Amazon Echo: Nachfolger soll schrumpfen und besseren Sound bieten

Amazon Echo war nicht nur der erste Smart Speaker eines großen Unternehmens auf dem Markt, sondern dürfte – zumindest zusammen mit Echo Dot – auch zu den meist verkauften gehören. Gerade jetzt zum Prime Day konnte Amazon wieder zahlreiche der smarten Speaker absetzen, kein Wunder bei dem angebotenen Rabatt. Ob es bereits ein Ausverkauf war? Vielleicht noch etwas früh, aber ein neuer Echo Lautsprecher soll dieses Jahr auf den Markt kommen – und sich stark an Apples HomePod orientieren.

Engadget hat nun Informationen über einen Nachfolger erhalten, der im Herbst auf den Markt kommen soll und natürlich die Nutzer vom Kauf eines Apple HomePod oder Google Home Speakers abhalten soll. Deshalb gibt es nicht nur technische Änderungen, sondern auch welche am Design, Echo wird wohl ein ganzes Stück schrumpfen.

Die Höhe von drei oder vier Echo Dots soll der neue Echo Speaker haben, also eher die Größe eines Google Home oder Apple HomePod. Auch soll das Design weicher werden, mit mehr Rundungen, ohne harte Kanten, wie es beim aktuellen Zylinder der Fall ist.

Spannend wird aber die technische Ausstattung sein. Amazon nutzt aktuell sieben Mikrofone, um den Nutzer zu erkennen. Hier könnte man sowohl mit Software als auch mit Hardware Verbesserungen erreichen. Aber auch bei der Soundausgabe hinkt Amazon ein bisschen hinterher. Zwar liefert der Echo keinen mülligen Sound, aber mit einer richtigen Anlage ist das auch nicht zu vergleichen.

Hier soll der neue Echo dann ebenfalls punkten. Mehrere Tweeter sollen verbaut werden, aktuell gibt es einen und einen Subwoofer. Apple nutzt im HomePod sieben Tweeter, sorgt dafür für einen sehr guten Sound, wie erste Vergleiche mit Sonos Play:3 und Amazon Echo zeigen.

Der September dürfte ein spannender Monat für Nutzer werden, die an einem Smart Speaker interessiert sind. Bis dahin wird wohl auch Google Home in Deutschland verfügbar sein, fraglich ist allerdings weiterhin, wann Apples HomePod nach Deutschland kommt und auch, ob Amazon den neuen Echo direkt international anbietet. Letzteres sollte aber der Fall sein, hört man so.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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13 Kommentare

  1. Letztendlich spielt der Preis auch eine große Rolle. Wer optimalen Sound möchte schließt sich den Dot an ein schönes System an – die anderen sind ja schon eher Dinge für Küche, Bad & Co. Wenn der dann auch preislich in die Region des Homepod kommen sollte wäre er für viele schon wieder völlig uninteressant.

  2. Bei mir wohnt (dank des Prime Day) auch endlich Alexa in der Wohnung. Im Echo Dot. Für 45€ war das echt ein No-Brainer.

    Nachdem neue Smartphones mittlerweile ziemlich langweilig und berechnend geworden sind und es in der Smartphone-Entwicklung aktuell keine großen Sprünge mehr gibt, ist Amazons kleiner Puck endlich mal wieder etwas Faszinierendes.

    Beispielsweise mein heutiger Morgen: Geweckt werden von Alexa und den Wecker einfach per Befehl ausschalten, statt erstmal panisch nach dem Smartphone zu greifen, damit es Ruhe gibt. Danach gefragt, wie das Wetter heute am Wohnort/Arbeitsort wird, damit ich weiß ob ich einen Schirm einpacken muss. Zum Fertigmachen etwas Musik spielen lassen. Vor dem Losgehen dann schnell noch gefragt, ob mein Zug pünktlich fährt. All das habe ich gemacht, während ich mich angezogen, meine Tasche gepackt, das Bett gemacht habe usw. Ich musste nichts pausieren, um diese Sachen am Smartphone zu überprüfen. Ein irres Gefühl, irgendwie auf einmal in der Zukunft zu leben. Und das für gerade mal 45€. Ich bin äußerst zufrieden.

    Google Home werde ich mir aber auch zulegen, sobald der bei uns verfügbar ist. Die Steuerbarkeit des Chromecast, die Telefonie-Funktion und die bessere Integration meiner sämtlichen Google-Dienste (Musik, Notizen,Gmail etc.) machen Googles smarten Heim-Assistenten nochmal deutlich interessanter für mich als Amazons Alexa. Zudem finde ich die Fähigkeit, unterschiedliche Stimmen automatisch zu erkennen und dementsprechend unterschiedliche Kalender etc. zu verwalten, ungemein genial.

  3. Ich frag mich wie unsere Eltern damals alles geregelt bekommen haben. Manche können ja anscheinend gar nicht mehr ohne solche Teile auskommen.

  4. Die bessere Hälfte hat sich bei dem Prime Day den Echo gegönnt. Ich bin zwar auch ein Spielkind, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, was man damit machen soll.

  5. @chris
    Naja du hast immer ein Backup deiner gesamten Gespräche in der Cloud, das ist schon praktisch.
    Okay wenn das Internet oder deren Server streiken geht zu Hause gar nichts mehr aber hey zumindest musst du nicht den Wecker per Hand ausdrücken oder solche Dinge wo du lieber aufpasst das du dir keine Verletzungen holst. Schade das du nicht noch einen Vendor Lock in dazu bekommst, da wäre auch die Frage geklärt welches Handy du dir in den nächsten 10 Jahren kaufen sollst 😀

  6. Ich finde es schade, dass es Amazon trotz der Größe und des Preises des derzeitigen Echos nicht geschafft hat dem Teil einen Akku zu spendieren, so dass man es portable nutzen kann und auch mal ohne Probleme mit in den Garten oder auf den Balkon nehmen könnte. Statt dessen wird ein teurer Zusatzakku von Drittherstellern angeboten.
    Beim Nachfolger erwarte ich in diesem Punkt keine Neuerungen.

  7. Mit einer „richtigen Anlage“ ist sicherlich keiner der Kandidaten zu vergleichen, dafür bieten sie aber eben auch Dinge, die über die Nutzung als Musikplayer hinausgehen.

  8. Ich habe den Dot seit den ersten Tagen und habe ihn an meine Bose Soundbar angeschlossen. Klappt natürlich super, nur leider hat Tv Audio immer Vorrang und Alexa ist dadurch nicht ununterbrochen nutzbar. Nervt. Für die Küche hab ich mir für99€ den Echo gegönnt. Leider ist die Audioqualität nicht sehr berauschend. Daher wäre für mich ein Echo mit den Soundqualitäten eines Sonos Play:1 , mit Multiroom oder zumindest Stereopaarkopplung zu einem fairen Preis, perfekt.

  9. Ben.Utzer says:

    @NicNac: Den Echo mit Akku gibt es schon längst, bloß wieder nicht in Neuland/ Deutschland. Man nennt ihn Echo Tap. Meiner Meinung nach besser als das normale Echo.

  10. @James: Bleibt nur die Frage, was ein fairer Preis wäre. Ich persönlich finde die regulären rund 180 EUR für den Echo zu viel, aber auch den Preis für einen Play: 1 würde ich mit gut 200 EUR nicht unbedingt in die Kategorie „fair“ einordnen. Aber grundsätzlich finde ich auch, dass eine Multiroom-Funktionalität dem Echo und auch dem Echo Dot gut stehen würde.

    @Ben.Utzer: Da der Tap auf normalen Wege hierzulande noch nicht verfügbar ist, fällt das Geräte für viele als Alternative aus, noch dazu wird sich noch nicht bei allen herumgesprochen haben, dass der Tap inzwischen einen „Always-Listening-Mode“ bietet, so dass es nicht mehr notwendig ist, Alexa erst per Knopfdruck zu aktivieren, ehe man einen Sprachbefehl geben kann. Gerade das hat den Tap für viele völlig uninteressant gemacht, denn gerade die Tatsache, dass man eben keinen Knopf drücken muss, macht doch den Echo aus.

  11. checkit53 says:

    War mir bei dem Preis irgendwo klar, trotzdem habe ich mir für 29,99 € den großen Echo geschossen.
    Ist schon beim Nachbarn eingetroffen, bin mal gespannt.

    99,99€ Aktionspreis minus 70 € Amazon.de Kreditkartengutschrift bei erstmaliger Beantragung.

    Die 30 € sind mir dann auch egal, wenn das neue Modell raus kommt und ich so sehr davon begeistert sein sollte, dass ich den neuen will. Verkaufen ist ja auch noch möglich.

    Google Home kommt aber definitiv nach Hause, sobald verfügbar.

    Kann jemand Skills oder Communities rund um Echo empfehlen, damit ich einen guten Einstieg habe?

  12. @checkit53
    Versuche es mal da: https://www.alefo.de/

  13. Ben.Utzer says:

    @Chris R: Verstehe deine Aussage nicht. Ich habe angeführt, dass es einen Echo mit Akku bereits gibt, bloß der Vertrieb wieder mal länger dauert, siehe Echo allgemein. Und dein 2. Absatz versteh ich garnicht, wenn es nun wie jeder Echo funzt, was interessiert eine Funktion die früher (umständlich) war. Ganz ehrlich, niemand entscheidet sich gegen einen Tap wegen nem Knopfdruck, jemand kauft sich einen Tap o.ä. wegen der Funktionen, die ein Tap von dem normalen Echo unterscheidet.

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