Amazon: Kunden darf Zugriff auf erworbene digitale Inhalte nicht verwehrt werden

artikel_amazonNeues von Amazon. Die kamen erst gestern in die Medien, da sie still und heimlich ein exklusives Programm für Amazon Prime-Mitglieder eingeführt haben (was sie später bestätigten). Aber es gab vor einiger Zeit (Mitte 2013) ja noch etwas anderes. So sperrte man Konten von notorischen Rücksendern, sodass diese nicht mehr mit diesem Konto bestellten konnten. So etwas warf natürlich Probleme und Fragen auf, die mittlerweile aber beantwortet wurden – sogar vor Gericht. So entschied das OLG Köln in Bezug auf die Kontosperrungen, dass es Amazon natürlich offen steht, Konten zu sperren, allerdings darf man nicht dem Kunden den Zugriff auf bereits gekaufte digitale Medien verwehren.

Laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen haben sich viele Amazon-Kunden in den letzten Jahren beschwert, denen die Schließung ihres Kundenkontos wegen zu vieler Rücksendungen angedroht oder denen ein Zugang zum Konto verwehrt wurde. Eine Klausel in den Nutzungsbedingungen erlaubte es Amazon, Kunden auch den Zugang zu bereits erworbenen digitalen Inhalten – zu Filmen, Musik, Hörbüchern sowie eBooks – über ihr Konto zu verwehren.

„Jeder Händler kann zwar ohne Angabe von Gründen entscheiden, mit wem er Geschäfte macht. Dies darf aber nicht dazu führen, dass Verbraucher in ihren Rechten eingeschränkt werden.“

Der Richterspruch des OLG Köln, der diese Auffassung der Verbraucherzentrale NRW bestätigt, ist noch nicht rechtskräftig. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen empfiehlt Kunden, denen tatsächlich der Zugang zu ihren digitalen Inhalten verwehrt wird, auf einen Zugang zu bestehen. Die Verbraucherzentrale hat für diese Menschen einen Musterbrief online gestellt, den man dafür nutzen kann.

Persönliche Anmerkung dazu, weil natürlich immer gerne bei negativen Erlebnissen gemeckert wird, Positives aber oft unerwähnt bleibt: Mir persönlich ist keine Person bekannt, die normal eingekauft und zurückgesendet hat und aufgrund der Rücksendung ein Konto gesperrt wurde. Ich selber habe in den ganzen Jahren eigentlich nur gute Erfahrung mit Amazon machen können – und deren Support hat mich – in den ganz wenigen Fällen, in denen ich diesen benötigte – einfach nur positiv überrascht.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

44 Kommentare

  1. Wer natürlich regelmäßig 3 große Flat-TVs, 5 Grafikkarten oder 5 Mäuse zur „Ansicht“ bestellt (wie gelegentlich in Rezensionen gelesen) und dann nur einen Artikel oder gar nichts behält, der muss sich nicht wundern. Ich habe bisher nur das bestellt, was ich wollte. Man informiert sich eben vorher. Wenn man in manchen Rezensionen dann liest „dies und das ist nicht enthalten, geht zurück“ kann man nur den Kopf schütteln. Die gehen sicher auch zum Media Markt und nehmen 3 TV zur Ansicht mit. Aber Amazon macht es auch zu leicht. Man sollte maximal 2 Artikel aus der gleichen Kategorie bestellen dürfen, wenn sie einen bestimmten Betrag überschreiten.

  2. Die Personengruppe die wegen zu hohen Rücksendungen ihr amazon Konto gesperrt bekam sind wahrscheinlich Leute von dem Schlag wie man sie z.B. eindrucksvoll in Hifi Foren finden kann.
    Da sind Helden dabei die bestellen sich parallel vier Fernseher um diese dann bei sich Zuhause zu „testen“, um danach alle wieder zurück zu schicken weil irgendeine Kleinigkeit nicht gepasst hat. Oder auch Scherzkekse die sich von einem bestimmten Modell bereits das siebte (!) Exemplar bestellt haben weil sie an der Panelausleuchtung irgendwo etwas auszusetzen hatten, und darauf hoffen dass sie irgendwann ein Exemplar bekommen das komplett ihren Vorstellungen entspricht.

    Wenn man sich mal vor Augen führt welche massiven Kosten durch solche Kunden entstehen, kann ich es völlig verstehen wenn Händler solchen Kunden irgendwann den Stecker ziehen.

  3. Ich habe vor einiger Zeit eine „Warnung“ bekommen, weil ich zuvor ein defektes Smartphone (Garantiefall) eingeschickt hatte sowie zeitgleich 2 Blu-Ray-Discs retournierte, weil diese bei mir beschädigt / total eingedellt ankamen (Digipacks).

    3 Rücksendungen gegenüber einem Umsatz im vierstelligen Bereich. Habe das als recht übertrieben empfunden und bestelle nun Waren, wo Rücksendungen durchaus mal vorkommen, können (Kleidung, Elektronik und Digipacks) nicht mehr bei Amazon.

  4. Ich möchte auch noch mal betonen, dass Amazon eine Rücksendung des Smartphones statt einer Reparatur anbot.

  5. Mir wurde vor wenigen Tagen auch die Kündigung angedroht. Tatsächlich hatte ich in letzter Zeit vermehrt Rücksendungen. Ich bin mal gespannt wie es jetzt weitergeht. ich bin seit über 10 Jahren Kunde und bestelle viel bei Amazon, bin Prime Mitglied und in der Familie sind inzwischen mehrere Kindle…

  6. Marcus Liebich says:

    Wer einen großen Tech-Blog mit großer Reichweite erfolgreich über Jahre führt hat natürlich auch Chancen bbei Amazon auf die „Whitelist“ zu kommen 😉

  7. @Marcus Liebich: Lustig dass ich gar kein eigenes Einkaufskonto habe, sondern immer nur über meine Frau bestelle 😉 Aber erzähl mir doch mal mehr über diese angebliche Whitelist, die es laut deinen Aussagen gibt, bin sehr gespannt!

  8. Ich würde gerne mal konkrete Informationen bekommen, wie amazon da vorgeht. Wann wird jemand ausgesperrt?

    Wenn er eine Anzahl x an Rücksendungen hat?
    Wenn er einen Prozentanteil y an Rücksendungen hat?
    Wenn er einen Warenwert z als Rücksendungen hat?

    Weiß man da was konkretes? Ich habe einmal eine Mail bekommen, woran es denn liegt, dass ich eine Zeit lang so viele Rücksendungen hatte. Das war, als ich regelmäßig Schuhe und Kleidung bestellt habe. Da passt das nun mal nicht immer. Deshalb bestelle ich diese Dinge jetzt nicht mehr bei Amazon, da ich den Service nicht missen möchte.

  9. @Johannes I. (@Itzolino)
    das ist bei amazon staatsgeheimnis. auch ob es sich um garantiefälle als grund handelt wird nicht kommuniziert. viel glück beim weiteren bestellen 🙂

  10. @caschy
    zitat: Mir persönlich ist keine Person bekannt, die normal eingekauft und zurückgesendet hat und aufgrund der Rücksendung ein Konto gesperrt wurde.
    +++++++++++++
    mir auch nicht. wenn man aber aus irgendeinem oder mehreren gründen das konto erhalten möchte ist das weitere bestellen mit garantiemöglichkeiten oder rücksendungen reines roulette spiel. und da uns beiden nicht die masse an amazon-bestellern bekannt ist wäre eine prüfung mal sinnvoll. eine freiwillige liste gefüllt mit mitgliedern und gekündigten, dann verhältnis errechnen oder eine in der mitglieder mit kündigung eingetragen werden. von amazon wird es diesen einblick nicht geben. ab dem moment der kündigungsandrohung würde ich jedenfalls nur noch woanders bestellen

  11. mir sind keine kündigungen durch amazon bekannt, aber bereits mehrere personen alleine in meinem umfeld mit kündigungsdrohungen. bei den meisten davon bin ich mir sicher dass es keine übermässigen rücksendungen gab wie teilweise behauptet. also nichts in der form wie …testweise 4 tv bestellt dann drei zurückgesendet oder so. viele auch mit sachlich gesehenem guten einkaufs-retourenverhalten

  12. Hab mir mal über kurze Zeit immer mal wieder Headsets zum testen gekauft, da ich keinen großen Elektronikmarkt um die Ecke habe und nach der fünften Rücksendung kam dann eine Mail von Amazon. Fand ich schon sehr verwirrend, da ich schon jahrelanger Kunde bin und zuvor sowas nie gemacht hatte.

  13. Der Kundenservice von Amazon ist sogar zu gut, z.B. wenn DHL mal wieder Probleme mit einer 24h Prime Sendung hat, erfolgt sofort eine Ersatzlieferung oder auch eine Gutschrift, sofern nicht mehr auf Lager.
    Und auch mir ist kein Fall bekannt, wo jemand gesperrt wurde.

  14. Das große Problem ist hier die Unterschiedlichkeit der Angebote bei Amazon. Was passiert, wenn irgendwann mein „Fernsehprogramm“ nur noch über Amazon läuft oder ich irgendeinen Cloudspeicher benutze usw.
    Bedeutet doch, dass mit der Zunahme der Services, die Amazon anbietet, der Kunde auch zunehmend erpressbar wird. Bei irgendeiner Art von Verfehlung in einem Bereich läuft man Gefahr alles gesperrt zu bekommen.
    Also immer schön unauffällig bleiben!

  15. Michael Lang says:

    Mich ärgern Rücksendungen, bei denen die Besteller bereits vorher wissen, dass sie die Sachen nicht behalten sondern nur einige Tage benutzen wollen. Ich kenne solche Leute im engeren Kreis und war verblüfft, dass diese null Unrechtsbewusstsein hatten und sich gar nicht darüber im Klaren waren, dass ihre „Bestellungen“ in Wirklichkeit natürlich nicht von Amazon selbst (wer sollte das wohl sein? Bezos? Die Amazon-Aktionäre? Der himmlische Manna-Werfer?), sondern von all den anderen Kunden – und damit auch von mir – bezahlt werden müssen, denn die zurückgesandten Produkte können in fast allen Fällen nur noch zu reduzierten Preisen – oder bei Kleidung oft überhaupt nicht mehr – verkauft werden. Davon abgesehen, dass diese Leute ihrerseits (und jeder andere Kunde natürlich auch) ganz selbstverständlich fabrikneue Waren erhalten wollen und keine angeschlunzten Rückgabeteile. Ich empfinde solche geplanten (!) Rückgaben deshalb als Frechheit mir gegenüber. Das gilt für alle Onlineshops, bei denen ich Kunde bin, nicht nur für Amazon.

  16. Das Grundrecht auf Vertragsfreiheit gilt natürlich auch für Händler. Eine Beendigung der Kundenbeziehung aufgrund Inanspruchnahme des gesetzlichen Rechts auf Widerruf halte ich jedoch für rechtswidrig.

    Meiner Einschätzung nach geht es Amazon vorwiegend um Gewinnmaximierung. Die vorgebliche „Schadensbegrenzung“ betrachte ich als nicht zutreffende Schutzbehauptung.

    Mit Blick auf die Tatsache, dass Amazon nicht offen legt, aufgrund welcher konkreten Handlungen es seine Kunden mit dem Rausschmiss bedroht/bestraft, erschwert das Unternehmen den betroffenen Verbrauchern die Gegenwehr.

    Eigentum verpflichtet auch Unternehmen zu Gemeinwohl orientiertem Handeln!

    Gewinnmaximierung darf nicht zu Lasten von Verbraucher-Rechten gehen!

  17. Den Zugriff auf erworbene Inhalte zu verwehren ist rechtswidrig – das bedarf keiner Diskussion.

    Welches Rücksendeverhalten noch „normal“ ist, ist allerdings eine überaus spannende Frage – denn mit einem Algorithmus lässt sich das nicht erfassen ohne dem, der von Pech und Pannen geplagt wurde, unrecht zu tun.
    Andererseits ist eine Einzelfallprüfung bei der Masse kaum durchführbar bzw. zu teuer.

  18. Michael Lang says:

    PS: Zum eigentlichen Thema, dem Urteil: Natürlich darf mir das, was ich bereits gekauft und bezahlt habe, nicht nachträglich entzogen werden – egal welche Gründe eine künftige Sperrung haben mag. Das Urteil ist aus meiner Sicht also absolut richtig.

  19. Erwirbt man bei digitalen Medien die Datei oder nur das Nutzungsrecht? Dann wäre es legitim nach Vertragsbeendingung den Zugriff zu entziehen. Muss natürlich irgendwo vermerkt gewesen sein.

  20. Leicht OT: Ist es bei Amazon jetzt eigentlich „üblich“, dass die Pakete (zweite in Folge) ohne Packband, also quasi oben und unten offen, zu versenden? Das vorhin angekommene Paket (C2) war mit ziemlich Sicherheit auf dem Postweg auch schon mal geöffnet worden.

  21. Henry Jones Jr. says:

    Wäre ich betroffen, hätte ich als Kunde eine Kostenerstattung sicherlich sinnvoller gefunden. Zum Thema der Sperrung, ich schicke Sachen zurück, wenn sie nicht meinen Anforderungen entsprechen, die für mich vorher nicht ersichtlich waren. Zum „Leihen“ betellle ich grundsätzlich nichts. Aber ich würde auch zurück schicken, wenn sich der Preis bei Amazon deutlich verändert oder ich einen sehr viel günstigeren Preis anderswo entdecken würde. Ein Kumpel von mir hat neulich ein Produkt zweimal zurück geschickt, da er dadurch insgesamt 200€ gespart hat. Hätte ich auch gemacht. Von Amazon kam dann eine Warnung. In so einem Fall halte ich aber Amazon und dessen Preispolitik für selbst schuld.
    Nach meinem Geschmack wird Amazon hier in den Kommentaren zu sehr in den Schutz genommen. Sind ja nunmal auch keine Engel. Es ist ja nicht nur so, dass alle ehrlichen Kunden die anderen mittragen, sondern auch, dass alle Steuerzahler (dank unserem tollen Steuerrecht) die günstigen Preise mit subventionieren…

  22. Guter Richterspruch, freut mich.

    Um bei Amazon gesperrt zu werden, braucht man aber eine wirklich hohe Rücksendequote (über ca. 90%), außerdem wird geschaut, in welchem Zustand die Waren zurückgesendet (bei beschädigten Waren sinkt die Quote) werden.

  23. Henry Jones Jr. says:

    Wobei das eigentlich auch Quatsch ist mit „ehrlichen“ Kunden. Unser Gesetz bietet nun mal die Möglichkeit, dass man Ware zurück schickt, genauso, wie es die Möglichkeit bietet Gewinne ins Ausland zu bringen. Von daher kann man die Kunden, die übermäßig viel zurück schicken auch nur bedingt kritisieren.
    Falls Amazon mich jemals warnt, werde ich in meinem Einkaufsverhalten höchsten etwas ändern, indem ich weniger dort bestelle. Mein Retourenverhalten werde ich dann aber nicht ändern. Wenn sie mich nicht als Kunden haben wollen, dann eben nicht…

  24. @Ursula
    Ich glaube das ist Unsinn. Die vielen Berichte von Gesperrten sagen was anderes!
    Worauf gründest du deine Aussage?

  25. wenn es immerhin eine Warnung gibt fände ich das halbwegs ok…
    ich plane meine Einkäufe und schicke nix zurück „weil es nicht gefällt“
    da muss schon ein Mangel vorhanden sein!
    IM DSLR Forum brüsten sich auch manche mit „selektierte Objektive, 5 bestellt, das Beste behalten“ *kopfschüttel*

  26. @ Henry Jones Jr.:
    Wenn du etwas gekauft hast und damit zufrieden bist, dann behalte es gefälligst. Es dann wegen eines anderswo günstigeren Preises zurückzusenden ist ja wohl das Letzte. Klar passiert mir das auch gelegentlich, dann beiße ich mich mich dreimal in den Hintern und gut ist’s.
    Du prangerst an, dass Amazon die Lücken im Steuerrecht nutzt, nimmst aber für dich selbst in Anspruch, die Lücken im Fernabsatzrecht zu nutzen. Ziemlicher Widerspruch, meinst du nicht auch?

  27. @mcinnocent: Und die gesperrten tun natürlich immer wie Unschuldslämmer.

    Ich kann mir z.B. sehr gut bei Medien ein Problem vorstellen. Da wird die geöffnete DVD dann zurück geschickt, wenn dieses häufiger vorkommt muss Amazon einen Missbrauch vermuten, also einmal schauen oder rippen und zurück.

  28. @Henry Jones Jr.
    „Aber ich würde auch zurück schicken, wenn sich der Preis bei Amazon deutlich verändert oder ich einen sehr viel günstigeren Preis anderswo entdecken würde.“

    ironie an
    Mache ich auch bei Lebensmitteln. Wenn die eine Woche später günstiger im Angebot sind, bringe ich halt die angebrochenen Sachen zurück. Kann doch wohl nicht sein, dass sich Preise ändern.
    ironie aus

    Bei so einer Einstellung kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

  29. @Henry Jones Jr.: Geiz ist geil!
    Wenn es während der Widerrufzeit ist, einfach den Support schreiben. Amazon ist da meistens sehr kulant, weil die 200€ sind dann doch weniger als Rücksendung und Wertverlust über Warehouse.

  30. Drei whd Artikeln zurück geschickt, weil alle schlechter waren als beschrieben, und sofort eine Warnung bekommen. jetzt kaufe ich nur noch bei MM/Saturn online, die machen sowieso bessere Angebote, amazon zieht nur noch mit.

  31. Henry Jones Jr. says:

    @Tchooe

    ich prangere Amazon nicht an, sondern unsere Gesetze (ist ein riesen Unterschied). Daher ist es auch überhaupt kein Wiederspruch, wenn ich schreibe, dass ich genauso meine Rechte ausschöpfen möchte, wie es Amazon ja tut. Ich sehe darin nichts falsches. Ich werde mein Verhalten bestimmt nicht ändern, weil irgendein Typ mir über ein Kommentar befehlt „behalte das gefälligst“. Diese Aufforderung von dir, ist für mich zwar nicht „das Letzte“ wie mein Verhalten in deinen Augen, aber schon ziemlich dämlich.

    Ich frage mich, ob die jenigen, die meine Äußerungen hier so sehr kritisieren, wirklich so handeln würden, wie sie es hier schreiben oder doch vielleicht die ein- zweihundert sparen würden.

    @mccrain

    Dein Lebensmittelvergleuch ist einfach nur dumm.

  32. @Henry Jones Jr.
    das seh ich genauso wie du.

  33. Ich kann den Unmut von manchen Bloggern und Kommentierern zu Amazon/Amazon Prime nicht mehr verstehen, geschweige denn nachvollziehen. Habe hier mal einen Artikel dazu geschrieben und hier hin verlinkt: Unmut auf die Prime Welt http://www.freizeitcafe.info/unmut-auf-die-prime-welt/#more-19587

  34. Henry Jones jr. says:

    @TomHardi: Dein Vorschlag ist das beste Vorgehen in so einem Fall. So würde ich es auch machen. Ist nicht nur für den Händler und den Kunden die beste Variante, sondern auch für die Umwelt

  35. Na geil, der Chris vom Freizeitcafe spammt jetzt hier alle Amazon-Artikel zu oder wie?

  36. ein von Amazon enttäuschter Kunde says:

    „Um bei Amazon gesperrt zu werden, braucht man aber eine wirklich hohe Rücksendequote (über ca. 90%), außerdem wird geschaut, in welchem Zustand die Waren zurückgesendet (bei beschädigten Waren sinkt die Quote) werden.“

    @Ursula: Deine Behauptung bezüglich dem Zustandekommen der Rücksendequote passt so gar nicht zu meinen Erlebnissen. In den letzten Monaten hat mich Amazon zwei mal abgemahnt. Jeweils wegen angeblich zu vielen Rücksendungen. Die Amazon-Begründung kam mir seltsam vor. Da habe ich nachgerechnet. Und bin auf deutlich unter 10 % Rücksendequote gekommen.

    Am Warenzustand kann es auch nicht gelegen haben. Bislang habe ich Ware stets unbeschädigt zurück gesandt.

  37. Henry Jones Jr. says:

    @Chris vom Freizeitcafé: du lieferst in deinem Blogbeitrag doch genügend Gründe um Amazon nicht zu mögen. Ich verstehe daher deine Fragestellung nicht so recht. Ich lese da heraus: „Amazon ist irgendwie schlecht weil sie das und das machen/ nicht machen, aber eigentlich sind sie ja gut, weil es Prime gibt.“
    Zugegeben etwas verkürzt, aber diese Schlussfolgerung ziehe ich aus deinem Text. Finde ich ehrlich gesagt etwas kurzsichtig. Wenn ich es falsch verstanden habe, darfst du mich gerne aufklären.
    Amazon liegt durch seine Größe nun mal sehr im Fokus der Öffentlichkeit und da wird jeder Schritt kritisch beobachtet. Meiner Meinung bietet der Konzern aber auch viel Anlass zur Kritik, genauso, wie es viele gute Gründe gibt dort Kunde zu sein. Noch bin ich auch Primekunde, habe mein Abo aber schon vor ein paar Monaten zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt. Im Moment sehe ich davon ab, es zu verlängern. Noch zwei weitere Anmerkung noch zu deinem Text: du schreibst vom „kostenlosen Expressversand“ bei Prime. Wie kommst du darauf, dass der kostenlos ist? Oder zahlst du keine Primegebühren?
    Und: Du kritisierst die „immer alles umsonst haben woller“. Das verstehe ich überhaupt nicht, inwiefern geht es bei den aktuellen Kritiken, die im Netz herumgeistern, darum etwas umsonst zu bekommen?

  38. Also mein Konto wurde gesperrt, im Sep. 15 gabs eine Warnung, dann nicht mehr.
    Seit dem Zeitpunkt habe ich eine errechnete Quote von 18%, was ich jetzt nicht außergewöhnlich viel finde. Ich bestelle auch nicht 5 Fernseher zum testen. Es sollen wohl auch Defekte Geräte mit zur Quote zählen. Ich war 14 Jahre bei Amazon Kunde.

    Übers Web kann man sich nicht mehr einloggen, allerdings geht Prime noch und über die Android Apps kann ich meine Bestellungen noch sehen.

  39. Gerade im Bereich Bekleidung sehr ich eine hohe Rücksendequote. Wenn die Jeans nicht passt oder die Schuhe doch drücken trotz korrekter Maße dann ist da halt so. Da die Maße von Land zu Land und Hersteller doch sehr variieren

  40. @Benni S.
    Ich halte knapp 20% Rücksendequote schon für recht hoch. Das ist immerhin jede fünfte Bestellung. Habe aus Interesse bei mir gerade mal eine Auswertung gemacht von den Bestellungen die ich in 2015 getätigt habe.
    Insgesamt waren es 110 Artikel die ich bei amazon bestellt habe, wovon 5 Bestellungen mit insgesamt 10 Artikel zurück gingen. Macht eine Rückgabequote von 9% wenn ich jeden einzelnen Artikel der Berechnung zugrunde lege, und eine Rückgabequote von 4,5% wenn ich die Bestellungen als Gesamtrückgabe betrachte.
    Den allergrößten Anteil an meinen Rücksendungen hat Kleidung, von den 10 Artikeln die zurück gingen waren 8 Artikel Kleidung die nicht passte. Ein weiterer Artikel (Elektornik) ging wegen gravierender Qualitätsmängel zurück und nur einen einzigen Artikel habe ich wirklich wegen „nicht Gefallen“ zurück geschickt.

  41. Ich vermute dass nicht z alleine die Rücksendequote zählt. Vielmehr schätze ich, dass die realen Kosten der Rücksendung (Verkaufspreisminderung, Versand und Retourenhandling) ins Verhältnis zu den erzielten Margen aus behaltenen Bestellungen in einem gewissen Zeitraum gesetzt werden. Dadurch könnte man eine Prognose ableiten, ob ein Kunde anhand des analysierten Zeitraums zu einem positiven oder negativen Gesamtergebnis führt. Dadurch würde man auch verhindern, dass jmd zig Mal billiges Shampoo bestellt und dadurch die Rücksendequote von TVs oder Objektiven relativiert…

  42. @Steve Jobs:
    Mal abgesehen davon, daß kein Kunde pro Nutzungsrecht Dingen sein sollte, weil es einzig und allein zum Vorteil der Hersteller ist, ist Amazon beim Nutzungsrecht nur ein Zwischenhändler, hätte also gar keine Rechte das Nutzungsrecht zu beenden. Außer bei selbsterstellten Produkten.

  43. Nun, Amazon darf sich natürlich aussuchen, mit wem es Handel betreibt, mit wem nicht. Von mir aus sollen sie Kunden aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Geschlechts ablehnen, ist mir egal. Vorn mir aus dürfen sie auch das Account von Caschys Frau als niemals zu sperren markieren, ist mir auch egal.

    Schön aber, dass ein Gericht festgestellt hat, dass Amazon einmal erbrauchte Leistung nicht zurückziehen darf, auch wenn Amazon das möchte, und auch, wenn es technisch möglich ist. Wenn sie nun noch verhindern, dass man bei Amazon digitale Güter demnächst nicht mehr erwerben kann, sondern nur noch eine Nutzungslizenz auf Zeit bekommt, die Amazon nach Gutdünken verlängern kann, oder eben auch nicht, hat das Gericht alles richtig gemacht.

    Ich betrachte mein Verhältnis zu Amazon mit ihrer für mich sehr fairen Garantie-Abwicklung und Rücksende-Bedingungen als ein Geben und Nehmen. Ich weiß, dass ich dort auch mal was zurücksenden kann, wenn es mir nicht gefällt. Dafür käme ich auch nie auf die Idee, etwas zurück zu senden, weil der Preis sich geändert hat (ich stelle aber immer eine Anfrage an den Support, und das hat auch schon geklappt), obwohl es mein gutes Recht wäre. Ich bestelle auch nicht zum aktiv Testen, auch wenn es mein gutes Recht ist.

    Ich schätze auch den Einzelhandel, in den Fällen, in denen er sich so kulant wie Amazon verhält. aber ganz ehrlich: das sind absolute Ausnahmen.