten sparen möchte, warum verschickt man Artikel im Wert von wenigen Euro mit DHL Express an Prime-Kunden, weil man die erst am Abend losschickt – warum nicht mit der normalen Post? Welche Logik steckt dahinter, daß ein Kabel im nicht verfolgbaren Pappumschlag als Briefsendung kommt, das andere mit einer Versandart, die das Mehrfache des Wertes beträgt? Hier wäre mal dringender Optimierungsbedarf vorhanden. Der Prime-Betrag kann unmöglich die Sendungskosten decken, die durch solch eine schlechte Logistik entstehen! Ich habe nie um DHL Express für einen kleinpreisigen Artikel gebeten, trotzdem verschickt man ihn so. Übrigens schon mehr als einmal passiert.

    Fazit: Amazon hat einfach unüberlegt gehandelt und nicht nur Leute gesperrt, die mehr zurücksenden als behalten, was ja nachvollziehbar wäre, sondern auch langjährige Kunden, die dem Unternehmen zu seinem heutigen Stand verholfen haben. Für Leute, die sich zehn Sachen zur Anschauung bestellen und davon neun zurückschicken, habe ich mit Sicherheit kein Verständnis, ich gebe solchen Leuten sogar die Schuld daran, daß man auf die Idee gekommen ist, diese fragwürdige Methode einzuführen. Es trifft aber mal wieder die Falschen.
    Vielleicht sollte man weitern das Angebot einfach mal wieder aufs Wesentliche reduzieren und sich nicht zum Ziel setzen, alles vom Deoroller über den Fernseher bis hin zu Kaffee und Staubsaugern anzubieten, wenn man das logistisch nur mit Mühe stemmen kann. Gerade Kleidung ist bedingt von der Beschaffenheit her etwas, was öfters zurückgeht, warum bietet man dann Kleidung an? Nur damit die Leute nicht in einen Modeladen gehen oder bei Otto bestellen?
    Nein, ernsthaft, niemand muß sich auf die Seite eines Konzernes stellen, der solche Monopol-Bestrebungen hat und dessen Chef zu den Bilderbergern gehört. Für die sind alle nur Nummern – egal ob Kunden oder Mitarbeiter.

  8. Das problem ist die unangekuendigte und damit willkuerliche sperrung aller
    eingekauften dienste, vor allem in verbindung mit dem Kindle und
    dessen inhalten.

    Amazon soll die bedingungen offen legen und die gekauften cloud dienste bestehen lassen. Oder zumindest warnen.

    Alles andere ist betrug am kunden. punkt.

  9. Das ein Kindle aufgrund einer Sperrung nicht mehr nutzbar sei, ist ein Gerücht, was einfach zu widerlegen ist. Was mit den gekauften Büchern passiert, ist recht einfach: sie verbleiben auf dem Kindle. Denn nach einer Sperrung findet das Gerät den Account nicht mehr und das Gerät verbleibt mit dem auf dem Gerät gespeicherten Inhalt. Es stimmt allerdings, dass bei einem Kindle mit 3G-Eigenschaft, diese 3G-Eigenschaft nutzlos wird. Das ist ärgerlich, aber wenn man im Hinterkopf behält, dass diese 3G-Eigenschaft von amazon bezahlt wird, dann sollte klar sein, dass amazon bei einer Sperrung diese nicht einfach weiter finanziert.
    Das Kindle-Gerät kann nach einer Account-Sperrung sehr wohl noch mittels dem Buchverwaltungsprogramm und dessen Formatumwandlungsfähigkeiten „Calibre“ weiterhin verwendet werden. Somit stellt das propretäre Kindle-Format keine Hürde da. Freilich sind DRM-Bücher (meiner Meinung nach eine Seuche und kein Segen für Autoren) Tabu. Aber bei anderen Readern stellt sich auch das Problem dar, dass Vertreiber deren Reader an deren Shop anbinden (nicht alle sind so, aber viele), um Kunden zu binden und in deren Buchvertriebswelt einzubinden. Sicherlich verkompliziert eine Account-Sperrung die Verwendung und Verwaltung eines Kindles, aber eben die Unkompliziertheit ist eine von Amazon erbrachte Dienstleistung, die bei einer Beendigung des Geschäftsverhältnisses ebenfalls ihr Ende findet. Das führt bei manchen sicher zur Schnappatmung, ist aber ein Teil der vom Kunden im Falle eines bestehenden Geschäftsverhältnisses eine mit erkauften Funktionalität des Gerätes. Fällt das Geschäftsverhältnis weg, hat der Kunde vertragsgemäß auch keinen Anspruch mehr auf diese Vereinfachung der Bedienung.

    Bezüglich der Rückgabementalität bei kindle-Büchern:
    Als kindle-Bücher-Autor habe ich mich auch schon darüber geärgert, dass Bücher Elektronikbücher binnen einer Woche einfach zurückgegeben werden können (ohne Begründung). Einerseits ärgert es mich, andererseits muss ich berechtigterweise zugestehen, dass in Büchereien wie Hugendubel oder Mayersche der Leser sich problemlos hinsetzen kann und binnen eines Nachmittags (oder nach Lust und Laune an mehreren Tagen) ein Holzbuch kostenlos durchlesen kann. Trotzdem hat das manchen Holzbüchern mit geringem Seitenumfang bei deren Verkaufserfolg und Popularität keinen Abbruch getan (s.a. Stephane Hasselts Buch „Wehrt Euch!“).

    Was allerdings bei Kindle ärgert, sind die Leser, die sich Bücher „kaufen“ und dann zurückgeben. Es gibt die Kindle-Nutzer, die das systematisch bei Büchern durchführen, die binnen einer Woche zu lesen sind. Ihre Argumentation ist, dass sich der Kauf eines Kindle-Gerätes armotisieren müssen. Das ist dummdreistes Schnorren und nicht im Sinne des Erfinders der Rückgabe (Gesetzgeber). Und mit solchen Leuten habe ich kein Mitleid, wenn die gesperrt werden. Ganz im Gegentum. Und ich hoffe, dass damit jene Nutzer endlich weg aus dem amazon-Kindlebereich sind, die sich einen Sport daraus gemacht haben (es gab jene und sie haben sich z.T. in einschlägigen Foren stolz dazu geoutet …)

    Nebenbei auch hierzu eine Anmerkung über die geänderte Kundenpolitik von AMAZON:
    Günstlingskommentare und Verrisse werden inzwischen bei Amazon gelöscht, wenn die Kommentatoren in Zusammenhang wie Facebook, Twitter und Adressenliste mit des Autor stehen oder auch Neu-Kommentatoren sind, um das künstliche Pushen oder willkürliche Niederschreiben eines Buches zu verhindern.

  10. Mal Butter bei die Fische: Weder wissen wir, ob es tatsächlich stimmt, dass ohne Vorwarnung gesperrt wird, zweitens, wie viele Nutzer davon betroffen sind und drittens wie das Bestell- und Retourenverhalten derjenigen aussieht. Ich bin davon überzeugt, dass Amazon einen Teufel tun wird und Kunden sperrt, die Kleidung zur Auswahl bestellen. Bestellt man allerdings hochpreisige Technik und schickt diese nach dem Ausprobieren wieder zurück, wird man auf der roten Liste schon ein paar Plätze nach oben rutschen.

  11. @Dirk
    Auch im Onlinehandel muss man eventuell dafür bezahlen, wenn man z.B. die Folie vom Display abzieht oder etwas anderes ausprobiert.

    Das nennt sich Wertersatz.

    http://dejure.org/gesetze/BGB/312e.html

    Amazon ist da in der Regel sehr kulant. Doch auch Amazon wäre dazu berechtigt Wertersatz zu verlangen.

    • @2244ffddChristian du hast recht. sie wären berechtigt, machen es laut amazon hotline aber eben nicht. also ein punkt für den onlinehandel. um das gerät zu prüfen musste man im vorliegenden fall die folie abziehen. amazon verlangt nicht mal die originalverpackung. und solange ich im fachhandel frage ob das neue nexus 7 schon da ist, dann die antwort erhalte: wir haben noch keine info von apple, dann frage ich mich warum ich den fachhandel nutzen soll. zuzudem ist das eher die regel als die ausnahme. deshalb…..fachhandel leben lassen auch für etwas mehr geld finde ich ok, aber doch nicht untet den genannten umständen

  12. @2244ffddChristian: Liest du, was du verlinkst? Um die Qualität eines Displays zu beurteilen zu können, muss man die Folie entfernen. Das ist durch die „Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise“ abgedeckt.

  13. Das Problem sind auch viele „private“ Blogs, dort wird das neueste Gadget bestellt. Kurzer Testbericht und dann zurück zum Händler.
    Der Blogger hat einen neuen Test, keine Kosten und der Händler den Ärger.
    Genau solche Power-Zurücksender werden hier wohl betroffen sein.

  14. Hab hier „fast“ alle Kommentare gelesen und muss sagen das der von „Axel 31. Juli 2013 um 17:38 Uhr“ der meiner Meinung nach einzige richtige Weg ist – ohne Vorwarnung geht gar nicht! Man stelle sich nur einmal vor man übersieht eine rote Ampel, es gebe das Punktesystem nicht und der Führerschein würde sofort flöten gehen. Super, oder? Aber bei Amazon werden ja bekanntlich die Kunden noch am Besten behandelt… – http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/hr/13022013-ausgeliefert-leiharbeiter-bei-amazon-100.html – Gewinnmaximierung auf dem Rücken von unter Vorwand hergelockten Billigarbeitern (die dann bei Subunternehmern arbeiten und auf einfachste Weise und ohne sich die Finger schmutzig zu machen ausgetauscht/entlassen werden können). Das alles Dank Globalisierung und immer schnellerer Prozesse. Und idealerweise so, dass die Öffentllichkeit nichts mitbekommt. Fairerweise muss man sagen das Amazon hier nicht alleine steht! Und was den Service betrifft, zähle ich Amazon zu den 3 besten Unternehmen in Deutschland!

  15. Ich finde es wirklich lustig, wie viele sich hier um Amazon und deren Kosten sorgen machen. Kennt Ihr deren Gewinne? Viele unterschätzen bei weitem die Margen auf den angeblich so günstigen Angeboten und wie gut die Einkaufsbedingungen für Amazon sind.

    Eine Firma die in Deutschland so gut wie keine Steuern zahlt und ständig wegen unzumutbaren und rechtlich fragwürdigen AGBs auf sich aufmerksam macht. Von den Arbeitsbedingungen will ich gar nicht reden.
    Mir tut Amazon hier nicht leid. Die müssen die gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland ja bestens kennen. Ist also Amazons geschäftliches Risiko hier einen Versandhandel zu betreiben.

    Hat sich schon mal jemand angesehen, was Amazon mit seinen Marketplace-Händlern so alles treibt? Einfrieren von Konten und Preisparität usw.. Mit der A-z.-Garantie unterhält Amazon eine Art eigene Gerichtsbarkeit. Fragt mal einen Marketplace-Händler über die schier unglaublichen Bedingungen und AGBs.

    Macht euch lieber mal Gedanken, welche Marktmacht Amazon mittlerweile hat. In letzter Zeit fand ich viele Artikel nur noch auf amazon.de. Quasi konkurrenzlos. Viele der kleineren Konkurrenten haben den Kampf gegen Amazon anscheinend schon verloren. Für uns Verbraucher keine gute Entwicklung. Aber viele hier wollen ja anscheinend einen Monopolisten haben, der dann die Preise diktieren kann.

    Hier wird auch vergessen, dass Amazon die Kunden in vielerlei Hinsicht an sich bindet. Sei es mit Kindle, Cloud, Kreditkarte usw. Hier ist eine Kontosperre dann wirklich sehr fragwürdig und ich hoffe, dass Amazon in diesen Fällen richtig eine auf die Kappe kriegt.

    An alle, die hier meinen, Amazon würde sich schon genau Gedanken machen, wenn sie sperren und wen nicht. Wer schon mal ernsthaft mit dem Amazon-Kundenservice zu tun hatte, der weiß, wie schrecklich Inkompetent die Mitarbeiter im Ernstfall sind, dass die Ansprechpartner eigentlich nichts entscheiden dürfen, meist nur mit Textbausteinen arbeiten und wie unglaublich hochnäsig Amazon im Streitfall werden kann. Siehe nur die Textpassage „Unsere Entscheidung, Ihr Konto zu schließen, ist daher endgültig“ und das im ersten Email über die Kontosperre. Von der Tarnung die Amazon im allgemeinen treibt ganz abgesehen.

    Ist noch keinem aufgefallen, dass Amazon nicht zu greifen ist, wenn es darauf ankommt? Im Impressum verweisen sie nur auf ihre Standorte in Luxemburg, die deutschen Niederlassungen werden nicht erwähnt. Ob das so in Ordnung ist? Wer traut sich schon gegen eine Firma im Ausland vorzugehen?

    Schaut mal Euren Schriftverkehr mit Amazon durch. Findet Ihr hier auf den Emails die Pflichtangaben, wie genaue Firmenbezeichnung, Handelsregistereintragung, Name der Geschäftsführer, Kontaktdaten usw. usw. Die Angaben muss jeder Händler zwingend in jedem Schriftstück und Email machen. Im übrigen auch aus dem Ausland wenn gezielt in Deutschland geworben wird. Ich habe alle meine Emails von Amazon durchgesehen. Nicht eine erfüllt die gesetzlich verbindlichen Informationspflichten auch nur annähernd. (siehe §35a GmbH-Gesetz) Amazon ist die einzige Firma, die mir bekannt ist und sich das traut.

    Versucht doch einfach mal auf die Schnelle eine normale Email-Adresse, Telefon-, Faxnummer oder Postanschrift von amazon.de in Erfahrung zu bringen, über die Ihr direkt Kontakt aufnehmen könnt. Wisst Ihr, wo die Service-Mitarbeiter der verschiedenen Abteilungen sitzen? Alles gut getarnt, um sich möglichst wenig mit dem Störfall Kunden auseinandersetzen zu müssen. Und wenn Kontakt, dann bestimmt Amazon das Wie, warum und mit wem.

    Nur noch was witziges am Rande. Einigen werden die Konten ohne Vorankündigung gesperrt und ich versuche nun schon seit Wochen erfolglos eine Sperrung meines Kontos zu erreichen. Zum xten Mal fragt mich Amazon gerade (während ich das hier schreibe) wieder nach, ob ich das wirklich möchte. Natürlich fehlen auch diesmal wieder alle Angaben, von wo das Schreiben kommt. Nur eine Name der Mitarbeiterin ist einfach zu wenig! Die sind unglaublich. – Ich werde die nicht los. –

  16. @Heinz
    Nicht alles was hinkt ist ein vergleich. Eine rote Ampel kann man tatsächlich mal übersehen, keine Frage eine Sache die nicht passieren sollte denn sie kann Leben kosten, aber es kann passieren.
    Aber ich glaube kaum das man AUS VERSEHEN 9 von 10 Produkten zurückschickt die man bestellt.

    Und noch einmal. Der Algorithmus der berechnet wer „fliegt“ wird sicher nicht einfach nur die Bestell- zur Rücksendequote setzen. Da wird sicher geschaut um welche Produkte es in welchem Zeitraum geht und ggf sogar mit einbezogen in welchem Zustand die Waren bei Rücksendung waren. Amazon wird sicher keine Kunden „rauswerfen“ an denen sie auch nur marginal Geld verdienen.
    Aber mal an die, die ja gern mit dem Spruch „von wegen Kundenfreundlichstes Unternehmen“ kommen. Was bitte habt Ihr von einem Kunden der euch langfristig kein Geld bringt sondern im Gegenteil kosten verursacht? Würdet ihr weiter mit einem solchen Kunden Geschäfte machen wollen? Slebst wenn Ihr das freundlichste Unternehmen der Welt haben wollt.
    An die, die die Margen im Elektronikbereich für Händler ja ach so gut kennen, dürfte ich mal fragen woher? Selbst im Elektronikhandel tätig? Gar als Unternehmer? Oder sind das die Infos die der Friseur des Onkels des Schwippschwagers mütterlicher seits aus der BLÖD hatte?

  17. Um übrigens mal was klarzustellen. Ich arbeit nicht für Amazon, ich habe von allen Dingen die ich meinem Leben schon online gekauft habe nur 3 insgesamt bei Amazon bestellt und ich würde mir im leben keinen Kindle kaufen, eben wegen der Bindung an ein Unternehmen, in dem Fall sogar eins mit dem ich Persönlich lieber weniger als mehr zu tun habe.
    Ich verurteile die Arbeitsbedingungen bei Amazone, ich verabscheu die Steuerspartricks die sie anwenden. Ich finde die Amazon Webseite ist der am schlechtesten Programmierte und unübersichtlichste Onlineshop der mir seit 1990 untergekommen ist.
    ABER diesen Schritt kann ich von Amazones Seite gesehen vollkommen nachvollziehen und verstehe die Jammerei darüber nicht…

  18. Letztendlich scheitert es doch hier am Mangel der Transparenz seitens amazon. Ich bestelle da z.B. nur technische Dinge oder Sachen, worüber ich mich vorab ausreichend informieren kann, um Fehlkäufe meinerseits möglichst zu vermeiden. Kleidung kaufe ich fast gar nicht online, weil ich dann in Shops kaufen müsste, bei welchen ich jedes Teil erst bezahlen müsste und später leider statt Geld zurück evtl. nur eine Gutschrift bekäme. Bei einer Jeans für 50€ und mehr würde ich u.U. So erst einmal 150€ bezahlen müssen, die ich gar nicht bezahlen will.
    Anders herum macht es aber auch durchaus Sinn. Meine Frau bestellt oft bei einem Kleiderversandhaus Hosen in drei Größen. Die Größe, die sie gewöhnlich braucht, + je eine Größe drunter und drüber. Sie hat auf Grund ihrer kleinen Größe meist in Geschäften wie C&A das Problem, dort einfach keine Hosen zu finden. So kommt oft ein Paket im Wert von 200-300€ für sie bei uns an. Da sie vor Ort einfach zu selten passende Kleidung findet, ist das für sie eine gute Möglichkeit, die sie entsprechend nutzt. Und meist kauft sie die Teile in der passenden Größe dann auch. Dennoch gehen so rein rechnerisch 2/3 der Waren innerhalb der 14 Tage wieder zurück. Sogar portofrei. Im Schnitt wäre sie daher für amazon sicher auch ein solcher Kunde. Andererseits kauft sie genau aus den Gründen auch noch im Versandhaus ein: Bestellung auf Rechnung und portofrei zurück. Hier ist also das vonn amazon bemängelte Verhalten durchaus der Kundenbindung zuträglich.
    Der aufmerksame Leser stellt also fest: Solange amazon keine Begründung dem Kunden gegenüber angibt, können wir alle uns die Finger wund diskutieren.
    Der eine Anbieter sieht sich damit ausgenutzt – was ja auch durchaus berechtigt sein kann – der andere Anbieter baut genau darauf sein Geschäftskonzept auf. Es bleibt also nur, jeden Fall für sich zu betrachten.
    Mein Fazit: amazon steht das Recht durchaus zu, Kunden zu sperren, wenn diese das System nur ausnutzen. Ob das der Fall ist, lässt mich wieder bei der Transparenz seitens amazon seinen Kunden gegenüber anknüpfen.

  19. @Stefan W.
    Woher ich das mit den Margen weiß ist ganz einfach. ich kenne halt einige Leute, die selber Handeln und Geschäfte haben. Auch die rücken mit der Wahrheit über die Einkaufspreise – wenn überhaupt – meist erst nach dem dritten Bier und dann ganz leise und vorsichtig raus.

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