
Flash. Das war so Anfang der 2000er noch der heiße Kram, wenn man sich Videos im Netz anschaute oder kleine Spielchen im Browser spielte. Doch im Laufe der Jahre wurde Flash nicht nur technisch überholt – es wurde auch zu einer wandelnden Sicherheitslücke. Und so kam es, wie es kommen musste: Browser-Hersteller und Dienste-Anbieter sprachen sich gegen Adobe Flash aus, erlaubten dies nicht mehr generell. Nun die Ankündigung: Flash wird zu Grabe getragen. Nicht sofort, wohl aber bis Ende 2020.
Adobe fordert Entwickler und Betreiber auf, Projekte auf aktuelle Technologien umzustellen. Adobe sagt aus, dass Dinge wie HTML5, WebGL und WebAssembly mittlerweile erwachsen seien. Drei Jahre scheinen eine lange Zeit bis zum Tod von Flash – doch man darf nicht vergessen, was da heute bei einigen Firmen und Dienstleistern für ein Rattenschwanz hängt, der auf Flash setzt. Die müssen sich nun langsam Gedanken machen.