Zuckerberg entwirft Alexa-ähnlichen Assistenten mit bekanntem Namen

20. Dezember 2016 Kategorie: Internet, Social Network, geschrieben von: Benjamin Mamerow

artikel_facebookHelles Köpfchen mit eigenem Unternehmen und randvollem Konto entwirft Computer-Assistent namens Jarvis, welcher ihm bei allen technischen Belangen unter die Arme greifen soll. Story erkannt? Genau! Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat ein neues Hobby. Er hat in den letzten Monaten an einem eigenen persönlichen Assistenten im Stile von Amazons Alexa gewerkelt, der ihm dabei helfen soll, auf Kommando das Licht zu regulieren, die Heim-Überwachung zu übernehmen oder ihm einfach morgens zum Wetter passende Kleidung empfiehlt. Und anscheinend hat der gute Mann auch ganz gute Fortschritte machen können, wenn man seinen Ausführungen glauben schenken darf.

Und da er wirklich von Grund auf beginnen wollte, habe er nicht auf vorgefertigte Skills oder Programme gesetzt, sondern direkt alles mit Python, PHP und Objective-C selbst zusammen programmiert. Ebenso habe er angeblich Sprach- und Gesichtserkennung implementieren können. Weiterhin war es ihm wohl möglich, smarte Geräte und Software, die nicht unbedingt von Haus aus miteinander kommunizieren mag, genau dazu zu bewegen. Dazu zählen:

  • Sonos
  • Spotify
  • Samsung Smart TV
  • Crestron Smart Home und Beleuchtungs-System
  • Nest Kamera
  • und weitere

Außerdem soll es Jarvis möglich sein, natürliche Spracheingaben zu erkennen, also Sätze wie „Wohin könnte ich morgen Essen gehen?“ oder „Warum führt der Ostermaier meine Super Mario Run-Freundesliste so deutlich an?“ und in entsprechende Kommandos oder Such-Eingaben umzuwandeln. Wenn Zuckerbergs Frau Priscilla eine Frage stellt, soll Jarvis dort auch auf ihre persönlichen Interessen usw. zurückgreifen können und eben nicht auf die von Mark. Interessant ist, dass Jarvis die persönlichen Musik-Geschmäcker seiner Nutzer erlernen und verarbeiten kann. Mit dem Satz „Spiele etwas Entspannendes“ soll tatsächlich entsprechende Musik abgespielt werden. Mit einem eigenen Bot für den Facebook Messenger kann Zuckerberg dann auch ohne seine Stimme einzusetzen, Kommandos an das System richten.

Am Ende weiß er zu berichten, dass alles einfacher war, als es ihm noch am Anfang erschien und er sich vorstellen könnte, dass hiermit der Grundstein für eine neues Facebook-Produkt gelegt sein könnte. Denkbar wäre es zumindest, ambitionierter Typ 😉

(via Techcrunch)

 

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Über den Autor: Benjamin Mamerow

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