4K-TVs der Marke Nokia sind ab sofort verfügbar

Anfang November hatte ich bereits über die neuen 4K-TVs der Marke Nokia berichtet. Der Hersteller dahinter ist das Unternehmen StreamView, welches die Marke für Europa im TV-Segment lizenziert hat. Nun sind die Fernseher mit 55, 58, 65 und 75 Zoll im Handel zu haben. Sie verwenden Android TV als Betriebssystem und warten daher auch mit den entsprechenden Apps auf.

Amazon Prime Video, Disney+, Netflix und Co. könnt ihr also allesamt aus dem Play Store herunterladen. StreamView wirbt damit, dass man mit den 4K-Fernsehern das minimalistische Nokia-Design nun ins Wohnzimmer hieve. Angenehm ist, dass man auf eine Bluetooth-Fernbedienung setzt – so wie etwa auch LG für seine Modelle. Die Remote bietet zudem Schnellzugriffstasten für Netflix und YouTube.

Für Konnektivität sorgen vier HDMI-, zwei USB-, LAN- und Audio/Video-Anschlüsse sowie Dual-Band WLAN und Bluetooth. Mit HDMI 2.1 dürft ihr hier aber noch nicht rechnen, es handelt sich noch um Ports mit HDMI 2.0. Die TVs verfügen auch über Chromecast built-in und den Google Assistant. Im Inneren arbeiten ein Quad-Core, 1,5 GByte RAM und 8 GByte Speicherplatz. Neben HDR10 unterstützen die TVs auch Dolby Vision. Außerdem können sie DTS und Dolby Audio verarbeiten.

Auch ein Triple Tuner für Live-TV via terrestrische Antenne (DVB-T2), Satellit (DVB-S2) oder Kabel (DVB-C) ist vorhanden. Für Pay-TV-Inhalte steht ein CI+ Slot für entsprechende Karten zur Verfügung. Zudem unterstützen die Nokia Smart TVs SatCR für den Anschluss von bis zu acht Receivern mit einem SatCR LNB.

Preise, Größen und Verfügbarkeit

Die genannten Nokia Smart TVs sind seit dem 27. November in den Größen 75” (7500A), 65” (6500A), 58” (5800A) und 55” (5500A) online unter nokia.streamview.com sowie im Fachhandel in Deutschland und Österreich erhältlich. Die Preise liegen jeweils unverbindlich bei 1.199,90 (75“) / 699,90 (65“) / 629,90 (58“) / 599,90 (55“) Euro (inkl. MwSt.). Der Launch in weiteren Ländern Europas folge laut dem Hersteller StreamView in Kürze. Einen Überblick über weitere, technische Eckdaten liefert euch die Zusammenfassung weiter unten.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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13 Kommentare

  1. Alles unter 4GB RAM für Android TV ist ein kurzer Spaß, kann ich aus Erfahrung berichten. Mit 2 geht es noch so gerade, aber 1,5 ist ne Frechheit

  2. Seit Nokia sich dazu entschieden hat als Patenttroll am Markt zu agieren, kaufe ich von dieser Marke nichts mehr.

    • Für mich hatte sich die Marke seinerzeit mit der beschlossenen Schliessung des Bochumer Standortes erledigt.

      • Ist das nicht nur noch der Name und in Hand der Chinesen? Aber ja, für mich ist Nokia auch durch.

        • Welches Nokia meinst Du? 😉 Nokia als Firma gibt es weiterhin, die stellen nur nichts her, was für den Endkunden bestimmt wäre (Telekommunikationstechnik, Netzwerktechnik). Das ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft, zu 95% im Streubesitz.

          Lizenznehmer der Marke Nokia für den Bereich Smartphones und Tablets ist HMD Global Oy (Oy ist eine private Aktiengesellschaft) mit Sitz in in Espoo, Finnland (genau wie Nokia auch) und für den Bereich Fernseher, Set-Top-Boxen und DAB-Radios ist die StreamView GmbH mit Sitz in Wien der Lizenznehmer.

    • Sehe ich auch so.
      Die Marke ist mir unsympathisch.
      Wirtschaftlich versuchen die Eigentümer das Maximale heraus zu holen. Die Marke wird in Lizenz verliehen/verkauft und alte Patente werden ausgequetscht. Der Milliarden-Streit mit Daimler läuft ja noch immer. Macht aus der Sicht von Nokia natürlich Sinn.
      Allerdings haben die früher meines Wissens nie Fernseher hergestellt, daher ist dieser Schritt befremdlich. Für ein paar Kröten würden die Ihren Namen wahrscheinlich auch fürn Toaster hergeben…

    • Die Handys werden von HDM Global vertrieben.
      Die Fernseher werden von StreamView vertrieben.
      Da steht nur noch Nokia drauf.

      Der Patentroll ist die Nokia Netzwerk Sparte.

      • Valider Punkt von Andreas. So einfach sollte man es sich aber nicht machen.

        Verbraucher legen Wert auf Einhaltung guter Sitten und Regeln. Daran kann und darf man sein Handeln ausrichten. Viele von uns sehen in Softwarepatenten und der Handlungen von Patenttrollen einen Verstoß gegen die guten Sitten. Zu oft dienen Firmengeflechte (Konzern, Tochterfirma, Neugründungen oder schlichte Briefkastenfirmen) oder Lizenzgeschäfte nur der Risikominimierung und der Verschleierung von Beziehungen. StreamView zahlt wohl Lizenzgebühren an Nokia für den Markennamen Nokia?

        Ich erinnere mich noch wie Samsung kleinlaut die Schuld beim Galaxy Note 7 an die Akkuzellhersteller geschoben hat. Das sind „ATL“ aus China und „Samsung SDI“ aus Samsung Gruppe aus Korea. Also doch Samsung.

    • Das kommt halt daher, daß Nokia bei den Handys am Anfang gleich ganz groß mit dabei war. Da fallen halt einige Patente an. Soweit ich weiß, gibts da ja auch eine Übereinkunft wie die Patente von anderen Verwendern vergütet werden. Es gibt eben immer wieder Firmen, die meinen das umgehen zu können. Gerade die Firma mit dem Apfel ist da ja auch öfter vorne mit dabei. Selbst am besten nichts zahlen wollen, aber andere verklagen, weil sie ein rechteckiges Smartphone mit leicht abgerundeten Ecken auf den Markt bringen.
      Mit der Einstellung dürfte ja eigentlich weder ein PC, Mac, noch ein Smartphone im Haushalt sein. Die Hersteller haben alle schon Klagen angestrengt wegen Patenten.

  3. Der Preissprung von 65 auf 75 Zoll ist mit 500 EUR schon ganz schön krass

  4. Eine Flut von Billig-Android-TVs die wir da momentan sehen… TCL, Xiaomi, Nokia, Hisense, JVC.
    Jeden Monat eine neue Marke die angeblich im mittleren oder oberen Segment Modelle an den Start bringen will. Es kommt immer das gleiche dabei heraus. Völlig austauschbare Einstiegsgeräte, gerne auch mit Kinderkrankheiten was die Stabilität angeht. Wenigstens mit gutem bzw brauchbaren Betriebssystem und somit umfangreichem Smart-TV.

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