Alphabet: Ballon-Unternehmen Loon wird geschlossen

Google startete vor vielen Jahren das Projekt Loon. Dabei ging es darum, Ballons in den Himmel aufsteigen zu lassen und diese als Antennenträger zu nutzen, um das Internet auch in die entlegenen Ecken dieser Welt zu bringen. Die Ballons konnten bis zu 100 Tage in der Luft verbringen, wurden per Solarzellen mit Strom versorgt und bauten mit den anderen Ballons ein Netzwerk auf.

Wie Alphabet nun in einem Blogpost mitteilt, wird das Projekt nach knapp 8 Jahren eingestellt. Man hat es einfach nicht geschafft, das Konzept wirklich marktreif und wirtschaftlich zu machen.

“The road to commercial viability has proven much longer and riskier than hoped,” … “In the coming months, we’ll begin winding down operations and it will no longer be an Other Bet within Alphabet.”

Man hat ein paar Projekte – unter anderem in Kenia – stemmen können und wird nun ein kleines Team bei Loon belassen, um den Betrieb sauber abzuwickeln. Alle anderen Teammitglieder werden andere Positionen bei X, Google oder Alphabet einnehmen.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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3 Kommentare

  1. Die Idee war einleuchtend, aber die Kunden blieben aus, günstig soll der Internetzugang über Loon auch nicht gewesen sein. In der dritten Welt hat anders Priorität: Wasserversorgung, Medizinische Versorgung und Bildung. Diese wichtigen Dinge setzen allerdings auch in der dritten Welt, funktionierendes Internet Voraus.

  2. In Flightradar kann man die Loon Ballons leicht finden. Vor allem über Kenia und Niger, manche hat der Wind auch weit aufs Meer hinaus geweht. Das mit dem Konzept langfristig kaum Geld zu verdienen ist wundert nicht. Als Internet Backhaul für entlegene Gebiete oder nach Katastrophen wie in der Karibik eine Super Sache. Schade das Google sich das nicht mehr leisten will. Hoffentlich kann irgendeine andere Organisation das Wissen übernehmen. Irgendwie habe ich bei Anschaffungen die nur mit Google Tech funktionieren immer so ein ungutes Gefühl im Hinterkopf das dieses Unternehmen wenn irgendwas nicht mehr ins Portfolio passt auch größere und langjährig etablierte Sparten von heute auf morgen einstampfen kann und das auch umsetzen würde jedenfalls weniger zögerlich als andere auch große Konzerne die ebenfalls dynamisch agieren aber doch mehr Wert auf Konstanz legen.

  3. Schade das es LOON nicht geschafft hat. Ich denke aber das die Zeit kommen wird. Vielleicht in anderer Art und Weise. Wie sagt man so schön, man fällt hin um wieder aufzustehen, auch wenn es um eine paar Millarde ging, morgen geht’s weiter!

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