Amazon Amp kann jeden zum Radio-Moderator werden lassen

Amazon kann bald fast jeden zum (Hobby-)Radio-DJ machen. In den USA hat man den Betatest zu AMP losgetreten. Hierbei handelt es sich um eine App, über die man sich anderen mitteilen kann. Man kann auf Titel aus Amazons Musikdienst zurückgreifen und sogar andere Teilnehmer zum Gespräch in die App holen. Das kleinste Radio-Studio der Welt in der Hosentasche – „Es ist ganz einfach, deine Stimme und deine Lieblingssongs mit der Welt über Amp zu teilen“, heißt im App Store. „Entscheiden Sie sich für einen Sendungstitel, erstellen Sie eine Wiedergabeliste und Sie sind nur Sekunden davon entfernt, Ihre eigene Radiosendung zu streamen.“

Laut Amazon sei die Roadmap solide und konzentriert sich auf die Einführung interaktiver Funktionen zum Aufbau von Gemeinschaften und zur Unterstützung der Stimme eines jeden, ob groß oder klein, damit sie gehört wird. Man arbeite an Dingen wie Chat, Monetarisierung von Künstlern und gleichberechtigter Entdeckung – um kleinen Künstlern zu helfen, gefunden zu werden. Apps für Android und den Desktop sind auch in Planung.

Ganz ehrlich: Klar gibt’s schon zahlreiche Möglichkeiten. Finde die Sache dennoch gut. Starke Stimmen können gehört werden. Ohne Studio. Ohne teures Equipment. Das kann für viele gut funktionieren, auch solche, die sich nicht jeden Tag selbst als Schwätzer verkaufen wollen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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3 Kommentare

  1. Leider ist die App „USA only“. Auch ein Download via VPN (Surfshark) über US Server schlug fehl. Somit ist das für uns hier erst mal uninteressant. Dank der GEMA werden wir wohl sowieso eher nicht in den Genuss dieser Möglichkeit kommen eigene Sendungen zu produzieren. Schade …

  2. Wenn die Songs dann über Amazon Unlimited lizensiert werden könnte es aber dennoch klappen auch mit GEMA Abgabe. Immer auch dean denken. Die GEMA sammelt das Geld für die Künstler. In den USA macht das die Harry Fox Agency und wenn dort Content der GEMA gespielt wird dann sammelt die Harry Fox das Geld ebenso ein.

  3. „Broadcast yourself“ war doch mal youtube -Motto.. hat uns Fake-news, massenhaft Querdenker – und Neonzi-Verschwörungstheoretiker usw. eingebracht. „Jeder sein eigenes Radio“ geht ohne jede Form redaktioneller Filterung und einer ethischen Positionierung der Machenden zu oft nach hinten los. Ein weiteres medium also das irgendwann zum Lautsprecher derer werden könnte die man eigentlich nicht laut hören möchte.

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