30 Jahre Mac: Apple veröffentlicht Timeline

Happy Birthday Mac! 30 Jahre ist die Marke, die Philosophie nun alt. Die meisten von uns kennen sicherlich noch den Spot von 1984, mit dem Apple den Mac vorstellte. Viel Wasser ist den Rhein hinunter geflossen und damals hätte wohl niemand daran gedacht, wie die Kisten Platz nehmen in unserem Leben. Um das Ganze zu feiern hat man bei Apple eine Sonderseite aufgezogen, auf der es alles Wissenswerte rund um den angebissenen Apfel zu erfahren gibt.

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Angefangen vom Macintosh von 1984, hat man sich bei Apple die Meilensteine herausgesucht, zum Beispiel den 1989 erschienenen Macintosh Portable oder das 1991 auf den Markt gekommene PowerBook. Als letzten Meilenstein sieht man bei Apple den Mac Pro, den man unter dem Claim „Creating the future“ vorstellt. Apple selber hat zudem noch ein Umfrage-Tool ins Netz gestellt, über welches Nutzer angeben können, welches ihr erster Mac war. Diese Ergebnisse werden direkt und live angezeigt. Interessant zu sehen, wie die Nutzung der einzelnen Besitzer in den letzten Jahren eine Veränderung durchgemacht hat. Aktuell geben die Nutzer an, meistens Internet und E-Mail zu nutzen, während bis 1994 der größte Teil der Nutzerschaft Bildung als primären Einsatzbereich angab. Ich selber bin noch nicht so lange dabei, erst 2008 kaufte ich mir mein erstes MacBook, bin seitdem aber äußerst zufriedener Nutzer.

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Schon gewusst?

– der ursprüngliche Mac, der am 24. Januar 1984 für 2.495 Dollar im Einzelhandel verkauft wurde, war ca. 14 Zoll groß und nahm etwa die gleiche Menge Platz auf dem Schreibtisch ein wie ein Stück Papier. Er wog ca. 16,5 Pfund, in der optionalen Tragetasche wog das ganze ca. 22 Pfund.

– der erste tragbare Mac debütierte im September 1989 und kostete 6.500 Dollar. Er war vier Zoll breit, wog nur ein halbes Pfund weniger als der erste Mac mit 16 Pfund (die Batterie allein wog 2 Pfund). Das leichteste MacBook Air wiegt heute 2,38 Pfund (1,08 kg) und ist dabei nur 0,68 Zoll (1,7 cm) breit.

– der erste Mac wurde mit drei Programmen verkauft: Betriebssystem und Finder als System 1.0 sowie MacWrite, einem Textverarbeitungswerkzeug und MacPaint, einem Zeichenwerkzeug.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

12 Kommentare

  1. alles Wissenswerte rund um den angebissenen Apfel natürlich nicht – sondern alles was Apple selber als wissenswert über sich selber verbreiten möchte – ist für mich ein großer Unterschied! 🙂 Aber das wird jede andere Firma auch so machen ..
    Mir fällt nur bei der Geschichte von Apple sofort ein dass es evtl. Apple in der heutigen Form ohne Firmen wie Xerox (und deren Fehleinschätzung eigener Entwicklungen) nicht geben würde.

  2. Ja hey. Wo sind denn die Drucker? 😉

  3. Macintosh-Drucker oder wie? 😕

  4. Ja, Macintosh Drucker… Du bist wohl zu jung, um sie noch zu kennen. 😉

    http://de.m.wikipedia.org/wiki/LaserWriter

  5. herzlichen Glückwunsch, mein erster war ein Macbookpro von 2007. Das Teil ist mittlerweile komplett runtergerockt aber es geht einfach nicht kaputt und ist flott wie am ersten Tag.

  6. Zum „Schon gewusst“-Part hätte ich mir noch gewünscht, dass alle Pfund- und Zollangaben für uns eingedeutscht worden wären. Dass nämlich das amerikanische Pfund nur 454 Gramm und nicht etwa 500 Gramm entspricht, wissen viele nicht …

  7. Ach ja, Matze, bevor du noch mehr Halbwahrheiten über Xerox und Apple verbreitest, lies mal was jemand zu sagen hat der von Xerox zu Apple gewechselt ist um dort seine Ideen zu realisieren: http://www.folklore.org/StoryView.py?story=On_Xerox,_Apple_and_Progress.txt

    Jef Raskin, der eigentliche Vater des Mac, hat schon 1967 seine Dissertation über grafische Benutzeroberflächen geschrieben. Xerox wurde 1970 gegründet. Raskin war derjenige der Jobs dazu überredet hat, mal das Xerox PARC Lab zu besuchen wo einige seiner Ideen verwirklicht wurden.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Jef_Raskin
    http://mxmora.best.vwh.net/JefRaskin.html

  8. Hab vor paar Tagen noch eine Doku zur Apple Story geguckt. (Link im Namen)

  9. @Andy Was für Halbwarheiten – das kann man ja nun überall nachlesen.
    Erkäre mir mal wozu genau war dann eigentlich S. Jobs bei Xerox und aus welchem Grund musste man dann die Technik für eine Maus (Douglas C. Engelbart!) lizenzieren?
    Jef Raskin hat eben nur ne Dissertation geschrieben und wechselte erst Anfang der 80er zu Apple ..
    Was ich im übrigen sagen wollte: was wäre gewesen wenn Xerox die Geschichte nicht an Apple lizenziert hätte? Sondern rechtzeitig erkannt hätte das man mit den Techniken Maus u. Grafische Benutzeroberfläche selber in Zukunft im Massenmarkt viel Geld verdienen kann. Das hätte dann übrigens auch die Geschichte vom Microsoft maßgeblich beeinflusst.
    Meiner Meinung nach hätte Apple ohne Xerox PARC deutlich mehr Zeit benötigt.

  10. @Matze.B
    uih, wieder ein Fanboy der sich hier künstlich aufregt, geh doch heulen.