Acer Aspire easyStore H340 Windows Home Server

Ich bin der Meinung, dass man nur über Dinge labern kann, die man mal in irgendeiner Form ausprobiert hat. Das sehen manche Blogger, die irgendwo ihren Content aus einer Pressemitteilung rauskopieren (um so besser bei Google gefunden zu werden) natürlich anders. Hauptsache die Meute klickt und via Amazon-Links und Adsense kommt irgendwie Kohle rein. Ja, so etwas gibt es. Ich setze auch Adsense ein – aber die paar Euronen gehen wieder direkt in Hardware. Und so habe ich mal eben zu Ausprobierzwecken den Acer Aspire easyStore H340 gekauft. Das ist ne kleine Atom-Kiste mit Windows Home Server als Betriebssystem. Ob ich so eine Kiste brauche? Nö, bisher nicht.

Warum ich den Spaß mal Ausprobieren wollte? Naja, ich wollte mal sehen, ob die ganzen positiven Stimmen in den Kommentaren Recht behalten sollten. Ich hatte vor kurzem ja einen kurzen Anriss über das Betriebssystem Windows Home Server geschrieben. Deswegen wird auch nicht wieder alles angerissen, denn Screenshots und Weiteres über den Windows Home Server findet man ja im verlinkten Beitrag. Hier soll es ein wenig um die Vernetzung und so weiter gehen.

Erst einmal ein paar Fotos des Acer Aspire easyStore H340 Windows Home Servers, oder? 🙂 Auspackorgie eben. Zubehör ist nur wenig dabei. Netzwerkkabel, Stromkabel, Handbuch, Garantieschein, große Noob-Anleitung mit bunten Bildern und drei CDs (Recovery-CDs + die Connector-Software).

Insgesamt passen vier Festplatten in den Windows Home Server. Ganz easy einzubauen. Im Lieferumfang sind zwei Western Digital Green mit jeweils einem Terabyte verbaut. Sind klasse Festplatten, davon habe ich schon zwei im Einsatz.

Vorne kann der geneigte Benutzer einen USB-Stick oder eine externe Festplatte anschließen. Diese wird automatisch auf den Home Server gesichert.

Hinten findet ihr weitere USB-Anschlüsse (für Drucker und Co). Auch könnt ihr externe Festplatten oder einen Drucker anschließen. Kümmert sich bisher zwar meine AVM! FRITZBox 7270 drum, aber wer weiss was noch kommt…

So, erst einmal genug der Bilder.

Was ist für Hardware steckt im Acer Aspire easyStore H340 Windows Home Server?

Betriebssystem: Original Microsoft® Windows® Home Server (OEM)

Prozessor: Intel® Atom 230 Prozessor (1,60 GHz)

Chipsatz: Intel® 945GC Express + ICH7R Chipsatz

Arbeitsspeicher: 2GB DDR2 SDRAM 667MHz

Festplatte: bis zu vier S-ATA Festplatten im HotSwap Rahmen (H340: 2x 1 TerabyteWD Eco Drive)

Netzwerkverbindungen LAN : 10/100/1000Mbit/s Ethernet

Schnittstellen Vorderseite: 1x USB 2.0

Schnittstellen Rückseite: 4x USB 2.0, 1x RJ45, 1x e-SATA

Netzteil: 200W, intern

Gehäuse: 200 (B) x 180 (T) x 212 (H) mm, 4,5 kg Gewicht (ohne Festplatten)

Mein Vorteil ist mal wieder: ich hab nicht nur Mac OS X-Kisten im Haus, sondern auch Windows-PCs. Zum Glück. Sonst hätte ich den kleinen Acer H430 wahrscheinlich gar nicht in Betrieb nehmen können. Dieser verfügt nämlich über keinen Anschluss für Monitor & Co. Der Home Server muss per Netzwerkkabel an den Router angeschlossen werden und mittels der Connector Software (Windows only) gefunden werden. Erst dann kann man den Server einrichten.

Ok, die Kiste ist eingerichtet. Wie bereits erwähnt: das Betriebssystem will ich nicht groß erklären. Dafür gibt es viele Blogs & Seiten, einen kleinen Anriss auf Windows Home Server hatte ich ja auch gegeben.

Von Mac OS X auf den Windows Home Server zugreifen:

War gar nicht sooooo schwer. Einfach den kostenlosen Remote Desktop Client für Mac OS X besorgen.

Dort einfach die IP oder Hostnamen des Windows Home Servers eingeben. Wichtig: nicht als angelegter Benutzer einloggen, sondern als Administrator nebst eurem Passwort. In der Remote-Sitzung könnt ihr dann die Home Server Konsole starten:

Alles in allem muss ich bisher sagen: haut mich nicht sooooo um. Liegt aber am Betriebssystem. Die Hardware scheint 1a zu sein. Das Gerät ist leiser als leise und sieht meiner Meinung nach extrem schick aus. Momentan binde ich gerade die zweite Festplatte ins System ein und werde dann mal den Windows Home Server mit Daten befüllen.

Interessant wird für mich als Streaming-Freak die Funktion des mitgelieferten Firefly-Medienservers. Der diente bisher auch auf meinem Netgear-NAS als reiner Media-Server für meinen MusicPal sowie als iTunes-Server. Bin mal gespannt wie sich das Ganze so macht und ob ein Windows Home Server eine Konkurrenz für eines meiner zwei NAS (LG N2B1 und Netgear ReadyNAS Duo 2150) werden kann.

Falls ihr glückliche Besitzer eines Home Servers seid und ein paar Tipps & Tricks auf der Pfanne habt, dann mal ruhig rein damit in die Kommentare – wird sicherlich noch der eine oder andere Beitrag über den kleinen schwarzen Boliden kommen, sofern er meinen (eigentlich recht geringen) Ansprüchen genügt 😉

Hier noch einmal eine Übersicht:

remote desktop software

Und ansonsten: Schönes Restwochenende!

Nachtrag: dreieinhalb Stunden später: die Scheisse wird wieder umgetauscht. Lahm, beschi***** zu konfigurieren und RAID als solches kennt der nicht. Ich will kein Gerät haben, welches Daten „irgendwie“ (Drive Extender) auf Platten verteilt, sondern ein echtes kleines „Mirror“ (RAID 1).

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

97 Kommentare

  1. Dann bist Du ja nun ein perfekter Kandidat für die Beta von Add-In Central. 😉

  2. Schieb einfach per E-Mail rüber 😉

  3. Schieb rüber, Mail haste ja 😉

  4. Gehäuse und Hardware des kleinen Servers finde ich auch durchaus interessant. Allerdings ist man ja leider auf den Windows Home Server beschränkt. So als Komplettlösung aber natürlich nett, sofern man eh auf dieses Server System setzen möchte.
    Wenn dann mal endlich das Gehäuse und die restliche Hardware meines Servers ankommt, werde ich natürlich auch etwas darüber schreiben 😀

  5. Fragenkatalog says:

    mit knappen 450€us lt. amazon (mit platten) ein doch recht teures spielzeug nur für zwischendurch zum testen. wird da etwa wieder was verlost :):) (scherz)
    viel spass damit. ich suche auch noch ein ordentliches nas – festplatten würde ich gerne selber verbauen und unter 3TB geht bei mir nüscht bzw lohnt nicht (bei raid bräuchte ich 6TB) – nunja teurer spass undso

  6. Na klaro. Mail kommt gleich.

    Kleiner Tipp falls Du die Remote Webseite nutzen willst, Du musst zusätzlich zu Port 443 auch Port 80 am Router auf den WHS weiterleiten damit der Server den Einrichtungsassistent erfolgreich beenden kann.

  7. Cooler Artikel.
    Hätte mich aber mehr für das Altos easyStore M2 interessiert. Das ist linux basiert. Darf ich fragen weshalb Ihr nicht das Ding genommen habt?

  8. @Philip May:
    Der WHS bietet durch seine vielen Erweiterungen (Add-Ins) eine Menge Voteile gegeüber einem normalen NAS wie z.B. die Imagebasierte Sicherung aller Windows Clients. Nicht zu vergessen das es ein normaler Windows Server mit ein paar wenigen (für den Heimgebrauch auch nicht nötigen) Einschränkungen ist.

  9. Kommt gut der Acer. Hab auch immer mal wieder mit dem Gedanken gespielt mir so einen Home Server bzw Media Server anzuschaffen. Bisher blieb es aber bei normalen externen Festplatten. Mit 4 HDD schächten find ich den Acer aber ganz interessant. Hatte mir bisher nur einfache NAS Systeme angeschaut die meistens nur 2 HDD verbaut hatten. Der Artikel hat mich jedenfalls motiviert mir solche Home Server doch nochmal genauer anzusehen. Und danke für dein STatement zur Lautstärke. Kann brummende Kisten nämlich garnicht leiden 🙂

  10. @Fragenkatalog
    eigentlich kostet der 399,00 incl. 2 * 1 TB HDD. Anderseits müsste er eigenlich billiger sein. Ich habe im letzten Jahr im April/Mai auch 399 bezahlt. Da die Plattenpreis seit der Zeit allerdings gesunken sind hätte man den Preisvorteil eigenlich an die Kunden weitergeben können. Der Preis an sich ist aber verglichen mit einem Linux Nas durchaus mehr als gut. Guck mal was du z.B. für eine vergleichbares qnap gerät hinlegst.
    Die Flestplatten kannst du natürlich beliebig austauschen. Ich habe auch mit 4 * 1 TB angefangen, eine davon habe ich nun durch eine 2 TB ausgetauscht. Also 8 TB sind bei dem Gerät kein Problem.

  11. Da stellen sich mir zwei Fragen:

    Wie sieht es mit der Wärmeentwicklung aus?
    Ist da ein Lüfter drin?

    USB-Schnittstellen – wohl sicherlich noch nicht 3er, oder?
    Von daher würde ich derzeitig möglichst vermeiden, neue Hardware zu kaufen.

  12. > die Imagebasierte Sicherung aller Windows Clients
    Und das geht nicht mit der Linux Kiste?
    Muss vom Server unterstützt werden und nicht nur von den Linux Clients?

  13. @ndreas
    Jo. Lüfer ist drinn. Es gibt aber auch kein anderes Vergleichbares Gerät welchen keine Lüfter hätte. Es ist allerdings trotz Lüfer und 4 Platten zimlich leise (sofern du das Gerät nicht direkt neben dir auf dem Tisch stehen hast).
    USB 3.0 – Naja. Wird sicherlich mal interssant sein, wobei ich jetzt beim Server nicht wirklich die Notwendigkeit sehe. Externe Festplatte würde ich eher per esata anschliessen.

  14. Nett ist des Gerät auf jedenfall 😉
    Mir kommt nur der Gedanke auf, ob es da auch die Möglichkeit gäbe, das installierte Windows durch ein Linux Derivat zu ersetzen? Die Hardware reicht für nen Heimserver ja vollkommen aus.
    Wie denkt ihr über diese Option?

    Gruß
    Daniel

  15. Fragenkatalog says:

    @Willi
    danke für die ratschläge 😉
    gigabit lan muss sein. eSata anschluss würde mir auch reichen. usb (3.0) – ich glaub ich warte noch 🙂

  16. Das musste ja kommen *g*
    Na dann brauch ich doch nicht auf die neue CT warten zumal die das Gerät wohl nicht im Test haben. Muss man da Raid machen oder kann man auch alle Platte mit voller Größe nutzen ? (ist das JBOD).
    Streaming wäre bei mir auch wichtig zB. mit der DBox aufnehmen und dann anschauen aber das sollte ja mit Windows gehen oder ?
    @Willi: 5TB *g* nicht schlecht, aber stimmt bei den Plattenpreise sollte man schon mal sowas testen.
    Die Kisten gibts doch bestimmt auch ohne Platten oder rechnet sich das dann nicht ? weil so Sata-Platten hätte ich ja erstmal.
    Na dann teste mal schön was das Teil kann dann kommt wohl auch bei mir sowas ins Haus wennst Du das schon als gut befindest.

  17. Siehe Nachtrag. Schöne Stunden am Samstag mit so einem Müll verbrannt.

  18. Grundsätzlich sind die Homeserver reizvoll, da sehr simpel und schnell einsetzbar. Die Hardware ist bereits seit der ersten Generation ausgereift (ich habe einen Fujitsu-Siemens der ersten Generation), die Lautstärke erträglich.

    Allerdings sollte man vor der Anschaffung bedenken, welche Funktionen genutzt werden sollen.
    Ausschließlich als NAS System ist ein WHS im Betrieb zu umständlich (Administration) und zu teuer (Anschaffung und Betrieb).

    Weiterhin ist das Umfeld interessant; für Windows aufgrund der Backup- Funktion und der mitgelieferten Tools für Windows Systeme sehr bequem, ist die Zusammenarbeit mit Macs zwar möglich, nicht aber wirklich bequem (Kein Tool, keine offizielle Backup-Funktion, Format der Festplatten, etc.)

  19. OK garnicht gesehn den Nachtrag.
    Dann werd ich wohl auch noch warten sah wirklich gut aus.
    Oder doch selbst einen Server bauen.

  20. Zum Nachtrag, dann hat sich ja im Vergleich zu Oktober 2007 nicht viel verändert ^^
    Ein Hardware-Raid oder zumindest Host-Raid war für mich pflicht…

  21. Du, das ist meine Meinung, wird sicherlich andere geben, die es geil finden. Für mich macht es nun keinen Sinn. Ich braiche keine automatisierte Sicherung von Client-Ordnern, die auf einem Server nicht doppelt gesichert werden. Geschweige denn die fehlende Mac-Unterstützung seitens Time-Machine, die relativ beschissene Bedienung remote usw. Ich hab schon so ziemlich ALLES als Server oder was man so nenne will laufen gehabt und WHS war das Schlechteste. Das Gerät als solches ist klasse…

  22. Kurze Frage noch zur Performance: Hackt es mehr beim Netzwerk oder ist der Zugriff allgemein auch per RDP nicht zu ertragen.
    Mein neuer Server läuft ja auch mit ´nem Intel ATOM (allerdings der 330er) und da kann ich nur sagen, dass der meinen alten P4 (noch ohne HT, etc.) locker schlägt

  23. Das OS ist einfach Scheisse. Sorry für die harten Worte, bin gerade echt genervt.

  24. kingofcomedy says:

    Ich kenne die besch*ssene Situation wenn man Stunden an etwas bastelt um dann doch feststellen zu müssen, dass irgendetwas einfach nicht funktionieren will.

    Bei uns läuft momentan problemlos ein Asrock ION 330HT inkl. Debian Lenny als Home-Server. Über die Geräuschkulisse gibt es, wie so oft, unterschiedliche Meinungen, aber ich kann mich nicht beschweren. Es passen zwar nur 2 2,5er-Platten in das Gehäuse, aber via eSata hängt momentan eine 1,5TB-Platte an dem Kleinen und dient als Medien-Sklave. 😉

  25. Ach Caschy, es gibt doch sicherlich bald eine Möglichkeit auf einem solchen Gerät ein Linux zu fahren. Ist doch im Prinzip auch nur ein Rechner. Und was bei Netbooks geht sollte theoretisch auch mit dem Gerät gehen, oder?

    BTW. Was ist das da unten rechts mit J und K?

  26. wie der kennt kein RAID??? Wenn solche Geräte eines können sollen dann sowas. Versteh ich nicht, zumal das ja heutzutage jedes x-beliebige Mainboard kann.

  27. Deshalb steht mein WHS inzwischen eingemottet in der Ecke 😉

    Nach 1,5 Jahren brauchten wir nur noch ein NAS System + Backup Funktion.

    Für MAC hat sich eine Airport Station + USB Festplatte bewährt.
    Seitdem mach ich mir keine Gedanken mehr um Backups und Daten sind im Netzwerk verfügbar.

  28. Mäd ja nix 😉

    Naja, das liegt vermutlich am kastrieren des normalen Server OS. Aber ein vernünftiger schneller NAS ist ja auch nicht einfach zu finden, zumindest wenn man zügig im Netzwerk kopieren möchte. Denke mal, dass ist bei den HomeServern nicht viel anders. Und WHS machst es nicht besser…

  29. http://www.homeserverhacks.com/2008/03/attaching-vga-monitor-to-your-hp-ex470.html

    somit ist dann auch vga dabei, zumindest wenn mein bischen Englisch reicht.

    Von der Hardware schaut das Teil ja nicht schlecht aus, evnt. gehts mit linux besser?

  30. Nun kann man da sicher n anderes OS drauf kloppen. Nur dann kann ich mir selbst ein Energiespar-Gerät zusammen zimmern. Wenn ich keine Rücksicht auf Strom und Co nehmen würde, dann könne man jeden Mullu-Mullu-PC nehmen. Das Client-Backup vom WHS brauche ich nicht (und ich kenne auch keinen, der es nutzt). Backup-Jobs kann man auch „so“ einrichten. Also, hier in meinem Netz brauche zumindest ich kein WHS.

  31. @michl
    Denke das klappt nur beim HP HomeServer aber nicht unbedingt auch bei ´nem Gerät von ACER

  32. das mit dem hardwareraid ist halt so ein gescheiss vom chipsatz auf dem atom board, der das eben nicht kann. im normalen windows server kann man halt ein software raid erzeugen, aber ob das beim WHS funktioniert weiß ich nicht.

  33. Der Steckplatz ist wohl auch beim ACER dran.
    Wird uns wohl Caschy sagen wenn er das Teil zerlegt hat *g*

  34. Zerlegt? Eingepackt. Hab da atm keinen Nerv drauf.

  35. @Moam
    Hardwareraid ungleich Host-Raid (Softraid)

    Der WHS kommt mit beidem nicht sonderlich gut zurecht. Sind zumindest so die Erfahrungen die ich und mir bekannte Tester gemacht haben. Der WHS ist eben auf diese Kopien bei Bedarf ausgelegt und auch nur, wenn noch Platz auf der Festplatte vorhanden ist… Ansonsten ist keine Sicherung mehr möglich…

  36. Bevor ich mir sowas kaufe, dann informier ich mich vorher über die Funktionen oder teste die Eval-Version incl. Powerpack 3 in ner VM. Ansonsten erinnert mich das an die typischen Einsteigerfragen in so manchen WHS-Foren bzgl. RAID usw. Die Fertiglösungen à la Acer, HP usw. sind für die Leute, die entweder nicht die Zeit oder die Ahnung für einen Eigenbau haben. Und es gibt genug Leute, die die Client-Sicherung nutzen und auch für sinnvoll finden.

  37. Ich war schon am Überlegen, mir ein kleines System auf Atom 330 und ION-Basis zusammenzuschustern, Leistung gut, evtl auch als HDMI-Player geeignet, GB-Lan, n-WLAN und RAID. Und relativ preiswert. Mir kosten die NAS/WHS noch ’ne Stange Geld zu viel. Und wenn die WHS noch nicht mal RAID können, sollten solche Geräte nicht mal in die Läden kommen. Das ist als wenn man heut ein Neuwagen kauft, der kein KAT, Servo und Heizung hat. *tz*

  38. @Konsti: in gewisserweise haste Recht, ich wusste ja, was mich erwarte. Habe ja WHS ausprobiert. Dachte aber, dass ich diese Einschränkungen irgendwie im „echten“ Lauf ausmerzen könnte und / oder anpassen könnte. Essig. Einsteiger? Weniger 😉

    Vielleicht doch mal bald was eigenes zusammen klöppeln. Atom, 2 Platten, RAID.

  39. Hab mich ja ehrlich gesagt auch ein wenig darüber gewundert, da ich dir schon wenigstens ein wenig IT-Wissen unterstelle ;-).
    Und stimmt, du hattest ja bereits in einer VM, wenn auch nur kurz, das System getestet.
    Der Acer kam für mich deshalb nicht in Frage, weil man ihn nicht „out of the box“ an einem Monitor betreiben kann und dann auch die fehlende RAID-Funktion. MS geht halt einen anderen Weg, den ich nicht unbedingt schlecht finde. Ansonsten kann man natürlich auch mittels Hardware-RAID einen WHS betreiben, wird allerdings nicht nicht empfohlen und gibt genug Leute, die damit im Nachhinein Probleme bekamen.

  40. Schau dir doch mal der/die/das eTRAYz an.
    Könnte vielleicht genau das sein, was du gesucht hast.

    Kann Raid, GBit-Lan, Backup-Zeug usw.

    Ich habe den Xtreamer vom gleichen Hersteller und bin sehr zufrieden. Ich benutze das Ding jeden Tag.

  41. @Konsti: Warum sollte WHS Probleme mit einem Hardware Raid haben ? Die ganze Spiegelung (je nach RAID Typ) findet doch zu 100% rein in Hardware statt, egal ob billig Chipsatz RAID oder mit teurer Karte. Selbst XP schert sich nich darum ob die Platte nun einzeln oder ein RAID ist. Warum sollte also WHS, eine Abart vom echten Server, Probleme damit haben. Kann ich so echt nicht verstehen.

    Was NAS angeht: Wenn es schon ein richtiger mit Windows oder Linux OS sein muss, dann würde ich mir den selber zusammenzimmern aus nem kleinen ITX Board und ner stromsparenden CPU + schickem Gehäuse. Nur kostet der Spass dann auch nicht weniger aber man weiss ganz genau was man hat.

  42. Weshalb ist man auf Windows Home Server als Betriebssystem beschränkt? Tu doch mal ein Linux drauf oder ein Mac OS..

    Und sowieso.. was meinst du mit „lahm“? Die Datentransferrate über Ethernet?

    Was ich aber nicht verstehe: Du stellst die Replizierung dar als wäre es der größte Mist. Wie kommst du zu dem Schluss? Was macht ein Software RAID besser als die Replizierung auf Treiberbasis?

    Ein Freund von mir war übrigens schon oft genug froh über das Vollbackup auf dem WHS. Ein Klick und das Backup wird zurück gespielt. Aber du brauchst dich natürlich nicht wundern, dass das mit Mac nur über Umwege geht.. Wobei die sagenhafte Timemachine ja sicherlich eine Möglichkeit bieten wird, Backups irgendwo im Netz abzulegen, oder?

  43. ..alles leider böhmische Dörfer für mich, was hier alles geschrieben wurde.
    Ich hab meinen Laptop, PS3, läuft mit PS3MediaServer und bin zufrieden. Alles andere raff ich nicht, Raid, Client usw.????

  44. Weiß wer wie viel Watt das Teil bei Idle nimmt, wenn es mit 200 Watt ausgewiesen ist? Da kann man, wie Caschy schon anmerkte, sich gleich einen selber bauen, der dann zwar „shice“ ausschaut aber jegliche Funktion erfüllt.

  45. Als bei uns der Bedarf nach einem zentralen Netzwerkspeicher aufkam, spiele ich auch eine ganze Weile mit dem Gedanken, einen Acer Aspire easyStore H340 zu kaufen. Mir gefiel das kleine Gehäuse mit Hot Swap Rahmen sehr gut, der Preis inkl. 3 GB Plattenspeicher von 399 € (damals bei MM) war auch in Ordnung. Ich habe so einige Male die Preise der Einzelkomponenten samt OS zusammengerechnet, aber lag eigentlich mit Neuteilen immer drüber.
    Was mich aber so richtig am Acer gestört hat, war der fehlende Monitoranschluss, um evtl. später auf dem Teil etwas anderes als WHS nutzen zu können, sowie die nur vorhandene Pseudosicherheit der Datenduplizierung beim WHS.
    Letztendlich habe ich dann zu Einzelkomponenten (Point of View Mainboard mit ION-Chipsatz und Atom 330) und noch vorhandenen Teilen (RAM, Gehäuse, Festplatten) gegriffen und bin auch so unter dem Preis von 399 € geblieben.
    Als OS habe ich am Anfang WHS ausgetestet, aber die Leistung war im 1 Gbit-LAN unter aller Sau.
    Ich habe dann FreeNAS und OpenFiler getestet. Bei beiden war die Leistung OOB erheblich größer als beim WHS und meine benötigten Anforderungen waren ebenfalls abgedeckt. Ich habe mich dann für FreeNAS entschieden: SMB/CIFS, NFS, Mediaserver, Zugriff benutzerabhängig, voller Zugriff egal, ob Apple, Linux oder Windows System, Raid5, Installation auf USB-Stick, um die 4 SATA-Ports voll für die Datenplatten nutzen zu können – um nur die wichtigsten Punkte zu nennen.

    Die Homeserver von der Stange sind sicherlich interessant, aber halt nicht immer und für jeden die optimale Lösung.

  46. Ich habe auch o.g. HomeServer und muss sagen dass ich nciht si begeistert bin. die whs sicherung funktioniert nicht richtig. man hat nach eeiniger zeit probleme wegen benutzerrechten usw.

    die wiederherstellung funktioniert nicht.

    mittlerweile nutze ich in nur als s2003 um meine daten dorthin mit allwaysync zu sichern. Das WHs system ist einfach nich durchdacht.

    das fängt bei der led leuchtstärke an und hört bei der nicht funktionalen sicherung des whs servers auf drittdatenträger auf. lightout.dll usw.

    hier mal mein frust: http://forum.home-server-blog.de/viewtopic.php?f=28&t=8983

    Insg. kann ich ehe synology server empfehlen. diese funktionieren leider nicht mit humyo.

  47. Hey als

    1. Danke für deine Informationen und Bilder. Hast dir echt mühe gegeben um uns was zu erklären.

    2. Was mich interessiert ist, wie ist denn überhaupt das ACER Aspire Easystore H340? Habe es zufälligerweise mal Gestern bei MediaMarkt gesehen und wollte mir das holen, brauche eins für Online (Game-Server „Counterstrike“) Server. Bist du damit zufrieden oder gibt es bessere Server?

    Mit freundlichen Grüßen

  48. ich kenn das ding, bin damit auch sehr unzufrieden gewesen, bzw. konnte ich es garnicht testen, da es sich beim einrichten aufgehangen hat und nichts mehr ging/geht.
    und ich weiß was ich mach – bin sysadmin – aber habe keinerlei reset-möglichkeiten gefunden die das problem beheben konnten.
    ein normales nas mit simpler web oberfläche ist deutlich angenehmer (vorallem wenn reset’s funktionieren wenn man sie braucht ^^ ).
    -> 400€ ziegelstein (wenn auch ein recht schicker).

    gut das du das nicht benutzt, hätte dir sonst dringend von abgeraten.

  49. @caschy
    Mösch, du als EDV Profi gibst nach läppischen 3 Stunden schon auf 🙂 Ok, in einem Punkt gebe ich dir recht. Der Drive Extender ist echt mist. Zumeist hohe Prozessorauslastung und die Platten sind andauern am laufen. Demzufolge ist leider der Datenzurchsatz sehr entteuschend. Da der Server ja für meine Daten ja bereits das Backupup enthält ist währe es für micht quatsch wenn die dann auch noch 2 mal auf dem Server liegen. Ausserdem möchte ich auch wissen was wo auf welcher Platte ich, daher habe ich Platten auch nicht in einem großen zusammengefasst sondern einzelt aufgeführt. Wie gesagt wenn der Driveexender nicht mehr läuft rennt das ding echt gut.

  50. @nvonatiq: Ich weiss jetzt nicht wie leistungsstartk ein CS-Server sein muss (ich nehme mal an nicht so stark), aber grundsätzlich sind File-Server nicht wirklich für andersartige Server Dienste zu gebrauchen. Ok, ein CS Server wird so ne Kiste wohl trotzdem locker packen aber dennoch würde ich für sowas eher andere Geräte in Betracht ziehen als Backup Server

    @Jonas: Du bist Sysadmin und lässt dich durch nen Aufhänger beim Einrichten so weit aus der Ruhe bringen, dass du das Ding aufgibst ??? oO

    @Topic: Wenn man natürlich DriveExtender nutzt, also quasi eine Art mülliger MS Software RAID, dann ist es auch kein Wunder wenn die Kiste lahmt ohne Ende. Mich würde mal interessieren wie das System läuft wenn es perfekt konfiguriert ist und unnötiger Ballast gekickt wird (zB auf Schattenkopie usw verzichtet), denn die Daten sind ja nicht so schlecht. Eigentlich müsste man da deutlich mehr rausholen können.

  51. wie nennt man eigentlich das Holz von deinem Schreibtisch? Sieht sehr schick aus

  52. Hab auch den Acer H340, weiß allerdings einerseits nicht, ob ich das Gerät nochmal kaufen würde, andererseits bin ich nach einigem Konfigurationsaufwand jetzt aber auch zufrieden damit.
    Hatte ähnliche Probleme wie Caschy (Netzwerkgeschwidigkeit ist allerdings von Anfang an Top, besser als jedes „bezahlbare“ Nas, knapp über 50MB/s) und andere User die sich hier zu Wort gemeldet haben.
    Die Client-Sicherung nutze ich aufgrund der von anderen erwähnten Wiederherstellungsprobleme etc. nicht, sondern habe das ganze Clientseitig mit TrueImage gelöst. McAfee hab ich deinstalliert (bringt ein bißchen mehr Leistung und ein WHS braucht keinen Virenschutz, zumindest wenn man damit nicht ins Netz geht und die Clients einen solchen haben), den integrierten Mediaserver abgeschaltet und nutze stattdessen PS3Mediaserver, das funktioniert einwandfrei usw. usf.
    @willi: die Datenduplizierung kannst du für jeden Ordner beliebig abschalten! Die mit True Image gesicherten Clientbackups, wandern bei mir in einen eigens erstellten Ordner
    der eben nicht dupliziert wird. Ansonsten gibt es übrigens ein Addin („Duplicate Info“) das anzeigt, welcher Ordner auf welcher Platte liegt. Kann ganz hilfreich sein, zumindest behält man die Übersicht.
    Im übrigen gibt es etliche Addins, die die angesprochenen Probleme reduzieren können, aber das ist natürlich Aufwand.
    @stuntdriver: für den e-sata anschluß brauchts einen neuen Treiber (frag mich nicht warum der nicht installiert ist…): http://www.station-drivers.com/page/marvell.htm (Marvel 61xx für xp/win2003 etc.)
    Zum Thema Monitor: die Matrox G550 PCI 1x passt in den Acer, weiterhin gibt es ein Adapterkabel, dass einen Vga-Anschluß bereitstellt (Ebay). Kostenpunkt ~40.- (die G550 bekommt man gebraucht auch ca. für diesen Preis).
    Fazit: Das System hab ich mir mit einigem Aufwand so zurechtgebogen, dass es passt, ein komplett neu aufgesetztes System (nicht WHS) wär wohl schneller aufgesetzt gewesen, vor allem die Trial&Error-Versuche hätten wesentlich weniger Zeit in Anspruch genommen. Andererseits: hätte ich ein selbstgebautes System zum gleichen Preis bekommen? Sicher, aber auch mit einem optisch ansprechenden Gehäuse und der ruhigen Arbeitsweise des Acer? Also alles in allem, ich bereue den Kauf nicht, aber beim nächstenmal mach ich mich vorher ausgiebig auf die Suche nach einem ähnlich hübschen Gehäuse und versuch das ganze im Eigenbau.

  53. für das geld kannste deinen server eindeutig selber bauen! zwar kein so schönes gehäuse, aber es würd einiges machbar sein…. gabs das schnuffe ding nicht kürzlich im MM prospekt? 😉

  54. nippelnuckler says:

    was ist bitte ein „sysadmin“ rofl… ist das nicht jeder der an seinem rechner sitzt?…….

  55. Wenn man euch so liest, will man euch garnicht ein Linux oder BSD vorsetzen. Ist ja alles scheiße, weil geht nicht ohne sich damit näher beschäftigt zu haben.. Oder muss man für die Backupfunktionalität einen DC am laufen haben?
    Der Lenovo D400 WHS verbraucht im Idle 40Watt. Mich würde bei der Gelegenheit schon interessieren, wie ihr den Stromverbrauch eines gleichwertigen Systems mit ebenfalls vier Platten auf ein Niveau darunter drücken könnt.
    Würdet ihr eher auf ARM Prozessoren setzen? Die Atoms ziehen doch schon wirklich wenig Strom.

    Mich interessieren diese Fragen wirklich, für antworten wäre ich sehr dankbar.

  56. So, mittlerweile habe ich mich beruhigt und gebe der Kiste noch eine Chance 😉

  57. @Christoph habe auch nen Homeserver auf ATOM-Basis selbst zusammengestellt und kann deshalb nur sagen, dass die Performance des ATOM für normale Anwendungen im Netzwerk vollkommen ausreicht.

    Dienste die bei mir parallel unter Windows Server 2008 R2 laufen sind:
    – SMB-sharing
    – PS3MediaServer
    – FireflyMediaServer (iTunes-sharing)
    – iSCSI-targets (Stellt übers Netzwerk eine fest zugeordnete Festplatte für Clients bereit)

    Lese-/Schreib-Performance über das Netzwerk ~80MB/s
    Bei kleineren Dateien natürlich etwas weniger aber nicht unter 40MB/s

    Recodieren von HD-Video-Dateien erledigt der ATOM zwar nicht in Echtzeit, arbeitet seine Aufgaben aber zeitnah ab und reicht somit für meine Zwecke vollkommen. Das System hat meine Erwartungen eher sogar übertroffen.

    Und ohne den 3ware-Raidcontroller und die WesternDigital Enterprise-Festplatten hätte der Preis auch deutlich gedrückt werden können! Ohne Festplatten und Hardwareraid-Controller knapp 300€

  58. Das OS (vor allem W2k8 R2) kostet dann aber auch nen bissel oder ;-). Gibts das auch über MSDNAA für Studenten?

  59. @Konsti: ja stammt aus dem umfangreichen Portfolio der MSDN:AA 😉

    Alternativ hatte ich schonmal FreeNAS drauf

  60. Hallo,

    mich wundert, dass bei der ganzen Diskussion noch gar keiner auf den Stromverbrauch der Kiste eingegangen ist.
    Kann dazu noch jemand was sagen?

    Wie wäre es mit ner Messung Caschy? *liebkuck* 🙂

  61. So, Update mal wieder: ich geb dem Kasten ne zweite Chance. Ischa Sonntag 🙂 Bisher robokopiere ich gerade Daten auf den Kameraden.

    Strommessung: hab kein Gerät hier, werde aber gleich mal bei Amazon schauen 🙂

  62. @caschy wie nennt man eigentlich das Holz von deinem Schreibtisch? Sieht sehr schick aus

  63. Boah, keine Ahnung. Hatte ich mal beim örtlichen Möbel-Dealer gesehen. War recht günstig der Hobel…

  64. Ich finds ja erstaunlich wie ähnlich doch die Interessen sind 😀
    Mein RadyNAS welches ich schon länger habe „finde ich hier wieder“ und nun bin ich auch schon seit knapp 2 Wochen am überlegen wie ich mein Radynas als EveryDayUse ersetzen kann weil es mir einfach zu langsam geworden ist.
    Lange zeit habe ich auch dem H340 geliebäugelt (und war echt überrascht das hier heute zu lesen) aber habe mich gestern spontan und kurzfristig zum Selbstbau entschieden.
    Erste (Idle)Verbrauchsangaben bei (noch) 2 Platten (1TB Sys + 2TB Daten) -> ~40W.
    Ich denke damit kann man leben, und vielleicht lässt sich noch ein bisschen was optimieren…
    Preislich liege ich aktuell genau beim H340 (400€) Wobei ich da noch keine 2. (Daten) Platte drin habe. Die kommt noch nach.

    Mit der Software experimentiere ich noch. Da konnte ich mich noch nicht so wirklich entscheiden. WHS wollte ich (wenn überhaupt) virtualisiert mit direktem Zugriff auf die 2 physikalien Daten-Platten) laufen lassen. Die System Partition dann in einer VHD/VMDK/…

  65. Zum Thema Stromverbrauch: Mit LightsOut sollte des Acers Stromhunger nochmal deutlich drücken. Beim Acer ist das Plugin ja mit bei.

    Was mich am WHS (ohne Acer) gestört hat, ist die (derzeitig) fehlende Unterstützung von .TS bei den Standard-Medienservern.

    Meine Idee war, am PC (SAT) die 1.Reihe-HD-Sendungen aufzunehmen und über den WHS eine WD-Live zu versorgen. Allerdings hat bei mir MediaConnect/MediaPlayer die TS-Dateien gar nicht erst angeboten.

    Der WHS und die WD Live bilden zusammen ein Dreamteam der Unzulänglichkeiten.

  66. In wie weit kann man den HomeServer mit Software erweitern??
    Ich denke da an den Playstation 3 Mediaserver:
    http://code.google.com/p/ps3mediaserver/

  67. Kannst TVersity oder anders ganz normal zum Streamen nehmen. Nachdem ich mir nach dem Samstag auch den Sonntag versaut habe, mache ich die Kiste gerade mal wieder platt und zum Umtauschen bereit. Das ist echt übel. So eine langsame Reaktion im Netzwerk (Win< ->Mac) habe ich noch nie in meinem Leben erlebt. Das ist einfach nur ein großer Klumpen Müll. (Das OS).

  68. @Levitation: Das könnte „Nuss“ oder „Noce“ sein.

  69. Warum ist das OS Müll ? Das ist ein Server 2003 (abgespeckter SBS). Ich schiebe hier locker HD Files mit 30+ GB mit locker 70 MB durchs Netz. Das es kein richtiges Raid ist, ist mir Wumpe. Finde die Lösung sogar richtig gut, da man weniger Platz verschenkt.

    Was wichtig ist da wird Ordnerduplizierung eingeschaltet und fertig ist der Lack, so ist sicher das die Daten auf mehreren Platten liegen. Der Rest vom Fest liegt halt einfach auf irgendeiner Platte, wenn kratzt es schon wo ?

    Die schlechte Netzleistung kann dann nur vom Acer kommen, aber nicht vom OS !!

  70. Holzfarbe=Nussbaum

  71. Moin Jerry. Die Leistung im Netz war – wenn verbunden schon ok. Was mich so ein wenig störte: der inkludierte Firefly-Server kann keine Ordner anzeigen (der funnzt also nur im Sinne von: alles oder nichts) und als iTunes-Server. Schon einmal kacke beim Streamen auf meinen Musikpal, ich höre abends Hörspiele und da brauche ich ne gescheite Ordnerverwaltung. Klar, kann man ja TVersity installieren, der kann das ja. Der ist aber eben kein iTunes-Server. Muss ich also zwei Server-Geschichten laufen lassen. KANN ich mit leben, hab die Karre ja gestern und heute getestet.

    User-Verwaltung: ich hab zwei Macs und 2 Windows-Kisten. Und auf dem Mac waren die Antwort- bzw. Mount-Zeiten zum Einbinden der Netzlaufwerke katastrophal und auch unter Windows hakelte das. Kann das OS wahrscheinlich nichts für. Zumindest war es noch bei keinem meiner NAs-geräte (und ich teste massig) oder self-made-PCs SO schlecht. Des Weiteren habe ich mir Drive Expander angeschaut und kann mich auf keinen Fall damit anfreunden. Auch die standardmäßigen Freigaben ließen sich nur wenig bis schlecht konfigurieren (jaja, ich weiss: Remote via Admin drauf und alles von Hand einstellen, ist ja ein beschnittener W2K3-Server). Aber so einen heck Meck haste bei NAS-Dingern nicht, da klappt das schneller und einfacher. Meiner Meinung nach.

  72. Hmmm, irgendwie werde ich nicht ganz schlau aus den Kommentaren. Die eine Hälfte sagt, dass es doch mit 70MB/s ganz ok läuft und die andere Hälfte behauptet trotzdem dass es zu lahm ist.

    Na – was denn jetzt?

    Hört sich ein bisschen so an, als würde das neue Gerät nicht in die Entstehungsgeschichte Deines Netzwerkes passen.

  73. Die Probleme die du beschreibst kenne ich nicht, habe nen Fuhrpark an Systemen, allerdings alles Windows. Monuten geht fix, verwalten von Musik über MP kein Problem, da brauche ich kein iTunes oder Firefly, TVersity oder was auch immer.

    Dann passt dein Nutzerprofil vielleicht nicht auf nen fertigen WHS.Ich für meinen Teil bin mit meinem Selbstbau WHS absolut zufrieden, der bietet mir Dinge die kein NAS kann (z.B. TV Karten).

  74. @caschy:
    Die Probleme beim einbinden kommen weder vom Acer noch vom OS (zumindest was Win-Kisten betrifft). Bei mir funktioniert das ganze einwandfrei. Selbst per TrueCrypt eingebundene Container werden als Netzlaufwerk flott eingebunden. Das ist übrigens aus meiner Sicht der größte Kritikpunkt: WHS kann nicht vernünftig mit TrueCrypt umgehen, verschlüsselte Partitionen quasi unmöglich und mit Containeren auch nur über Umwege.
    Die Freigaben gehen über RDP wie üblich bei Windows, klar umständlicher als bei den meisten NAS-Systemen, aber dafür hat man mit dem WHS einen Netzwerkdurchsatz, den einem kein NAS in dieser Preisklasse liefert.
    Aber wie gesagt, ich kann den Frust nachvollziehen, nach 2 Tagen hätt ich auch gerne hingeschmissen 😉

    @tommy: ps3mediaserver einbinden ist kein Problem.

    @Torsten: Netzwerkgeschwidigkeit bei großen Dateien ~70MB/s, bei kleinen allerdings deutlich darunter (30-40MB), im Schnitt komme ich im Alltag auf ca. 50MB/s (klappt natürlich nur bei Verwendung eines Gigabit-Switches, wenn Client und WHS in einem 100Mbit Netzwerk hängen dann ist’s natürlich wesentlich langsamer, hatte es mal spaßeshalber getestet und ca. 9MB/s gemessen).

  75. Trauerkloß says:

    Manche Kommentare hier kann ich nachvollziehen, andere sind mir noch nicht klar (ich will nicht stänkern, sondern mich interessieren die Antworten).
    1) Wodurch ist ein Hardware-Raid der Ordnerduplizierung überlegen? Sobald die Daten auf verschiedenen Laufwerken liegen, sollte es doch Schnuppe sein, oder? Eigentlich sollte es von der Sicherheit her einem Mirroring entsprechen. Das Konzept ist gewöhnungsbedürftig, aber haben die Probleme nicht eher mit dem eigenen *nix-Tellerrand zu tun?
    Übrigens: TimeCapsule hat nur eine Platte und 0 Raid, oder?
    2) Klar gibt es billiger Linux-NAS Systeme. Schaut euch aber mal die Netzwerk-Performance an: gleiche Leistung kostet unter Linux frecherweise deutlich mehr. Für den gleichen Preis bekommt man von Qnap oder Thecus gerade mal ein Gerät ohne Platten – obwohl ganz ähnliche Hardware verbaut ist. Oder kennt jemand ein Alternativgerät mit gleich Netzwerk-Performance?
    3) Im Netz gibt es Anleitungen, wie man z.B. Ubuntu auf der Kiste installieren kann. Obwohl für mich das WHS-Konzept eine blöde Marketing Idee von MS ist, tut die Kiste bisher alles was sie soll: der Server schaltet sich automatisch ein, der Rechner wird automatisch gestartet, die Sicherung läuft automatisch – und nachher schaltet sich alles brav ab. Wirklich pfiffig ist die Sektor-basierende Sicherung, so dass man bei mehreren gleichen Dateien nicht alles mehrfach sichern muss. Kennt jemand unter Linux etwas vergleichbares?
    4) Mein Messgerät ist gerade verliehen, aber in verschiedenen Tests (z.B. http://www.home-server-blog.de/2009/05/18/testbericht-acer-aspire-easystore-h430-teil-2-hardware-und-messwerte/) schnitt der Acer auch beim Verbrauch ziemlich gut ab.
    Bei meinem persönlichen Fazit muss ich mich wiederholen:
    Für den Preis ist die Kiste unschlagbar. Unter Windows (getestet mit Win 7 x64) läuft das Ding ohne Probleme. Und ja, nach einiger *nix-Erfahrung hätte ich mir auch ein anderes OS gewünscht – aber letztendlich funktioniert alles problemlos und sparsam.
    Auf der Arbeit habe ich ein viel, viel teureres Thecus N5500 angeschafft. Bis auf das automatische Versioning durch die optionale Verwendung von ZFS konnte ich bisher keinen wirklichen Vorteil erkennen. Die komplette Client-Sicherung ist auf jeden Fall komplizierter.

  76. @Trauerkloß
    Zu 1.
    Das ergeniss ist letzendlich das gleiche, das stimmt schon. Allerdings schlägt sich der „Softwareraid“ leider bzw. gerade beim Acer (bei anderen kann ich es nicht beurteieln) imens auf die CPU Belastung aus und eben leider auch auf den Datendurchsatz. Die CPU belastung würde man eigentlich nicht merken sofern man den Server nur zur Datensicherung einstzt, sofer man dort noch andere Recheninternsieve Programme einsetzt ist schluss mit lustig. Ich habe zb. dort VLC als Streamingserver laufen, das geht dann manchmal gar nicht. Beim Hardwareraid sorgt eben der eigene Controler für die ganze arbeit, das belastet das System nicht. Wer also unbedingt wert auf die Raid funktion legt muss eben auch bereit sein den entsprechenden mehrpreis für die hardware zu zahlen. Und wie du ja bereits geschrieben hat, etwas vergleichbares zum Acer findest du in der Preisklasse in „Linux NAS Bereich“ nicht.

  77. Hm, 4 minuten sind einfach zu wenig, wenn einem noch was einfällt.
    Zur Info, die CPU belastung ist natürlich nicht nur wegen der Ordnerspielgelung so hoch sonder weil der Server immer versucht die Platten gleichmäßig zu füllen (auch ohne Ordnerspiegelung). Schuld ist hier der Demigrator dienst. Also entweder zusehen, das der Dienst nicht gestartet wird oder eben die 4 Platten nicht als 1 Volumen zu beteiben sondern als 4 Selbstständige Platten. Das hat auch den Vorteil, das man mal eine Platte schnell austauschen kann. Wenn sie in einem Volumen hängt, geht das aushängen leider nicht so ohne weiteres. Allerdings sollte diese „Problem“ auch bei einer Linux Nas bestehen.

  78. Das ist kein Softwareraid beim WHS …

    Zudem ist der WHS zu Anfang eh recht langsam, weil der Drive Extender erstmal ordentlich arbeitet. Infos zur Technik: http://download.microsoft.com/download/2/f/c/2fc09c20-587f-4f16-aa33-c6c4c75fb3dd/Windows%20Home%20Server%20Technical%20Brief%20-%20Drive%20Extender.docx

    Ich kenne leute die im Grunde die selbe Basis haben wie der Acer (ok mit Dual Atom) und dazu noch zwei TV Karten eingebaut, das läuft alles sehr flott ohne Probleme.

  79. Trauerkloß says:

    @Willi: Danke für die Infos. Bisher hatte ich mangels Streaming-fähigem Endgerät keine anderen Dienste auf der Kiste laufen gehabt. Dann ist mir auch klar, warum manche Performance-Probleme haben und bei mir alles sehr flott läuft. Die Option alle Platten einzeln einzubinden muss ich mir nochmals ansehen und durchdenken.
    Noch zum Hardware-Raid: ein ziemlich schlüssiges Argument gegen eine Hardware-Lösung hat die c’t ins Feld geworfen. Laut Aussagen von Datenrettungsspezialisten ist die Wiederherstellung der Daten nach einem Hardware-Ausfall des Controllers extrem schwierig, so dass eher zu einer Software-Lösung geraten wurde.

  80. Feinschnitt says:

    Warum beschwerst du dich über ein feature, dass nicht angeboten ist? „Bis zu vier HotSwap S-ATA Festplatten“ – du weisst was HotSwap ist? Des weiteren übertragen die 1GB LAN Anschlüsse in der Regel max. 30-40 MB (wenns hoch kommt). Und in der Preisklasse … was erwartest du? Das mit dem Windows wusstest du auch vorher. Umtausch abgelehnt 🙂

  81. Was hat HotSwap mit irgendwelchen Features zu tun du Experte?

  82. … und max. 40 MB/s kommt auch nicht hin. Noch mal mindestens 10 MB/s drauf sind meine Werte bei GBit.

  83. Feinschnitt says:

    Hot Swapping (engl. heißes Tauschen) und Hot Plugging (engl. heißes Stecken) bezeichnen den Wechsel bzw. die Wechselbarkeit von Systemkomponenten bzw. Modulen im laufenden Betrieb des Systems. Hot Swapping bezieht sich auf den Austausch von Komponenten, die nicht mit Software interagieren.

    Von RAID steht bei ACER nichts geschrieben („Festplatte – bis zu vier S-ATA Festplatten im HotSwap Rahmen)
    D.h. erst lesen, dann über fehlende features beschweren.

    http://www.acer.de/acer/productv.do?LanguageISOCtxParam=de&kcond61e.c2att101=57049&sp=page16e&ctx2.c2att1=9&link=ln438e&CountryISOCtxParam=DE&ctx1g.c2att92=243&ctx1.att21k=1&CRC=3391725188

    „Experte“

    @Timido: kommt auf die Qualität an, die Unterschiede sind groß, vgl. auch Test in C’t

  84. Aus meiner Sicht ist ein SW-RAID sicherer als ein HW-RAID. Warum? Ich hatte mal ein Mainboard mit HW-RAID und das ging kaputt. Tja und ein Mainboard mit solch einem RAID-Chip wurde nicht mehr gebaut. Die Daten wären weg gewesen (wenn ich das RAID so verwendet hätte).
    Sollte das Mainboard des Home Servers mal den Geist aufgeben, dann kann ich zumindest die Platten (mit Daten) wieder in den neuen Home Server einbauen.
    Aber das ist halt Geschmacksache. HW-RAID hat auch Vorteile, das will ich auch gar nicht leugnen.

    Ich bin sehr zufrieden mit meinem Home Server. Allerdings habe ich auch ein homogenes Netzwerk mit Windows-only PCs.

  85. Das „Daten irgendwie“ verteilen ist doch gerade der Gag an der Geschichte. Datensicherheit ohne 50% des Speicherplatzes zu verbraten. Andere Leute zahlen dafür viel Geld (Drobo) 🙂

  86. Ich habe auch den easyStore H340. Mittlerweile läuft der mit FreeNas und 4 x 1 TB im Software-Raid 5. Ich bin mit der Performance sehr zufrieden. Die Installation war etwas tricky aber schlussendlich kein Problem. Klasse finde ich nur, den internen 256 MB großen Flashspeicher, der nun das Komplette FreeNas beinhaltet.

    Fall jemand interesse hat ein FreeNas auf einem easyStore H340 zu installieren, kann man das jederzeit bei mir auf der Webseite nachlesen. Und zwar hier!

    Gruß Jerret

  87. Danke für die Informationen!

    Home Server und Mac Os X das passt wohl kaum.

    Werd nun doch wieder ein NAS zulegen, nachdem mein N2R1 2TB zu „klein“
    geworden ist. Werd etwas mehr Geld in die Hand nehmen und mich bei
    QNAP bedienen so dass nachträglich auch noch das bestehende System
    erweitert werden kann.

  88. Hallo,
    toller Artikel, Danke. Ich setze seit gut einem jahr den Acer Home Server ein und komme damit gut klar. Jetzt bin ich unter die Apple User gegangen. OK, mit dem Remote Desktop kann man auf den Homeserver zugreifen, sobald er läuft. Allerdings hat dieser eine Standby Funktio – für WindowsPCs gibt es ein Tool, das ihn dann beim Systemstart aufweckt. Weisst Du -oder einer anderen Leser/Fans- ob es dieses Utility auch für den Mac gibt? Es von Parallels aus zu starten, wäre wohl ein Overkill …..

    LG,
    Alexander

  89. Ich habe auch einen Homeserver (HP X312)
    @miker1 der passt perfekt zu Mac und OSX weil die TimeMachine direkt unterstützt wird.
    Was Raid und Drive-Extender betrifft kann man geteilter Meinung sein. Alle die eine WHS haben jammern dass MS in der neuen Version (windows home server 2011) den Drive Extender nicht mehr integriert hat.

  90. Info für Alexander_Simon:
    Als Apple User hast du bestimmt auch einen iPodTouch oder iPhone. Da gibt’s ne nette App names RemoteBoot Lite. Damit klappt das Aufwecken des WHS prima. Mein LightsOut klappt manchmal nicht, da mache ich das halt hiermit 😉

  91. Hallo zusammen,

    kann mir hier einen Tipp geben wie ich den PS3 Mediaserver (Vers. 1.30.1) unter WHS2011 zum laufen bringe!

    Nach der Installation wird die Playstation nicht erkannt.

    Gruß Pepe

  92. Hallo Zusammen,

    Was schafft der Acer Aspire easyStore H340 für ein Datenspeed Down/Upload von Datein bei Leerlauf und unter einer Sicherung. Besser wie die erste Version von Windows Home Server?

    Gruß Simon