Amazon akzeptiert in Großbritannien weiterhin Visa-Kreditkarten

Amazon wird in Großbritannien weiterhin Visa-Kreditkarten akzeptieren. Ich hatte letztes Jahr darüber berichtet: Der Onlinehändler liegt im Vereinigten Königreich aktuell im Clinch mit Visa. So warf man Visa vor, zu hohe Gebühren zu verlangen. Im Sinne der Kunden arbeite man aber nun an einer Lösung. Auch nehme man Visa-Kreditkarten weiterhin an.

Ausländische Kunden, die vielleicht gerne mal Waren aus Großbritannien importieren, wären ohnehin nicht betroffen gewesen. Der Zwist drehte sich nur um Kreditkarten, die innerhalb Großbritanniens herausgegeben werden. Ab dem 19. Januar wollte Amazon ursprünglich keine Visa-Kreditkarten mehr als Zahlungsmittel annehmen.

Es ist immer noch möglich, wenn auch unwahrscheinlich, dass es zu keiner Einigung kommt. Denn Amazon merke laut Sky News in seiner E-Mail an Kunden an, dass man Betroffene informieren werde, sollte es Neuigkeiten geben. Visa hatte sich zu den angeblich hohen Gebühren nicht weiter geäußert. Man teilte lediglich mit, dass es enttäuschend wäre, würde Amazon die Flexibilität der Kunden beim Zahlen einschränken.

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6 Kommentare

  1. Was ist eigentlich aus der Geschichte mit der Amazon-Kreditkarte geworden (LBB-Bank)? Sollte ja Gerüchteweise auch eingestellt werden, hab da aber bisher keine Info zu bekommen.

  2. Die Visa-Gebühren sind mW in der EU für Privatleute mit 0,5% gedeckelt.
    Wundert mich daher, dass in GB (exEU) da das Argument passt.

    • Peter Brülls says:

      Das wäre mir neu. Die Deckung der EU betrifft meines Wissens nur die Interchange-Gebühren, was Zahlungsdienstleister untereinander abrechnen.

      Siehe https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/MEMO_16_2162

      „Therefore, the Regulation caps interchange fees for consumer debit cards to 0.2 % and consumer credit cards to 0.3 % of the value of the transaction“. Das ist übrigens der Teil, aus dem Apple sein Apple Pay bezahlen lies, darum taten sich Banken auch recht schwer damit.

      Das ist aber nicht das, was die Zahlungsdienstleister ihren Endkunden, also den Verkäufern, in Rechnung stellen.

      Das ist weiterhin variabel und Verhandlungssache und es gibt bei den Anbietern ein ganzes Sammelsurium von Bezahlmodellen, mit Prozentual, Grundgebühren, Nutten und Blackjack.

      Klar, geht da nur um Prozentpunkte, aber Amazon UK machte einen Nettoumsatz von knapp 13 Milliarden UKP. Da kommt was zusammen.

  3. Visaproblemme gibts halt nur in Australien..

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