Amazon Alexa: Deaktivierter Spracheinkauf bugsiert Artikel in den Warenkorb

Kleiner Hinweis in Sachen Smart Home und (Sprach-)Einkäufe über Amazon Alexa. In der App kann man ja gewisse Dinge zum Spracheinkauf (in der App unter Einstellungen > Kontoeinstellungen) einstellen, beispielsweise eine PIN hinterlegen. Oder, um unschönen Überraschungen aus dem Weg zu gehen, kann man den Spracheinkauf auch komplett deaktivieren. Allerdings ist es mitnichten so, dass ein deaktivierter Spracheinkauf die Funktion gänzlich ausschaltet. Stattdessen legt Amazon Alexa die Ware einfach in den Warenkorb und weist den Anwender darauf hin. Wenn man – oder jemand anderes – also einen Spracheinkauf tätigen will, dann wird das Produkt in eurem Warenkorb hinterlegt, selbst wenn ein Spracheinkauf deaktiviert ist. Klar, sicherlich ein absolutes Nischenproblem – aber es kann ja vorkommen, dass man „normal“ etwas bei Amazon bestellt, dann aber Dinge übersieht, die irrtümlich im Warenkorb landeten. Laut Amazons Support habe man zwar zu diesem Problem schon Anfragen erhalten, auf der anderen Seite argumentieren sie auch, dass man ja im Supermarkt auch bemerken würde, wenn auf einmal etwas im Wagen liegt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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17 Kommentare

  1. Ignorant und frech. Wir haben Alexa längst entlassen.

    • Gut so, hoff es folgt der Rest.
      Schade das man immer noch nicht kappiert was FB und Google so treiben, aber die DAUs sind geduldig bis es zu spät ist…
      WW-Tour (Word War Tour der AMIs) ist längst im gange und keiner merkt es so richtig, nur das hierbei andere Dinge als Waffen misbraucht werden…

      • Phu, ein Wissender unter den Unwissenden.
        Protipp: alle anderen als DAUs zu bezeichnen, hilft in der Sache nichts.
        Auch mit Abkürzungen, wie WW-Tour, die in klammern dann teildeschriffiert werden, da weiss man wer da schreibt.

  2. „auf der anderen Seite argumentieren sie auch, dass man ja im Supermarkt auch bemerken würde, wenn auf einmal etwas im Wagen liegt.“

    Klar und nachvollziehbar. Ein klein wenig Lebensverantwortung sollte jeder tragen können und die Augen aufzusperren in der Lage sein.

    • Sehe ich ganz anders. Im Supermarkt habe ich meinen Warenkorb stets im Blick und verfrachte vor der Zahlung alle Waren selbst auf das Band. Bei Amazon sieht das dagegen anders aus. Die Kinder oder andere können in meiner Abwesenheit alles mögliche in den Warenkorb lesen und wenn ich im Glauben nur kurz eine Bestellung abzusetzen schnell „zur Kasse gehen“ klicke und gar nicht damit rechne, dass es überhaupt möglich ist, dass Alexa etwas in den Warenkorb legt, ist der Schaden schnell angerichtet.

    • Wann hat dir JEMALS wer ungefragt Dinge in dein Einkaufswagen gestellt? Spätestens beim auflegen aufs BAND merkt der letzte Idiot das da was faul ist und man es ja gar nicht kaufen wollte.
      Naja wer lieber das schöne Geld den AMIs in die Taschen schiebt kauft da weiter… davon werden ja nur Kriege und Waffen mit finanziert…

      • Da täuscht du dich.
        Hab vor ein paar Jahren Mal etwas im einen Einkaufswagen gepackt der nicht meiner war. Ausversehen weil ich die Wagem verwechselt habe.
        Und mir war das so peinlich das ich nichts gesagt habe.
        Der jenige hat den Artikel gekauft obwohl er ihn nicht in den Wagen gelegt hat.

  3. Thomas Hauck says:

    Der Vergleich mit dem Supermarkt muss anders aussehen, es wäre dann so wenn Mitarbeiter einfach Waren in deinen Einkaufswagen legen über die du gesprochen hast oder jemand der in deiner Nähe ist.
    Ich verstehe nicht wie man das als nicht schlimm ansehen kann, man hat die funktion ausgeschaltet und trotzdem ist sie es nicht.

  4. Die Argumentation von Amazon finde ich schon, sagen wir mal, unglücklich… Trotzdem aber sehe ich es auch so, dass sie Verantwortung letzten Endes bei dem liegt, der auf den „Kaufen“-Button klickt. Es ist grundsätzlich sinnvoll, den Warenkorb vor Absendung der Bestellung noch einmal zu kontrollieren. Insofern ist es wohl in der Tat ein Nischenproblem und längst nicht so dramatisch, wie es sich auf den ersten Blick anhört.

    • Sehe ich auch so. Dennoch begrüße ich den Aufstand, den einige seltsame Menschen immer veranstalten. Weil ich Amazon nicht gerade für einen barmherzigen Samariter halte. So hält es uns vielleicht wirklich lästige Ideen dieses Konzerns vom Hals, wenn wegen unsinnigen Kleinigkeiten schon ein Shitstorm losbricht.

  5. Wo ist das Problem, bei den Einstellungen zu den Spracheinkäufen in der Alexa-App wird doch eindeutig erwähnt, dass bei deaktivierten Spracheinkäufen trotzdem Artikel in den Warenkorb gelegt werden können.

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