Caschys Blog

25 Jahre Windows 95

Wir schreiben den 24. August 2020. Das bedeutet, dass vor satten 25 Jahren das Betriebssystem Windows 95 offiziell in den Verkauf ging. Ein Meilenstein, zu dem man sicherlich gratulieren kann. Windows 95 erschien am 24. August 1995 und machte Konsumenten mit einem Startmenü glücklich. Für das Update zahlte man knapp 200 Mark (für die Jüngeren: rund 102 Euro) – die Vollversion schlug mit 400 Mark zu Buche.

Funfact: Die Seriennummern von Windows 95 waren so aufgebaut, dass die Quersumme der letzten sieben Ziffern nahtlos durch die Zahl 7 teilbar sein musste, um als valide durchzugehen. 875-7215850 ergab aus den letzten sieben Ziffern als Quersumme die 28 – und eben jene ist teilbar wie beschrieben. Viele die man kennt haben also weder Update- noch Vollversion bezahlt, stattdessen lieber ihre Quersummen-Fähigkeiten spielen lassen.

Windows 95 wurde bereits vor der Markteinführung unter dem Codenamen Chicago getestet und wahlweise auch auf Disketten vertrieben – 1995 war es eben so, dass das CD-ROM-Laufwerk kein Standard war – quasi so, wie es dies seit einigen Jahren eben auch nicht mehr ist. Windows 95, viele streiten noch heute darüber, ob es sich eher um eine grafische Oberfläche für DOS handelt, läutete das Ende der 16-Bit-Architektur ein.

Vielen vielleicht im Kopf ist auch die begleitende Werbekampagne – die Einführung des Startmenüs wurde bei Werbeclips mit dem Lied „Start me Up“ von den Rolling Stones untermalt.

Im Laufe der nächsten Zeit folgten noch Versionen, so gaben bis Ende 1997 Windows 95a, Windows 95b und Windows 95c ihr Stelldichein.

Behauptung: Viele unserer Leser, die Windows 95 erlebten, haben es sicherlich viele, viele Male installieren müssen. Auch dies war ein Kritikpunkt an Windows 95: Egal was Microsoft unternahm, man erreichte irgendwie niemals die Stabilität der NT-Ausgaben. Der offizielle Support von Windows 95 von Microsoft mit Aktualisierungen und Korrekturen endete am 31. Dezember 2001.

Aus persönlicher Sicht: Windows 95 war damals für mich ein unfassbarer Schritt nach vorne. Gerade die vielen Fehler und Herausforderungen sorgten dafür, dass ich mich mit manchen Themen intensiver beschäftigte als geplant.

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