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Amazon: Abschied von den Plus-Produkten

Macht es Amazon seinen Prime-Kunden in Zukunft noch leichter? Dies hat den Anschein, wenn man sich das aktuelle Vorgehen des Shopping-Giganten so anschaut. Sicher kennen viele von euch die sogenannten „Amazon Plus Produkte„. Quasi „Kleinkram“, den man nicht einmal als zahlender Kunde von Amazon Prime gratis nach Hause geschickt bekommt. Um in den Genuss des kostenfreien Versands zu kommen, muss man die Bestellgrenze von 20 Euro überschreiten. Ob nun mit Plus-Produkten oder ohne – Hauptsache, die Untergrenze wird erreicht.

Das ist momentan nicht mehr der Fall, derzeit sind keine Plus-Produkte mehr bei Amazon zu sehen, ehemalige Plus-Produkte im „Unter-5-Euro-Bereich“ lassen sich so mit Amazon Prime kostenlos und flott nach Hause liefern. Für Amazon, die bekanntlich wirtschaftlich denken müssen, vielleicht eine Sache, die Leute noch mehr zu Prime zu locken. Denn jetzt muss man nicht mal mehr Bestellungen sammeln, jetzt kann man sich quasi alles kleinpreisige direkt nach Hause liefern lassen – nicht mal mehr für Duschgel oder die Zahnbürste muss man rüber zum Supermarkt flitzen. Wer weiß, vielleicht passt Amazon ja nun auch die Preise für einige Produkte etwas an, sodass im Kaufpreis der Versand mit „eingerechnet“ wird.

Ob es sich nur um eine temporäre Änderung handelt, wurde bereits von uns bei Amazon erfragt.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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49 Kommentare

  1. Oh sehr geil, bestelle gerade viel asiatische Kochzutaten gerne bei Amazon, da der nächste Asia laden fast 45km weg ist.

  2. Naja, logischer Schritt, wenn man sich das mal anschaut. 3 Sachen bestellt, inklusive Plus-Produkt. Angekommen sind drei Pakete an zwei Tagen – das Plus-Profukt kam alleine einen Tag später…

  3. Die Plus-Produkte laufen so sicherlich besser. Wird bestimmt etliche abgebrochene Bestellungen gegeben haben, wo Leute mehrere Plus-Produkte gekauft hätten, aber knapp unter 20€ waren.

    Hatte ich schonmal, 2 von 3 Artikeln nur als Plus, aber Gesamtpreis unter 20€. Hab ich dann immer abgebrochen und die Artikel offline gekauft bzw. nur den Primeartikel.

  4. Hm, ich hatte in der Vergangenheit bei manch kleinpreisigen prime-Artikeln sogar eine vorgegebene Mindestbestellmenge.
    Ich brauchte 1 Stück, Mindestabnahme waren 2 Stück. Dadurch waren andere Händler mit Versand wieder günstiger, als amazon Prime. Da der Versand aber teurer war als der Artikel, habe ich auf den Kauf verzichtet.

  5. Also bekomme ich jetzt für jeden kleinpreisigen Artikel ein einziges Paket, wenn ich ihn bestelle?
    Nachhaltigkeit sieht anders aus!

    • War klar, dass wieder ein Klima Nazi raus gekrochen kommt.
      Ich wette der nächste Krieg wird wegen euch geführt.

      • @Dennis nur weil man fehlende Nachhaltigkeit kritisiert?

        Kleiner Tipp, Amazon will die nachhaltigkeit verbessern.

        Wenn du weiterhin Papier und co verschwenden möchtest. Andere zum Glück nicht.

        • Papier wird nicht verschwendet, sondern hat eine grandiose Recyclingquote. Und es kann selbstverständlich ökologischer sein zwei Artikel, die in zwei unterschiedlichen Lagern sind, einzeln zu verpacken und abzuschicken, als erst intern Sachen zu verschicken um sie zusammen in ein Paket zu stecken. Daher ist es immer wichtig auf die volle Ökobilanz zu schauen. Dito der allgemeine Schimpf auf Onlineshopping.

          Wenn allerdings alle Waren in den hunderten Paketen, die ein Bote täglich zustellt, von ihren Käufern selbst einzeln im Zwischenlager (vulgo Einzelhandelsgeschäft, nichts anderes als ein Zwischenlager ist das logistisch betrachtet) abgeholt werden würden und nur jeder zweite Käufer dabei mit dem Auto fährt, dann wäre erst richtig Dauerstau. Onlineshopping und dann Auslieferung in hochausgelasteten Kleintransportern entlang einer Perlenkette mit optimierter Tour, das erspart dermaßen viele Transporte (vulgo „shoppen gehen“), dass selbst die vielen Retouren daran nichts ändern.

          Wir leben im postfaktischen Zeitalter, in dem es nicht um detaillierte Betrachtung und Analyse und Optimierung geht, sondern alles was sich irgendwie nach Verzicht, weniger Komfort oder Mühe machen anhört muss irgendwie auch besser für die Umwelt sein.

          Tatsächlich werden wir bei einer Weltbevölkerung gen 10 Milliarden den Planeten nicht mit „Verzicht“ retten weil wir ihn mit herkömmlichen Technologien wie Heuschrecken kaputt fressen wenn wir nur unsere Grundbedürfnisse und humane medizinische Versorgung usw. stillen wollen, alle diese Milliarden.

          Wir schaffen das nur mit neuer Technologie. Und dazu braucht es Wirtschaftswachstum um diese zu finanzieren und alles umzubauen. Und Digitalisierung, K. I., noch viel mehr Zustelllogistik statt Einzelverkehr für jede Packung Milch. Dass das zusätzliche auch bequem ist mag sein, alleine das macht es in den Augen der neuen Klimapuritaner aber schon zur Klimasünde.
          Tatsächlich hat die Verblendung mancher Leute bei diesem Thema das Potential zum fanatischen Kult, bis hin zu Terrorismus. Halte ich für tausend Mal gefährlicher als den Islamismus.

          • Danke für diesen Kommentar, konnte die Gedanken bislang noch nicht so in Worte fassen!

            Stimme 100% zu!

          • Oh ja, richtig gedacht! Besser hätte ich es nicht ausdrücken können!

          • BWL-Erstsemester? Leg mal ein paar Jahre Studium oben drauf und dann wird das auch noch was mit dem Verständnis.

          • Wirtschaftwachstum zur Sicherung der menschlichen Existenz? Es geht nicht um Klimawandel. Wir leben schon jetzt über unsere Verhältnisse. Irgendwo und irgendwann muß der Mrnsch beginnen, zu begreifen. Wir haben den Planten in den letzten 100 Jahren schon so massiv umgestaltet, daß das natürliche Gleichgewicht immer mehr ims Schwanken kommt. Wir können ja gerne warten bis das System kippt. Es geht um mehr Verantwortung und Rücksicht. Unsere Ressourcen sind nicht unendlich. Ein Blick über den Tellerrand würde reichen, was pasiert. Aber die gefegte Hofeinfahrt und das polierte 200 PS Fahrzeug sind einfach beruhigend.

      • Was bist Du denn für einer und mit was für kleinkarierten Begriffen wirfst Du hier um Dich? Was stört Dich denn daran, wenn man sich für Nachhaltigkeit einsetzt?
        Ach, was frag ich überhaupt, hier, nimm diesen Fisch…

      • Alleine schon Nazi in einem anderen Zusammenhang zu verwenden ist widerwärtig. Dein Totschlagargument funktioniert zudem nicht. Es ist die Art andere Meinungen nicht als solche gelten zu lassen, wenn sie nicht dem eigenen Weltbild entsprechen. In der Demokratie die eigene freie Meinungsäußerung propangieren, die ja nicht erlaubt ist sie zu äußern, um damit nur deutlich zu machen, mit Gewalt und Hass alle anderen kontrollieren zu wollen.

        • Da sitzt vielleicht ein kleiner, dicker Junge am Schreibtisch der sich nur freut, dass er nun gefüttert wird. Wer so wie er schreibt – man kann es nicht argumentieren nennen – sollte meiner Meinung nach ignoriert werden, da er sich nicht um Diskussion bemüht sondern nur pöbelt. Der Post könnte direkt vom Stammtisch gepostet worden sein.

      • Moderation anywhere?
        Warum darf das Posting stehen bleiben?

    • Nein, Amazon fasst Deine Bestellungen nach eigenem Ermessen zusammen, egal wie Du bestellst.

      Ich hatte letzthin drei Sachen bestellt, einmal Mittags, einmal auf dem Heimweg im Zug und einmal dann von zu Hause – kam alles zusammen in einem Paket.

      Ich hatte aber auch schon den Fall, dass eben eine Bestellung mit zwei Artikeln in zwei Sendungen kam.

      Amazon kalkuliert das offensichtlich anhand der vorhandenen Mwngen an Ware im jeweiligen Lager…

      • Das sie mehrere Bestellungen in ein Paket packen ist mir neu, aber ich hab auch noch nicht oft getrennt am selben Tag bestellt.
        Amazon kalkuliert auch welche Pakete im Lieferwagen liegen. Deshalb hat man manchmal einen kleinen Artikel in einem viel zu großen Karton, damit die Pakete nicht so im Wagen rumfliegen oder sowas. Ist mir aber bisher nur einmal aufgefallen.

      • Amazon kalkuliert anhand der Profitabilität, inkl. der „Kundenzufriedenheit“. Kurz: bestelle nur bei Amazon.

        PS: Ich bestelle einiges bei Amazon. Meine kritische Meinung äußere ich trotzdem. Das darf ich. Denn vieles was ich brauche ist hier nicht zu bekommen oder nur zu Mondpreise im Fachhandel. Mir ist klar, der lokale Händler hat andere Kosten mitträgt. Das Problem ist aber, ich muß es auch bezahlen können. Ich vermeide und beachte den Rebound-Effekt: Kaufe und kaufe mehr, weil du noch mehr sparst! – Nein, ich kaufe generell nur was ich wirklich benötige.

    • Daran ändert das hier auch nichts. Ich bin Prime-Kunde und hatte kürzlich zwei Artikel bestellt (Wert jeweils ca. 10€). Der eine Artikel konnte am nächsten Tag, der andere leider erst am übernächsten Tag geliefert werden, also habe ich angeklickt, dass beide zusammen zum späteren Termin verschickt werden sollen, denn zwei kleine Päckchen für beides einzeln brauche ich nicht.
      Am Ende kam es dann zwar am selben Tag aber das eine um ca. 14 Uhr, das andere um 15:30 Uhr… Also von wegen Nachhaltigkeit…

      • TierParkToni says:

        Dann wurden deine beiden Pakete in unterschiedlichen Versandzentren auf den Weg gebracht. Und die differenzierten Uhrzeiten ergibt sich durch mehrere Ausliefer-Wellen, die Amazon in vielen Gebieten durchführt.
        Ich durfte neulich in München gegenüber dem Amazon-Lagerstandort in der Nähe vom HBF ca. 2h auf meine Frau warten, und hab nicht schlecht gestaunt, was da so alles rein und raus fährt. Ein weißer Kleintransporter ist mir aufgefallen, da er hinten links eine signifikant rostige Delle hatte und gleich zu Beginn meiner Ankunft aus dem Lager herausfuhr. Der kam nach ca 1h wieder an und fuhr keine 10 Min später wieder raus.
        Dein Erlebnis von 2 Paketen an einem Tag kenne ich, auch aus Zeiten, wo wir selber noch in München wohnten. Wenn man bei den Paketen dann die Nachverfolgung bei Amazon ansieht, kann man die unterschiedlichen Standorte „erkennen“….

  6. Krasse Reaktionen, wenn man hier den Nachhaltigkeitsfaktor anspricht.
    Terrorismus?
    Ach was soll’s, don’t feed the Troll!

    • GooglePayFan says:

      Naja, es ging in dem Kommentar ja nicht nur um die Nachhaltigkeit von Amazon-Bestellungen sondern den Ausmaß aktueller Klimaschutzbemühungen allgemein. Ich nenne dazu mal ein Zitat zu Extinction Rebellion:

      „Neben einer ehrlichen Besorgnis über den Klimaschutz bei vielen XR-Aktivisten stehe demnach in der Führungsebene der Bewegung eine „subversive Agenda, die in einem politischen Extremismus aus Anarchismus, Ökosozialismus und antikapitalistischem Ökologismus wurzelt“. Die Taktik des bewussten Gesetzesbruchs führe zur **Destabilisierung der demokratischen Ordnung und des Rechtsstaates**. Einer der Autoren, Richard Walton, ist **ehemaliger Leiter der Terrorismusbekämpfungs-Einheit** des Metropolitan Police Service.“

      • XR ist ja nur eine von vielen Bewegungen, die übrigens auch von sehr vielen Menschen, die schon begriffen haben, dass wir was ändern müssen, äußerst kritisch gesehen wird.
        Deine Argumentation ist wie „Ein Pfarrer hat ein Kind mißbraucht, also sind alle Kinderschänder!“ oder „Ein CDUler ist besoffen Auto gefahren, also sind alle CDUler schwerkriminelle, potentielle Mörder!“. Man könnte auch „Ich kenne einen, der lässt den Motor laufen wenn er kurz in den Supermarkt geht, damit das Auto nicht kalt ist beim wieder einsteigen. Alle Autofahrer verpesten die Luft noch viel mehr als nötig wäre!“ sagen… aber halt, einen hab ich noch: „Der Kinderschänder, den sie letztens gefasst haben, der hatte ein Auto. Ob es Autofahrer gibt, die keine Kinderschänder sind?“

        • Paul Panzer hat dazu ein lustiges Telefonat in welchem er BMW verklagen will, weil ein BMW ihm über den Fuß gefahren ist. Da BMW ihm nichts zahlen will versucht er es beim Reifenhersteller Michelin.

  7. Bin ich hier der einzige der sich fragt wieviele Leute sich jetzt dieses Profi Cuttermesser bestellt haben

  8. Die Einschränkung bei Plus-Produkten gab es ja ohnehin nur auf dem Papier.

    Entsprechende Workarounds sind hinreichend bekannt.

    • GooglePayFan says:

      Naja die bekannten Workarounds haben tatsächlich die letzten Monate nicht mehr funktioniert.

      Und einen Artikel aus der Bestellung wieder zu stornieren ist in der Masse auch nicht praktikabel, weil sonst irgendwann der Account gesperrt wird.

  9. Sehr geil. Von mir aus können sie die Preise auch anheben. Hauptsache ich kann das Zeug schnell und unkompliziert bestellen. Gibt nichts nervigeres, als Kleinkram noch zu brauchen, aber dann gar nicht bestellen zu können.
    Wie oft habe ich andren Mumpitz mitbestellt, um die 20€ vollzubekommen, nur weil ich irgendwas Kleines benötigt habe.
    (Nein, ich suche doch nicht extra ein Geschäft auf. Viel zu Zeitintensiv.)

    • So sehe ich das auch. Zumal man mittlerweile, gerade bei Kleinkram, viele Artikel im Einzelhandel schlicht nicht mehr bekommt. Und das stell man dann fest nachdem man bereits 1-2 Stunden investiert hat und im fünften Geschäft steht.

      Mal ganz davon abgesehen, dass gerade bei Kleinkram der Einzelhandel oft blanken Wucher betreibt. Besonders schlimm bei den Baumärkten. Ich habe mir schon öfter komplette Schraubensets mit tausend Artikeln gekauft weil das ganze Set in allen Größen inkl. Versand 1/4 von dem gekostet hat was ich im örtlichen Apotheken Obi für eine Packung mit 4 Stück der gewünschten Größe bezahlt hätte.

      • Eher: im Einzelhandel noch nie zu bekommen war. Daher der legendäre Satz „hamwa nich“ als Mantra der deutschen Kleinkrämer. Dazu noch die drei Rs: keine Rücknahme, nuR was da liegt und dafüR bin ich nicht zuständig.

        Der Einzelhandel stirbt nicht weil Amazon uns alle hypnotisiert hat, sondern weil es so verdammt leicht ist besser zu sein. Ich frage mich schon immer wozu es die mehrjährige Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann überhaupt gibt, ohne die jeder nur als „Aushilfe“ gilt, wenn Lagerhaltung und Kassenbuchhaltung eh seit vielen Jahren die IT automatisch macht.
        In den angelsächsischen Ländern gibt’s zwar die heilige Berufsausbildung für jede nur denkbare Tätigkeit nicht, aber dafür viel Kundenorientierung und Service.
        Es wäre ja gar nicht so schwer Amazon etwas die Paroli zu bieten. Sich bei Reklamationen oder Rückgabe nicht wie eine störrische Behörde anstellen, bei der Personalwahl nicht nach irgendeinem IHK Zeugnis gehen, sondern nach tatsächlicher Kundenorientierung und auch Wille zur Arbeit im Einzelhandel (statt „ich wusste nach der Schule nicht was ich tun soll und muss halt irgendwie Miete zahlen, Null Bock, wann ist endlich Freitag“ Gesichter gegenüber dem Kunden). Da gäbe es garantiert viele Leute die dankbar und motiviert wären, aber ohne „Azubi“ gewesen zu sein keine Chance auf Anstellung mit Perspektive jenseits der „Aushilfe“ im Handel. Mit anspruchsvollen und wenig motivierten, aber trotzdem teuren Stammbelegschaften vergraulen viele Läden die letzten Gutmütigen, die auf die ganzen buy local Quatsch noch reinfallen, zum E-Commerce. Da ist der Service jenseits von Amazon zwar auch nicht kulanter, aber wenigstens gibt’s Auswahl zu angemessenen Preisen.
        Ich habe es immer mal wieder im Laden versucht und fast immer bereut und noch im rausgehen per Amazon App schnell bestellt was ich nicht fand oder nur zu einem lächerlichen VK=UVP Mondpreis bekommen konnte, weil manche Händler noch von 100% Marge träumen, wie früher als der Kunde keine Alternative hatte.

        • Daumen hoch. Nur die Verkäufer werden oft schlecht bezahlt und behandelt. Und es gibt Menschen, die müssen Arbeiten, um zu überleben. Ich bin immer nett zu Verkäufern, kaufen tue ich bei enrsprechender Bedienung eh wo anders 🙂

        • Ich habe auch andere Erfahrungen gemacht. Habe viele angebliche Schnäppchen von Amazon im Laden günstiger bekommen. Die Zeiten wo man auf Amazon angeblich alles am günstigsten bekommen würde sind längst vorbei. Soll nicht heißen das man hier keine Schnäppchen schlagen kann…
          Auch hatte ich mal so einen günstigen Satz Schrauben bestellt, die dann so weich waren das diese Ruckzuck abgenutzt,rund oder abgebrochen sind. Ist mir z.B. bei HSI Schrauben von unserem Baumarkt noch nie passiert. Und solche Qualitätsschrauben kosten auch auf Amazon ebenfalls genug Geld. Für Weichhölzer langte es zum Glück dann doch noch…
          Einen Baumarkt wie Obi besuche ich aber auch nicht. Ich gehe in unseren nahen kleinen Baumarkt. Dieser hat neben freundlichen Personal auch noch ein fabelhaftes Grundwissen und kann bei Bedarf auch mal die gekauften Sachen direkt Installieren, dank exzellentem Zusatz-Service. Noch dazu kennt man sich mittlerweile und es wird auch alles ohne wenn und aber umgetauscht oder zurückgenommen. Steht dem Internet in nichts nach und ich kann gleich wieder etwas anderes mitnehmen.Im Internet müßte ich es erst wieder zurücksenden und warten. Und wen ich hier tatsächlich mal etwas Suche, was selten vorkommt, was er nicht haben sollte, dann hat auch dieser die Möglichkeit diese Teile zu bestellen und zu liefern. Also auch wenn ich nicht hingehe kann ich trotzdem bei Ihm bestellen.
          Wenn es aber mal sehr schnell gehen muss und ich nicht auf Morgen warten will ist der Einzelhandel halt ideal. Ich möchte etwas und hol es mir in der nächsten Stunde. Das soziale empfinde ich ebenfalls als sehr angenehm.
          Natürlich bestelle ich auch hin und wieder mal etwas. Man sollte aber die Augen offen halten. Die Kleinen Baumärkte und Läden haben des öfteren auch günstigere Angebote und speziellere Auswahl als die „großen“ Händler. Testet es mal selber.
          Trotz allem macht es natürlich die Vielfalt aus und jede Konkurrenz im Handel ist natürlich ein willkommenes Plus für uns Käufer. Wäre es nicht da könnte der Handel tatsächlich Mondpreise verlangen.

  10. Es fehlt, gleichzeitige oder zeitnahe [Zeitfenster] Bestellungen zu einer Lieferung zusammenfassen, wenn diese im [Zeitfenster] von Amazon verschickt werden kann.

    • Um das abschließend zu beurteilen müssten wir alle die genaue Lager- und Standortstruktur von Amazon nicht nur kennen, sondern auch verstehen – das dürfte aber in der Kategorie „Betriebsgeheimnis“ laufen…
      Fakt ist jedenfalls, dass nicht jeder Standort alle Artikel vorrätig hat.

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass Amazon die Lieferungen intern so weit wie möglich/sinnvoll optimiert und zusammenfasst, um Logistikkosten (Verpackung, Versand) zu sparen.
      Wenn du mehrere Artikel separat bestellst, die zufällig im gleichen Lager liegen und wenn dann auch noch alle Bestellungen bei Amazon eingehen, bevor die Kommissionierung abgeschlossen ist, dann kommt auch alles in einem Paket zu dir. Aber eben nur dann.

      • Wenn die Waren in einem Lager sind, aber weit auseinander liegen, kommt das schon mal in 2 Paketen.
        Es ist dann günstiger, 2 Pakete zu schicken als einen Lager-Mitarbeiter (Picker) lange Strecken laufen zu lassen.
        Das ‚Problem‘ wird sich vermutlich durch die automatischen Roboter-Lager (Regal kommt automatisch zum Packtisch) lösen.

        Beim ersten Einlagern werden alle Artikel vermessen.
        Die nötige Paket-Größe wird dem Packer dann automatisch vorgeschlagen. Diese Messungen stimmen nur nicht immer und dann ist das Paket halt zu groß…

  11. Amazon senkt so eindeutig die Retourenquote für den Auffüllartikel.

  12. 99% der Teile werden dann eh in einen Brief gesteckt und kommen nicht am nächsten Tag an… Selbst BDs & Co. werden nun oft so verschickt. Stört mich ziemlich mittlerweile, so dass ich nun öfters, trotz Prime, nach Alternativen schaue.

  13. TierParkToni says:

    Was ich Amazon seit nunmehr 5 Jahren zugute halte, ist die Tatsache, dass ich >>noch NIE< die Bestellung hab ich dann storniert, das war mir dann doch zu blöd).
    Selbst bei den 2-3 Schnee-Malheuren hier im letzten Jahr lieferte Amazon Fresh deren Bestellung zu meinen „eingeschneiten“ Eltern auf den Punkt : der Fahrer war zwar schier am Verzweifeln, aber er hat nicht aufgegeben – im Gegensatz zum kommunalen Räumdienst ..)
    Und den berühmen Kleinkram hab ich bis dato auch via Amazon immer bekommen : Wenn es vom Betrag her mal nicht reichte, gab es einen Anruf bei meinen Eltern oder meinen Nachbarn, ob die noch was brauchen – danach waren die 20€ in der Regel kein Problem mehr 😉 …

  14. Da freut sich die Umwelt!

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