
Sprachassistenten können nicht nur die Steuerung von Musikstreamingdiensten übernehmen oder auch das Smart Home bedienen. Sie antworten auch mehr oder weniger gut auf allgemeine Fragen. Da gibt es auch große Unterschiede beim vorliegenden Wissen. Beziehungsweise bei den Systemen, an welche die Assistenten angebunden sind. Alexa wird hier nun eine ganze Ecke schlauer, denn die gute Dame kann nun auch auf das Wissen von Wolfram Alpha zurückgreifen.
Alexa ist dabei nicht der erste Assistent, der sich das Wissen von Wolfram Alpha zunutze macht. Apple nutzt die Suchmaschine bereits seit dem iPhone 4s für Siri. Google verzichtet allerdings beim Google Assistant darauf. Sollte uns alles nicht allzu sehr stören, denn Alexa scheint die Funktion nur in den USA zu erhalten. Zumindest kann mir die Dame keine Antworten liefern, wenn ich sie nach typischem Wolfram Alpha Wissen auf Deutsch befrage.
Dennoch ist es natürlich gut zu sehen, dass die smarten Assistenten auch weiter lernen. Je mehr Quellen diese zur Beantwortung von Fragen anzapfen können, desto besser ist es letztendlich für den Nutzer. Sofern die Dienste denn auch verantwortungsvoll mit unseren Sprachansagen umgehen.