10.000 Dollar: So viel ist Microsoft das Windows 10-Upgrade beim Kunden wert

artikel_windowsDas wünscht sich wohl jeder Windows-Nutzer: Upgrade machen und dafür 10.000 Dollar von Microsoft kassieren. Klingt fair. Im Fall von Windows 10 geht dies sogar mehr oder weniger automatisch, falls man sich dem Upgrade denn nur lange genug verwehrt. Und genau dieses automatische an der Geschichte, wurde Microsoft nun zum Verhängnis. Teri Goldstein, die Besitzerin eines Reisebüros in Kalifornien, hat gegen Microsoft geklagt. Windows 10 hat sich ohne ihr Zutun auf dem Arbeitsrechner installiert, in der Folge funktionierte der Computer nicht mehr richtig und es kam zu einem Streit vor Gericht.

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Goldstein forderte den Verdienstausfall und auch die Kosten für einen neuen Rechner, gewann den Prozess auch. Microsoft hat eine mögliche Berufung nun fallen gelassen und zahlt die 10.000 Dollar. Nach einem Microsoft-Statement hat man so reagiert, um die Prozesskosten nicht in die Höhe zu treiben.

Microsoft hat sich mit seiner Upgrade-Politik nicht nur Freunde gemacht, es gibt eben auch Nutzer, die das kostenlose Upgrade-Angebot (das nicht mehr allzu lange läuft; macht das mal, auch ohne Zahlung von Microsoft) nicht möchten. Kann man nicht immer nachvollziehen, aber so ist der Nutzer eben. In den USA kann man so sogar noch Geld aus einem Unternehmen melken, man kann für Microsoft nur hoffen, dass dies nun nicht zu weiteren Klagen führt.

(Quelle: The Seattle Times, via The Verge)

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57 Kommentare

  1. „Microsoft hat sich mit seiner Upgrade-Politik nicht nur Freunde gemacht“
    Das ist aber noch sehr zurückhaltend ausgedrückt.
    „Kann man nicht immer nachvollziehen, aber so ist der Nutzer eben.“
    Ich hab mir Windows7 gekauft und erwarte von Microsoft nichts anderes als dass es hält, was es mit dem Betriebssystem verspricht.
    Von „und später nerven wir dich dann dauernd mit Update-Hinweisen auf das nächste Betriebssystem“ war da nie die Rede!
    Es ist der Wunsch von Microsoft, dass ich wechsel! Nicht meiner! Und mit ihrem Wunsch gehen sie mir auf meinem Windows-7-Rechner penetrant auf den Sack.
    Normalerweise mag ich die Schnäppchenjagd-Philosophie von Cashys Blog ja, aber es ist nicht automatisch alles gut, was es kostenlos gibt.

  2. @Sascha: Wieso ist eine solche Klage, indem eine Frau Klagt, weil sie wegen eines ungewollten Updates ein Verdienstausfall hatte, lächerlich!? Was würdet ihr machen, wenn deswegen ein ganzer Tag das Blog still stehen würde!!

    Ja, das Update ist umsonst, dennoch ist es schon eine Frechheit, zu sagen, es ist „kostenlos = gut“ also installiert es gefälligst oder ihr seit dumm.“ um es mal gespitzt auszudrücken.

    Jedes Individuum sollte doch selbst für sich entscheiden, was gut für einem ist und was er auf seinem Rechner haben will, ohne gleich als dumm dargestellt zu werden, „nur weil er etwas kostenloses ausschlägt.“.

    Ich bin mitlerweile auch eher am überlegen, ob ich Win10 wieder den Rücken zukehre, da vieles einfach nicht läuft (Stichwort „eingehende Verbindungen“), nein, es wird eher hervorgehoben, es gäbe ein neues Icon für den Explorer, als sich mal um wirklich wichtige Dinge zu kümmern.

  3. Sascha Ostermaier says:

    @Ajam: Deine Textinterpretation in allen Ehren, aber das ist doch etwas viel des Guten. Wurde so weder von mir gesagt, noch gemeint. Unterlass dies bitte.

  4. @Manuel

    Eigentlich mein komplettes privates Umfeld, die bis Ultimo warten oder gar nicht upgraden wollten, wurden „zwangsbeglückt“. Ich hab 3 Fälle direkt betreut, bei denen der Rechner abends mit Windows 7 heruntergefahren wurde und am nächsten Morgen mit Windows 10 hoch fuhr.
    Alle Anwender haben glaubhaft versichert, keinem Upgrade zugestimmt zu haben.

    Auch Medienberichte, die die Thematik intensiv verfolgt haben, weisen darauf hin, dass ein einfaches Wegklicken (rotes X in der rechten Fensterecke) seitens der Upgrade-Routine als Zustimmung gewertet wird. Zudem verändert sich das Verhalten des Upgrade-Mechanismus nahezu wöchentlich.

    Das sind hinterletzte Hütchenspieler-Methoden.
    Die hätte Microsoft nicht nötig gehabt. Windows 10 ist ein gutes Betriebssystem geworden. Man muss hier und da bei den Privatspäre-Einstellungen nachjustieren, aber dann KÖNNTE man es durchaus weiterempfehlen.
    Wenn – ja, WENN, sich Microsoft mit seinem Verhalten nicht entgültig ins Abseits geschossen hätte.

    So verhält sich normalerweise nur Malware.
    Entsprechend gehört das Verhalten abgemahnt und vor Gericht gezerrt.

  5. Bei allem nötigen Respekt, Sascha: Die Überschrift hat nichts mit dem Artikel zu tun, weil sie suggeriert, Microsoft hätte freiwillig 10.000 Dollar gezahlt, damit ein Benutzer Windows 10 installiert. Total am Thema vorbei und schlicht und ergreifend Clickbaiting (etwas, das ihr hier eigentlich überhaupt nicht nötig habt – aber gut, es gibt immer nen Clown in der Gruppe, der auf den Zug aufspringen muss).

    Muss das echt sein? Und dann noch diese arroganten Knaller-Antworten von dir… Zeig mal nen bisschen mehr Professionalität und vor allem Respekt eurer Leserschaft gegenüber. Wenn Du keine Kritik von den Lesern verträgst, solltest Du das Bloggen besser lassen (oder wenigstens keine Kommentare mehr vom Stapel lassen).

    So, zum Thema (und auch zu deinem Kommentar „Weil solche Klagen unfassbar lächerlich sind“):

    Hier hat eine berufstätige Frau, deren PC – den sie augenscheinlich für ihren Beruf nutzt – ohne ihr Einverständnis auf Windows 10 aktualisiert wurde (also gegen ihren Willen) Klage gegen die dahinterstehende Firma eingereicht, weil ihr durch das Update ein finanzieller Schaden entstanden ist (sie konnte nicht mehr damit arbeiten). Das war eine berechtigte Klage, die sie gewonnen hat. Man muss schon sehr kindisch im Kopf sein, um das als lächerlich abzutun… Einzig lächerlich ist eigentlich nur deine Meinung zu dem Thema.

    Ich hab den Blog hier eigentlich immer gern gelesen – aber deine Artikel werde ich in Zukunft überspringen – und vor allem deine arroganten, asozialen Kommentare. Du bist erwachsen, Junge. Benimm dich auch so…

    @Caschy: Ich würde vorschlagen, ihr gebt Sascha mal ein paar Tage „Urlaub“, damit er etwas Zeit zum Reflektieren hat.

  6. Sascha ist echt diskussionasfreudig in letzter Zeit 😀

  7. @Sascha
    War ja mal wieder sonnenklar, dass du dir die überspitzte und mit einem Zwinkersmilie markierte Polemik raus suchst und nicht auf die Kritik selber eingehst.
    Du kannst dein angebissenes Obst mit Kaffee anspucken wie du willst, das juckt hier keinen, aber wenn du Müll verzapfst, bekommst du halt Gegenwind. Und wie ich in den Kommentaren lesen kann, ja nicht nur von mir.

    Da kann man nur hoffen, dass Caschy den Wink von TheCuda aufgreift und dir etwas Zeit zur Selbstreflexion gibt.

  8. Sascha Ostermaier says:

    @Bulli: Ich sehe hier keinen Gegenwind. Ich sehe nur die üblichen Verdächtigen, die meinen sich hier aufspielen zu müssen. Wenn ich eines in den letzten 6887 Artikeln hier von mir gelernt habe, dann dass die handvoll stets motzende Kommentatoren dennoch immer wieder zum Lesen kommt. Und sei es nur, um sich aufzuregen.

    Jeder Kommentator kann eine andere Meinung haben als ich, deshalb ist meine Meinung aber nicht falsch, weil eben Meinung. Und wenn ich dann wieder lesen muss, dass ich die Leute ja als dumm bezeichne, weil sie ein Update nicht machen (was ich so nciht geschrieben habe), dann ist halt mal gut. Und wer sich an einer Überschrift auf „Bild-Niveau“ aufgeilt, sorry, aber gerne mal den Stock aus dem Allerwertesten nehmen. Wir sind hier ein Techblog mit Menschen dahinter, keine neutralen Maschinen. Gibt es an anderer Stelle genug, vielleicht auch mal was, das man sich anschauen könnte.

    Es ist halt immer schwierig, mit Euch normal zu kommunizieren, das zeigt alleine dieser Kommentarstrang wieder sehr schön. Aber auch das ist nur meine Meinung. Auch die lasse ich mir nicht nehmen. Insofern, weiterhin viel Spaß beim Lesen, ich werde in den Kommentaren wieder stiller Mitleser. 🙂

  9. Hm, ich dachte immer, das Update installiert sich nicht von selbst?
    Kann sein, dass ich zwischendurch etwas verpasst habe – aber mein letzter Stand ist, dass ein Termin festgelegt wird und in einem Fenster aufpoppt. Wenn ich dort auf das „x“ drücke, wird er akzeptiert. Aber ich kann ihn ändern, wenn ich auf den kleinen Textlink drücke – richtig?

    Dann tut es mir leid. Aber ich bin immer noch der Meinung, dass es nicht zu viel verlangt ist, den Text zu lesen. Da steht nämlich eindeutig drin, was man machen muss.
    Wenn man keine Zeit mehr hat, solche Informationen zu lesen, ist man selbst schuld.
    Dass man dafür noch $10.000 bekommt, wahnsinn.
    Sollte sich das Update neuerdings aber wirklich „einfach so“ und „urplötzlich“ installieren, wäre das natürlich hammerhart.

    Ich versteh den ganzen Stress sowieso nicht. Auf meinem Heimrechner hab ich das Update gleich gemacht, auf meinem Firmenlaptop war das Traysymbol, dann wurde ein Update dauerhaft ausgeblendet und fertig. Seitdem ist die Sache gegessen….

  10. @Sascha: „Microsoft hat sich mit seiner Upgrade-Politik nicht nur Freunde gemacht, es gibt eben auch Nutzer, die das kostenlose Upgrade-Angebot (das nicht mehr allzu lange läuft; macht das mal, auch ohne Zahlung von Microsoft) nicht möchten. Kann man nicht immer nachvollziehen, aber so ist der Nutzer eben. Kann man nicht immer nachvollziehen, aber so ist der Nutzer eben. In den USA kann man so sogar noch Geld aus einem Unternehmen melken, man kann für Microsoft nur hoffen, dass dies nun nicht zu weiteren Klagen führt.“
    Ohne in ein Bashing einsteigen zu wollen, aber da sind einige Denkfehler drin,
    1.) In vielen Fällen wird das Update runtergeladen, ohne das man es installiert oder installieren will. Das belegt ein paar GBs auf meiner Festplatte. Das ist so einfach nicht korrekt.
    2.) In Deutschland läuft oder zumindest lief ein Abmahnverfahren gegen MS wegen genau dieser Praxis. Der Satz mit “ In den USA kann man so sogar noch Geld aus einem Unternehmen melken“ ist also so nicht korrekt.
    http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article150085341/Verbraucherzentrale-mahnt-Windows-10-Download-ab.html
    3.) Gerade in den USA sind wohl einige Win10-Updates über den Datentarif gelaufen. KA warum, ist aber so. Vielleicht haben die User ihre PCs falsch konfiguriert. Ändert aber nichts daran, dass MS die Updates ungefragt auf die Rechner geschaufelt hat, und der Endanwender Mehrkosten bzw. Nachteile (Verbrauch von Datenvolumen) hatte.
    4.) Die Damen hat ein Reisebüro – Also eine Firma. Gerade im Bereich der Reisebüros gibt es Branchensoftware, die bestimmte Variablen benötigt, und daher nach einem Update nicht unbedingt sauber oder gar nicht mehr läuft. Selber schon beim Kunden gehabt, das der eine Software auf seinem Windows-Server hatte, die einen massiven Eingriff in Windows verlangte (Umgebungsvariablen, Windows Indexdienst deaktivieren, etc. pp.), damit die Software „sauber“, nach Ansicht des Herstellers, unter Windows lief. Ein Ausfall der Software bedeutet automatisch finanzieller Verlust. Stichwort: Kosten einer Betriebsstunde. Einfach mal nachlesen, und dann die Kosten errechnen. Kommt man schnell auf ein paar Tausender.

    Gut, muss jetzt nicht vorgefallen sein, steht aber auch nicht, das es nicht dazu gekommen ist. Vielleicht einfach das nächste Mal solche Punkte berücksichtigen, bevor man über den Kunden urteilt, und meint, das man „so sogar noch Geld aus einem Unternehmen melken“ kann.

  11. Sascha Ostermaier says:

    @Hans: Kein Windows 10-Upgrade installiert sich ohne Zutun des Nutzers. Punkt. Auf welche Weise er dazu gebracht wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

  12. Überschrift gelesen, Artikel deswegen übersprungen (auch, weil ich das Thema bereits in einem seriösen Blog ohne Bild-Überschriften gelesen hab) und direkt zu den Kommentaren gehüpft.

    Ja, großartig, wie arrogant Sascha hier wieder seine Clickbait-Diarrhoe-Überschrift gegenüber den Lesern „verteidigt“ – ich hab nichts anderes erwartet 😀 Weitermachen, der nächste Artikel, den ich lesen werde kommt sicher nicht vom Autor Sascha Ostermaier ^^

  13. @Sascha

    „Kein Windows 10-Upgrade installiert sich ohne Zutun des Nutzers. Punkt.“

    Und diese Behauptung kannst du aufstellen, weil du das Ganze programmiert hast? Du bist in der Thematik nicht drin – du kennst den Programmcode nicht, weißt nicht, was er macht und ob die Programmierer nicht vielleicht doch irgendwo eine Automation eingebaut haben. Also unterlasse solche Vermutungen bitte, wenn du es nicht beweisen kannst.

    „Ich sehe nur die üblichen Verdächtigen, die meinen sich hier aufspielen zu müssen. Wenn ich eines in den letzten 6887 Artikeln hier von mir gelernt habe, dann dass die handvoll stets motzende Kommentatoren dennoch immer wieder zum Lesen kommt.“

    Also ich bin definitiv jemand, der hier sehr wenig motzt und gern an konstruktiven Diskussionen teilnimmt (wenn ich die Zeit und Lust dazu habe – ansonsten kommentiere ich nicht mal). Bin ich jetzt einer der üblichen Verdächtigen, weil ich mich negativ zur von dir gewählten Überschrift und zu deiner Art der Kommentation geäußert habe? Interessant.

    Und ja, ich komme auch weiterhin hierher, um Artikel zu lesen. Aber eben nicht mehr deine. Der Ofen ist aus. Denn im Gegensatz zu dir sitzen die anderen Blogger nicht auf nem hohen Ross, von dem aus sie auf die Kommentatoren runterspucken. Ich verweise nochmals auf deinen ersten Kommentar in der Diskussion. Allein die Art und Weise, wie du ihn verfasst hast, ist schon eine Beleidigung an die Leserschaft, die dann natürlich drauf einsteigt.

    Also erst mal an die eigene Nase fassen, bevor du uns unterstellst, man könne nicht mit uns normal kommunizieren. Denn ob du es glaubst oder nicht: Auch wenn ein Kommentator mal nicht ganz so sachlich kommentiert, kann man trotzdem immer noch sachlich drauf antworten. Klappt in der Regel ganz gut – außer natürlich, man sagt von Anfang an, dass es nicht möglich sei.

  14. Die „alle doof, ausser ich“ Attitüde von Sascha Ostermaier ist schon amüsant. Hier trollt der Blogger gleich selbst 🙂

    Was „unfassbar lächerlich“ daran ist, sich gegen Verdienstausfall zu wehren, der durch ein unerwünschtes und mit Hütchenspielertricks untergejubeltes Betriebssystem-Update entsteht, dass die eigene Produktivsoftware unnutzbar macht, verstehe ich nicht so ganz.

    Wenn euer Hoster ein Server-OS-Update pusht, dass diesen Blog für zwei Wochen lahmlegt, dann freut sich Sascha Ostermaier wahrscheinlich? Weil neu und gratis ist ja immer besser, egal ob es funktioniert oder nicht?

  15. chris1977ce says:

    Ich selbst bin auch wieder nach fast einem Jahr von Windows 10 auf Windows 8.1 umgestiegen.
    Die Grafikkarte (Intel HD 4400) machte in meinem HP Notebook HP350 G2 massive Probleme.
    Ich konnte nur einen alten Treiber nutzen – bei ALLEN(!) aktuellen Treibern seit Sommer 2015 hatte ich Darstellungsprobleme -> Die Kacheln wurden beim drüberfahren mit der Maus immer Dunkler, bis sie nicht mehr zu lesen waren.
    Zunächst konnte ich mit einem MS-Tool das Update des Treibers verhindern – doch seit neuestem wird dies nicht mehr blockiert!
    Somit Windows 10 deinstalliert.

    Bei meiner Freundin ähnlich: Von Windows 10 zurück auf Windows 7; da die Wlanverbindung immer wieder abbrach (Ralink-wlan-Chipsatz) – auch hier ein HP Notebook – das HP350 G1.

    Unter Windows 8.1 bzw. Windows 7 läuft nun wieder alles wie gewohnt.

    Wenn die Treiber nicht mitarbeiten wollen ist diese „Zwangsupdatebeglückung“ seitens Windows 10 ein Ärgrenis – und nicht funktionierende Treiber machen das Ganze zum Horror.
    Mich erinnert diese Situation an Windows Vista seinerzeit, wo die Treiber auch nicht ausgereift waren.

  16. chris1977ce says:

    Nachtrag: Natürlich wurden beide Installation jetzt auch mit einem „GWX Stopper“ versehen und es herrscht Ruhe. 🙂

  17. @Sascha
    Kein Windows 10-Upgrade installiert sich ohne Zutun des Nutzers. Punkt. Auf welche Weise er dazu gebracht wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt.

    Tut es doch, wie schon beschrieben. Einfach mal länger unbeaufsichtigt anlassen, das Popup Fenster nicht wegklicken und schon läuft das Update. Hab es auf mehreren Rechnern (eigene und Freunde) erlebt. Ich gehe dabei davon aus, das automatische Updates installieren eingestellt ist, wie bei vielen.

    Doppelpunkt.

  18. „@Hans: Kein Windows 10-Upgrade installiert sich ohne Zutun des Nutzers. Punkt. Auf welche Weise er dazu gebracht wird, steht natürlich auf einem anderen Blatt.“

    Das ist falsch. Microsoft hat letztes Jahr viele Nutzer zwangsbeglückt, indem das Update in die „optionalen Updates“ geschoben wurde und per Default aktiviert wurde. User hatten hier nur noch die Chance des aktiven opt-outs. Die User waren in einer Situation gefangen, in der bei jedem Windows Update die Win 10 Installationsroutine startete. Wer in Windows Update nicht manuell und aktiv das betreffende Updates unterdrückte, hat Windows 10 auf den Rechner bekommen.

    Microsoft hat dieses Verhalten jedoch inzwischen wieder zurückgenommen und selber als „mistake“ bezeichnet.

    “As part of our effort to bring Windows 10 to existing genuine Windows 7 and Windows 8.1 customers, the Windows 10 upgrade may appear as an optional update in the Windows Update (WU) control panel. This is an intuitive and trusted place people go to find Recommended and Optional updates to Windows. In the recent Windows update, this option was checked as default; this was a mistake and we are removing the check.”

    http://www.forbes.com/sites/gordonkelly/2015/10/16/microsoft-accident-forces-windows-10-onto-windows-7-windows-8/#6bdb32e93919

  19. Microsoft ist in der Tat extrem dreist dabei vorgegangen das Windows 10 Update unter die Leute zu bringen.

    Hatte selbst einen Fall in der näheren Bekanntschaft der Windows 10 quasi untergejubelt wurde, und entsprechend groß war danach der Ärger und die Hilflosigkeit.

    Microsoft ist teilweise mit höchst fragwürdigen Methoden vorgegangen, kann ebenfalls nicht nachvollziehen wieso Du, Sascha, ein derart unverschämtes Vorgehen auch noch verteidigst. Letztendlich ist es jedem Windows Nutzer seine eigene Entscheidung ob er das Upgrade machen möchte oder nicht. Und wenn sich der Nutzer sich für „nein danke“ entscheidet, dann hat Microsoft das zu akzeptieren und nicht mit Methoden die an manche Malware erinnern (schließen Button ist plötzlich ok und ähnliche Scherze) doch noch zu versuchen dem Kunden etwas gegen seinen ausdrücklichen Willen unterzuschieben.

  20. Sehr gut aus ch hoffe sie lernen draus. Am besten es kommen nun noch mehr solche klagen. Habe mein Rechner auch so eingestellt das ich gar nicht berechtigt bin win10 zu installieren. Sollen bloß fern bleiben mit ihren Mist. So lange 7 läuft bleibt das drauf. Für den Rest hab ich ein MacBook …

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