Adobe Photoshop: jetzt auch für Chromebooks

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Es gibt viele Menschen, die Chromebooks nicht nutzen, weil keine klassischen Apps existieren. Stattdessen muss man auf Webdienste oder Webdienste als Offline-App verpackt zurückgreifen. Die, die ein Chromebook oder generell Chrome OS nutzen, haben nun einen weiteren Dienst zur Verfügung, der zu den Großen gehört. Adobe Photoshop will sich Marktanteile sichern und wird sicherlich nicht grundlos Adobe Photoshop als Streaming-App zur Verfügung gestellt haben. So gibt es ab sofort die Creative Cloud für Chromebooks, die erst einmal mit Photoshop als Dienst startet. Initial wir der Dienst US-Nutzern zur Verfügung gestellt, die die kostenpflichtigen Education-Abos von Adobe nutzen. Adobe Photoshop für Chrome OS wird als Dienst im Browser ausgeführt, ist so immer auf dem neusten Stand und zudem eng mit Google Drive verknüpft.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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16 Kommentare

  1. So läuft der Hase heutzutage. Chrome Os und Chromebooks sind auch echt DER burner!

  2. Die Anwendung wird gestreamt? Uff, das wird wohl viel Traffic beanspruchen.

  3. Ich warte auf die Meldung „Adobe Cloud für Linux ab sofort erhältlich“. Wunschdenken. Schade das Adobe da so nachlässig ist.

  4. @Markus: nicht vollständig. Der Typus App heißt nur so.

  5. Ist der Funktionsumfang denn identisch mit dem der Windows- und Mac-Varianten? Oder gibt es irgendwelche Einschränkungen?

  6. Ich habe die FAQ gelesen. Ich bin mir sicher dass der Bildschirminhalt in die Chrome (OS) App gestreamt wird. Netzwerkanforderungen sind 5 Mbit/s bei 250 ms max Latenz.

  7. Hmm, ich sehe das Fanze sehr skeptisch. Alleine schon weil die Chromebooks nur einen verhältnismässig kleinen Festspeicher haben. Wenn ich nun die Speicherkarten einer 36MP Nikon D810 entleeren will, könnte es mal eng werden. Und Unterwegs mit UMTS Verbindung Bilder bearbeiten, könnte nach Kalles Post auch nicht unproblematisch sein. Guthaben ratzfatz aufgebraucht….

  8. @olidie
    Derzeit liegt der Fokus auf Education – da spielt die Bandbreite meist keine Rolle und der Fokus wird mehr auf einzelnen Dateien liegen. In diesem Bereich sind einerseits die Chromebooks schon weit verbreitet, und zum anderen ist die Lösung deutlich unabhängiger von der Leistungsfähigkeit der einzelnen Hardware. Für die Zielgruppe kann es eine klasse Lösung sein, wenn die Qualität des Streams stimmt und die Latenz niedrig genug ist.
    Die größte Einschränkung würde ich derzeit eher darin sehen dass man dann kein Grafiktablett verwenden kann.

  9. Danke @Leif. Okay, in dem Umfeld kann das Sinn machen.

  10. Im Grunde heisst das: in Nordamerika dürfen jetzt ein paar Studenten damit spielen. Chromebooks haben eben keine nennenswerte Verbreitung. In Nordamerika sind die bei 0,44% (Im Graphen tauchen sie nicht auf, aber im CSV Link am Ende): http://gs.statcounter.com/#all-os-na-monthly-201406-201409

  11. Ich, wer sonst? says:

    Mir erschließt sich irgendwie der Nutzen nicht. Warum sollte man den Kram ständig durch die Leitung streamen, wenn man es ganz einfach auf einem Windows oder OSX Gerät installieren und ohne Internet nutzen kann? Eine 1 TB Festplatte kostet doch heute nichts mehr. Samsung hat erst neulich seine Chromebooks in Europa eingestampft – sooo erfolgreich können die Dinger wohl nicht sein.

  12. @wilfried snieders
    laut faq ist er identisch zur mac version! diese kann mehr als die windows version

  13. @“Ich, wer sonst?“: Das mit Samsung verwundet mich nicht. Die haben den Laptop-Markt in Europa ja komplett eingestampft bzw. haben dies vor.

  14. @“Ich, wer sonst?“
    Chromebooks brauchen keine Updates, keinen Virenscanner, sind günstig; für Programmierer: Anwendungen kann man als Webanwendung bauen, Amazon Web Service, Digital Ocean, etc. können sich besser um die Hardware kümmern; es soll bald Grafiktabletts geben, Internet wird von Jahr zu Jahr günstiger und besser und mehr als UltraHD-3D-Video-Streaming wird man so schnell nicht brauchen, also warum nicht alles durch die Leitung pusten?
    Bis auf Keepass verwende ich nur noch Chrome. Da man Android-Anwendungen in ChromeOS verwenden kann, wäre auch das aber vermutlich kein Problem mehr. Zudem kann man auf Intel-Chromebooks alle Linuxanwendungen verwenden.
    Dass es keine Samsung-Laptops mehr in Europa geben wird, finde ich schade.

  15. Android auf ChromeOS: http://chrome.blogspot.de/2014/09/first-set-of-android-apps-coming-to.html

    Wenn da mehr Leute Android-Apps (wie z.B. KeePass) angeben würden, die sie sich wünschen, geht es vielleicht schneller ;):
    http://www.chromebook.com/newapps

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