Amazon: Echo Input vorgestellt, macht dumme Lautsprecher smart

Während des heutigen September-Events in Seattle hat der US-Riese Amazon so einiges an neuer Hardware vorgestellt, darunter unter anderem ein neuer Echo Dot, schön mit Stoff ummantelt. Doch was tun, wenn man zahlreiche gute Lautsprecher daheim hat und eigentlich keinen weiteren in Form eines Echo-Geräts bei sich stehen haben will und dennoch dessen Dienste nutzen möchte? Die Antwort: der Echo Input.

Bildquelle Cnet http://live.cnet.com/Event/Amazon_Echo_Alexa_2018_event_live_blog

Beim Echo Input handelt es sich um ein Zusatzgerät, dass sich mit jedem „dummen“ Lautsprecher verbinden lässt und diesen dank integrierter Alexa-Funktionalität ins smarte Heim einbindet.

Einen eigenen Lautsprecher besitzt das System hingegen nicht, dafür soll das Ganze dann auch nur 35 Dollar kosten und noch im Laufe dieses Jahres sowohl in den USA, als auch Großbritannien und Deutschland erscheinen.

Mit dem Echo Input bedient Amazon demnächst also auch den Teil der Kundschaft, denen die Optik eines Echo-Speakers vielleicht nicht zusagen mag, die aber dennoch Teil des intelligenten Systems dahinter werden wollen. Wie sich das Gerät am Ende schlägt, werden Tests dann später zeigen. Allerdings muss man sagen: Für das Geld bekommt man auch einen alten Dot, wenn auch dieser etwas größer ist.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Wenn man bedenkt dass man den Echo dot teilweise auch für diesen preis bekommt und dies mit lautspreche, mal sehen wie der preis in paar monaten ausschaut

  2. Auf so was habe ich gewartet. Sehr schön.

  3. Hans Guenther says:

    Alexa, stay the f**k out of my house!

  4. Geht dann auch Multi-Room-Audio? Das wäre entsprechend Konkurrenz zu Sonos überteuerter Bridge.

  5. Interessant ist was für Anschlüsse das teil mitbringt. Digital wäre ein Vorschritt und wünschenswert gegenüber den Dots.

  6. Und damit stirbt die letzte Hoffnung, Chromecast Audios nativ über ein Fire Tablet per Amazon Music ansteuern zu können. Jaja, über die Home-App die Audioausgabe auf den Chromecast umleiten. Aber das ist nicht ganz das gleiche wie direktes streamen. Gehe ich mit dem umgeleiteten Tablet im Haus rum und mein Mesh wechselt den Zugangspunkt, ist der Stream weg.
    Ich verstehe bis heute nicht, warum Amazon die Music-Apps da unterschiedlich hält. Aus dem Playstore geht’s, aus dem Appstore nicht.

    • Habe vorhin mit amazon gechattet.
      „Alexa Cast“ geht auf den Fire-Tablets (FireOS) auch NICHT. Ob das noch kommt ?
      Funktioniert nur auf orginalen Android-Geräten und iOS.

  7. Ich finde die Idee des „Echo Input“ an sich ja prima.
    Aber: Als Ausgang/Anschluss lediglich eine analoge 3,5mm-Klinke? Also wird dann die „hochwertige Anlage“ über einen eher lausig billigen DA-Wandler eines 40€ Gerätes versorgt?
    Das klingt ja dann richtig nach HiFi. ^^

    Da bleibe ich lieber bei der Ausgabeumleitung meines Google Home Mini auf den Chromecast Audio, der seine Signale dann optisch-digital an den AVR gibt.

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