Amazon Alexa: Dank neuer API lassen sich auch hierzulande bald schon Hue-Lampen und Co. farblich per Sprachbefehl einstellen

Das Entwicklerteam hinter Amazons Assistentin Alexa hat sich ein neues Feature für das Ansteuern von smarten Beleuchtungssystemen wie Philips Hue oder auch Produkten von LIFX, TP-Link sowie SmartThings Hub ausgedacht. Dank einer überarbeiteten Smart Home Skill API ist es fortan – zumindest schon in den USA – möglich, auch die Farben seiner Lampen per Sprachbefehl abzuändern. Für das Vereinigte Königreich und Deutschland heißt es bisher nur „coming soon“. Bisher ließen sich die Lampen per Order zwar an- und ausschalten, ansonsten waren nur prozentuelle Helligkeitsangaben möglich.

Nun reicht ein Befehl wie „Alexa, ändere die Farbe im Wohnzimmer zu grün“ oder auch „Alexa, setze das Licht im Büro auf Tageslicht“ und schon passen sich die Lampen den Wünschen an.

In Developer-Blog hält man auch noch ein paar tiefergehende Informationen für interessierte Entwickler bereit. So beispielsweise auch, welche Werte im Befehl „SetColorTemperatureRequest“ als colorTemperature denn nun für „Tageslicht“ oder auch für „Lese-Helligkeit“ stehen. Wer das neue Feature der Farbänderung in seine Skills mit einpflegen will, muss anscheinend auch nur ein paar wenige Codezeilen hinzufügen. Wie gesagt, alles bisher nur in den USA, bald dann bei uns.

(Übrigens: Alexa kann auch in Deutschland Hues Lichtszenen aufrufen und somit auch schon jetzt farbige Beleuchtungsszenen aktivieren: von den farbigen „Sonnenuntergang-“ / „Sunrise“-/“Tropendämmerung“-Szenen bis zu den typischen Richtrezepten („Lesen, Entspannen, Konzentrieren, Aktivieren“; „hell“, „gedimmt“. So kann man in der original Hue-App z.B. fürs Wohnzimmer eigene Szenen „Rot“, „Violet“ o.ä. anlegen, mit entspr. Farben und Namen – und diese dann via Alexa steuern.)

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Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

16 Kommentare

  1. Echo, Alexa & Co werden erst dann wirklich spannend, wenn auf das Kommando „Earl Gray, heiß“ ein Glas Tee in der Replikatorausgabe steht. Bis dahin gilt imho der Yps-Faktor. Schönen Sonntag!

  2. Na hoffentlich dauert das nicht allzu lange bis es bei uns funktioniert. Das vermisse ich nämlich am meisten.

  3. So wie das ausseht dauert das nicht mehr lange, nur die Tasse wird man noch selbst darunter stellen müssen, das könnte in Zukunft ein 3D Drucker machen wenn die mal schneller werden.

  4. Was ich nicht verstehe:
    Alle großen Hersteller bieten mittlerweile die Smart Home Steuerung über Alexa an.
    Nur AVM (FritzBox) nicht. Und dann ist irgendwann der Zug abgefahren.

  5. Dann freu‘ ich mich schon mal verhalten vor….

  6. @Chris – nur eine Vermutung, aber die AVM-Geschichten laufen ja nicht per WLAN und Standardprotokollen, sondern über DECT…

  7. Szenen aus Philip Hue kann ich aber doch jetzt schon über Alexa steuern. Hab zum Beispiel im Badezimmer eine Szene Sonne über die Hue App erstellt. Wenn ich jetzt sage „Sonne im Badezimmer an“, dann leuchtet die Dekolampe von Phillips Orange. Alexa hat nur schon mal Probleme, die Namen für die jeweilige Szene zu verstehen. Über die If Then App gehts aber noch besser, nur da muss man immer das Codewort „trigger“ vor die jeweilige Farbe setzen.

  8. chinahorst says:

    Indirekt funktioniert es ohne Probleme. Ich benutze HA-Bridge (Pseudo hue Bridge) im Zusammenspiel mit meinem FHEM-Server, welcher auf die von AVM bereitgestellte und veröffentlichte Schnittstelle (API) zugreift. Funktioniert tadellos.
    Einen selbst entwickelten Skill gibt es aber auch schon.

  9. Was mich an Alexa stört, ist dass ich jede einzelne Smart-Home Steuerzentrale einzeln an den jeweiligen Cloud-Dienst koppeln muss. Plötzlich ist nicht nur Alexa, sondern auch mein Homatic, Hue, Fritzbox, Logitech Harmony… von außen hackbar. Bisher hab ich mein Smarthome alles prima via App und VPN steuern können, ohne dass irgendwas an eine Cloud angebunden wäre. Technisch muss das doch auch machbar sein, dass Alexa direkt die jeweilige Bridge im Heimnetz steuert, und nicht immer über die Cloud-Dienste geht? Vermutlich ist es einfach nicht gewollt…

    @Chris: Die Kommunikation zwischen Gerät und Basis/Bridge läuft ja immer über eigene Funk-Protokolle ab (das ist DECT noch das „normalste“), eigentlich nie über W-Lan. Man muss nur mit dem jeweiligen Server kommunizieren können, und das ist in diesem Fall die Fritzbox. Über URL-Aufrufe ist das auch standardisiert, ginge also.

  10. Alexa ist echt der Hammer, habe gerade erst wieder die Präsentation auf QVC gesehen die verkaufen den Amazon Echo da fast 100€ günstiger!

    Wenn ich das so vergleiche ist Alexa wie Sheldon super intelligent und Siri wie Stuart oder Penny voll dämlich

  11. @StotheR

    Keine Ahnung, was die bei QVC erzählen, aber laut Webseite kostet der Echo dort 185,94 €, bei Amazon z. Z. nur 149,99 €.

    Du hast nicht etwa den Echo mit dem Dot verwechselt?

  12. Och, QVC hat da ein unschlagbares Angebot…NICHT. Man bietet zusätzlich ein unnötiges Überziehteil (zum Modden!) und einen Audible Gutschein für zwei kostenlose Hörbücher (UVP: bis zu 50 Euro!!!) dazu an und wenn man das alles ausrechnet, spart man 100,- €. Offenbar glaubt man den TV-Leuten immer noch alles 😉

  13. Sotele bei mir ist nun Alexa auf der Fire TV 2 eingezogen

  14. Oben steht „Smartthings“ kann ich mir das Teil aus UK bestellen und direkt/überhaupt mit Alexa nutzen? Engl. Skills gehen ja nicht zum aktivieren im DE Raum…

  15. Weiss man schon genaueres Zwecks Farben steuern?

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