Adobe Scan: Was die App kostenlos leistet

Adobe hat vor ein paar Tagen eine interessante Scan-App für Android und iOS vorgestellt (wir berichteten). Interessant deshalb, weil sie kostenlos ist und OCR beherrscht. Bedeutet, dass man Dokumente abfotografieren und diese in durchsuchbare Pdf-Dateien umwandeln kann.  Apps, die sich Scan-Apps nennen, gibt es viele, doch kostenlos OCR ist schon eine Ansage. Aber: Es gibt auch In-App-Käufe, die nicht von schlechten Eltern sind. Aber es gab nicht nur bei mir Unklarheiten. Inwiefern wirkt sich das Pro-Abo auf die kostenlose Nutzung aus?

Kann ich weiterhin ohne Probleme PDF-Dateien erstellen und diese durch die Cloud-OCR laufen lassen und exportieren? Ich habe eine Anfrage an Adobe gestellt, deren Beantwortung ich gerne mit Interessierten teilen möchte.

So ist das grundsätzliche Erstellen von PDF-Dateien nach Anmeldung mit einem Adobe-Konto möglich, inklusive OCR des fotografierten Dokumentes. Hier gibt es allerdings eine Beschränkung, so lassen sich pro PDF „nur“ 25 Seiten erstellen.  Sollte sicherlich für die meisten Anwendungsgebiete reichen – wenn man Rechnungen archiviert beispielsweise.

Das Teilen und Speichern von PDF-Dokumenten ist ebenfalls in der kostenlosen Version enthalten, lediglich ein weiterer Export in Excel, Word oder Powerpoint würde das PDF Pack (oder irgendeine andere App) voraussetzen.

Wie im ersten Beitrag erwähnt: Wer mit der in der Cloud durchgeführten OCR keine Schmerzen hat, der bekommt gratis eine nette App, mit der man schnell durchsuchbare PDF-Dokumente aus Papierkram erstellen kann.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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13 Kommentare

  1. Schwierig, man bietet den Anbietern gratis Daten an – diese später richtig vergolden werden können.

  2. So ist das eben. Umsonst ist nichts, außer der…

  3. @caro: Was bedeutet: „diese später richtig vergolden werden können“?

  4. Ihr habt hier im Blog schon einige mobile OCR Lösungen (auch kostenlose) vorgestellt. Ist also nicht sooo eine Besonderheit, nur weil es von Adobe ist.
    Interessant wäre ein Vergleich der Scan/OCR Leistung der verschiedenen Apps. So ein Beitrag würde auch mal angenehm über einfache angereicherte News-/Pressemitteilungen hinaus gehen… 😉

  5. @Guido jau – würde mich auch interessieren. Vor allem der Vergleich zu z.B. Scanner Pro von Readdle inkl. OCR. Macht einen super Job und erkennt Text nahezu fehlerfrei. Läuft das lokal oder auch über die Cloud?

  6. Hatte schon mal jemand mit gescannten Rechnungen bzw. Kassenzetteln (Media Markt, etc.) Probleme? Aktuell horte ich lieber die Zettel, um auf Nummer sicher zu gehen

  7. Ein Vergleich der OCR Qualität wäre in der Tat interessant.
    Bei all den Scanner apps muss man immer nach dem Ziel fragen, was will ich damit bezwecken. Stichwort Rechnungen/Quittungen:
    Hier brauche ich eine einfache Stichwortverwaltung und OCR zum Wiederfinden und wegen Datensicherung eine Cloudanbindung, aus Datenschutzgründen vorzugsweise über das Webdav Protokoll, um Server nach Wahl einzubinden.
    @marc
    Bei Gewährleitungsansprüchen reicht die gedruckte Kopie (das Datum muss sichtbar sein), bei Garantieansprüchen kann der Verkäufer auf dem Original bestehen.
    http://www.frag-einen-anwalt.de/Rechnungskopie-rechtsgueltig–f73487.html

  8. wo wird das pdf denn gespeichert? welche cloud-dienste werden unterstützt?

  9. @Zoula: Das entscheidest du ja. In der Cloud wird kurz OCR’ed, dann kannste damit machen was du willst.

  10. alles klar… danke

  11. Nur in der Adobe Cloud

  12. Ah, ok

  13. @marc: ich scanne alles ein und nur die wichtigen Sachen bleiben im Original (Geburtsurkunde usw… halt). Der Rest wird geschreddert. Die Quittungen werde eigentlich oft nur in Kopie und als Nachweis vom Kauf gebraucht (Tag / Datum / Rechnungsnummer usw…) – da habe ich ein den letzten 10 Jahren (so lange scanne ich schon) noch nie Probleme gehabt.

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