Amazon Dash Button: Verbraucherzentrale NRW zieht Amazon vor Gericht

amazon dash button deutschlandDie Verbraucherzentrale NRW hat Amazon wegen „verschiedener rechtlicher Verstöße“ rund um den Dash Button abgemahnt. Amazon ist laut der Verbraucherzentrale aber nicht willens die gewünschten Änderungen vorzunehmen, so dass es anscheinend auf einen Rechtsstreit hinausläuft. Dabei lautet ein zentraler Kritikpunkt, dass für den Kunden beim Hantieren mit dem Dash Button kein konkreter Hinweis erfolge, dass eine kostenpflichtige Bestellung vorgenommen werde. Auch sei vor der Bestellung zu diffus, welches genaue Produkt bestellt werde.

Die Amazon Dash Buttons lassen sich im Haushalt aufhängen. Sie tätigen dann per Knopfdruck Bestellungen – z. B. für Waschmittel, Toilettenpapier oder Getränke. Amazon wirbt natürlich mit dem Komfortgewinn, welchen die Dash Buttons versprechen. Die Verbraucherzentrale NRW will das nicht bestreiten. Doch auch Amazon müsse sich bei dem Bestellprocedere an geltende Vorschriften halten. Etwa sei aus rechtlicher Sicht ein Hinweis Pflicht, der auf die Auslösung einer kostenpflichtigen Bestellung hinweise. Zudem müsse Amazon vor der Bestellung wichtige Informationen mitteilen: Dazu zählen unter anderem Gesamtpreis, sowie die wesentlichen Eigenschaften des gekauften Produkts. Bei Bestellung über einen Dash Button erhält der Käufer jene Infos aber erst nachträglich über die App.

DE_Ariel_Dash Button_Washing Mashine

Kritisch sieht die Verbraucherzentrale NRW auch die „Amazon Dash Replenishment Nutzungsbedingungen“. Jene erlauben Amazon Preis und Versandkosten für das ausgewählte Produkt zu ändern. Kunden werden aber erst ab Preissteigerungen von mehr als 10 % informiert. Außerdem behält sich Amazon vor Ersatzartikel zu versenden, falls der bestellte Artikel nicht verfügbar sein sollte. Auch das hält die Verbraucherzentrale NRW für unzulässig.

Laut den Verbraucherschützern aus Nordrhein Westfalen hat Amazon sich geweigert die monierten Aspekte zu ändern und eine Unterlassungserklärung abzugeben. Nun müssen die Gerichte klären, ob Amazons Dash-Button unter den aktuellen Bedingungen weiterhin verwendet werden darf.

(via Verbraucherzentrale NRW)

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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44 Kommentare

  1. Auf wessen Seite steht die Verbraucherschutzzentrale eigentlich? Wenn jemand 5 € für einen Dash-Button hinblättert (und das scheinen viele Verbraucher zu tun), dann ist er sich den Limitationen des Systems sicher bewusst. Dash-Benutzer nehmen das im Austausch gegen Einfachheit in Kauf. Würde ich persönlich nicht machen, ja – aber anders als die Verbraucherschützer würde ich es auch niemandem verbieten. Was wäre denn die Alternative? Ein Dash mit Display, das Preis und wesentliche Eigenschaften der zu erwerbenden Wäre anzeigen kann, das statt Herstellerwerbung mit „kostenpflichtig bestellen“ beschriftet ist? Wer’s glaubt. Die Alternative ist gar kein Dash. Wer gewinnt dabei? Bestimmt nicht die Verbraucher – denen nimmt man einfach nur eine Option. Für mich wirkt das nicht wie Verbraucherschutz, sondern wie Protektionismus: Die kleinen Einzelhändler können kein Dash anbieten, also darf Amazon auch nicht. Nur ist das nun wirklich nicht die Aufgabe der Verbraucherzentale.

  2. Sascha Ostermaier says:

    Man hat ja schon so ein bisschen das Gefühl, dass die Verbraucherzentrale den Dash-Button gar nicht so richtig versteht. Oder besser gesagt verstehen will.

  3. Verbraucherschutz – ich habe schon lange das Gefühl dass die sich reichlich wenig um die Wünsche der Verbraucher scheren. Ähnliches mit manch selbsternannten Datenschützern.

    Wer solch einen Button kauft sieht doch schon vorab was dieser auslöst und welches Produkt er damit erwirbt.

  4. Es gibt Regeln für Geschäftsabschlüsse und Online Handel. Wenn der Dash Button gegen diese Regeln verstößt, ist das erstmal eine Tatsache. Das hat nichts mit „nicht verstehen können“ oder „wollen“ zu tun. Hört bitte mal damit auf, derartigen Behörden immer gleich komplette Unfähigkeit zu unterstellen. Die machen zunächst mal ihren Job. Wir sollten mal alle froh sein, in einem zivilisierten Land zu leben, in denen es solche Behörden überhaupt gibt. Bitte ab und zu mal aus der Filterbubble rauskommen.

    Und vor allem von Mitautoren dieses Blogs erwarte ich da etwas mehr Differenzierung.

    Aber was rede ich, hier werden ja auch Wanzen fürs Schlafzimmer (sic!) kritiklos bejubelt (Amazon Dot.)

  5. Warum haltet ihr euch eigentlich für die einzigen Verbraucher? Mir ist sehr gelegen an verlässlichen Regeln. Sollen wir etwa die Geschwindigkeitsbegrenzungen im Straßenverkehr nicht mehr anzeigen, weil ja nach eurer Meinung alle die Gefahr kennen? Den Wildwuchs nach Verzicht auf Regeln möchte ich nicht erleben.

  6. Ich warte schon auf den Tag an dem die Reklame der Discounter im Briefkasten auf elektronischem Papier abläuft. Man schaut sich die ganzen Angebote an u. klickt auf das was man will. Dann schickt man es ab so wie bei diesem Dash Button u. bekommt dann alles geliefert. Hat dann den Vorteil das man mehr als eine Sache bestellen kann und auch den Preis auf dem Blatt sieht (inkl.evtl. Notiz über Versandkosten).
    Quasi eine Art Amazon für die Hausfrau im Kleinen.

  7. Wer keine Arbeit hat, macht sich welche…

  8. …ich stimme Troy zu – in jedem einzelnen Punkt!

  9. Traurig, dass dieser Dash Button hier nicht kritischer betrachtet wird. Aber in ganz anderer Hinsicht:

    Er nutzt die Faulheit seiner Kunden, um sie noch stärker ins eigene Ökosystem einzusperren (auch wenn sie das freiwillig tun).

    Erst wenn Amazon jeden Händler und den kompletten Handel kaputtgemacht und ein Monopol hat, werdet ihr merken, wie schlecht das für uns Verbraucher ist. Und dass ihr selber daran schuld seid. Aus vermeintlicher Bequemlichkeit.

  10. Das würde ein Spaß werden, wenn auf der nächsten Fete die Gäste in ihrem Suff Socken oder Fischfrikadellen zigfach für dich bestellen, weil sie es gut mit dir meinen. Oder wenn die Beziehung im Ar… ist und du zum Abschied von der oder dem Ex noch einen Waggon Klopapier geliefert bekommst. Oder wenn dein Nachwuchs glaubt, die Klingel oder die Verkehrsampel drücken zu dürfen. Viel Vergnügen!

  11. Ich verstehe das Problem nicht so ganz. Ein Vertrag kommt bei zwei übereinstimmenden Willenserklärungen zusammen. Für Bestellungen übers Internet gibt es in Deutschland rechtlichen Rahmenbedingungen, wie z.B. dass der Gesamtpreis angezeigt werden muss. Wenn der Dash-Button diese eventuell tatsächlich nicht erfüllt, gilt eben stattdessen die Bestätigung Seitens Amazons oder die Warenlieferung als verbindliches Angebot und der Verbraucher nimmt dieses durch Stillschweigen oder konkludentes Handeln (Warenannahme & Zahlung) an. Da könnte man sich dann allenfalls noch an den Bezeichnungen bei Amazon stören, die eventuell einen anderen Eindruck erwecken (hab ich mir bisher noch nicht angesehen), aber unmöglich wird das anbieten des Dash-Buttons in Deutschland dadurch ja trotzdem nicht.

  12. @Eike Justus
    Schon peinlich wenn jemand der hier mitdiskutieren will sich nichtmal mit dem System beschäftigt hat. Und noch peinlicher ist es, wenn er es auch noch zur schau trägt.

  13. @Caschy, sind hier die E-Mail-Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren kaputt?

  14. Universalgenie says:

    Irgendwie habe ich den Eindruck, dass diese Verbraucherschützer uns grundsätzlich für unmündig halten. Für Menschen, die nicht fähig sind, ohne Händchenhalten etwas zu kaufen. Seltsamerweise kümmern sich selbige Verbraucherschützer nicht im mindesten um Dinge, bei denen der Kunde tatsächlich nach Strich und Faden belogen und verarscht wird. Seien es irgendwelche kruden „Heilmethoden“ wie Reiki, Homöopathie (jeder weniger Wirkstoffe, desto mehr Wirkung), belebtes Wasser oder andere Dinge aus dem Bereich Esoterik. Oder technischer Irrsinn wie klingende USB-Kabel, Zaubersprays zur Verbesserung von CDs – auch Hifi-Voodoo genannt. Darf alles verkauft werden.

    Diese Dash-Buttons sind für mich dekadenter Blödsinn. Ich hätte eine einfache, übersichtliche Smartphone-App mit ein paar Symbolen besser gefunden. Aber niemand wird durch die Buttons in ein „Ökosystem“ gepresst, wie Chris meint. Man kann sein Ariel immer noch im Laden kaufen oder anderweitig bestellen. Wer den aktuellen Preis genau wissen will, kann auch vorher nachschauen, auch wenn das die Bequemlichkeit zunichte macht. Und es ist wohl jedem klar, dass eine solche Bestellung etwas kostet, auch wenn das nicht auf dem Button steht. Wie auch User „mich“ schon anmerkt – die Alternative wäre überhaupt kein Dash-Button. Und dann, was hat man gewonnen? Wem die nachzulesenden Bedingungen nicht gefallen, kauft die Dinger eben nicht. So wie meine Wenigkeit.

  15. @ mo
    Sehe ich genauso. Alle, die hier auf die Verbraucherzentrale einschlagen, haben sich nicht mit dem System Verbraucherschutz befasst. 😉

  16. Ich versteh die ganze Aufregung nicht, wer den Dash-Button kauft, der weiß worauf er sich einlässt! Es kotzt mich auch langsam an, dass Erwachsene Menschen hier in Deutschland wie Kleinkinder behandelt werden. Wenn ich was haben will dann kauf ich es mir und wenn es in Deutschland nicht zu bekommen ist dann halt von „wo anders“ und ich weiß was für Rechte und Pflichten ich habe. Verbraucherschutz schön und gut, aber, wie auch die Politik in Deutschland,wieder einmal komplett an der Realität vorbei!
    Die sogenannten „Verbraucherschützer“ und Politiker sollten sich schleunigst mal auf den Ar….. setzen und wenigstens ein bisschen technisches Know-how erwerben!
    Das ganze wird dann genauso enden wie Google-Street-View indem dann einfach gesagt wird „ok, dann bleibt Deutschland außen vor und wir machen unser Ding halt mit den anderen Statten“. Macht nur weiter so, bald werde ich hier nichts mehr kaufen (können) sondern nur noch im Ausland.
    Ich schäme mich immer mehr Deutscher zu sein!!!!!!!!!!!

  17. @Tom
    und Tschüßß!

  18. Otto-Normal-Verbraucher says:

    @Universalgenie
    volle Zustimmung!

  19. Einfach traurig was sich „Verbraucherschutz“ schimpft. Hier haben sie natürlich Ressourcen und Zeit gegen zu klagen. Obwohl niemand abgezockt oder betrogen wird. Jeder der sich einen Dash Button kauft weiß was er tut und was er bekommt. So viel eigenständiges denken sollte man einen Erwachsenen schon zutrauen lieber Verbraucherschutz. Aber mal vor zugehen gegen die ganzen Abzocker in der Internet Branche von 1und1 bis Telekom die ihre Kunden Abzocken mangelhafte Leistung abliefern. Jede zweite Woche hat man extreme Störungen im DSL Netz. Die Bandbreite geht runter auf 10K/bits Tagelang. Bandbreite von vor 20 Jahren liefern bei manchen Kunden die trotz Milliarden Gewinnen nicht mal schaffen mehr als 256K/bits abzuliefern dafür hat man natürlich keine Ressourcen frei die dürfen Schalten und walten (Abzocken) wie sie wollen.

  20. Verbraucherschutz und Gesetze für Idioten, welch traumhafte Kombination. Bitte auch noch ein Cookie-Popup am Dash-Button einklagen, das brauche ich als besorgter Verbraucher ebenfalls noch.

    Und die Leute wundern sich, warum Deutschland vorsichtig ausgedrückt nicht der attraktivste Markt für Technik-Innovationen ist..

  21. Willkommen in Hartz IV Deutschland – der Verbraucherschutz ist halt für die Leute gedacht die sich grade noch so auf den Beinen halten können!

  22. Die die gegen die Verbraucherzentrale meckern haben die Rechtslage einfach nicht kappiert und um was es den Verbrauchsschützern geht. Man denkt das die Leutchen hier mehr Hirn hätten und auch diese Gründe der Verbraucherzentrale versteht. Es geht um die DAUs die in der Mehrzahlt sind und 0 kappieren auf was sie sich einlassen. Dafür ist der Verbraucherschutz da um auch die Trottel, die sich auch hier wohl zu genüge mittlerweile aufhalten, vor ihre eigenen Dummheit zu schützen.
    Ganz nach dem Motto, zu gut um Wahr zu sein, dass hätte allen längst zu denken geben müssen.
    Persönlich kommt mir so ein Mist nicht ins Haus, das hab ich beschlossen als ich zum ersten mal nur Oberflächlich von dem Scheiß erfahren habe. Konnte nix gescheites sein, allein schon die Bindung an bestimmten Marken, zu unflexibel, ohne Preisanzeige direkt, erst nach Bestellung, Extra Müll durch die sinnlose Herstellung und Batterien. Da kann ich doch gleich online über Phone, Tab, PC & CO bestellen. Da brauch ich so ein MIst nicht.

  23. @Dot2010
    Das hab ich gestern schon alles zerflückt. Aber in Deutschland wird ja mal wieder nur auf § geritten. Weil „Es fehlt außerdem die Angabe des Kaufpreises. Sowohl die Preisangabenverordnung wie auch die fernabsatzrechtlichen Pflichten sehen vor, dass der Händler Gesamtpreise zu nennen hat.“ Alle diese Angaben findet man bei Amazon auf der Seite. Oder in der App wo man diesen Knopf auch vorher einrichten muss. Wenn ich in eine Kneipe gehe und 2 Bier bestelle so kann ich auch vorher in die Karte sehen was das Bier kostet. Wenn man aber nur 2 Bier bestellen will oder Stammgast ist wird man das nicht tun. Dieser Knopf richtet sich ja auch nur an „Stammkunden“ sonst hätte man ja schließlich auch kein Prime. Und als Stammkunde weiß ich normal was ich damit bestelle. Zudem muss man den Knopf vorher einrichten und bekommt dort schon alle infos angezeigt. Ebenso wenn sich der Preis ändern sollte. Es ist also alles da was rechtlich nötig ist (nur auf dem Knopf stehts nicht drauf) weil es nur ein Knopf ist. Der Knopf macht nichts anderes, als eine Bestellung über die Amazon App auszulösen.

  24. @Dot2010,
    ja, alles Hexenwerk!

  25. werden jetzt wieder Millionen rausgeschmissen um genau das gleiche Ergebnis zu erzielen wie damals bei der E-Zigarette?
    Bei der E-Zigarette hat sich nichts geändert, außer dass der Steuerzahler die ganzen Gerichtskosten zahlen durfte nicht dazu gerechnet die ganzen Schadensersatzansprüche die geltend gemacht wurden alles in allem hat das den Steuerzahler einen 3stelligen Millionenbetrag gekostet! Da kann ich Tom nur recht geben …. armes Deutschland!

  26. Gut so.
    Amazon will den Kunden jegliches nachdenken und vergleichen mit vermeintlichem Komvortgewinn abtrainieren.
    Schön alles entkoppeln was einem vom blinden Konsum und Geld ausgeben abhalten könnte.

    Soll der Button halt einen Eintrag auf der Merkliste erzeugen und ich bestelle es dann später in der App. Diese kann mich ja nochmal erinnern.Da soll mir dann aber auch bitte angezeigt werden was ich dort zu welchen Preis bestelle und ob sich dieser verändert hat (auch ob ich jetzt nur noch 8 statt 10 Geschirrspüler Tabs für die gleichen 5€ bekomme).

    Aber so wie Amazon das mit ihren Buttons vor hat nützt es gerade auf lange Sicht nur einem, und das ist nicht der Kunde, auch wenn diese es sich einreden weil sie gern als modern gelten möchten.

  27. Man darf nicht immer vom besten ausgehen… Ich hab teilweise schon selbst erlebt dass mich jemand gefragt hat ob der Fernseher im Schaufenster tatsächlich nur 49,90.- kostet, wie es ja am Preisschild geschrieben ist.

    Auch ich halte den Dash für einen weiteren Schritt um alles von sich preis zu geben..

  28. Klaus Müller says:

    🙂 ich habe dieser Tage noch überlegt, wie das wohl im Haushalt mit neugierigen kleinen Kindern ist… und wenn dann plötzlich ne Palette Waschmittel vor der Tür steht 😉

  29. Es ist lächerlich, dass der Verbraucherschutz sich hier einmischt und bei gröberen Sachen einfach zuschaut.
    Kunden sind weder gezwungen den Dash Button zu bestellen, noch über den Button zu bestellen.

  30. @Eike Justus
    Es ist das eine den Verbraucherschutz als lächerliche Einrichtung zu empfinden. Und das anderen bei Amazon Dash mitreden zu wollen und was von :“ Dann bestellt jemand per Knopfdruck gaaaanz viel“ faseln, obwohl schon 1000 mal durchgekaut wurde, dass genau das garnicht geht. Aber so ist halt das billige Amazon Bashing. Keine Fakten, aber davon viel.

  31. Offenbar wird in der ganzen Diskussion ein wichtiger Punkt übersehen. Wenn ich jetzt den Knopf drücke und mit dem Produkt oder dem Preis nicht einverstanden bin dann kann ich es kostenfrei zurücksenden.

  32. @ Dot

    Sag mal, was für ein kleines mieses Stück arrogante Shy ce bist Du eigentlich? Wer hat Dich a) angeheuert? b) Die Anmaßung glauben zu wollen das Dir das Recht zusteht, über die Intelligenz anderer richten zu dürfen und gleichzeitig dann diese als unmündig zu erklären wenn es Dir in den Kram paßt ist schlicht unglaublich. Nem Bengel wie Dir gehört der Hosenboden stramm gezogen. Diese faschistoiden Anklänge sich hier als Herrenmensch über, aus Deiner SIcht vermeintlich Minderbemittelte aufzuspielen, kotzt mich an. Wenn Du irgend etwas in Deinem Leben dominieren willst, schaff Dir nen Hamster an, aber verschone andere Menschen damit. So Gestalten wie Du müssen Ihre Betreuerexistenz ständig rechtfertigen, um so die eigenen Minderwertigkeitskomplexe und das eigene Unvermögen auf andere zu spiegeln und zu überdecken das sie selbst nix auf die Reihe kriegen. Scheinbar überfordert Dich hier nicht nur die Funktionalität sondern auch die Tatsache, dass andere auf Aufseher keinen Bock haben. Blockwartmentalität braucht 2016 kein Mensch. Geh nach Nordkorea!

  33. @Dot2010
    Sic!

  34. ^^
    Na endlich haben wir auch hier „Heise-Niveau“ erreicht.
    Pöbeleien, Beleidigungen…ich geh schon mal Popcorn holen.
    😀

  35. Fakt ist: man muss den Butten erst bestellen und mit dem Amazon-Konto koppeln/konfigurieren… also sollte man i.d.R. wissen, was man tut und es auch wollen.

  36. @Klaus Müller und Co.:
    Mit dem Button kann man mittels 1000x Drücken keine Palette Waschmittel oder Tabs kaufen. Egal wie oft man drückt, die Bestellung wird nur einmal ausgelöst. Die nächste Bestellung ist erst wieder möglich, wenn das Paket ausgeliefert wurde.

    @All
    Das Gebashe auf die Verbraucherzentrale kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt Gesetze, an die sich alle halten müssen. Dazu gehört auch Amazon. Der Dash-Button verstößt gegen so einige Paragraphen, die nicht grundlos so ins Gesetz geschrieben wurden.
    Wer sich damit mal beschäftigt und bereit ist über seinen Tellerrand zu schauen, wird auch schnell verstehen worin Vorgaben wie die Preisangabe ihren Sinn haben.

  37. @Klaus das passiert nicht. Es geht immer nur EINE Bestellung (egal wie oft man klickt). Die nächste geht erst wieder, wenn die erste angekommen ist.

  38. Universalgenie says:

    @Bernd: >> Der Dash-Button verstößt gegen so einige Paragraphen, die nicht grundlos so ins Gesetz geschrieben wurden.

    Könntest du diese Paragraphen (welchen Gesetzes) einmal kurz auflisten, damit man das einmal nachlesen kann? Du scheinst dich damit ja recht gut auszukennen. Danke.

  39. Ich finde es spannend wie einige hier den Dash-Button verteidigen nach dem „ich will aber, ich will aber, ich will aber“-Prinzip. Es ist schön, dass Leute sich den Button bestellt haben, es ist noch schöner wenn sie wissen auf was sie sich einlassen. Es ist auch klar, dass Amazon das gut findet. Aber nur weil zwei Parteien das Gleiche wollen, befinden sie sich nicht automatisch in einer rechtsfreien Blase. Anscheinend sieht kaum jemand, dass Gesetze vielleicht nicht erlassen wurden um Komfort und Bequemlichkeit zu verhindern, sondern um z.B. fairen Wettbewerb und Transparenz zu gewährleisten. Gesetze sind extra allgemein gefasst um ein möglichst breites Spektrum abzudecken – für die Auslegung sind dann Richter zuständig. Selbst wenn es kein Verstoß sein sollte wird deshalb trotzdem kein Gesetz geändert in „außer Amazons Dash-Button“, sondern es wird als Präzedenzfall für ähnliche Dinge herangezogen und ich vertraue darauf, dass die Verbraucherzentrale trotzdem auch ähnliche Fälle direkt wieder abmahnt und prüfen lässt. Dafür ist sie da.
    Wer das wirklich für sowas wie Waschmittel braucht und da so einen hohen Komfortgewinn hat, kann sicher auch die schon länger eingeführte Abo-Funktion nutzen. Dabei spart man sich sogar den Klick und die 5€ für den Button, dazu hat man sogar einen Preisvorteil gegenüber der Einzelbestellung und keinen Blindflug +/-10% wie bei dem Button. Dafür unterstelle mal, dass der Toilettengang oder die Waschmaschinennutzung über einen Monat betrachtet bei den meisten Menschen relativ gleichmäßig ist. Genaue Studien stehen aber noch aus, denn z.B. @Tine erledigt Teile davon anscheinend über den Mund (Tipp: Es ist nicht die Wäsche!).

    Einen bisher unbemerkten Kritikpunkt sehe ich noch auf dem Bild im Artikel: Warum heißt es Dash-Button, aber geliefert wird am Ende Ariel? Ist das nicht Verbrauchertäuschung? Und gibt es einen Spee-Button, der Dash liefert?

  40. Was die Gesetze angeht wird hier ja viel spekuliert. Die Verbraucherzentrale ist der Meinung Amazon würde gegen diese verstoßen Amazon sieht das anders. Entscheiden wird das ein Gericht und sonst niemand.
    Ganz anders sieht es mit dem Argument des Komforts aus.
    Warum sollte ich ein Produkt wie Waschmittel abonnieren oder gar im Laden kaufen? Soll ich mir jetzt genau überlegen wie viel Waschmittel ich pro Monat brauche? Was wenn es mehr oder weniger ist? soll ich dann regelmäßig mein Abo anpassen? Habe ich keine Lust drauf und ich habe auch keine Lust mir Einkaufszettel zu schreiben (weder ins Handy noch auf einen Zettel)
    Das gleiche gilt für das Vergleichen von Preisen (es ist mir nett gesagt sch*** egal ob ich pro Jahr 20, 30 oder sogar 40 Euro beim Kauf von Waschmittel sparen kann wenn ich Preise vergleiche. Das sehen andere Leute anders und das rede ich ihnen auch nicht kaputt. Also würde ich mich doch mit so pauschalen Aussagen zum Komfort zurück halten. Wenn sich herausstellt, dass dieser Button gegen das Gesetz verstößt dann muss Amazon ihn eben anpassen oder vom Markt nehmen. Aber bis dahin sollten wir evtl. mal die Hobbyjuristerei sein lassen und den Leuten die den Spaß als Komfortgewinn ansehen diesen einfach lassen!

  41. ich bestelle über den Dash-Button; mir ist es Sch….egal ob ich nun 10 oder 20 Euro für den Artikel zahle, mir kommt es einzig und allein auf die Bequemlichkeit an!
    Meine Meinung zum Amazon-Verkauf, alle Mittellosen und Nörgler sollten von einem Kauf bei Amazon absehen. Amazon sollte vorher die Kreditwürdigkeit der Verbraucher überprüfen, bzw. Kaufen bei Amazon dürfen nur die, die ein Mindesteinkommen von 4000 Euro Netto aufweisen können, alle anderen müssen dann konventionell einkaufen,…. NUR DAS IST FAIR, NUR SO KANN ES IN ZUKUNFT FUNKTIONIEREN!!!!!!!!!

  42. Wer einen Dash Button braucht ist ein faules Schwein…jeder sollte die Zeit haben zum nächsten Supermarkt bzw zur Drogerie zu laufen/fahren und sich bspw. ein neues Waschmittel zu kaufen. Kein Mensch ist zeitlich so eingespannt, das ist alles eine Sache des Willens.

  43. wenn amazon dazu gezwungen wird, bei genügendem drücken des dashbuttons, sodass sich das Amazon Spar-Abo lohnt darauf umzustellen, wäre ich zufrieden

  44. Der Dash Button: Ein Produkt, mit dem per Knopfdruck jegliche Konkurrenz ausgeschaltet, jeglicher Preisvergleich ausgeschaltet und Preiserhöhungen bedingt verschleiert werden, wobei manchmal nicht unbedingt das ankommt, was drauf steht. Ein feuchter Traum für jeden Händer! Negativer Nebeneffekt: Totalentmündigung und ein immer fetter werdeneder Arsch beim Verbraucher. Aber der jubelt vor Glück, denn Bequemlichkeit und Denkfäule ist bei vielen Religion. Schöne neue Welt.

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