Zwei-Faktor-Authentifizierung: Kim Dotcom wettert gegen Google, Facebook und Co

23. Mai 2013 Kategorie: Backup & Security, Internet, geschrieben von:

Gestern Abend stellte Twitter die Zwei-Faktor-Authentifizierung vor.  Dabei handelt es sich um ein Login-Verfahren, bei dem neben dem Passwort noch ein Zahlencode abgefragt wird. Dieser wird von einer App auf dem Smartphone generiert und ist nur für eine bestimmte Anzahl von Sekunden gültig. Es können sich also nur Nutzer einloggen, die im Besitz des Passwortes sind und Zugriff auf die Zahl der Authentifizierungs-App haben. Alternativ wird der Code via SMS geschickt, so wie es bei Twitter der Fall ist. Eben jenes Verfahren, beziehungsweise das Patent, beansprucht Kim Dotcom für sich.

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In vielen Tweets warf Kim Dotcom nun Unternehmen wie Google, Facebook und Twitter vor, sein Patent in diesem Verfahren unberechtigt einzusetzen. Das Patent selber hat er auch schon getwittert, falls ihr euch das einmal anschauen wollt. Verklagen wolle er die Internet-Giganten nicht, stattdessen bot er an, dass das Patent, beziehungsweise die Mechaniken kostenlos genutzt werden können, allerdings sollen die Nutzer des Patentes ihm dabei helfen, für seinen Rechtsstreit Geld zu sammeln (Rechtsstreit in Sachen Megaupload). Alternativ könnte Kim Dotcom das Patent verkaufen, es ist in 13 Ländern gültig und Interessierte können bei Kim Dotcom per Mail anfragen.


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