Amazon Key kann in den USA für Lieferungen einfach die Garage öffnen

In den USA bietet Amazon mit Key smarte Türschlösser bzw. eine spezielle App an, die es ermöglicht das Auto oder auch das Haus bzw. die Wohnung für Lieferungen zu entsperren. In Deutschland hingegen hat Amazon Key allerdings nicht ins Rennen geschickt. Dafür erweitert man die Möglichkeiten in den Vereinigten Staaten nun um Key for Garage.

Wie der Name schon sagt, lässt sich darüber die Garage öffnen, damit der Paketbote seine Lieferung dort sicher ablegen kann. Amazon bietet Key in den USA in Zusammenarbeit mit der Chamberlain Group an – nur für Prime-Kunden allerdings. Das neue Key Garage Kit erlaubt es Kunden dann direkt, bei der Bestellung optional die Lieferung in die Garage festzulegen. Über die Key-App können Kunden dann auch den Status der Garagentür überprüfen und sie von unterwegs aus öffnen oder schließen.

Möglich wird das Spielchen im Übrigen, indem man die Key-App von Amazon mit den myQ-Garagetüröffnern der Chamberlain Group verknüpft. Wer also in den USA bereits einen derartigen Türöffner für die Garage verwendet, muss nur noch sein Amazon- und sein myQ-Konto miteinander verbinden. Andernfalls ist der Kauf eines Key Smart Garage Kits zur Nutzung notwendig. Da schlägt Amazon unterschiedliche Versionen vor.

Der myQ Smart Garage App erweitert bestehende Türöffner um smarte Funktionen. Alternativ ist der Kauf der myQ Chamberlain oder LiftMaster Wi-Fi-Öffner möglich. Wer es noch bunter treiben will, kann die Amazon Cloud Cam (Key Edition) einbinden, um die Garage via Livestream im Blick zu behalten. Um Key for Garage etwas zu pushen, bietet Amazon den myQ Smart Garage Hub zeitweise reduziert auf 49,99 US-Dollar an. Auch Bundles mit der Cloud Cam sind vergünstigt zu haben – für 124,99 US-Dollar. Mehr Informationen könnt ihr euch auch an dieser Stelle durchlesen.

Auch in den USA ist die Lieferung über Amazon Key im Übrigen nur in ausgewählten Städten möglich, da Amazon dafür eigene Lösungen statt der üblichen Lieferdienste einspannt. Wann und ob Amazon Key daher auch in Deutschland an den Start gehen könnte, ist noch offen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. Lucky Fuke says:

    …what could possibly go wrong.

  2. Völlig unrealistisch, dass das je nach Deutschland kommt. In den USA habe ich keine Garage ohne Funksender gesehen, in Deutschland ist das noch immer eine Seltenheit und die Systeme zu unterschiedlich.

    • phrasemongerism says:

      Ganz davon abgesehen würde ich keinem Paketboten jedweder Art erlauben, in meiner Abwesenheit in meine Garage oder Wohnung zu gehen, nur um ein Päckchen abzulegen…

      • Nachdem heute nur noch Billiglöhner aus dem Ausland eingesetzt werden hätte ich da auch meine Bedenken. Früher wäre es vielleicht eine Überlegung wert gewesen.

      • Die Leute in den USA haben schon lange Kameras an diesen Stellen. Sowohl vor der Türe als auch in den Garagen. Spätestens, nachdem Einbrechen in fremde Garagen bei Teens zum Sport wurde…

    • Mir werden alle Pakete in den Schuppen im Garten gelegt, dito in der ganzen Nachbarschaft. Es kommt nie was weg.

      Das ist so eine Lösung die dort, wo sie vielleicht gebraucht wird, in der anonymen Großstadt mit entsprechender Kriminalität, nutzlos ist, weil die Leute höchstens einen eigenen Stellplatz in der TG haben und auf dem Land nutzlos, weil überflüssig.

      Wer in fremden Gartenhäusern rumschnüffelt und Pakete klaut ist ein Krimineller und die werden im Zweifelsfall von einem simplen Elektronikschloss sowieso nicht zurückgehalten.

      Ich halte das für ein teures Placebo. Wer ein eigenes Grundstück hat und zu paranoid für eine einfache Abstellgenehmigung ist kann ja auch ein fettes Vorhängeschloss mit fetten Beschlägen anbringen und den Zustellern den Hinweis geben, das Schloss einfach zu schließen, wenn ein Paket im Gartenhaus abgelegt wurde. Das kommt ganz ohne Internetverbindung aus und ist mindestens so sicher.

      • Ich warte derzeit auf eine Lieferung, deren Versandkosten ich selber tragen muß. Der Witz ist, der Lieferant liefert nur Mo-Fr. Am Freitag erhielt ich mittags die E-Mail, ich kann bis Mittnernacht den Termin ändern. Liefertermin ist sonst Montag zwischen 8-16 Uhr. Ich kann zwar eine Abstellgenehmigung erteilen (u.a. auch bei einem Lieferdepot), aber dann soll ich einen Haftungsausschluß auch gegen Beschädigung zustimmen. Ich würde es nicht paranid bezeichnen, wenn ich die Haftung für ein beschädigtes Paket übernehmen soll, obwohl ich nicht einmal das Paket beguachten konnte (oder sogar es bei einem Zuliefererdepot abgegeben werden soll):

      • Peter Bruells says:

        Dir kommt nix weg weil Du in einer einigermassen sicheren Gegend wohnst. Und in etwa die Lösung benutzt, die Amazon da verwenden will.

        Das Problem in den Vor- und Kleinstädten der USA – sonst noch einigermassen ruhige Gegenden – ist Porch Theft: Abgestellte Pakete werden von Leuten, die mit dem Wagen durch die Gegen fahren, einfach schnell abgeholt.

        Das mit dem Vorhängeschloss klappt nur bedingt. Mit zunehmendem Anteil an Mitarbeitern aus dem Ausland, die der deutschen Schriftsprache nicht wirklich mächtig sind, werden bei mir die Sache nur noch in die Kiste gepackt, aber das Vorhängeschloss nicht mehr zur Verriegelung genutzt. Trotz klarer Anweisung „In Kasten einschließen“.

        Ist bei mir dann Hintergrundstück immer noch völlig ausreichend sicher, aber eben in vielen Gebieten keine Option mehr.

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