Amazon Alexa: Lokal verarbeitete Sprachbefehle auf kompatiblen Geräten kommen

Amazon hat im vergangenen Jahr Echo-Geräte mit dem AZ1 Neural Edge-Prozessor ausgestattet. Der steckt zum Beispiel im Echo der 4. Generation sowie im Echo Show 10. Sein volles Potenzial konnte dieser bisher eher weniger ausspielen. Im Rahmen des gestrigen Amazon-Events gab es von Amazon nicht nur neue Geräte, sondern auch einen Einblick in kommende Funktionen. So wird AZ1-Hardware künftig in der Lage sein, Alexa-Sprachanfragen direkt auf dem Gerät zu verarbeiten, ohne die Cloud zu konsultieren. Dies dürfte in Sachen Datenschutz durchaus eine willkommene Neuerung darstellen. Sprachbefehle werden nach ihrer Verarbeitung auf dem Gerät automatisch gelöscht. Bereits „in Kürze“ soll die Möglichkeit US-Kunden offenstehen. Bis das dann hierzulande verfügbar ist, da werden sicher nochmals einige Monate mehr ins Land gehen.

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Mit dem AZ2 hat Amazon im Zuge des Events auch einen potenteren Nachfolger präsentiert. Der steckt im neuen Echo Show 15 und ist natürlich ebenfalls in der Lage dazu Spracherkennung lokal zu verarbeiten. Der Prozessor setzt auf eine Quad-Core-Architektur und kann das 22-fache an Operationen in der Sekunde im Vergleich zum AZ1 verarbeiten. Hier setzt man auf diversen Zauber wie Machine Learning sowie Computer Vision – mehrere Computer-Vision-Workloads lassen sich beispielsweise parallel verarbeiten. Zudem ist er im Show 15 auch für die „Visual ID“ zuständig: Eine Personenerkennung per Kamera, die ebenfalls lokal erfolgt.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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