1 Milliarde Nutzer: WhatsApp verkündet Meilenstein

Artikel-WhatsApp-LogoWhatsApp hat Neuigkeiten zu verkünden. Diesmal gibt es keine neuen Funktionen, sondern eine Zahl. Eine Milliarde um genau zu sein. So viele Menschen nutzen auf diesem Planeten den Messenger, der sich vo einem kleinen Projekt zu einem der teuersten – aber vermutlich auch schlauesten – Einkäufe für Facebook entpuppte. Facebook konnte die Nutzerzahl seit der Übernahme verdoppeln, wie Mark Zuckerberg höchst persönlich mitteilt. Im eigenen Blog wird WhatsApp fast schon sentimental, fühlt sich geehrt, ein Teil des Lebens so vieler Menschen zu sein. Und WhatsApp möchte in Zukunft natürlich daran arbeiten, dass auch die restlichen Menschen, immerhin warten noch ein paar Milliarden, irgendwann bei WhatsApp zu finden sind.

WA_1Billion

Da kann man nur noch sagen: Herzlichen Glückwunsch, WhatsApp! Auch wenn es sich nicht um den besten, sichersten oder schönsten Messenger handelt, WhatsApp hat für Veränderung gesorgt, den Menschen zu einer einfacheren Kommunikation verholfen, die zudem kostengünstiger als alles vorher war. Zur richtigen Zeit mit dem richtigen Angebot am richtigen Ort, das sorgte für den initialen Erfolg von WhatsApp. Dass es dabei bleibt, dafür sorgt nun Facebook. Wann seid Ihr denn das erste Mal mit WhatsApp in Berührung gekommen und nutzt Ihr es heute noch?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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31 Kommentare

  1. Da WhatsApp von jedem meiner Bekannten benutzt wird, komme ich davon leider nicht weg. Ich bevorzuge iMessage und Telegram.

  2. Ich gehöre zu den anderen Milliarden, habe es weder je genutzt haben oder es vor – mittlerweile mit dem sportlichen Ehrgeiz versehen, in einer Pressemitteilung als der letzte Mensch erwähnt zu werden, der es nicht nutzt 😉

  3. Jedes Telefon fragt doch heute emails ab, für was WhatsApp?
    Ich habe es nie genutzt und werde es nie nutzen. Warum auch?

  4. Eigentlich ein trauriger Rekord….

    Ich bin weiterhin nicht über WhatsApp zu erreichen… Signal ist mein Freund, wobei ich den allergrößten Teil der Nachrichten über iMessage kommuniziere.

  5. Eine Milliarde Schafe folgen Zuckerberg… Traurig!..

  6. besucherpete says:

    @qwert: Jedes Smartphone, ja … aber nicht jeder Nutzer. Keine schöne Entwicklung, aber eben eine Entwicklung. Und ich schätze, früher oder später werden auch wir als „IT-Dinosaurier“ uns anpassen müssen – oder aussterben.

  7. Schön zu lesen, dass es noch mehr gibt, die von WhatsApp die Finger lassen.

    In meinem Bekanntenkreis gibt es da auch einige, aber das ist die Minderheit. Ich selber bin nur über XMPP zu erreichen, das funktioniert im Gegensatz zu WhatsApp sowohl am Desktop als auch am Handy und am Tablet parallel mit dem selben Account, durchgehend verschlüsselt dank OMEMO bzw. GPG für Multi User Chats, und mit der gesamten Chat History auf allen Geräten.

    Mein privates Umfeld hat inzwischen begriffen, dass sie, wenn sie mit mir kommunizieren wollen, an XMPP nicht vorbei kommen, es sei denn sie schreiben mir eine Email. Leider nutzen XMPP viele nur, um mit mir in Kontakt zu bleiben, untereinander wird dann doch wieder WhatsApp verwendet.

    Für mein geschäftliches Umfeld ist XMPP aber schon mehr als 10 Jahre der Standard.

  8. Traurig!

  9. Karl Kurzschluss says:

    Glückwunsch an die Macher von WhatsApp! Und ein hämisches Grinsen in Richtung der ganzen geldgeilen Netzanbieter, die wirklich dachten, sie könnten noch bis in alle Ewigkeit für Kurznachrichten Geld kassieren.

  10. Ist gib kaum jemanden der bei WhatsApp nicht ist. Wie meine Vorgänger wäre ich auch gerne woanders, doch was nützt es wenn man da alleine ist.

  11. 1 Mrd. Fliegen können ja nicht irren, wenn sie sich alle auf die Scheiße stürzen!

    Eigentlich hätte ich gedacht, das Menschen klüger sind…..

  12. Karl Kurzschluss says:

    @Danny Verschiedene Messenger-Standards sind genauso hohl wie verschiedene Telefon-Standards. Extra-Würste sind nicht zwangsläufig eine tolle Idee.

  13. Wenn du „WICHTIG“ genug bist und „ALPHA“ Männchen/Weibchen dann bekommst du die Leute auch zu Telegram. Vl. nich zu Threema (viele haben noch nie eine App gekauft > kein Bock das zu aktivieren) aber zu Telegram, da viele Telegram Funktionen praktisch sind…

    Ich nutz WA nur zum Empfang aber ich schreib nie zurück aus Prinzip. Das ist der beste Kompromiss…

  14. So schlimm wie oft dargestellt ist WhatsApp nun auch wieder nicht. Der Vergleich mit E-Mail zieht für mich nicht, da ein Chat (nichts anderes ist WA) für die schnelle und knappe Echtzeitkommunikation übersichtlicher und einfacher funktioniert. Mit Grauen erinnere ich mich an Zeiten, in denen mehrere Beteiligte versucht haben, per E-Mail einen Termin zu vereinbaren: falsches Zitieren, falsche Empfängersetzung in den Adressfeldern, bei manchen kam es nicht an wegen Spamfilter etc. In einer WA-Gruppe funktioniert das wesentlich übersichtlicher und schneller, auch wenn keine IT-Nerds beteiligt sind.

    Wir, die wir solche Blogs lesen, sind nicht die Allgemeinheit! XMPP zu verwenden ist für „normale Leute“ ähnlich toll, wie wenn die meisten hier einen Zylinder im Auto austauschen sollen. Kann man irgendwie hinkriegen, aber will man das? WA ist erfolgreich, weil es die Einstiegshürde (mit allen negativen Konsequenzen) äußerst niedrig angesetzt hat.

    Was die Sicherheit angeht, hat WA noch deutlichen Nachholbedarf, aber die schrittweise eingeführte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird in Fachkreisen als tauglich angesehen, nur an der Transparenz ihrer Verwendung mangelt es, da der Client die Verwendung (bisher) nicht anzeigt. Aber auch hier deutet sich in den Betas an, dass sich etwas ändert, hier im Blog wurde ja schon ausführlich berichtet. Man muss sich aber auch hier fragen, wo E-Mail oder SMS in dieser Hinsicht im Vorteil sein sollen, bei denen im täglichen Leben bei „normalen Leuten“ überhaupt nicht verschlüsselt wird. Ja, andere Messenger machen es besser, aber die bringen einem auch wenig, wenn sie nicht von der breiten Masse verwendet werden.

  15. @Sascha: 1 Million oder 1 Billion? Bin etwas verwirrt zwischen Überschrift, Text und Bild?!

  16. 1 Milliarde oder 1 Billion! Doofe Rechtschreibkorrektur!

  17. In USA ist 1 Billion wie in Europa 1 Million.
    Ich gehöre zu den Milliarden ohne WA.

  18. Nutze ebenfalls whatsapp. Der Messenger ist nun einmal der quasi Standard und er tut was er soll also wird sich daran auch so schnell nichts ändern.

    Das kann einem missfallen, es ändert aber nichts an den Tatsachen dass alle gefühlt hundert Alternativen die es theoretisch gibt keine sind weil dort nur ein Bruchteil der eigenen Kontakte zu finden sind.

  19. Ich meine natürlich 1 Milliarde. (Schreibfehler)

  20. @Hotti: Danke. Da hab ich mich all die Jahre täuschen lassen….

  21. Ich habe nichts gegen Whatsapp an sich, aber als ich mich von Facebook lösen wollte, musste natürlich auch der verlängerte Arm der Datenkrake daran glauben. Inzwischen nutze ich einen anderen Messenger und meine wichtigsten Kontakte sind mir gefolgt (ohne Missionierung!). Ich vermisse nichts 🙂

  22. Hab eben mal meinen Account gelöscht, da ich kaum noch Nachrichten erhalte.. und ich auch nichts schreibe. 1 Milliarde -1 😛

  23. 1 Billion = 1 Milliarde in Deutschland

  24. Stolz und Sentimentalität hört sich anders an. Bei Twitter wirkt Jan Koum etwas angesäuert und schreibt in Richtung Leo DiCaprio „one billion users and not a single Crunchie award. Leo, I feel your pain brother… “ 🙂

  25. Ich finde das gebashe immer sehr Amüsant.

    Warum die alternative nicht geht ist hier klar ersichtlich.
    Der eine besteht auf iMessage, der andere auf Signal, der andere auf Threema der andere auf Telegramm oder was auch immer.

    Whatsapp ist erfolgreich weil es das erste war und nun da eben alle sind.

    Sobald dann die Kontakte außerhalb der Technik Freak Szene sind. Ist es auch mit den alternativen Essig. Da kann man sich dann mit sich alleine unterhalten. Sicher sind die Leute auch über EMail oder Telefon erreichbar. Aber regieren dann auch entsprechend langsam. Das ist dann eben auch kein Chat mehr.

    Da kann man ja auch gleich wieder zum Brief greifen. Damit erreiche ich alle. 🙂

  26. Billion ist auch in England für Milliarde im Gebrauch. Wer mal an etwas Hintergrund interessiert ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Échelle_longue_und_échelle_courte

  27. @John
    „Da kann man ja auch gleich wieder zum Brief greifen. Damit erreiche ich alle.“
    Buchstaben irgendwie auf Papier bringen, Papier falten und wiederum in anderes Papier tun auf dann an bestimmten Stellen die (meist mehrzeilige) sog. Empfängeradresse (die auch erst mühsam herausgefunden werden muß) geschrieben werden muß, dann das ganze versiegeln/zukleben, mit gültigen Wertmarken versehen,einen zulässigen Weiterleitungsbehälter finden und dort an der richtigen Stelle einwerfen. Dann darauf hoffen, daß das ganze innerhalb 48 Stunden ankommt.
    Eine komplexe Technik, die die allermeisten unter 40 überhaupt nicht beherrschen bzw. nur von unangenehmen Content wie Rechnungen und Werbung ansatzweise (als Empfänger) kennen.
    Und da haben wir von den viel gravierenderen Sicherheitsmängeln noch gar nicht gesprochen.

    Wenn Du vor Deinen Bekannten als schwachsinniger und hinterwäldlerischer Eigenbrötler dastehen willst – schick Briefe.
    Wobei genau das auch auf Leute zutrifft, die glauben ihre Messenger Nachrichten wären für irgendeinen Geheimdienst von Interesse und müßten verschlüsselt werden. Mit solchen Käuzen will schlicht NIEMAND kommunizieren, der dazu nicht verpflichtet werden kann.

    Email und Telefon kommen so langsam genau so auch aus der Mode.Und nicht wegen der ebenfalls vorhandenen Sicherheitsmängel.

  28. besucherpete says:

    @John: Whatsapp war nicht die erste App dieser Art … damals wie heute gab und gibt es etliche Alternativen.

  29. @besucherpete
    Whatsapp war aber die erste App die es verstanden hatte eine komfortable und narrensichere Benutzung zu implementieren. Unter anderem eben dadurch, dass die Rufnummer zur Identifikation der Nutzer untereinander genutzt wurde. Eine simple, aber absolut geniale Idee welcher der Grund dafür ist warum whatsapp heute immer noch quasi Standard ist und alle anderen Messenger maximal eine kleine Nische besetzen.

  30. besucherpete says:

    @elknipso: Auch mit der Identifizierung über die Rufnummer war Whatsapp seinerzeit nicht allein. Es gab schon damals einige VoIP-Apps, die neben der Telefonie auch die interne Kommunikation per Textnachricht boten. Das war ebenso einfach einzurichten. Was Whatsapp offenbar tatsächlich besser verstanden hat, war das Marketing.

  31. @besucherpete
    Fakt ist, es gab kein vergleichbares Gesamtpaket vor whatsapp. Den Erfolg von whatsapp nur auf Marketing zu schieben verkennt die Tatsachen.

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