1 Milliarde Nutzer: WhatsApp verkündet Meilenstein

Artikel-WhatsApp-LogoWhatsApp hat Neuigkeiten zu verkünden. Diesmal gibt es keine neuen Funktionen, sondern eine Zahl. Eine Milliarde um genau zu sein. So viele Menschen nutzen auf diesem Planeten den Messenger, der sich vo einem kleinen Projekt zu einem der teuersten – aber vermutlich auch schlauesten – Einkäufe für Facebook entpuppte. Facebook konnte die Nutzerzahl seit der Übernahme verdoppeln, wie Mark Zuckerberg höchst persönlich mitteilt. Im eigenen Blog wird WhatsApp fast schon sentimental, fühlt sich geehrt, ein Teil des Lebens so vieler Menschen zu sein. Und WhatsApp möchte in Zukunft natürlich daran arbeiten, dass auch die restlichen Menschen, immerhin warten noch ein paar Milliarden, irgendwann bei WhatsApp zu finden sind.

WA_1Billion

Da kann man nur noch sagen: Herzlichen Glückwunsch, WhatsApp! Auch wenn es sich nicht um den besten, sichersten oder schönsten Messenger handelt, WhatsApp hat für Veränderung gesorgt, den Menschen zu einer einfacheren Kommunikation verholfen, die zudem kostengünstiger als alles vorher war. Zur richtigen Zeit mit dem richtigen Angebot am richtigen Ort, das sorgte für den initialen Erfolg von WhatsApp. Dass es dabei bleibt, dafür sorgt nun Facebook. Wann seid Ihr denn das erste Mal mit WhatsApp in Berührung gekommen und nutzt Ihr es heute noch?

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Sascha Ostermaier

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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31 Kommentare

  1. Ich habe nichts gegen Whatsapp an sich, aber als ich mich von Facebook lösen wollte, musste natürlich auch der verlängerte Arm der Datenkrake daran glauben. Inzwischen nutze ich einen anderen Messenger und meine wichtigsten Kontakte sind mir gefolgt (ohne Missionierung!). Ich vermisse nichts 🙂

  2. Hab eben mal meinen Account gelöscht, da ich kaum noch Nachrichten erhalte.. und ich auch nichts schreibe. 1 Milliarde -1 😛

  3. 1 Billion = 1 Milliarde in Deutschland

  4. Stolz und Sentimentalität hört sich anders an. Bei Twitter wirkt Jan Koum etwas angesäuert und schreibt in Richtung Leo DiCaprio „one billion users and not a single Crunchie award. Leo, I feel your pain brother… “ 🙂

  5. Ich finde das gebashe immer sehr Amüsant.

    Warum die alternative nicht geht ist hier klar ersichtlich.
    Der eine besteht auf iMessage, der andere auf Signal, der andere auf Threema der andere auf Telegramm oder was auch immer.

    Whatsapp ist erfolgreich weil es das erste war und nun da eben alle sind.

    Sobald dann die Kontakte außerhalb der Technik Freak Szene sind. Ist es auch mit den alternativen Essig. Da kann man sich dann mit sich alleine unterhalten. Sicher sind die Leute auch über EMail oder Telefon erreichbar. Aber regieren dann auch entsprechend langsam. Das ist dann eben auch kein Chat mehr.

    Da kann man ja auch gleich wieder zum Brief greifen. Damit erreiche ich alle. 🙂

  6. Billion ist auch in England für Milliarde im Gebrauch. Wer mal an etwas Hintergrund interessiert ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Échelle_longue_und_échelle_courte

  7. @John
    „Da kann man ja auch gleich wieder zum Brief greifen. Damit erreiche ich alle.“
    Buchstaben irgendwie auf Papier bringen, Papier falten und wiederum in anderes Papier tun auf dann an bestimmten Stellen die (meist mehrzeilige) sog. Empfängeradresse (die auch erst mühsam herausgefunden werden muß) geschrieben werden muß, dann das ganze versiegeln/zukleben, mit gültigen Wertmarken versehen,einen zulässigen Weiterleitungsbehälter finden und dort an der richtigen Stelle einwerfen. Dann darauf hoffen, daß das ganze innerhalb 48 Stunden ankommt.
    Eine komplexe Technik, die die allermeisten unter 40 überhaupt nicht beherrschen bzw. nur von unangenehmen Content wie Rechnungen und Werbung ansatzweise (als Empfänger) kennen.
    Und da haben wir von den viel gravierenderen Sicherheitsmängeln noch gar nicht gesprochen.

    Wenn Du vor Deinen Bekannten als schwachsinniger und hinterwäldlerischer Eigenbrötler dastehen willst – schick Briefe.
    Wobei genau das auch auf Leute zutrifft, die glauben ihre Messenger Nachrichten wären für irgendeinen Geheimdienst von Interesse und müßten verschlüsselt werden. Mit solchen Käuzen will schlicht NIEMAND kommunizieren, der dazu nicht verpflichtet werden kann.

    Email und Telefon kommen so langsam genau so auch aus der Mode.Und nicht wegen der ebenfalls vorhandenen Sicherheitsmängel.

  8. besucherpete says:

    @John: Whatsapp war nicht die erste App dieser Art … damals wie heute gab und gibt es etliche Alternativen.

  9. @besucherpete
    Whatsapp war aber die erste App die es verstanden hatte eine komfortable und narrensichere Benutzung zu implementieren. Unter anderem eben dadurch, dass die Rufnummer zur Identifikation der Nutzer untereinander genutzt wurde. Eine simple, aber absolut geniale Idee welcher der Grund dafür ist warum whatsapp heute immer noch quasi Standard ist und alle anderen Messenger maximal eine kleine Nische besetzen.

  10. besucherpete says:

    @elknipso: Auch mit der Identifizierung über die Rufnummer war Whatsapp seinerzeit nicht allein. Es gab schon damals einige VoIP-Apps, die neben der Telefonie auch die interne Kommunikation per Textnachricht boten. Das war ebenso einfach einzurichten. Was Whatsapp offenbar tatsächlich besser verstanden hat, war das Marketing.

  11. @besucherpete
    Fakt ist, es gab kein vergleichbares Gesamtpaket vor whatsapp. Den Erfolg von whatsapp nur auf Marketing zu schieben verkennt die Tatsachen.

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