Amazon Alexa: Benutzerunterscheidung anhand der Stimme bald in Deutschland?

Es ist eine Funktion, die sich Nutzer eines Alexa-Gerätes schon seit Beginn wünschen: Die Unterscheidung der sprechenden Personen anhand der Stimme. Das geht bei Google Home und wurde in den USA auch bereits von Amazon eingeführt. In Deutschland hat man davon bislang nichts, Alexa unterscheidet nicht zwischen den Personen, die Befehle geben. Das könnte sich aber bald ändern, wie Felix gestern Abend entdeckt hat als er einen neuen Echo eingerichtet hat.

In den Einstellungen tauchte nämlich der Punkt „Ihre Stimme“ auf. Über diesen Punkt muss man ein paar Sätze einsprechen, dann kann Alexa den Nutzer an der Stimme erkennen und entsprechend die personalisierten Inhalte bereitstellen. Man muss also nicht erst das Konto wechseln, um andere Informationen zu erhalten. Allerdings lässt sich die Einrichtung bislang nicht abschließen und auch taucht der Menüpunkt irgendwie bei anderen überhaupt nicht auf.

Insofern kann man auch nur mutmaßen, ob dies nun den baldigen Start der Nutzerunterscheidung anhand der Stimme in Deutschland bedeutet. Fertig ist die Funktion in der App noch nicht, sonst würde man es auch einrichten können. In Sachen Personalisierung wäre das ein riesiger Schritt, so können auch Menschen, die nicht in einem Single-Haushalt leben, einfach drauf losquatschen und erhalten dennoch nur Antworten, die für sie bestimmt sind.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Ich mache 3 kreuze wenn die funktion endlich live ist.

  2. ja wäre ja echt sinvoll des wegen hab ich bei meinem Htc u11 die aktivierung im Sperrbildschirm ausgeschaltet. Jedesmal wenns Handy aufm Tisch liegt und im Fernsehn die alexa Werbung läuft fühlte sich die Dame in meinem Telefon angesprochen

  3. Ähm, Michel … es geht drum, dass Alexa dem Peter seine Termine vorliest, wenn er „Alexa …“ sagt und der Marianne stattdessen ihre, wenn sie „Alexa …“ sagt. Reine Personalisierung von Funktionen wie Playlists, Termine etc.. Wenn andere Stimmen „Alexa …“ sagen, wird sie sich aber auch weiterhin angesprochen fühlen. Zumindest läuft das bei der US-Variante so.

  4. Pantoris penko says:

    Manno, das war so geil einfach in der Stadt rumschreien: Alexa Spiel Laute musik

  5. Das klingt nicht so, als könnte ich damit erreichen, dass mein Sohn nicht mehr das Sonos über Alexa steuern kann. Schade. Sowas wäre nicht schlecht 😉

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