Google und Apple wurden bereits zu Rückzahlungen für von Kindern getätigten In-App-Käufen verdonnert, nun soll es auch Amazon an den Kragen gehen. Während die beiden erstgenannten sich mit der FTC einigten, lässt es Amazon anscheinend auf einen Prozess ankommen. Zwar hätte sicher auch Amazon keine Probleme gehabt, eine finanzielle Einigung zu finden, die man aus der Portokasse bezahlen kann, geht aber lieber den vielleicht steinigeren Weg.
Amazon hinterfragt in seinem erneuten Antrag auf Klageabweisung, was genau eigentlich noch getan werden müsse, um In-App-Käufe abzusichern. Amazon hatte bereits neue Regeln für In-App-Käufe eingeführt und sieht auch die Eltern der Kinder in der Pflicht, die In-App-Käufe schließlich autorisiert hätten. Ebenfalls führt Amazon an, dass jedes Mal, wenn es gefordert wurde, gezahlte Beträge auch erstattet wurden.
Es wird interessant sein, wie dies ausgeht. Sollte Amazon hier erfolgreich sein, wäre dies ein harter Schlag für die FTC, aber ein willkommenes Zeichen in der Industrie. Interessant ist für mich der Hinweis von Amazon, dass man die Eltern und deren Aufsichtspflicht nicht außer Acht lassen sollte. Trifft voll meine Meinung und würde solche Verfahren überflüssig machen. Das gesamte Dokument von Amazon findet Ihr an dieser Stelle.