5 Jahre Google Chrome

Einen herzlichen Glückwunsch darf man heute Richtung Google schmettern, denn der Browser Chrome wird 5 Jahre alt. Am 02. September 2008 stellte Google den Browser in einer ersten Version für Windows vor. Die erste stabile Version konnten sich die Benutzer übrigens am 11. Dezember 2008 installieren.

MacBookMac- und Linux-Besitzer mussten „damals“ Geduld beweisen, der Browser kam erst im Mai 2010 für beide Systeme auf den Markt, eine Android-Version ist seit Februar 2012 zu haben und auch iOS-Nutzer können seit Juni 2012 Chrome nutzen.

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt seit Februar 2012 den Einsatz von Google Chrome auf Computern mit Windows mit der Begründung, durch die Umsetzung der Sandbox-Technologie sei die Angriffsfläche des Browsers deutlich reduziert.

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Laut Netmarketshare (tracken jeden Monat 40.000 Seiten mit ungefähr 160 Millionen unique Visits) hat Google derzeit eine Verbreitung von 16 Prozent. Hierbei gibt es keine Trennung zwischen privater und beruflicher Nutzung, ich behaupte einmal, dass Chromes Verbreitung im privaten Bereich wesentlich höher ist.

In diesem Sinne: alles Gute, Chrome und auf die nächsten Jahre!

Lasst hören: Chrome-Verweigerer? Weshalb?

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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32 Kommentare

  1. Seit Netscape 1.1 bewege ich mich auf dieser Schiene und habe auch den Übergang hin zu Mozilla mitgemacht. Als altes Gewohnheitstier bleibe ich bei meinem Kram gerne hängen. Zudem bewege ich mich schon genug in der Google-Welt – gut, wenn es Alternativen gibt.

  2. -Omnibar: funktioniert deutlich schlechter als in Firefox und hat weniger Funktionen, ich muss fast immer deutlich mehr tippen. Und oft findet Chrome dann nur Google Suchergebnisse so dass man immer erst den Umweg über Google gehen muss.

    -Lesezeichen: fast keine weiteren Funktionen ausser reine Lesezeichen. Lassen sich daher leider auch nicht mit Firefox syncen ohne etliche Einbussen zu haben.
    Ich bin also hier ganz auf die wenigen Möglichkeiten der Omnibar angewiesen.

    -Anpassbarkeit UI: fast keine; z.B. für den Zurück-Button muss ich die Maus immer bis an den linken Rand bewegen, für die Addons dagegen muss ich immer auf die rechte Seite – beides nicht anpassbar

  3. ich habe inzwischen immer mehr probleme mit chrome und finde partout keine lösung:
    – „Proxmate“ funktioniert nicht mehr (es erscheint nicht mal eine weiterleitung zu einem proxy server)

    – friert häufig und nicht reproduzierbar für 2-4 sekunden ein. andere programe kann man währenddessen ohne probleme weiter bedienen. es liegt nicht an der hardware.

    diese zwei harmlosen, aber doch ziemlich nervigen probleme werden wohl oder übel dazu führen, dass ich zu wieder zurück zu firefox wechseln muss.

  4. Hat politische Gründe: Google ist mir mittlreweile zu mächtig geworden. Versuche mich möglichst vor einem Lock-In-Effekt zu bewahren. Deshalb verteile ich meine Dienste auf möglichst viele Anbieter. Seite dem Wegfall von Google Reader, nutz ich auch einen eigenen Mailserver auf meinem Raspberry Pi.

  5. Als Mac und iOS User bietet mir Safari immer noch mehr Vorteile. Zum Beispiel durch iCloud Tabs, den Wischmöglichkeiten mit der Magic Mouse, die Twitter, Facebook und iMessage Integration usw.

    Ich habe aber den Chrome auch installiert für meine Android-Gäste, wenn sie mal an meinen Computer etwas nachschauen müssen.

  6. Ich nutze Chrome nach dem Ausschlussverfahren:

    Firefox: Bei einem Standardzoom von 125% wirken Bilder in Firefox deutlich verwaschener als in Chrome. Gerade bei Webcomics aber auch bei allen Navigationselementen oder Formeln, wo Text als Bitmap dargestellt wird, finde ich das extrem störend.

    Safari: Ich konnte keinen Hinweis finden, dass Safari bei der Synchronisierung End-to-End-Verschlüsselung unterstützt, wie es bei Firefox Standard und bei Chrome immerhin einstellbar ist.

    Opera: 12 hat das selbe Bilderproblem wie Firefox, 15 fehlen sämtliche Synchronisationsfeatures.

    Ich Verwende wegen der verschlüsseltem Synchronisierung auch am iPad Chrome (am Androidhandy nur deshalb nicht, weil 512MB da einfach zu knapp werden); Alternativbrowser unterstützen die Synchronisation leider garnicht, nur Bookmarks oder nur unverschlüsselt.

    Die Seitendarstellung dieses Blogs hängt sich am iPad übrigens immer noch regelmäßig auf, sobald die Seite fertig geladen oder das Laden abgebrochen wird; Anzeige der Desktopversion umgeht das Problem.

  7. Rainer Zufall says:

    Ich bleibe bei meinem Firefox, im Moment in Version 26 (64-bit) 🙂
    Seit einiger Zeit vermeide ich es nach Möglichkeit, Dienste von Google zu verwenden. In Sachen Datenschutz ist es schlimm genug, dass mittlerweile fast jede wichitge Homepage Dienste von Google einsetzt (leider auch caschy), von DNS mal ganz abgesehen. Da brauche ich nicht noch einen Browser, der dann wirklich alles ausspionieren kann und bei meinen E-Mails habe ich auch eine bessere Lösung als die größte Werbefrima der Welt gefunden.
    Aus technischer Sicht verstehe ich nicht, wie man hier immer Chrome in den Himmel loben kann. Zum einen ist er nicht schneller:
    http://www.tomshardware.com/reviews/chrome-27-firefox-21-opera-next,3534-12.html
    Weiterhin kann Chrome bei den von mir verwendeten und als wichtig eingestuften Addons Firefox bei weitem nicht das Wasser reichen:
    NoScript, Ghostery (12 Tracker caschy …) und HTTPS Everywhere
    Dazu kommt die Tatsache, dass man keinen vollständigen privaten Modus einstellen kann, in der URL Box nicht mal Lesezeichen auftauchen, die Verwaltung von Lesezeichen generell extrem schlecht ist (ist natürlich klar, heute soll man ja alles googlen), die wie schon erwähnte nicht vorhandene Anpassbarkeit der Oberfläche, nur um einige Schwächen zu nennen.
    Ich für meinen Teil nutze Firefox im privaten Modus, ohne Drittanbieter-Cookies, mit den schon erwähnten Addons. Dazu kommen ca. 1000 gut sortierte Lesezeichen, die wichtigsten in der Lesezeichen-Symbolleiste, die restlichen mit den ersten paar Buchstaben erreichbar. Ergänzt habe ich das Ganze neuerdings mit ca. 20 benutzerdefinierten Suchmaschinen (amazon, duckduckgo, wikipedia, imdb, youtube).
    Damit erhöht sich die Produktivität ungemein (es wird direkt das aufgerufen, was ich will) und der Einsatz von Suchmaschinen kann deutlich reduziert werden.
    Eine einzige Ausnahme, um Chrome zu nutzen gibt es jedoch:
    Firefox unterstützt mittlerweile ogg, webm und h.264, weshalb ich schon ein Jahr keinen Flash-Player mehr installiert habe. Sollte es jedoch eimal vorkommen, dass man ein Video ansehen möchte und dies ausschließlich mit dem Flash-Player möglich ist, bietet es sich an, dafür kurz eine Portable Version von Chrome zu nutzen.

  8. @Rainer Zufall
    Ich stimme Dir zu 100% zu. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, warum Chrome so beliebt ist. Sogar die Nightly Version von Firefox für Android ist schneller, stabiler und bietet mehr Funktionen als Chrome Beta.
    Einziger Google-Dienst, den ich wieder nutze, ist der Play Store. Alle anderen Gapps sind vom Smartphone gebannt (auch Google Play Services!). Für die Play Services nutze ich diese Blocklösung (über DuckDuckGo gefunden ;)): http://apkyeah.blogspot.de/2013/07/how-to-block-google-play-services.html

  9. thunderhawked says:

    How dafuq hat der IE noch so einen riesen Marktanteil?

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