Amazon Echo: Multiroom ist da

Wir hatten ja schon Anfang August durchblicken lassen, dass für den Amazon Echo die Einführung von Multiroom-Wiedergabe ansteht. Und nun ist diese Funktion dann auch tatsächlich ausgerollt worden. Das Spielchen ist kinderleicht: In der App könnt ihr Gruppen mit mehreren Echo-Devices anlegen. Lautsprecher, die in derselben Gruppe sind, spielen folgerichtig auch zeitgleich identische Audio-Inhalte ab. Bäm, das war es dann auch schon. Damit zieht Amazon nun also zur Konkurrenz gleich.

So beherrscht Google Home ja bereits die Multiroom-Wiedergabe. Da war klar, dass auch Amazon liefern musste – hat man nun getan. Ihr könnt auch direkt Audio in der Gruppe via Sprachsteuerung abspielen: Ihr sagt welchen Inhalt ihr abspielen wollt, nennt die passende Gruppe und los geht es.

So wie auf dem obigen Screenshot sollte es auch bei euch aussehen. Also legt Audiogruppen nach Lust und Laune an – viel Spaß bei der Multiroom-Wiedergabe mit dem Amazon Echo!

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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29 Kommentare

  1. Super Nachricht! Endlich!

  2. Wie ist denn nun die Abgrenzung zu Sonos-Systemen?
    Nimmt man weiterhin Sonos? Nimmt man Echo? Nimmt man Home?

    Wie ist eure Meinung?

  3. Gruppenname „überall“ scheint mir da am sinnvollsten

  4. Wenn man Sonos schon hat, würde ich wohl dabei bleiben aus Gründen der Klangqualität. Neu kaufen würde ich das nicht, weil ich es einfach für viel zu teuer halte, und es kann eben auch „nur“ Musik abspielen. Bei der Entscheidung zwischen Echo und Google Home fällt mein Fazit zu Gunsten des Amazon Echo aus, der gefällt mir klanglich insgesamt trotz aller Defizite besser.

  5. Muss ich direkt mal ausprobieren heut Abend.
    Fällt dadurch auch die Limitierung bei Amazon Music auf ein Echo Gerät weg?

  6. @Marius: Die Limitierung wurde schon seit ein paar Wochen nicht mehr umgesetzt.

  7. @Marius ich würde mal behaupten „eineGruppe“ = „ein Gerät“.

  8. Ist bekannt, ob man Echo und Echo Dot so auch zusammenschalten kann?

  9. stiflers.mom says:

    @Philipp Reichelt: ja, geht

    @Phil: man kann alles nehmen 🙂 bald kommt der offizielle Skill für Sonos

  10. @Philipp Reichelt: Natürlich geht das!

    Sehr geil! Freue mich, dass der Echo derzeit softwaretechnisch ständig mit neuen Funktionen ausgestattet wird.

  11. Leider bricht im multiroom Modus die bluetoothverbindung zu meinen Lautsprechern ab. Gib’s da ne Lösung?

  12. Lassen sich auch Echos und Dots kombinieren, sodass man z.B. ein Echo im Wohnzimmer platziert und in kleineren Räumen bloß Dots?

  13. Hmm anscheinend kann man aber jeden Echo nur genau einer Gruppe zuordnen oder? Ich wollte eigentlich gerne sowas wie „Haus“, „Erdgeschoss“ und „Obergeschoss“ machen. Scheint bisher nicht zu gehen.

  14. @ThomasK Ja hab ich genau so.

  15. klappt das denn auch mit dem UE Boom?

  16. Noch jemand das Problem, dass man nur einen Echo (Dot) auswählen kann und die anderen dann ausgegraut werden? *am Kopf kratz*

  17. Scheinbar gibt es eine Beschränkung beim Abspielen von Titeln aus Spotify. In Spotify lädt sich keine Gruppe zum Abspielen auswählen, nur einzelne Echo.

  18. @Philipp Reichelt @ThomasK: Ja, das läuft einwandfrei, wieso auch nicht?

    Aber habt Ihr es hinbekommen, eigene Playlists über eine Gruppe abzuspielen?

  19. stiflers.mom says:

    @Supido: Spotify wird derzeit noch nicht unterstützt

  20. ohne Spotify für mich nicht interessant

  21. Wie es sich mit Bluetooth verhält würde mich auch interessieren. Gibt ein Echo per Bluetooth empfangene Musik/etc an die anderen Echos weiter?

  22. Bei mir trennt sich ein Echo Dot bei der Gruppenwiedergabe von dem Blutoothlautsprecher und spielt dann nur über den eingebauten Musik ab.

  23. Spotify geht nicht und die Verbindung zu den Bluetooth Boxen bricht ab. Da haben die sich aber richtig Mühe gegeben 🙁

  24. @Björn:
    Das wird hoffentlich noch behoben, denn genau sowas hatte ich auch vor

  25. @Klaus @Björn … Das Problem mit Bluetoothboxen wird die Synchronisation sein. Wenn man Multiroom umsetzen möchte, dann können schon eine halbe Sekunde Verzögerung sich wirklich unschön anhören. Deshalb einfach die BT-Boxen per Kabel anschließen

  26. @ Schorsch: War bei mir genauso – liegt wohl an der aktuellen Namensgebung der Echo’s: als ich z.B. „Echo Dot Wohnzimmer“ in „Wohnzimmer“ umbenannt hatte gings plötzlich …

  27. Toll!!! da hätte ich mir die teueren BT Lautsprecher auch noch sparen können.
    Das ist jetzt doch ein wenig ärgerlich….

  28. Funktioniert bei mir nicht :/ bekomme angezeigt Firmware Update erforderlich, aber die Version meiner beiden Dots ist identisch.

  29. Das Abbrechen von Bluetooth ist nervig, vor allem bei der miesen Klangqualität der Lautsprecher. Kabel ist nicht immer eine Alternative, vor allem nicht, wenn man eine „Große“ Musikanlage angeschlossen hat. Bei Bluetooth kann man sich per Sprachverbindung mit der Musikanlage verbinden, wenn man diese zum Musikhören eingeschaltet hat. Das Klinkenkabel deaktiviert aber zwangsweise den im Echo Dot verbauten Lautsprecher. Hat man also einen EchoDot im Wohnzimmer und nutzt ihn für die Heimautomatisation, Wecker , Haustelephonie etc., so hört man nichts, wenn per Kabel eine ausgeschaltete Musikanlage dran hängt. Die Musikanlage aber auf Dauer-An zu betreiben, nur um den Echo immer bereit zu haben, ist auch keine Lösung.

    Fürs Wohnzimmer (und ähnlich mit Musikanlage ausgestattete Räume) wird es also kniffelig. Die einzig sinnvolle Lösung wäre wohl, einen kleinen stromsparenden Lautsprecher mit Klinkenanschluss (z.B. August425) zu nehmen und das Ausgangssignal zwischen Minilautsprecher und Musikanlage umzuschalten (wenn man nicht immer den Klinkenstecker aus dem Dot ziehen will, wenn man die Anlage ausschaltet, was nicht lange ohne Folgen für die Buchse im Dot bliebe).

    Am Besten wäre ein Sonoff 4ch pro (oder vergleichbarer Selbstbau), da dieser potentialfreie Relaisausgänge hat. Da könnte man dann zwischen einem Mini-Lautsprecher und der großen Musikanlage per Sprachbefehl umschalten – und gleichzeitig auch noch die Musikanlage selbst anschalten.

    Bei Kabelverbindung ist allerdings oft ein Audioübertrager erforderlich, vor allem, wenn Dot und Minilautsprecher am gleichen USB-Netzteil hängen. Ich habe bei mehreren Kombinationen massive Störgeräusche bekommen; die ließen sich durch Übertrager beseitigen.

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