Amazon Echo: Zweite Generation kurz angeschaut

Den neuen Amazon Echo Plus habe ich schon unter die Lupe genommen. Und dennoch gibt es da ja noch ein weiteres Gerät, den neuen Amazon Echo, den Nachfolger des hierzulande bekannten Echos der ersten Generation. Und das kann schon einmal verwirrend sein: Der Echo Plus ist optisch 1:1 der Echo des Vorjahres, während der eigentliche Nachfolger, der Echo 2017, nun ganz anders aussieht. Meines Erachtens der schickste Echo, den man ja auch anpassen kann.

Durch unser gut informiertes Publikum muss ich hier nicht von Grund auf anfangen, ihr kennt sicherlich den Echo und auch die Intelligenz dahinter, Amazon Alexa. Der Unterschied zwischen dem Plus und dem Echo 2017 ist nicht nur die Optik, sondern auch der Smart-Home-Hub, den der Plus inkludiert hat. Siehe auch mein Video:

Bedeutet, dass ihr euch ohne Hub oder Gateway mit Smart-Home-Geräten verbinden und diese steuern könnt. Beim Echo 2017 ist alles wie immer, ihr könnt alles nutzen, was früher auch möglich war.

Smart-Home-Geräte können über ihr Gateway verbunden und gesteuert werden, dazu zahlreiche Skills, die das Zusammenleben mit Alexa verbessern, Musik und und und. Nur eben in anderer Ausführung. So hat der Echo 2017 beispielsweise eine andere Bedienleiste und bietet über diese auch Hardware-Buttons zum Steuern der Lautstärke.

Ferner via Hand bedienbar: Das Aktivieren oder Deaktivieren des Mikrofons. Schaut man sich den alten Echo oder den alten Echo Plus an, dann sieht man, dass man da vorher oben drehen konnte, um die Lautstärke zu regeln. Hier einmal für euch ein kleines Video zum Vergleich, wo ich noch ein bisschen was erzähle:

Was ist sonst noch zu beachten? Der neue Amazon Echo hat einen Klinkenanschluss, damit koppelt ihr ihn mit dem Verstärker oder mit aktiven Boxen – falls der Sound zu schlecht ist. Meine Meinung in der direkten Gegenüberstellung zum Echo der ersten Generation und zum Echo Plus? Der Echo der zweiten Generation ist in Sachen Lautsprecher der schlechteste in der Gruppe. Lohnt sich ein Upgrade? Kommt auf die Sichtweise an. Klinke nicht beachtenswert? Dann sicher nicht.

Optik? Geschmacksache, denn der neue Echo kann, wie ich auch im Video zeige, mit anderen Hüllen ausgestattet werden. Ansonsten gegenrechnen, wie viele Kisten man benötigt. Kommt der Echo Dot gar nicht infrage, dann kann man natürlich ein paar Euro sparen, wenn man den Echo im Zweier- oder Dreierpack kauft. Kauft man drei, so zahlt man nicht knapp 300 Euro, sondern bekommt diese für 250. Nimmt man den Zweierpack, so spart man zumindest 25 Euro.

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22 Kommentare

  1. Mirco Di Noi says:

    Hallo,
    Verfolge den Blog schon länger hab aber noch nie kommentiert.
    Hab mal eine Frage. Funktioniert der Echo plus mit zb den Homematic IP Thermostaten ohne das ich dafür die Homematic Bridge brauche ?

  2. Während der Echo Plus immerhin noch den Smart Hub mitbringt und damit einen Zusatznutzen bietet, ist der neue Echo m.E. im Grunde überflüssig, auf jeden Fall aber keine Weiterentwicklung, wie es bei einem Nachfolgegerät zu erwarten gewesen wäre. Insbesondere dem wohl größten Kritikpunkt des alten Echo wurde offenbar keine weitere Beachtung geschenkt, dem Sound. Leider hat Amazon damit zumindest vorerst die Chance vertan, sich zusätzlich auch im Markt der Multiroom-Lautsprecher zu platzieren. Das ist nicht nur schade um das vergebene Potenzial, sondern für viele Kunden sicherlich auch unverständlich und enttäuschend.

  3. @cashy kannst du sagen ob der Google Home besser ist im Sound? Danke!

  4. Sebastian Scha says:

    Wie sieht es aktuell mit der Multiroomwiedergabe aus? Ich habe zwei echo dot der 1. Generation und habe Lautsprecher per Bluetooth angeschlossen. Da ist Multiroom nicht möglich. Können die neuen Geräte da mehr?

  5. @mr t: ich finde den Sound des Google Home Sound richtig schlecht … nach 2 Monaten Erfahrungen. Am Anfang macht er gar nicht so einen schlechten Eindruck, wie Bose. Jedoch schon nach dem ersten Monat: Keine klare Höhen und von den Mitten ist gar nichts zu hören, ausserdem der Bass völlig übersteuert, er ist schwammig und auch sehr verzerrt. Schade das Google es nicht hinbekommt, einen Equ

    Da spielt die Sonos Play 1 oder ONE in einer ganz anderen Liga. Jedoch funktionieren die Microphone nicht so gut wie beim Echo dot …

  6. @Sebastian Scha: Vermutlich nicht, denn das ist ja kein Fehler, sondern systembedingt.

    @mr t: Zum Sound des Google Home bin ich auch der Meinung, dass er nicht als gut zu bezeichnen ist, auch und gerade nicht im Vergleich zum Echo. Was dem Echo an Tiefen fehlt, fehlt dem Google Home im Bereich der Mitten und Hören, so dass ich den Sound insgesamt beim Echo für deutlich ausgewogener und damit auch besser halte.

  7. Deliberation says:

    „Der Echo der zweiten Generation ist in Sachen Lautsprecher der schlechteste in der Gruppe.“

    Erstaunlich, das habe ich nun schon mehrfach gelesen. Eigentlich sollte der Sound doch besser werden!?

    Noch eine Frage: wenn man den Echo 2nd Gen per Klinke an eine Anlage anschließt, hört man dann über den Echo noch die Siri-Antworten oder ist der Lautsprecher des Echo bei Verwendung der Klinke wie beim alten Echo Dot deaktiviert?

  8. Kennt jemand den Stromverbrauch des echp plus? Ist er durch den Hub deutlich höher als beim Echo?

  9. Name (erforderlich) says:

    Sind die internen Lautsprecher und der Klinkenanschluss eigentlich gleichzeitig nutzbar? Oder schalten die internen Lautsprecher ab, wenn man einen Klinkenstecker ansteckt?
    Das wäre ja doch irgendwie blöd. Denn schließlich will man ja nicht immer die „große Anlage“ eingeschaltet haben nur um Alexa zu hören. Zumal hier ja oft noch mehrere Geräte dran sind wie Fernseher, Spielekonsonen, Receiver etc.

  10. Gute Lautsprecher kosten Geld und der Echo ist günstig. Nicht dass wir uns falsch verstehen, Amazon ruft einen Hunderter für einen smarten WLAN Lautsprecher auf, der passabel klingt. Das ist nicht viel.

    Da kann man nicht erwarten, dass der eine Play One an die Wand spielt. Soll er auch gar nicht. Denn Amazon liegt mehr daran, dass man so viele Echos wie möglich in der Bude hat. Nun würde ich mir gerne einen Haufen Sonos Kisten hin stellen, doch bei über 200€ pro Gerät kann ich das nicht. Pro Raum einen und im Wohnzimmer 2, da komme ich mal eben auf 7 Stück und das wäre schon wenig.

    @caschy
    Interessant wäre, ob der Echo im Multiroomverbund annehmbar klingt. Bei drei Echos für 250€ ist das für mich auf jeden Fall eine Option.

  11. @Oliver: Mal abgesehen davon, dass sowohl Sonos seine Lautsprecher deutlich günstiger anbieten als auch Amazon auch für 100 € besseren Sound liefern könnte, geht es doch in der Diskussion eher darum, dass Amazon einen Nachfolger zum Echo auf den Markt wirft, der außer einer veränderten Optik keine Veränderungen zum Vorgänger aufweist und außerdem in einem wesentlichen Punkt, der beim bisherigen Modell von Anfang an kritisiert wurde, nämlich dem Klang, keine nennenswerte Verbesserung aufweist, obwohl das im Vorfeld beworben wurde. Klar, wir wissen alle, dass die Werbung nicht immer hält, was sie verspricht, aber wohl niemand ist davon ausgegangen, dass der Sound beim neuen Echo nicht deutlich verbessert wird. Und schon gar nicht war zu erwarten, dass bei Tests herauskommt, dass der Klang unter Umständen schlechter ist als vorher.

    Ich stimme dir zu, dass Amazon sicherlich daran gelegen sein wird, möglichst viele dieser Geräte in den Haushalten zu platzieren. Aber ich denke auch, dass auch unter dieser Prämisse ein besserer Klang nicht hinderlich gewesen wäre, eher im Gegenteil.

  12. Küchenradio und Lichtschalter mehr Funktion übernimmt der Echo bei uns nicht. Kann man haben muss man aber nicht.

  13. @Chris R.: Doch, ich hatte hier bereits erwähnt, warum der neue eher schlechter als besser ist: http://stadt-bremerhaven.de/amazon-echo-aktuell-fuer-9999-euro-zu-haben/

    „Bei der ersten Generation ist der Hochtonlautsprecher mit 50 mm deutlich größer als bei der zweiten Generation (16 mm beim normalen Modell und 20 mm beim Plus-Modell).

    Beiden Modellen der zweiten Generation fehlt das Bassreflex-Gehäuse […].“

    Und es sollte wohl klar sein, daß bei einer Preissenkung um 45% die Qualität eher schlechter als besser wird. Wir reden hier primär von Audiotechnik, da gibt es keinen so starken Preisverfall wie bei der Mikroelektronik, vor allem nicht bei der Lautsprechertechnik, die seit Jahrzehnten ausgereift ist. Und selbst die neuen Top-Smartphones werden immer teurer.

    Das einzige, was man erwarten konnte, war, daß die Übergangsfrequenz zwischen den beiden Lautsprechern geändert wird (weniger Bass, mehr Höhen), sowie der Ton vorher eventuell „optimiert“ wird (eine Art Loudness, nicht umsonst wirbt man mit „Dolby“). Aber ob letzteres natürlicher oder immer besser klingt? Man erinnere sich nur an die Dynamikreduktion bei Radiosendern oder neueren CDs.

  14. Von mir aus benötige ich gar keinen Lautsprecher am Echo, weil ich diverse bessere in der Wohnung zu stehen habe. Lediglich eine Verbindung dorthin ist notwendig.
    Wer Multiroom will und sich nicht mit Sonos abgeben will, muss bis Mitte November warten. Dann kommt die Anbindung der Yamaha Multiroomgeräte zu Alexa.

  15. Übrigens war es beim Echo Dot auch so: Die zweite Generation war günstiger, kleiner und hatte einen schlechteren Klang als die erste Generation (die es nur anfangs in den USA gab) – und das Design war schlechter (glänzend und Tasten statt Lautstärkering).

    Primär geht es bei den neuen Generationen nur darum, Kosten zu sparen und durch einen günstigeren Preis den Markt weiter zu durchdringen, gerade in Anbetracht der aufkommenden Konkurrenz.

    Für 179 Euro hätte ich mir den Echo wohl auch nie gekauft, aber für 99 Euro habe ich mir vor kurzem für jeden Raum bewußt noch schnell den alten gekauft – da er mir vom Design besser gefällt und ich obiges Drama geahnt habe.

  16. stiflers.mom says:

    @Mirco Di Noi: nein, klappt nicht. homematic ip benötigt weiterhin die bridge. der echo plus kann nur geräte ohne bridge verwalten die das zigbee protokol unterstützen.

    ein nachteil ist auch, dass man bei den hue lampen die fernbedienung nicht mehr nutzen kann, da diese nur mit der bridge funktioniert. man kann zwar bequem die einzelnen lampen über den echo plus einrichten und die steuerung funktioniert auch prime, will man trotzdem das ganze mal per fernbedienung steuern, dann klappt es nicht.

    den sound vom echo plus zum vergleich zum ersten echo finde ich um einiges bessern, vor allem der bass kommt besser zur geltung und ich bin wahrlich kein experte was solche vergleiche betrifft. hört sich für mich einfach besser an

  17. @AlexaFan: Ok, das hat ihm Dot wusste ich nicht, aber den habe ich auch nie in der Hand gehabt, den gab es hier ja auch gar nicht erst. Die technischen Details habe ich mir natürlich vorher auch angeschaut, aber wenn ich eines in den Jahren gelernt habe, dann, dass Datenblätter nur ein Teil des Ganzen sind. Technische Daten alleine sind sicherlich ein Anhaltspunkt, aber in der Praxis spielen eben auch andere Dinge noch mit rein, auch im Audiobereich. Insofern hätte das Ergebnis auch anders aussehen können.

  18. Schade dass sich Amazon eher in Richtung Google Home anstatt Richtung Sonos-Apple HomePod entwickelt. Ich dachte dass es bei der zweiten Generation eine deutliche Verbesserung im Sound geben wird. Dass der größte Kritikpunkt nicht verbessert wurde ist schade, man wollte wohl eher den Preis optimieren. Amazon wird wissen warum. Anscheinend ist Google Home der größte Konkurrent. Ich hatte fast vor mir die neue Generation zu kaufen. Da behalte ich lieber den alten Echo und warte auf den HomePod. Der wird eher zu meinem Ökosystem passen.

  19. Michel Ehlert says:

    Also ich habe Alexa ja auf meinem U11 nutze es hauptsächlich um mir meine Tageszusammfaung vor spielen zulassen. Geht schneller als jetzt jedes mal zulesen oder halt die Videos einzeln zustarten am PC (Ntv Tagesschasu in 100 sekundenusw.) Oder auch halt mal ne Zugverbindung rauszusuchen. Ich wil mir noch so eine Alexa Wlanschltersteckdose zulegen damit ich nicht immer um den Fernsehr rum fassen mus aum an den Schalter der Steckdosenleiste zukomen. Aber dafür jetzt extra son Echo ding kauf nicht für 100€ Ansonsten ist google Assitent nützlicher aufm Handy damit kann ich anrufe Tätigen mir SMS vorlesen lassen

  20. Hallo,
    eines habe ich jetzt noch nicht verstanden: Ist der interne Lautsprecher des Echo 2017 immer stumm, wenn ein Klinkenstecker eingesteckt ist? Wenn ja, verstehe ich den Sinn nicht, einen neuen Echo und keinen dot zu kaufen.
    Herzliche Grüße
    Chrustian

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