Amazon Alexa kommt auf Windows-10-Computer

Neben Cortana macht sich auf Wunsch bald ein weiterer Assistent auf eurem Windows-PC breit. Und man darf wohl sagen, dass es ein äußerst nützlicher ist, denn mit Amazon Alexa kann man bekanntlich viel machen. So planen Hersteller wie HP, Lenovo, ASUS und Acer eine Reihe von Notebooks und Desktop-Computern auf den Markt zu bringen, die Amazon Alexa bereits integriert haben. Die Integration erfordert eine spezielle Alexa-App auf dem Windows-PC, die im Frühjahr 2018 erscheinen soll.

So wie es ausschaut, werden Hersteller Alexa in Geräten nutzen, die auch in der Lage sind, die Spracherkennung aus der Ferne zu realisieren, was eine gute Nutzererfahrung gewährleisten soll. Alexa soll auf Zuruf hören und steuert ganz normal angebundene Smart-Home-Hardware über die Cloud von Amazon, wird aber auch visuell antworten, wie dies bei Cortana auf dem Windows PC auch der Fall ist.

(via the verge)

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caschy

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22 Kommentare

  1. Und wieder eine (zumindest für mich) unnötige Zusatzsoftware.

  2. Ein Grund mehr Windows 10 zu meiden 😉

  3. Amazon macht es ja sehr schlau. Die Geräte werden „verramscht“ und das System so offen gehalten, dass es überall integriert werden kann.
    Irgendwann ist die Verbreitung so groß, dass es ein Quasi-Monopol wird (vergleichbar mit Windows in den 90ern und 00ern). Von der Funktionalität sind ja eigentlich alle Systeme vergleichbar. Ich hoffe, dass dann mit der Verbreitung die Erkennung exorbitant besser wird, Multi-User-Betrieb auch nach DE kommt und wenn Cortana integriert wird, die Wissens-Anfragen besser werden (da ist Alexa doch sehr schlecht).

  4. Auch hier hat Google wieder geschlafen. Mit dem Chrome haben sie ein Produkt, das auf vielen Rechnern installiert ist. Hier den Assistent mit einzuarbeiten sollte nicht so schwierig sein.

    Zugriff auf das Mikrophon ist einem Browser und damit dem Assistenten) möglich (sofern gestattet) und schon steht der Assistent auf zig hundert Millionen weiterer Geräte zur Verfügung.

    Außerdem hätte man über den Browser auch eine weitere bequeme Ausgabemöglichkeit in Form es Druckers.

    Alles ohne ein zusätzliches Programm zum installieren.

  5. @Al CiD Und was hat das jetzt mit Windows 10 zu tun damit man es schon wieder meiden soll? Weil es in naher Zukunft eine App/Programm gibt mit der Alexa auf Windows 10 läuft? Eine App die jeder installieren und deinstallieren kann wie einem beliebt. Hauptsache mal gegen Windows 10 wettern, ihr seit einfach die besten!

  6. Das finde ich gut.

    Dann können Alexa und Cortana den ganzen Tag miteinander quatschen und ich kann in Ruhe arbeiten.

  7. @Al CiD
    Und was hat das ganze jetzt mit Windows 10, wie es schon mein Vorschreiber sagt zu tun? Wolltest wohl auch einfach nur mal den Mund öffnen auch wenn du gar nichts zu sagen hast, stimmts?

  8. Solange man das auch wieder deinstallieren kann, geht noch… Es bleibt dennoch Bloatware! Ansonsten, siehe @Al CiD! 😉 Wobei ich Win eh nur zum Zocken nutze… :p

  9. Für Wissensfragen nutzt Alexa im Hintergrund Bing. Daher auch die deutlich schlechteren Antworten im Vergleich zum google-Assistant.

  10. Wenn das gut umgesetzt wird ist das innerhalb kurzer Zeit ein Erfolg im Markt.

  11. Dann lieber Google Assistant. An die Qualität der Antworten des Google Assistant kommen Alexa, Cortana oder andere Sprachassistenten einfach nicht ran.

    Würde mich nicht wundern, wenn der Google Assistant auch bald auf PCs kommt, z. B. in Chrome oder als Progressive Web App.

  12. @ringlo

    Drei Daumen hoch

  13. @Stefan und @ShyAngel
    Wenn es nicht bei einem möglichen Opt-Out sondern nur als Opt-In kommt, habt ihr recht.

    Ansonsten wird man bei Win10 meist „genötigt“ mit Funktionen, die einen nur die Daten abverlangen und kaum oder gar keinen Mehrwert haben, zumindest nicht für den Nutzer.

    Aber in Zeiten von Allways-Online und alles an Daten ins Netz zu stellen wundert mich gar nichts mehr.

    Früher war doch einiges besser 😛

  14. @Al CiD: Welche Funktionen sind denn das?

  15. Ich würde mir nach wie vor wünschen, dass Cortana einer offenen Schnittstelle weicht. Einfach so, dass man statt Cortana an genau dieser Stelle eine Alternative installieren kann und Cortana ab da entweder ruhig ist, oder durch diesen anderen Assistenten erweitert wird. Meinetwegen kann Cortana dann gerne vorinstalliert bleiben.

    Für mich ist Cortana gescheitert. Ich nutze sie nicht mehr, seitdem sie mich zu Edge zwingt. Dass die Suchergebnisse in Bing angezeigt werden, ist mir egal, in der Regel suchte ich nur einfache Dinge über Cortana, dass sich aber ein anderer Browser öffnet, hat das Ganze für mich unbrauchbar gemacht. Ebenso die Tatsache, dass Cortana bis heute nicht am iPhone verfügbar ist (In Deutschland).

    Diese schlampige Entwicklung von Microsofts eigenen Diensten, finde ich extrem schade. Meist sind sie zu Beginn haushoch überlegen oder haben zumindest das Potential dazu, etwas zu verändern. Doch dann passiert einfach nichts mehr. Daher sollte Microsoft einfach direkt auf offene Schnittstellen setzen, da hat jeder was von.

  16. Bei der Suche hat eindeutig der googleassistant die Nase vorn …. das ist klar, aber ansonsten ist Alexa immer erste Wahl!
    Freu mich schon auf noch mehr Aha-Momente!

  17. @Tidi
    Cortana und Edge als Beispiel.
    Otto-Normalverbraucher schafft es kaum bis gar nicht diese zu deaktivieren, bzw. einen alternativen Browser als Standard einzurichten ist eine Klickorgie, oft sogar nach einem Update zu wiederholen.

    …auch möchte ich keine Livetiles… sich dieser zu entledigen ist richtig Arbeit…

    Ja, ich bin der klassische Windows 7 User mit einem immer größeren Drang zu Linux.

  18. @Al CiD
    Cortana ist von Haus aus gar nicht aktiv und somit muss man da nichts deaktivieren. Die Aktivierung wird bewusst entschieden (Vorausgesetzt, man klickt nicht überall einfach auf OK, ohne zu lesen)
    Und einen Standardbrowser einzurichten kostet exakt drei Klicks. Ein Klick mehr als früher.
    Vorteil: Bei der neuen Methode kannst du übersichtlich einsehen, was der aktuelle Standardbrowser ist. Ebenso Mail, Karten, Musik, Fotos und Videos. Man sieht alles übersichtlich und kann alles an einem Ort mit zwei Klicks anpassen (der oben erwähnte dritte Klick ist der aus dem neuen Browser heraus, welcher dazu auffordert ihn zum Standardbrowser zu machen).

    Sich den Live-Tiles zu entledigen ist in weit unter einer Minute erledigt.

    Kurz: Alles was du sagst, stimmt einfach nicht. Bis auf die Sache mit dem Standardbrowser ist auch alles seit der allerersten Version so. Die Sache mit dem Standardbrowser war allerdings auch in der ersten Version eher eine Formsache. Browser konnten sich nicht mehr ohne Zustimmung als Standardbrowser einstellen, sondern mussten auf die Seite in den Einstellungen verlinken, auf der der Nutzer es selbst entscheiden musste.

  19. @kiwiKaiser – hälst du dich also für den besagten Otto-Normalverbraucher? Nun gut…

    Es geht auch weiter – zB. Treiber, die sich unbedingt per Update auf dem PC breit machen wollen ohne richtig zu funktionieren, bzw. Systeme unbrauchbar machen…
    ZB. kaum geprüfte Updates – wie jetzt für die Meltdown und Spectre – die auf AMD-Systeme Windows komplett unbrauchbar machen.

    Klar, der Experte hat oft eine Eingriffsmöglichkeit – nicht immer… und es wird zu Recht immer wieder auf „Backup, Backup, Backup“ verwiesen… Windows ist aber der Standard auf Desktop-PC seit Jahrzehnten – zum einem nicht unerheblichen Teil bei Privatanwender… alleine dafür muss man schon mehr Vorsicht walten lassen und nicht jeden bevormunden wollen.

    Bis auf die vom Insider-Programm sollte keiner Beta-Tester spielen müssen.

  20. Nachtrag…
    Verstehe mich bitte keiner falsch, habe hier ein paar PC mit Win10, verschiedene Versionen, und auch ein PC im Insider-Programm… alles für den Support.

    Ich bin nicht unbedingt traurig über die momentan gängige Praxis von MS, bin ich doch seit dem letzten Jahrtausend selbständiger IT-Supporter, nicht nur in Firmen.

    Windows Vista und 8 waren schon toll, Windows 10 übertrifft es ein ganzes Stück.

    MS habe ich einiges an Umsatz zu verdanken…

    Ich sage trotzdem nicht „Weiter so!“

  21. @Al CiD
    Nicht im Geringsten, aber ich habe eben mit diesen im Support zu tun. Im Normalfall versuche ich nicht von mir auf die Allgemeinheit zu schließen, sondern es so objektiv wie es mir eben möglich ist, zu betrachten.

    Das mit den Treibern war zu Beginn durchaus ein Problem und das war einfach dämlich von Microsoft, das muss man zugeben. Allerdings ist das eben auch einfach nicht mehr der Fall. Früher wurde z.B. immer ein NVIDIA-Treiber von Microsoft nachgeladen, das passiert jetzt eben nicht mehr, wenn man einen eigenen installiert hat. Und so verhält es sich bei allen Treibern: Hat man einen eigenen installiert, mischt sich das Windows Update nicht mehr ein.

    Meltdown ist ein absoluter Ausnahmezustand und ist somit ein schlechtes Beispiel. Die Updates sind alle mit der heißen Nadel gestrickt und jeder zweite hat hier Probleme. Das hat wenig mit Windows 10 zu tun. Abgesehen davon, setzt sich Windows 10 selbst auf den Zustand vor dem Update zurück, wenn es eben nicht mehr startet.

    Microsoft macht definitiv einiges falsch. In meinen Augen viel zu viel, aber Windows 10 ist das eines der wenigen Dinge, die sie die letzten Jahre endlich mal hinbekommen haben. Und auch die vielen Fehler, die Microsoft bei Windows 10 gemacht hat, sind eben einfach mit den neueren Versionen nach und nach ausgebügelt worden.

  22. „Meltdown ist ein absoluter Ausnahmezustand und ist somit ein schlechtes Beispiel.“
    Wieso das? MS hatte doch „nur“ 6 Monate Zeit es richtig zu machen… war seit Juni 2017 bekannt.

    Das Grundgerüst von Win10 ist modern und solide, keine Frage, mich stören nur die ganzen Aufsätze und Zwänge… nimm diese und die „Alles in der Cloud“ weg und es ist wieder ein OS, was man jedem empfehlen kann.

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